iPhoneBlog.de iPhoneBlog.de
van Alex Olma

Artikel aus der Kategorie „Games“

10. Oktober 2018 – 13:50 Uhr

Ab 24. Oktober auf iPhone und iPad: Stardew Valley

The mobile port is being developed by London-based mobile development studio, The Secret Police, who have been working closely with me for about a year. Chucklefish has been handling the business and marketing side of things. While the game will launch first on the iOS App Store, The Secret Police are currently working on finishing up the Android version, and I hope to give you more news about an exact launch date soon.

Developer Blog | Eric Barone

Für 8.99 € (universal; Vorbestellen) – ohne zusätzlich In-App-Käufe – gehts am 24. Oktober los.

Es gibt nicht viele App-Store-Spiele, die Geld vor ihrem Download verlangen können und gleichzeitig das Potenzial besitzen, in den Top-App-Store-Charts dieses Jahres zu landen. Stardew Valley ist dafür definitiv ein Kandidat.

3. September 2018 – 16:31 Uhr

holedown

„I am late to the game“: Martin Jonasson konzipierte mit holedown (4,49 ) abermals ein nahezu perfektes Smartphone-Spiel, das bereits im Juli erschien. Der Ballspaß mit Physikeffekten ist absolut kurzweilig, man braucht lediglich eine freie Hand um die Kugeln abzufeuern und man kann es als Fingerübung neben Podcasts und Musik in der Bahn oder dem Bus spielen.

Holedown ist ein Mix aus Peggle, Breakout und Dr. Mario, der es schafft diese klassischen Spielkonzepte frisch anzustreichen. Involviert ist eine Mischung aus Glück und Planung, die euch in Pachinko-Manier Bälle von oben nach unten schießen lässt um alle Blöcke zu zertrümmern. Euer Ziel ist es mit möglichst wenigen Bällen die größten Bandeneffekte zu erzielen um euch immer tiefer zu graben.

Holedown ist audiovisuell sehr ‚clean‘, es liefert charmantes Rüttel-Feedback und besticht in erster Linie durch seinen Spielfluss. Wenn ihr nur drei Minuten Zeit habt, ist holedown damit genauso zufrieden wie wenn ihr ihm drei Stunden widmet.

29. August 2018 – 13:30 Uhr

Barbearian

Kimmo Lahtinen, ehemals in den Diensten von Housemarque, haut mit Barbearian (universal; 9,99 ) ein chaotisches und liebenswertes ‚Hack and slash‘ raus – mit simultanem Release auf Steam und iOS.

Barbearian ist hart und ich finde es spielt sich besser mit einem MFi-Controller. Die ersten 10-Prozent hatte ich in gut einer Stunde erreicht. Das Spieltempo macht deutlich den Reiz aus, weil es nicht darauf ausgelegt ist jeden Snack und jede Loot einzusammeln, sondern dich regelrecht von Portal zu Portal treibt. Stirbt man, drückt man ein paar virtuelle Punkte ab und beginnt umgehend von vorne.

Barbearian hätten In-App-Käufe ruiniert; Mr. Lahtinen ist als Entwickler erfahren genug darauf komplett zu verzichten. Zwei Jahre dauerte die Fertigstellung – der Prozess ist akribisch dokumentiert.

Barbearian zählt exakt zu der Sorte von Indie-Spielen, die ich auf iOS sehen will.

26. August 2018 – 20:25 Uhr

iOS – keine Spiele-Plattform

Das Sommerloch für Techniknachrichten hat auch in diesem Jahr gefehlt; eigentlich war immer irgendwas los. Ich genoß in den letzten Wochen trotzdem einige freie Abende mit der Nintendo Switch und ich kann mich wirklich an keine Konsole aus den letzten Jahren erinnern, die mir über Monate hinweg so viel Freude bereitet hat.

Ich liebe Games. Ich liebe Games solange ich bereits denken kann. Und obwohl sich meine Beziehung zu Videospielen stark gewandelt hat, verehre ich dieses Medium. Und trotzdem fällt es mir schwer eine Konsole aus dem letzten Jahrzehnt zu benennen, die mich so rundherum in ihren Bann zog wie die Switch. Alleine Okami HD, Rime, Not a Hero, The Sexy Brutale, Little Nightmares, Hollow Knight, Enter the Gungeon, Dead Cells, Axiom Verge, Mario Tennis Aces, Kirby Star Allies, Captain Toad: Treasure Tracker, Lumines Remastered, Octopath Traveler und natürlich Mario Kart 8 Deluxe, Super Mario Odyssey und The Legend of Zelda: Breath of the Wild rechtfertigen den Kauf von Nintendos Handheld nach einer Lebenszeit von nur eineinhalb Jahren.

Zugegeben: Viele der genannten Titel sind bereits auf anderen Plattformen erschienen. Und teilweise holpert technisch sogar die Switch-Version den anderen Veröffentlichung hinterher. Das Handheld-Format ist jedoch einzigartig. Es ist viel intimer; es holt die Spielerlebnisse nicht nur sprichwörtlich näher an mich heran.

Speziell unter den aktuellen Eindrücken mit der Switch empfinde ich es als besonders bedauerlich, dass iOS seine Chance als Spiele-Plattform nie ernsthaft verfolgt hat. Die Ausnahmen bestätigen die Regel: Teilweise bekommt der App Store gute Umsetzungen und sogar ein Dutzend Exklusivtitel, die nie auf einer anderen Konsole erschienen wären. Ich denke in den letzten Monaten dabei an Really Bad Chess (universal; Laden), To the Moon (universal; 5,49 ), Banner Saga 2 (universal; 10,99 ), Her Story (universal; 4,49 ), The Talos Principle (universal; 5,49 ), The Witness (universal; 10,99 ), Flower (universal; 5,49 ), Reigns (universal; 3,49 ), Life is Strange (universal; Laden), Playdead’s Inside (universal; Laden), Evergarden (universal; 6,99 ), A Normal Lost Phone (universal; 3,49 ), Lichtspeer, Alto‘s Odyssey, Thumper: Pocket Edition (universal; 5,49 ), Oddmar, FEZ (universal; 5,49 ) oder Fortnite (universal; Laden). Aber für die Größe der Plattform (Nintendo verkaufte in seinen ersten 15 Monaten rund 20 Millionen Konsolen; Apple findet rund 50 Millionen Smartphone-Käufer pro Quartal), bleiben diese Ausnahmetitel erschreckend gering. Vom Apple TV möchte ich erst gar nicht sprechen.

Meine Überschrift für diesen Artikel ist natürlich lupenreines Clickbait: iOS und Android sind selbstverständlich Spiele-Plattformen. Sie sind sehr sicher sogar die größten Plattformen für Spiele. Doch eine rein quantitative Erhebung greift zu kurz, weil Smartphone-Games in puncto Qualität, Spieleumfang und das in sie gesteckte Budget nicht ansatzweise mit Titeln für Xbox, PlayStation und Switch mithalten.

Wie gesagt: Ausnahmen bestätigen die Regel. In 10 App-Store-Jahren hat uns eine Welle von fantastischen Smartphone-Spielen erreicht. Leider decken die meisten dieser Titel aber nicht das volle Spektrum ab, so wie es sich auf dedizierten Konsolen präsentiert. Das Schimpfwort „Mobile Games“ ist leider immer noch aktuell, weil die meisten Triple-A-Spiele und viele liebevolle Indie-Entwicklungen sich nicht im App Store blicken lassen.

Das hat sehr viele Ursachen. Vor eineinhalb Jahren, zum Verkaufsstart der Switch, habe ich eine #one Episode über Apples problematisches Verhältnis zu Videospielen produziert. Ich finde, diese Folge ist immer noch recht aktuell und passt außerdem ganz gut in meine aktuelle (Ver‑)Stimmung. Deshalb binde ich diese Episode1 hier mal für alle ein.


  1. Das iPhoneBlog wird in diesem Jahr nahezu ausschließlich von Abonnenten getragen – werbefrei und ohne Google Analytics. Wenn du das gerne unterstützen möchtest und dich meine wöchentlichen Videos interessieren, würde ich mich sehr über ein Abo freuen! 
4. August 2018 – 16:40 Uhr

„Fortnite is risking user security in bypassing Google Play Store”

Fortnite maker Epic Games CEO Tim Sweeney told The Verge the company wants to have a „direct relationship“ with customers by cutting out the middleman, Google, and in this case also cutting out Google’s 30% cut on in-app purchases. But the move could also mean users will have a more direct relationship with malware developers, too.

Selena Larson

Mit Anlauf in ein „security nightmare”: Selbst wenn Millionen von Kids nicht auf ein virenverseuchtes Fortnite.apk reinfallen, das sie irgendwo im Netz gefunden haben, müssen sie die „Installation aus unbekannten Quellen” aktivieren – eine Option, die Android-Geräte generell unsicherer macht.

Zwar änderte sich das „Sideloading”-Feature mit Android Oreo, nach Googles eigener Statistik liegt die Verbreiterung ihrer letzten Android-Version aber lediglich bei 12-Prozent.

Epic’s Idee einer „direkten Kundenbeziehung” stellt Profit vor Sicherheit und ist ein Paradebeispiel warum Apple auch zukünftig die generelle Installation von iOS-Apps außerhalb des App Stores nicht zulassen wird.

9. Mai 2018 – 22:27 Uhr

Valve schubst ‚Steam Link‘ auf iOS und tvOS

The Steam Link app, slated to launch the week of May 21st, allows gamers to experience their Steam library of games on their Android (phone, tablet, TV) and iOS-based (iPhone, iPad, Apple TV) devices while connected via 5Ghz network or wired Ethernet to a host system (Mac or PC), with Android access initially offered in beta. The Steam Link App will feature support for the Steam Controller, MFI controllers, and more across both platforms.

store.steampowered.com

Vor knapp einem Monat investierte ich 24 Euro um meine Steam-Videospielbibliothek vom PC im Arbeitszimmer aus ins Wohnzimmer zu streamen. Wenn die „Steam Link app” auch nur vergleichsweise so gut auf iOS (und tvOS!) funktioniert wie die kleine Set-Top-Box (und nicht so holprig wie gewisse Open-Source-Projekte), ändert das alles wäre das extrem fein.

26. April 2018 – 16:20 Uhr

Oddmar

Sechs ‚MobGe‘-Entwickler haben in vier Jahren das wirklich fantastische Oddmar (universal; 5.49 ) hervorgebracht und dann das Publisher-Team von ‚Senri’ mit der App-Store-Referenz Leo’s Fortune (universal; 5.49 ) auf sich aufmerksam gemacht. Folgerichtig entstand ein (derzeit exklusives) App-Store-Spiel, das wir am Jahresende noch einmal als einen der besten Titel aus 2018 feiern werden.

Es gibt wirklich keinen Grund, warum ich diese zwei Zeilen zum Jump ’n’ Run erst eine ganze Woche nach seinem Release schreibe. Oddmar hatte mich bereits nach zwei Spielminuten verzaubert. Oddmar ist nämlich bezaubernd. Dort steckt so viel Liebe zum Detail drin, dass man sich nicht gegen seinen 2D-Vorbilder wie Raymon, Earthworm Jim oder Donkey Kong verstecken muss.

Oddmar hört auf Kommandos eines MFi-Controllers, reagiert aber genauso flott wenn ihr nur eure zwei nackten Daumen direkt auf den Bildschirm legt. Über iCloud synchronisiert sich der Spielstand zwischen iPhone und iPad.

Der Weg bis Valhalla ist für unseren Wi­kin­ger-Sprössling stattliche 24 Level lang, auch wenn mir teilweise die Welten beim ersten Durchlauf ein bisschen zu einfach erschienen. Unterm Strich tue ich mich aber tatsächlich schwer mehr von einem 2D-Plattformer zu verlangen.

26. März 2018 – 15:59 Uhr

Provenance 1.4

Provenance, das Frontend für Emulatoren alter Videospielsysteme, spielt seit Jahresbeginn auch PlayStation-Games (Anleitung). Auch wenn das derzeit noch weitaus mehr Installationsaufwand erfordert als nur ein Megadrive- oder Nintendo-ROM über den eigenen iPhone-Bildschirm flimmern zu lassen, ist mir das technische Achievement diesen kurzen Hinweis wert.

Natürlich benötigt Provenance keinen Jailbreak. Um Version 1.4 auf sein iPhone, das iPad Pro oder den Apple TV (4K) zu übertragen, braucht es einen kostenloser Apple-Developer-Account (wenn man so umsichtig ist keinen dubiosen Enterprise-Zertifikaten aus dem Internet zu vertrauen). Das kostenlose Entwickler-Konto bei Apple beschränkt (im Gegensatz zu einem bezahlten Account) allerdings die Signatur dieser so installierten Apps auf inzwischen magere 7 Tage (danach muss die Software erneut signiert und mit Xcode neu gebaut werden).

Es ist unnötig zu erwähnen, dass die Legalität für Emulatoren, die digitalen Kopien der Spielmodule und (im Fall der PlayStation) BIOS ROMs immer im Zusammenhang mit dem Schutz der dazugehörigen Urheberrechte behandelt werden müssen. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass uns zukünftig nur diese Szene unsere Kulturgüter erhält. Deshalb hoffe ich das zukünftige Generationen in einer direkten Gegenüberstellung die „Idee“ als schützenswerter einstufen als das „Produkt“ (mit ihren absurden Schutzfristen, die oft mehrere Jahrzehnte anhalten).

Als nächster „Milestone” für Provenance steht übrigens der N64 auf der „Roadmap”.

Social

Abonnement

iPhoneBlog #one präsentiert wöchentlich neue Videos über App-Store-Apps und einen täglichen Ideenaustausch im privaten Slack-Kanal. Noch nicht dabei? Werde Abonnent.

Du hast schon einen Account? Login.

Support

App Store

Wer eine beliebige iPhone-App im App Store über diesen Link kauft, seinen Mac mit Software aus dem Mac App Store bestückt oder ein Produkt seiner Wahl bei Amazon bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

Archiv

Gastfreundschaften