Ich habe übrigens gerade „live“ getestet, das man unser Audio-File auch bequem vom iPhone abrufen kann. Das hat ja ein bisschen gezickt und gezuckt und es war nicht so ganz klar ob das an der Datei oder am iPhone lag.
Jetzt funktioniert es jedoch super. Es wird ein neues Fenster geöffnet und, je nach Wlan-Geschwindigkeit, die .MP3 geladen.
Ich war der Mann, der diese Taschen für Technikgeräte (im Allgemeinen) gehasst hat. Könnt Ihr euch erinnern? Überflüssig, iPhone ist kratz-resistent und überhaupt sind die alle blöd, uncool und doch eh „Verbrauchsgegenstände“!
Und jetzt habe ich bereits zwei solcher Schutzhüllen hier in meinem Sortiment und ringe erneut verzweifelt um Erklärungsversuche. Während die Pielframa-Tasche als Ersatz für mein Portmonnaie gilt und sich damit rechtfertigt, ein Teil weniger in der Hosentasche zu haben, kann ich für den neusten Einkauf nur das banale „ich-will-was-kaufen“-Argument liefern.
Schuld ist meine bessere Hälfte, die Aufgrund der (Zitat) „Damenhandtaschen-Situation“ eine „niedliche“ (Schutz-)Verpackung benötigte. Es wurde Abstand gehalten von unsäglichen Gürtelhalterungen (nein, das werde ich mir NIE zulegen, ganz sicher) und sich auf das simple und elegante incipio orion-case gestürzt. Eine kurze Nachfrage beim Hersteller hat ergeben, das sich die Versandkosten nach Deutschland nicht unterscheiden egal ob ein oder zwei Taschen bestellt werden. Hier komme ich mit meinem „will-was-kaufen“-Argument ins Spiel…
Die Tasche ist bei uns seit einigen Tagen – hochzufrieden – im Einsatz, deren Konzept recht simpel ist. Das Case bietet einen Rundumschutz, der einer verstärkten Gummihülle, die mit weichem Stoff ausgefüttert ist. Zum Entnehmen des iPhones, zieht man an einer Lasche, die sich auf der Rückseite befindet. Diese Lasche lässt sich soweit herausziehen, das das iPhone zirka 1/3 heraussteht und sich gut entnehmen lässt.
Insgesamt:
guter Schutz gegen den Schnellen Wurf des iPhones auf den Schreibtisch
die versprochene Säuberung durch das Innenleben funktioniert leider nicht
leicht zugängliches Laschen-System
acht Farben – camouflage gewöhnungsbedürftig / rosa sehr nett
Die Psyche des Menschen ist manchmal faszinierend.
Immer wenn ich gefragt werde: „Wie lange hält denn der Akku?“ antworte ich wie automatisiert: „Ja, lange ist das nicht, jeden zweiten Tag!“ Immer, ist es mein erster Satz auf diese Frage.
Keine Ahnung warum, aber vielleicht wurde mir dies einfach zu häufig gesagt. Zu häufig eingebleut. Wahrscheinlich zu oft irgendwo gelesen und mich dann selbst mit dieser Standard-Aussage „bestückt“. Die Kuriosität an der Sache, zumindest in meinem Fall ist es ausschließlich eine Lüge.
Die Akkulaufzeiten meines iPhones schwanken, dessen Ursache sich auf drei ausschlaggebende Faktoren reduzieren lassen, wenn man schwammige Kategorien wie „viele Anrufe“ oder „häufige Benutzung“ einmal außen vor lässt:
WiFi ON oder OFF
Helligkeit und Anzeigedauer des Bildschirms
Bluetooth (natürlich)
In der täglichen Praxis schlägt die WLan-Komponente am Größten aus. Wireless Lan, dieses drahtlose Funknetzwerk, das sich mit dem Internet verbindet, verbraucht Strom. Daher bin ich dazu über gegangen, dieses Feature grundsätzlich auszuschalten. Der größte Vorteil liegt nämlich in der Zeit für die Aktivierung des WLans. Das ist blitzschnell. Ja, man kann innerhalb von wenigen Sekunden einfach mal checken ob Hotspots in der Umgebung sind. Ist ein Bekanntes darunter, dauert die Verbindung (ohne Passworteingabe) eine weitere blitzschnelle Sekunde.
Die Helligkeit habe ich auf ein gutes Mittelmaß eingestellt und die Anzeigedauer des Bildschirms ohne Interaktion auf maximal 1 Minute. Ein Bluetooth-Headset befindet sich nicht in meinem Besitz, weshalb mir der Blauzahn derzeit noch vollkommen egal ist.
So, und was bringt das nun alles? Es bringt mir lockere 4-5 Tage mit ein bisschen Musik, Filmen und natürlich Telefonieren bis ein kompletter Ladevorgang von Nöten ist. Spiele ich mit der Installer.app herum und installiere Software, browse durch den Web-Dschungel und checke regelmäßig Emails kann das iPhone auch nach guten 20 Stunden leer sein und an die Dose müssen.
Nachgebessert werden muss an der Batterie-Anzeige. Wenn euch ein warnendes Popp-Up mit „Achtung nur noch 20% Akku“ ins Gesicht springt, ist innerhalb der nächsten Stunde das Licht aus. Das passt nach meinem subjektiven Empfinden nicht in die Relation zum voll aufgeladenen Zustand – da tut sich nämlich ewig nix.
Desweiteren sollte „nachgepatched“ werden wenn sich ein iPhone komplett entleert hat. Verbindet man dieses physikalisch mit dem Computer wird das iPhone erstmal nicht software-technisch verbunden. In jedem dieser Fälle hat ein kurzer physikalischer „Dis- + Re-Connect“ geholfen. Dafür ist ein kompletter Ladevorgang mit zirka 2 Stunden sehr schnell.
Alle subjektiven Ergebnisse sind mit den zwei, hier vorhandenen Geräten, zu replizieren.
Nachdem ich mir am Wochenende das ganze HickHack um einUpdateund Millionen von enttäuschten Fans angeschaut habe, hier mal eine kurze Meinung zu dieser Thematik. Und nein, ich verstehe die allgemeine Hektik nicht.
Das iPhone ist so etwas wie der gut situierte Nachtclub in feineren Gegenden der Stadt. Er ist als nicht gerade preiswert zu bezeichnen, verschafft Exklusivität und legt großen Wert auf seine Außendarstellung. Das Problem bei diesen Nachtclubs ist, das es ein Hausrecht gibt. Und dieses Recht besagt, das alleinig der Inhaber des Clubs entscheidet, wer am Türsteher vorbei darf, und wer draußen bleiben muss. Das ist manchmal nicht ganz rational, das ist manchmal nicht ganz fair, aber das ist nun einmal das Recht des Eigentümers bzw. der Leute, die auf seiner Gehaltsliste stehen.
Ich bin schon oft einige Male aufgrund der berühmten „falschen Schuhe“-Begründung nach Hause geschickt worden. Ungerecht? Sicherlich, aber nicht nach den Maßstäben, die ein Club-Besitzer an sein Etablissement stellen darf. Und wenn da die Schuhe eine große Rolle spielen ist das nun einmal so. Es steht jedem Gast ja offen sein „Ausgehverhalten“ zu ändern oder bei „Nichtgefallen“ entsprechend anzupassen. Keiner zwingt den Besucher sein Geld speziell in diesem Club zu lassen und genauso darf man dem Inhaber nicht vorschreiben wollen wie er sein Geld verdienen möchte oder welche Regeln er dafür aufstellt. Nennt sich freie Marktwirtschaft und so.
Das der Club Apple wahnsinnige Besuchereinbrüche durch die abgeschlossene Renovierung verlieren wird, erscheint mir abwegig. Die offiziellen Gäste werden bleiben, alle Trittbrettfahrer suchen neue Hintertüren. Wenn jemand jedoch keinen Eintritt gezahlt hat, darf er – wenn das auffliegt – noch lange keinen Anspruch auf weitere Freigetränke erheben. Wenn er jedoch auch noch die „falschen Schuhe“ trägt oder unerwünschte Freunde mitgebracht hat, darf man eigentlich froh sein wenn es auf dem Weg nach Draußen nicht noch den einen oder anderen (seelischen) Nackenschlag gibt. So mit Hausverbot und so.
Und wenn man dann draußen ist – also vor dem Club – immer dran denken, das dort am großspurigsten geschimpft wird. Von den Gästen, und die, die drinnen sind, hört man wenig Geschrei.