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van Alex Olma

Artikel aus der Kategorie „Games“

9. Mai 2018 – 22:27 Uhr

Valve schubst ‚Steam Link‘ auf iOS und tvOS

The Steam Link app, slated to launch the week of May 21st, allows gamers to experience their Steam library of games on their Android (phone, tablet, TV) and iOS-based (iPhone, iPad, Apple TV) devices while connected via 5Ghz network or wired Ethernet to a host system (Mac or PC), with Android access initially offered in beta. The Steam Link App will feature support for the Steam Controller, MFI controllers, and more across both platforms.

store.steampowered.com

Vor knapp einem Monat investierte ich 24 Euro um meine Steam-Videospielbibliothek vom PC im Arbeitszimmer aus ins Wohnzimmer zu streamen. Wenn die „Steam Link app” auch nur vergleichsweise so gut auf iOS (und tvOS!) funktioniert wie die kleine Set-Top-Box (und nicht so holprig wie gewisse Open-Source-Projekte), ändert das alles wäre das extrem fein.

26. April 2018 – 16:20 Uhr

Oddmar

Sechs ‚MobGe‘-Entwickler haben in vier Jahren das wirklich fantastische Oddmar (universal; 5.49 ) hervorgebracht und dann das Publisher-Team von ‚Senri’ mit der App-Store-Referenz Leo’s Fortune (universal; 5.49 ) auf sich aufmerksam gemacht. Folgerichtig entstand ein (derzeit exklusives) App-Store-Spiel, das wir am Jahresende noch einmal als einen der besten Titel aus 2018 feiern werden.

Es gibt wirklich keinen Grund, warum ich diese zwei Zeilen zum Jump ’n’ Run erst eine ganze Woche nach seinem Release schreibe. Oddmar hatte mich bereits nach zwei Spielminuten verzaubert. Oddmar ist nämlich bezaubernd. Dort steckt so viel Liebe zum Detail drin, dass man sich nicht gegen seinen 2D-Vorbilder wie Raymon, Earthworm Jim oder Donkey Kong verstecken muss.

Oddmar hört auf Kommandos eines MFi-Controllers, reagiert aber genauso flott wenn ihr nur eure zwei nackten Daumen direkt auf den Bildschirm legt. Über iCloud synchronisiert sich der Spielstand zwischen iPhone und iPad.

Der Weg bis Valhalla ist für unseren Wi­kin­ger-Sprössling stattliche 24 Level lang, auch wenn mir teilweise die Welten beim ersten Durchlauf ein bisschen zu einfach erschienen. Unterm Strich tue ich mich aber tatsächlich schwer mehr von einem 2D-Plattformer zu verlangen.

26. März 2018 – 15:59 Uhr

Provenance 1.4

Provenance, das Frontend für Emulatoren alter Videospielsysteme, spielt seit Jahresbeginn auch PlayStation-Games (Anleitung). Auch wenn das derzeit noch weitaus mehr Installationsaufwand erfordert als nur ein Megadrive- oder Nintendo-ROM über den eigenen iPhone-Bildschirm flimmern zu lassen, ist mir das technische Achievement diesen kurzen Hinweis wert.

Natürlich benötigt Provenance keinen Jailbreak. Um Version 1.4 auf sein iPhone, das iPad Pro oder den Apple TV (4K) zu übertragen, braucht es einen kostenloser Apple-Developer-Account (wenn man so umsichtig ist keinen dubiosen Enterprise-Zertifikaten aus dem Internet zu vertrauen). Das kostenlose Entwickler-Konto bei Apple beschränkt (im Gegensatz zu einem bezahlten Account) allerdings die Signatur dieser so installierten Apps auf inzwischen magere 7 Tage (danach muss die Software erneut signiert und mit Xcode neu gebaut werden).

Es ist unnötig zu erwähnen, dass die Legalität für Emulatoren, die digitalen Kopien der Spielmodule und (im Fall der PlayStation) BIOS ROMs immer im Zusammenhang mit dem Schutz der dazugehörigen Urheberrechte behandelt werden müssen. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass uns zukünftig nur diese Szene unsere Kulturgüter erhält. Deshalb hoffe ich das zukünftige Generationen in einer direkten Gegenüberstellung die „Idee“ als schützenswerter einstufen als das „Produkt“ (mit ihren absurden Schutzfristen, die oft mehrere Jahrzehnte anhalten).

Als nächster „Milestone” für Provenance steht übrigens der N64 auf der „Roadmap”.

2. März 2018 – 14:30 Uhr

Lichtspeer

In Lichtspeer (universal; 4,49 ) – einem „psychedelischen Abenteuer“ – sammelt ihr durch Headshot-Speerwürfe große Mengen LSD (Licht Standard Denomination – nicht was ihr denkt!).

Das 2-Mann-Studio Lichthund aus Warschau hat dem „Embrace the future. Eat strudel“-Ausflug, dessen Speerwurfmechanik den bogenlampigen Schleuderwürfen der Angry Birds gleichkommt, einige Wortspiele ganz speziell für das deutschsprachige Publikum mitgegeben (wie der Trailer verrät).

Unbedingt spielen.

1. März 2018 – 11:06 Uhr

Chrono Trigger (Upgrade Ver.)

Square Enix hat sich keinerlei Mühe mit dem PC-Port gegeben, dafür aber die iOS-Version (universal; 10,99 ) mit einer Aktualisierung auf absehbare Zeit gerettet (nachdem der SNES-Klassiker lediglich sechs Mini-Updates in den letzten 7 Jahren bekam).

Ich habe die erste halbe Stunde angespielt und über die neue (manuelle) ‚Cloud Save‘-Funktion meine Spielzeit zwischen dem iPhone X, einem iPad Pro 10.5” sowie dem Apple TV aufgeteilt. Auf dem neusten iPhone wurde vergessen den „Home Indicator“ komplett auszublenden (er wird lediglich gedimmt). Die „updated Graphics“ aus diesem Updaten helfen vornehmlich der iPad-Version. Stichwort: Pixelpracht. Und auf dem Apple TV lässt sich dank Gamepad-Unterstützung nun auch dieses Meisterwerk nachholen.

Man mag lange über die „beste Version“ von Chrono Trigger diskutieren (viele Stimmen halten die DS-Version aus dem Jahr 2008 für die ultimative Ausführung). Ich bin lediglich froh, dass dieses Update den Verbleib von Chrono Trigger im App Store sicherstellt und damit einer gigantischen Zielgruppe weiter zugänglich ist.

21. Februar 2018 – 15:08 Uhr

Slopestyle: Alto‘s Odyssey

Alto‘s Adventure brauchte vor exakt (!) drei Jahren kein Review. Und auch Alto‘s Odyssey (universal; 5,49 ) braucht es heute nicht.

Ich spiele seit Montag. Ich kann euch versprechen: Das sind die teuersten 5,49 €, die ihr in dieser Woche ausgebt. Mehr Zeit steckt ihr in den nächsten Tagen in keinen Film, kein Buch und keine TV-Serie.

21. September 2017 – 18:46 Uhr

Mit ARKit: ‚Magic Sudoku‘ entschlüsselt Zahlenpuzzle

Mit Magic Sudoku (1.09 ) hätte sogar ich Spaß an den nervigen Zahlenrätseln.

19. September 2017 – 11:02 Uhr

Thimbleweed Park

Ich hatte bereits Gelegenheit die heute veröffentlichte iOS-Version von Thimbleweed Park (universal; 10.99 ) über das letzte Wochenende anzuspielen – nur um abermals festzustellen wie irrsinnig schlecht ich in Point-and-Click-Adventures bin.

Vielleicht ist es auch nur meine Ungeduld. „Kombiniere Objekt A, gehe zu Charakter B und benutze Gegenstand C“ sind nicht mein „Cup of Tea“. Glücklicherweise erschien Ron Gilberts Kickstarter-Erfolg zuerst für PC und Co., so dass sich jede Antwort – auf die wirklich absurden Rätsel – bereits im Netz finden ließen.

Auch die iOS-Version bekam zwei Spielmodi: „Casual“ und „Hard“, bei denen sich die Unterschiede in der Rätsel-Schwierigkeit signifikant voneinander unterscheiden. Wer nach der vollen Rätsel-Tüte greifen möchte, wählt definitiv den schwierigen Spielmode.

Was mich bei der Stange gehalten hat, obwohl man durch den Wechsel der Charaktere extrem oft von A nach B wandert, ist die grandiose englische Sprachausgabe – wahlweise mit deutschen Untertiteln. Der Textwitz, durchsetzt mit netten Insider-Häppchen, erreicht die Qualität eines Day of the Tentacle oder Sam & Max. Obendrein funktioniert die Touch-Steuerung und die Autosave-Funktion tadellos.

Wenn Nostalgie an die alten LucasArt-Zeiten bei euch mitschwingt, gewinnt Thimbleweed Park noch einmal extra. Ich bekomme den Kick am Spiel nicht über die Rätsel, sondern die Geschichtserzählung, die meinen Humor in vielen herrlich sonderbaren Situationen perfekt trifft.

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