Der iPhone Dokumenten-Scanner

img_9424_product_page.jpg

Beim Namen Ponoko klappert es eventuell noch bei dem einen oder anderen Podcast-Hörer in den Ohren: Wie in der ‚Bits-und-so‘-Weihnachts 25C3-Folge aus Berlin kurz angesprochen, stellt euch der Online Design-Shop eine kleine persönliche Fertigungsanlage für jegliche Produkte zur Verfügung.

Man kann auf deren Webseite nicht nur seine eigenen Artikel entwerfen und sich dann zusenden, sondern sich auch das Material und die Einzelteile für bereits geplante Fabrikate bestellen und diese mit einem Laser in die gewünschten Maßen zurechtschneiden lassen.

iPhone-Document-Scanner---.jpg

Photo: Likecool.com

Dort kostenlos zum Download angeboten wird derzeit eine Eps-Datei, die den Bauplan für einen ‚iPhone Dokumenten-Scanner‘ beinhaltet. Wer haufenweise Zeug mit der (zugegebenermaßen) bescheidenen iPhone-Kamera ablichtet, darf über eine Bestellung nachdenken.

Ansonsten tut’s für die digitale Erfassung der meisten Artikel sicherlich auch ein haushaltsüblicher Flachbrett-Abtaster…

-> iPhone Document Scanner eps file

[software-geraffel] Glow, iEarn, Osu!, iShoot

Mit lustigen Neonkreisen bizarre Stirnband-Smileys einkesseln klang im ersten Moment ganz vielversprechend und sah im bunten Gewand recht unterhaltsam aus. Ist es absolut nicht und entpuppt sich als komplette Fehlinvestition, bei der mich die investierten fünf Testminuten am meisten schmerzen.

glow-iTunes.jpg

-> App Store-Link*


Als Webseiten- oder Blog-Betreiber muss darf man sich eventuell mit der Verwaltung eines Google Adsense-Accounts beschäftigen, welcher einige Werbe-Cent zur Finanzierung des Server-Webspaces beiträgt. Oder auch nicht.

Um seine Ausbeute Einkünfte komfortabel im Blick zu behalten, ist die Aufwendung von 0.79 € notwendig. iEarn bietet eine Übersicht der letzten Einnahmen, die individuell aufgeschlüsselt nach Zeitraum und Klick-Statistiken angezeigt werden können.

iearn-iTunes-1.jpg

-> App Store-Link*


iPhone-Entwickler ’nuudles‘ setzte mit ‚Osu!‘ ein Musik- und Rhythmusspiel im Stile vom Nintendo DS Elite Beat Agents um. Aus einer Selektion von freien und kommerziellen Musiktiteln lässt sich auswählen, die anschließend mit eurer Fingereingabe taktvoll begleitet werden. Verschiedenste Gesten sind notwendig um die Lebensleiste und erreichte Punktezahl hoch zu halten.

Seit letztem Herbst befindet sich das Spiel in einer geschlossenen und danach offenen Beta-Testphase und ist derzeit über Cydia für iPhones mit Jailbreak herunterzuladen. Eine offizielle App Store-Version ist eingereicht und wartet auf das Go! von Apple.

-> http://osu.ppy.sh/p/iphone


ishoot.jpg

Über das schon etwas länger verfügbare iShoot von Ethan Nicholas bin ich erst jetzt gestolpert und darf eine wärmste Empfehlung aussprechen. Das rundenbasierte Strategiespiel lässt euch mit unterschiedlichen Panzer-Geschossen auf andersfarbige Kettenfahrzeuge ballern. Das Prinzip kennen alle Freunde der Worms-Serie aus dem Hause Team 17 nur zu gut.

Der richtige Schusswinkel, die dazu passende Feuerkraft und Position wollen gefunden werden, um eure abgefeuerte Munition im anvisierten Ziel einschlagen zu lassen.

Mittlerweile ist im App Store auch eine kostenlose Lite-Testversion angekommen.

iShoot-iTunes-2.jpg

-> App Store-Link*

* Beim Kauf über unseren App Store-Link unterstützt ihr zu einem kleinen Prozentsatz (bei unverändertem Kaufpreis) das iPhoneBlog.

iPhone-Werbung – Read

DirektRead

In der letzten Nacht erreicht ‚Read‘, ein weiterer iPhone-Werbespot, das Internet.

Als Applikation zum ‚Lesen‘ auf dem Apple Telefon werden vorgestellt: Yelp (kostenlos, ausschließlich im US-Store), OsiriX (15.99 €, App Store-Link) und Classics (3.99 €, App Store-Link)

-> http://www.apple.com/iphone/gallery/ads/

[app] iStat – System Monitoring

Bjango lässt euch mit einer iPhone-optmierten iStat-Systemanzeigen den Gesundheitszustands eurer Macs kontrollieren. Unter Beobachtung stehen Statistiken und Graphen für die CPU, den verwendeten Speicher, die Lüfter oder den verbleibenden Festplattenplatz – alles und noch viel mehr verschnürt in einer schnuckligen App Store-Applikation.

istat1.jpg

Auf dem bzw. den zu beobachtenden Mac-Computern ist dazu eine kleine kostenfreie Zusatzsoftware notwendig, die sich beim ersten Verbinden des iPhones mit einer fünfstelligen Nummer autorisiert. Im heimischen Netzwerk bleiben euch durch die Verwendung des automatischen Bonjour-Netzwerkservices, komplizierte Port- oder IP-Eingaben erspart. Mit ein ein bisschen mehr Aufwand lässt sich die Verbindung jedoch auch aus dem 3G-Netz herstellen und gibt euch so die Möglichkeit von überall die wichtigsten System-Angaben zu kontrollieren.

istat2.jpg

Zusätzlich gibt’s eine Einsicht in die technischen Statistiken des iPhones, für dessen Implementation schon Applikationen für den App Store abgewiesen wurden. Hier kann man beispielsweise seinen ‚Unique Identifier‘ oder die WiFi Mac-Adresse einsehen und per E-Mail versenden. Für mich sehr hilfreich, wenn Entwickler mir noch nicht veröffentlichte iPhone-Programme via Adhoc-Brücke zukommen lassen wollen – diese Zahlen- und Nummernkombination konnte ich mir bislang nämlich noch nicht einprägen…

Das Tracerouting und Ping Diagnose-Werkzeug, welches auch im eingebetteten Herstellervideo zu sehen ist, ermittelt für alle erwünschten Internetadressen dessen zurückgelegte IP-Strecke.

Fazit

Wer eine ausgelastete Rechenmaschine zu Hause stehen hat und gerne über dessen Zustand informiert bleibt, freut sich darüber nicht ständig eine VNC-Verbindung öffnen zu müssen. Das Programm kommt in einer optisch übersichtlichen Verpackung, die sich sehr intuitiv und iPhone-like bedienen lässt und seine 1.59 € wert ist.

istat.jpg

-> App Store-Link

Photo-des-Tages #107 – Finger Olympic

[Finger Olympic 100M] iPhone Apps|APPARE JAPAN BLOG.jpg

Warum so einen gediegenen Sonntagmorgen nicht mal mit einem flotten 100 Meter-Kurzstreckenlauf (1.59 €; App Store-Link) beginnen?

via technabob.com

10 Codezeilen erreichen Top-Platzierung

sound-grenade.jpg

Gute Ideen sind manchmal leicht zu bewerkstelligen. Oft reicht ein großartiger Einfall ohne das Investment von stundenlanger Arbeit, zur Realisierung eines erfolgreichen Projektes.

Beim Programmierer High Gloss und seiner Applikation ‚Sound Grenade‘ (kostenlos, App Store-Link) war dies nicht so. Er selbst nennt sein derzeit Top 3-platziertes Programm ‚terrible and crap‘ im dazugehörigen Blogartikel: ‚I wrote a Top 10 App…and its Shit‚.

Nach eigenen Aussagen schrieb der 22jährige die 10 Codezeilen innerhalb von 20 Minuten zusammen. Weitere 40 Minuten später war die Applikation kompiliert, eingetütet und in den App Store geladen. Innerhalb der nächsten fünf Tage ging alles ganz schnell und ‚Sound Grenade‘ befindet sich seitdem mit über 100.000 Downloads in der Bestenliste für kostenlose App Store-Applikationen.

shapeimage_8.png

Viel Respekt zollt High Gloss weder seinem Aufwand noch denjenigen, die Ihn in die Top 10 geschossen haben:

The iPhone is the coolest phone in the world, don’t people who are cool have them? And logically, don’t these cool iPhone users download other cool products. No. Apparently not. Apparently there are people called consumers that like to consume and they want crap like Sound Grenade.

Den App Store vergleicht er mit den Billboard Charts für Musik:

If it could be compared to any other market, its like the Billboard Charts for Music. A good pop music producer can take someone with minimal talent, get them to sing some lyrics, and then run it through auto tune. Bam. Number one song. Thats all it takes with the App Store. Do some market research, work out that most of the people that download free apps are immature and seriously uncool.

Trotz kostenloser Applikation, geht der Aufwand für die einstündige Entwicklung jedoch nicht ganz leer aus. Seit der Top 50-Platzierung wird Sound Grenade durch Banner-Werbung von AdMob unterstützt.

Text Link Ads | Mobile Text Advertising | AdMob.jpg

Hier ein kurzes Promo-Video, mit welchen Werbeformen derzeit AdMob auf dem iPhone arbeitet:

DirektMob

Ertragreich?

AppleInsider berichte, dass die Applikation eine Millionen Werbeanfragen innerhalb von 24 Stunden generiert und durch die entsprechende Klickrate mit $200 alle 60 Minuten eine recht ‚positive‘ Bilanz hinterlässt.

Vermerkt bleiben sollte, dass die überwiegende Anzahl von ‚ähnlich aufwendig-produzierten‘ Programmen im App Store untergeht, und eine Platzierung oberhalb der Top 50 immer noch einen enorm wichtigen Ausschlag für hohe Downloadzahlen gibt.

iPhone-iGoogle wieder mit Standardversion

Das ganze Drama der iGoogle-Umstellung, von einer iPhone-optimierten Version auf die ansonsten gängige ‚mobile‘ Variante, ist ein bisschen an mir vorüber gegangen. Aber vielleicht interessieren ein paar Gedanken dazu auch eine Woche später noch im Internet.

Was war also passiert?

Im letzten Januar kündigte der Suchmaschinenanbieter Google – mit dem gewohnt großen Tamtam in der Blogosphäre (YouTube-Video) – eine iPhone-optimierte Version seines iGoogle-Dienstes an. iGoogle ist eine zu personalisierende Webrowser-Startseite, auf die man allerlei Widgets, Aktienkurse und Feeds kleben kann. Persönlich habe ich dieses Angebot nie wirklich verwendet.

Während am letzten Wochenende noch alle iPhone-Surfer auf http://google.com/ig/i geleitet wurden, geht’s ab sofort mit allen Apple Telefonen auf http://google.com/m/ig/, der mobilen Google-Standardversion für portable Gerätschaften.

Der Unterscheid ist nicht beeindruckend.

WebKit optimized iGoogle gets canned - Download Squad.jpg

Photo: Download Squad

Ab letzten Sonntagmorgen hagelte es erwartungsgemäß den gewohnten Kommmentar- und Beitrags-Graupel im Internet, mit den bekannten Plattitüden wie ‚Evil‘ und ‚Google Killed…something‘.

Wenn man darüber jedoch länger als 5 Minuten nachdenkt wird schnell klar, das dies nicht nur ein nachvollziehbarer sondern notwendiger Schritt ist. Ganz unabhängig davon, dass das kalifornische Unternehmen mit einem eigenen Betriebssystem auf einem potenziellen iPhone-Konkurrenten im Markt positioniert ist, gilt es eine einheitliche Außendarstellung zu wahren.

Warum also weiter Ressourcen verbrennen und das konsistente Branding aufs Spiel setzen? Die iPhone-optimierte Webseite war zu seiner Zeit ein intelligenter PR-Schachzug und eine verspielte Technik-Demonstration. Mit der anrückenden Gerätevielfalt vom G1 bis zum Palm Pre, muss man sich jetzt jedoch einheitlicher und breiter aufstellen.

[tipp] Japanische Emoji

Die japanischen iPhone-Besitzer tauschen bereits fleißig – und von Haus aus – die süßen Emoticons aus. Jetzt ist der Rest der Welt dran.

emoji1.jpg

Ohne Jailbreak und ohne Zusatzapplikation wie beispielsweise Touch Dial Emoji (4.99 €; App Store-Link), lassen sich die knuddeligen Symbole als vcard.vcf herunterladen und sind fortan auf euerem iPhone verfügbar.

Und so läuft der Hase:

  • vcard.vcf HIER herunterladen und eurem Mac Adressbuch hinzufügen. Synchronisieren. Windows-Benutzer schicken sich eine E-Mail mit der Datei.
  • Einstellungen -> Allgemein -> Tastatur -> Japanisch -> QWERTY aktivieren
emoji4.jpg
  • Im Programm eurer Wahl die Tastatur auf japansich umstellen und zur Aktivierung der Herzen und Fußbälle ‚emojia‘, ‚emojii‘ oder ‚emojiu‘ eingeben.
emoji3.jpg

via Gizmodo