Bewegte Erinnerungen: OpenGate statt nur Fotos

Inspiriert von beeindruckenden Open-Gate-Aufnahmen, habe ich neben Fotos auf meinem letzten Ausflug auch gefilmt. Sind wir ehrlich: Man macht’s zu selten.

Mavis Camera belegte für diese Zeit den zweiten Button auf dem Sperrbildschirm und hielt insgesamt 28 kurze Clips vom Wochenende in Neapel fest. Total unprofessionell, ohne Stativ (und damit sichtbar verwackelt) sowie wirklich keine Sekunde länger als in der finalen 2-Minuten-Erinnerung zu sehen sind.

Ich habe quasi auch keine Minute im Schnitt verbracht, sondern lediglich ein LUT über die aufgefädelten Clips geworfen und in ein quadratisches Format rausgespeichert.

Über 30 FPS, OpenGate, HEVC und Log 2 hinaus lässt sich natürlich noch hochauflösender filmen – etwa in ProRes RAW auf eine externe SSD. Aber ehrlich gesagt: Den Aufwand hätte ich mir auf der kurzen Tour nicht gemacht.

Mavis speichert die Clips nicht in die Fotobibliothek, sodass ich sie gesammelt in der App selbst wiederfinde. Diese nachvollziehbare Trennung zwischen (unfertigen) Videos und Fotos hat für mich den Reiz ausgemacht, bewegte Bilder überhaupt festzuhalten.