iPhone Sightseeing
16 ways the iPhone has changed

Mit Adleraugen (nicht die von Marshall Bravestarr) haben die Jungs von „The simple Web Solution“ hingeschaut und 16 „Unterschiede“ vom iPhone zwischen den überarbeiteten Werbungen und der Keynote gefunden.
Sehr nett. Bitte hier -> entlang.
Schwarzenegger hat auch schon eins

Schwarzenegger hat auch schon Eins. Und hat sich eine Drittanwendung Web 2.0-Anwendung installiert.
via iPhone News
AJAX und Konsorten
Photo: Tommaso Tessarolo (cc)
Meine Meinung zur Keynote, die hoffentlich differenziert übervermittelt wurde, kennt ihr ja.
Trotzdem lässt mich der Gedanke immer noch nicht los, wie man einem anwesenden Programmierervolk, welches man durchaus zu der Eliteklasse für Macintosh-Software zählen kann, die AJAX-Technologie anstelle eines (vernünftigen) SDKs aufschwatzen verkaufen möchte. Das es dafür nur mäßigen Applaus gab und die eigentliche Anwendungsmöglichkeit auch nicht von Mr Jobs selbst, sondern einem Untergebenen Mitarbeiter anvertraut wurde, sagt mehr als Worte.
Doch lassen wir die Worte noch einmal sprechen. Ich hatte erwähnt, das ich mich mit Codezeilen und Programmiersprachen überhaupt nicht auskenne, daher stammen diese Gedanken aus einem gerade beendeten Telefongespräch mit jemandem, der seinen Lebensunterhalt damit bestreitet.
Aus der Wikipedia wissen wir was AJAX ist:
Nun gibt es jedoch nicht nur ein AJAX, sondern verschiedene „schlagkräftige“ Versionen. Was vom iPhone unterstützt wird, wie die Schnittstellen (APIs) aussehen und was überhaupt auf dem Gerät möglich ist, bleibt – soweit die gesicherte Erkenntnis – noch 17 Tage unbekannt.
Eine hochspekulatives Szenario haben wir in unseren wirren Gehirnwindungen erdacht, und beschreiben dies folgendermaßen:
Apple hat bislang keinerlei Erfahrung im Mobilfunkbereich. Die Hardware ist (zumindest in ihrer Zusammenstellung) nicht für die routinemäßig Fertigung erprobt. Es gibt möglicherweise unterschiedliche Hardwareversionen. UMTS für Europa + Edge für die USA?! Apple konnte sich bislang nicht auf eine einzige Schnittstelle einigen / diese ermitteln und den Programmierern zum Fraß vorwerfen.
Zeitdruck gibts auch. Von den Medien noch mehr, weshalb man sich für die „Verkündung“ der „Entwickelt-mal-fürs-Web“-Lösung entschieden hat.
Daher wird im Januar 2008, wenn die ersten Seriengeräte vom Band gelaufen sind und die Produktion sich eingespielt hat, offiziell ein SDK – wahrscheinlich aufgrund starker Nachfrage (we got amazing feedback from you all) – verkündet und in die Hände derjenigen Leute gegeben, die schon jetzt eins wollten.
Ob ich an dieses Szenario wirklich glaube? Ich hoffe, das diejenigen Leute, die gestern Beisitzer in San Francisco waren, auch im Januar 2008 noch immer ein SDK haben wollen.
das iPhone im web
Das iPhone wird hauptsächlich im Web unterwegs sein. Am gestrigen Montag hat Steve Jobs auf seiner Keynote in San Francisco bekanntgegeben, das es Entwicklern möglich sein wird Programme für das iPhone zu entwickeln, die gut unter dem Werbebanner Web 2.0 stehen könnten. Diese Applikationen zeichnen sich dadurch aus, nur über das Internet abgerufen zu werden. Was Apple nicht möchte, ist die Installation von Dritthersteller-Software direkt auf dem Gerät.
Was vom Protagonisten Jobs gestern groß als „One last thing“ verpackt wurde, hat viele Entwickler doch mehr als vor den Kopf gestoßen. Web-Applikationen via AJAX sind so etwas wie die 7Klässler-Hausaufgaben für Studenten. Ich übertreibe. Bin auch kein Programmierer und kann daher nur wiedergeben was Menschen, die sich damit auskennen, an mich herantragen.
Im Grund läuft die Diskussion daraus hinaus, dem Automobil-Designer vorzuschreiben, das er ab Morgen doch bitte mit der U-Bahn zur Arbeit zu kommt hat. Wenn Third-Party-Developer hunderte von Arbeitsstunden und ihr Herzblut in ein Programm investieren, dann möchte Sie dies vielleicht auch direkt auf dem Gerät Ihrer Wahl sehen. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, das es immer noch Unterschiede in der Performance und dem Umfang von „offline-installierten“ Anwendungen und „reinen online“ Programmen gibt. Aber diese Vor- und Nachteile kann ich nicht einschätzen, das sollen Andere machen.
Welchen qualifizierten Beitrag ich dazu noch leisten kann ist vielleicht ein unterschiedlicher Blickwinkel, der im kompletten Bashing auf Apple ein bisschen unterzugehen scheint, herauszuheben. Ich schätze Web 2.0-Anwendungen wie Gmail, Twitter oder Del.icio.us. und der Weg ins Web ist bestimmt der Richtige. Diesbezüglich hat Apple bestimmt ein gutes Händchen. Der Computer OHNE installierte Software, der sich ausschließlich im Netz mit Programmen versorgt ist wohl noch einige Jahre entfernt aber mehr als realistisch.
Nichtsdestotrotz darf man sich es mit der Entwicklerbasis nicht verscherzen. Den Macintosh hat nämlich nicht ausschließlich die „coole“ Hardware, sondern insbesondere die heißbegehrten „Killer-Applikationen“ bekannt und so liebenswert gemacht.
Der Ticker ist härter

Der Ticker ist härter. Als wir am gestrigen Montagabend die Newsticker bei „Bits und So“ live mitverfolgten und kommentierten (auch als Podcast verfügbar), vermisste man den Charme des Hauptakteurs.
Die Fakten waren doch recht ernüchternd aber als ich mir heute Morgen (gut ausgeschlafen) noch einmal den Live-Stream der Keynote anschaute, klang alles schon nicht mehr so enttäuschend wie es die blanken Buchstaben Gestern verrieten.
Natürlich hat sich an den Fakten nichts geändert. Meine Gedanken, speziell des iPhone betreffend, schreibe ich gleich einmal in einem etwas längeren Artikel zusammen.
Das war also die Keynote
Das war also die Keynote, aber lange noch nicht die WWDC. Mit dieser Hoffnung auf (noch) ein paar Neuerungen für die nächsten Tage, starten wir diese Woche bis zum 15.Juni wenn sich die Tore wieder schließen.
Apropos Schließen. Die Keynote mit Steve Jobs war ehr mit Themen von bekannterer Natur bestückt. Viele Featues von Leopard wurden schon im letzten Herbst angekündigt, sind prinzipiell sehr cool aber nicht wirklich neu. Mich hat gewundert, das die bekannten Details (und das Publikum war überwiegend programmiertechnischer Herkunft, die sich seit Monaten mit nichts Anderem beschäftigen) noch einmal wiedergekäut wurden.
Ah ja, und dann war da noch Safari für Windows. Als die Meldung durch den Liveticker stotterte kam Ratlosigkeit auf. Warum prügelt sich Apple mit Microsoft und Firefox um die Vormachtstellung auf den XP-und Vista-Plattformen? Die Antwort folgte eigentlich erst auf den zweiten „Second One more last thing“ Fuß, als die Möglichkeit der Softwareentwicklung für das iPhone vorgestellt wurde.

Stichwort „Web-Applikationen“. Auf AJAX-Basis werden Programmentwicklern Werkzeuge in die Hand gegeben, die neue Web 2.0-Anwendungen (Gmail, Twitter, etc.) für Safari erstellen und implementieren sollen. Klassische offline Programme wird es (erst einmal) nicht von Third-Party-Entwicklern auf dem iPhone geben, da die Stabilität des Gerätes (+ Telefonnetzes) nicht beeinflusst werden soll. So die unglaubwürdige Aussage von Apple / Steve Jobs.

Ich muss über diesen Tatbestand erstmal schlafen. Fakt ist, das Web 2.0-Anwendungen natürlich auch schon VOR der Erlaubnis von Apple hätten für das Telefon umgesetzt werden könnten. Die Verweigerung, offiziell Dritthersteller mit ins Boot zu holen, hat zu Missgunst in den ersten Stimmen aus San Francisco geführt.
Jedenfalls bin ich gespannt, wie sich die Gespräche darüber in den nächsten Tagen entwickeln werden. Meiner Meinung nach verlagert Apple auch Bewusst Applikationen ins Netz, die ausschließlich dort genutzt werden können – und mit diesem Trend sind sie bestimmt auf einer „mainstreamigen Spur“.
Apropos Stream (…): Ich war mit Timo bei „Bits und So“ Live am Ticker. Vielen Dank, das sich so viele von hier nach dort verirrt haben. Der Ansturm war offensichtlich. Die Performance des Video- und Audiostreams ist mehrmals zusammengebrochen sowie die Seite selbst. Wir entschuldigen uns natürlich für alle, die ein bisschen länger warten mussten, sind natürlich aber auch ein wenig stolz auf das große Interesse.
Herausgekommen ist als Podcast eine KURZE Fassung (25 Minuten), die die Ereignisse aus San Francisco rekapituliert sowie der „Original Live-Kommentar“ mit einer Menge Skype-Anrufern und Spekulationen (1,5 h).
Noch gute 2 Stunden

Noch gute 2 Stunden bis zur Keynote. Aufregung macht sich breit. Als kleiner Reminder sei hier noch einmal kurz erwähnt, das ich in der „Nachbarschaft“ bei „Bits und so“ heute im Video-, Audio- und Chat-Dingsbums die ganze Konferenz live mit-kommentiere.

Es würde uns freuen wenn ein paar den Weg dahin finden. Dafür einfach HIER klicken.


