Artikel aus der Kategorie „Kultur“

New York Post blockiert iPad-Leser

Verleger kämpfen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit. Nur so lässt sich erklären, warum der App-Store-(Sitz-)Platz, ähnlich der Kiosk-Dauerkarte, mittlerweile eine Art dämonische Anwesenheitsstörung ist. Anders wird (oder will) man anscheinend nicht (mehr) gelesen werden. Neustes Beispiel: Die New York Post streicht, wie bereits hierzulande die Bildzeitung, den iPad-Zugriff auf dessen Webseite. Wie schon Bild.de sperrt diese Paywall

Neue iPad-Ad: „Now“

DirektNow Konzepttreu: Weiterhin keine Erwähnung für technische Specs, kein (vergleichendes) Feature-Marktgeschrei und immer noch der Verzicht auf die (sprachliche) Nennung des Produktnamens. Aus Marketing-Perspektive bleibt dies für heutige Zeiten ungewohnt. „Now“ folgt als Juni-Werbespot auf „If You Asked“ (Mai) und „We Believe“ (April).

Googles zwiespältiger iOS-Tatendrang

Google bietet seit dem Jahr 2009, zuerst für Kalender und Kontakte, später auch für E-Mail, einen mobilen Sync-Service an. Das gestrige Update bringt eine Server-Suche fürs Postfach, eine neue Absender-Einstellung sowie die Verwaltung von Kalender-Einladungen. via googlemobile.blogspot.com Grundsätzlich nett, aber nur marginal bedeutend weil sich durch die Ersteinrichtung ohnehin niemand freiwillig wühlt. Gut, ich übertreibe. Trotzdem

Geballte Analysten-Ahnung: Kurzfristig Verluste aber langfristig Gewinne

Verrückte Börsenwelt: Eine WWDC kostet Apple durchschnittlich 5.4-Prozent im Aktienkurs – ganz egal was gezeigt wird. Zwischen dem Ende einer WWDC und der nächsten Entwickler-Veranstaltung folgt ein durchschnittlicher Gewinn von 56.8-Prozent. Philip Elmer-Dewitt warf diesen Blick in die Retrospektive für die Jahre 2003 bis 2011. Verstecktes Easter Egg: Scott Forstall schummelt in seine iOS-5-Präsentation einen

Wolkenbruch: Dateisystem mit Aussicht auf Niederschlag

By having apps take care of the nitty-gritty details of file management, we’re moving from the document-centric interface of the last 20 years or so to an application-centric model. It’s about actions instead of objects, verbs instead of nouns. via Macworld.com Eine exzellente Beschreibung von Dan Moren übers dateilose Betriebssystem und die essentielle Bedeutung von iCloud

App-Store-Benefit: Preis und Auffindbarkeit

Auch zwei Jahre und elf Monate nach der App-Store-Eröffnung fasziniert (mich) weiterhin das Konzept im Umgang mit Software. Insbesondere der (zugegeben kleine) Aspekt von Wissen, das auf unterschiedliche Art und Weise, in neuen Formaten und Verpackungen, im Unterschied zu früher mühelos zugänglich wird. Dies betrifft sowohl die Problematik Preis wie auch Auffindbarkeit – zwei Gesichtspunkte,

Bericht: ‚iTunes in the Cloud‘ für Europa verzögert?!

‚The Telegraph‚ berichtet, dass sich die Verhandlungen um ‚iTunes in the Cloud‚ (zumindest) für Großbritannien noch „in einem sehr frühen Stadium“ befinden. Ein Sprecher der dortigen Lizenzierungsgesellschaft gab zu Protokoll: Tentative talks have begun between the major labels and Apple in the UK. However, all talks are at the really early stages and no one

‚In-App‘-Kaufrichtlinien ohne Preisdiktat aber weiterhin mit offenen Fragen

Heise.de entdeckt: Aus alt… 11.13 Apps can read or play approved content (magazines, newspapers, books, audio, music, video) that is sold outside of the app, for which Apple will not receive any portion of the revenues, provided that the same content is also offered in the app using IAP at the same price or less