Ich habe selbst in das neuste, fünfte Firmware-Update des iPhones nicht reingeschaut, aber dies ist der ‚Sonntags-Morgens‘-Screenshot für weitere Diskussionen. Die Option 3G abzuschalten wäre – je nach verwendetem Chipsatz – durchaus sinnvoll, wenn ich mir die Akku-Leistung aktueller Geräte so anschaue.
Außerdem kann man derzeit im US-AppleStore keine iPhones bestellen – nur so zur Info.
Mein 8 Jahre altes Powerbook – zur damaligen Zeit Apples schnellster Computer – läuft (zumindest theoretisch) mit der gleichen Mhz wie das (mobile) iPhone heute.
Was tummelt sich auf eurem iPhone-Springboard? Webclips, Apps – sortiert, umsortiert?
Bei mir sieht die erste Seite ‚klassisch‘ aus. Als Anhänger der ersten iPhone-Tage, habe ich mich an das dreizeilige Springboard gewöhnt (und bislang beibehalten). Rund um die Firmware 1.1.1 leistete Summerboard das Verschieben der Icons – 1.1.3 hat bekanntlich diese Funktion ohne Zusatztools auf das Gerät gepackt.
Seite 2 – ebenfalls ‚dreizeilig‘ bietet folgende Programme/Webclips:
Webapp – Webclip Apples Collection von Web-Programmen
Facebook – Webclip Facebook.com
Amazon – Webclip iPhone-optimierte Amazon-Seite
Spiegel – Webclip Spiegel Online
iQype – Webclip iQype
RagingThunder – natives iPhone-Spiel
VideoRecorder – Aufzeichnen von Videos
Caterpillar – Neue Version heißt Kate. iPhone-Customizing
Pool – natives iPhone-Spiel
Weil’s mich interessiert, habe ich eine Flickr-Gruppe eingerichtet, zu der Ihr herzlich eingeladen seit ebenfalls eure iPhone-Desktops mit den Lesern zu teilen:
Jedes populäre Medium kann/wird/wurde für Propaganda verwendet – dass ist heute nicht anders als vor 70 Jahren. Einige chinesische Populisten springen auf den iPhone-Zug auf und cracken derzeit, die an einer Hand abzuzählende Bezahlsoftware, welche bereits über den Installer vertrieben wird. Leider bleibt ihre Botschaft dabei nicht auf der Strecke!
Ohne die Tibet-Diskussion hier ausschweifend zu führen, finde ich das Engagement für ein Umgehen der Sicherheitssperren besprechenswert. Letztendlich ist nämlich noch keine Plattform von (sogenannten) Raubkopien verschont geblieben – es ist immer nur eine Frage des Aufwands und der Popularität.
Der erste Software-Unlock für das iPhone wurde zum Verkauf feilgeboten – keine 24 Stunden später kam anySIM (seit Ende letzten Jahres auch OpenSource). Über Videospiele, P0rn, Movies und Apps müssen wir nicht sprechen. Die Frage lautet nicht, wie dick der Passwortschlüssel ist, sondern wie groß der Auffwand für den Benutzer, um sich für das legale Angebot zu entscheiden.
Bislang war Apple die Software ‚Installer‘ von Nullriver ziemlich egal – zumindest auf dem juristischen Sektor. Mit Version 3.1 aus der letzten Woche, kann man darin nun auch Suchen. Mit den richtigen Quellverweisen (nicht von Haus aus installiert und hier definitiv OHNE Erwähnung!) werden dort alle ‚inoffiziell‘ freigeschalteten Programme angeboten.
Da die Apps mit einem Klick zu installieren sind, könnte dies ein großes Problem für den AppStore und vorwiegend der Software-Entwickler werden. Sehr anschaulich war dies bei der Sony PlayStation zu verfolgen, welche zum Ende ihres Lebenszyklus enorme Hardware-Verkäufe abgesetzt hat, die Software aber auf der Strecke ließ.
Nochmal: Es bleibt eine Frage, wie groß der Aufwand ist für etwas nicht zu bezahlen und die gleiche Leistung zu erhalten. Durch die Möglichkeit neue Quellen im Installer hinzuzufügen, stehen derzeit Tür und Tor offen.
Mit der mittlerweile fünften Version des iPhone-SDKs geht’s langsam richtig rund. Der Simulator beherrscht OpenGL – die Europäer dürfen ins Entwicklerprogramm – und das erste grafisch wirklich beeindruckende Game auf wahnsinnigen 1,3 Megabyte ist über den Installer zu beziehen.
Raging Thunder, von Polarbit ist eine Installation wert. Wer nicht die Zeit dafür findet, schaut sich unsere musikalisch wertvoll-untermalten 2 Minuten an.
In der aktuellen Folge Bits und so, hatte ich bereits schon meine mehr-oder-minder lustigen Erfahrungen bei der Buchung des O2-Internet-Pack-L beschrieben. Diese sollen jedoch hier noch einmal Erwähnung finden, da iPhone-Relevanz inklusive ist.
Dank gilt Sebastian, der als Hörer unseres Podcasts vergünstigte Konditionen vermitteln konnte und so den ‚Immer Online‘-Tarif für mein MacBook Pro finanzierbar macht. Aber was ist dieses Internet-Pack-L?
Es ist ein USB-Stick mit SIM-Karte, die sich mit UMTS/HSDPA in Ballungsgebieten (ansonsten GPRS) ins Internet einwählt und einen Datenabruf von 5.000 MB pro Monat gestattet. Das reicht mir zum ‚Bloggen von überall‘ bei weitem aus. Als Software für den Mac kann ich wärmstens launch2net von nova media empfehlen, das die Einwahl und Kontrolle des Datenverbrauches komfortabel gestaltet.
Geärgert habe ich mich – mittlerweile blicke ich schmunzelnd zurück – über den Vertragsabschluss und die Mitarbeiter vor Ort im O2-Shop. Man hat mich nämlich guten Mutes die umfangreichen Formalitäten ausfüllen lassen, und mir nach der Unterschrift gesagt, dass die Hardware nicht verfügbar wäre! Das ist so, als wenn jemand ein Auto kauft und der Verkäufer bei der Übergabe das Lenkrad nicht liefern kann.
Nach allerlei Terz vor Ort, habe ich ein (klobiges) Leihgerät bekommen – welches ich so einem LG-Samsung-Hyundai-3G-‚Mein Akku hält nur eine Stunde‘-Gerät vorzog.
Es gibt jedoch eine positive Nuance der ganzen Sache. In diesem Zusammenhang erfahren habe ich erfahren, dass der von mir gerade erworbene Internet-Tarif auch für mobile Geräte funktioniert!
Daher ein rein hypothetisches Fallbeispiel: Es mag möglicherweise Leute geben, die einen Firmen-Blackberry mit sich herumtragen und das iPhone als nette Spielerei zusätzlich in der Tasche tragen. So entsperrt und so. Blackberry-Geräte sind toll, wenn Sie von der Firma bezahlt werden und man dank haptischer Tastatur unterwegs haufenweise E-Mails beantwortet. Eine überwiegende Anzahl dieser mobilen Begleiter ist jedoch super-schäbig was das Internet-Surfen betrifft.
Ihr merkt worauf ich abziele?
Das iPhone ohne Datentarif ist wie ein Blu-ray Player auf USB 1.1 – einfach nicht sinnvoll, weshalb man sich schleunigst um das mobile Internet kümmern sollte.