24 days left


So, ich habe die Spots mittlerweile plus/minus 9.000 Mal gesehen. Hier mal einige runde Fakten was wissenswert erscheint:
Fakten:
Gerüchte:



Ich würde jetzt noch gerne herausfinden, welcher Song im Hintergrund von allen drei Spots läuft. Weiß das jemand?
Sprechen wir über die iPhone-Spots. Die Offiziellen findet ihr hier. Soweit bekannt.
Mit den Bezeichnungen der drei Werbespots „Never been an iPod“, „How to“ und „Calamari“ wird schon verdeutlicht, was diese (verkaufstechnisch) zu leisten haben. Sie sollen erklären. Sie sollen überhaupt erst einmal erklären zeigen was ein iPhone ist!
23 Tage vor US-Start finde ich diese Marketing-Strategie sehr richtig. Obwohl Apple sich bestimmt einem regen Abverkauf sicher sein kann, ist es natürlich nicht falsch die Werbetrommel noch einmal kräftig zu rühren und weitere Begehrlichkeiten zu wecken. Im Moment habe ich den Eindruck, als ob wirklich alles nach Plan läuft. Das ist ein gutes Gefühl.
Die stylischen Ads kommen später. Den Stil der iPod-Werbung mit viel Musik, optisch abstrakten Elementen und einer kurzen Erwähnung des Produktnamen am Ende kann man sich erst leisten wenn selbst mein Mathematiklehrer aus der 10.Klasse weiß was ein iPhone ist. Bevor der Brand nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist müssen Features und Anwendungsbezüge aufgezeigt werden. Ein guter Indikator für „verinnerlichte Markennamen“ ist, wenn Konkurrenzprodukte unter einem einheitlichen Produktlabel vereinheitlicht werden -> der portable Musikplayer heißt daher immer iPod. Nicht Microsoft Zune, nicht Creative Zen sondern iPod.
Das funktioniert schon mit dem PDA der Marke bzw. dem Betriebssystem Palm so Ende der 90er. Die aufkommenden Windows Mobile-Geräte wurden zu dieser Zeit oft „diskriminiert“ und mit den Worten: „Gib‘ mir mal deinen Palm rüber“ angesprochen.
Mein Dad macht das heute noch. Das nenne ich „verinnerlichten Markennamen“.

iPhone Start 29.Juni 2007. Das sagt wohl alles! Lassen wir es erstmal sacken und machen uns klar, das dies bereits in 25 Tagen (!) passieren wird…
Die ersten Werbespots (seit heute Morgen auch auf der amerikanischen Apple-Website zu finden) verrieten den Termin an diesem Wochenende. Hier die Spots. Ich muss mich erst mal beruhigen und überlegen wer sich für mich in die Schlange stellt.
Photo: Azlijamil (cc)
Ich möchte hier ja nicht Stimmungstief spielen aber die Diskussion um das Veröffentlichungsdatum des iPhones finde ich mehr als irrelevant. Die Anhänger der Fraktion „Anfang Juni“ attestiere ich das Krankheitsbild „Hoffungs-Überschuss“ – mit den Nebenwirkungen: „Ist doch schon“.
Fürsprecher der Glaubensgemeinschaft „Mitte-Juni“ versuchen zwei unabhängig voneinander stattfindende Ereignisse (WWDC + iPhone Release), mit einer Doppelhochzeit, zur Glückseligkeit zu verhelfen.
Sternendeuter für „Ende-Juni“ spreche ich noch das höchste Maß an „Bodenständigkeit“ im Astronomie-Zirkel zu, gerade auch weil Apple dieses Datum offiziell anvisiert.
Und obwohl ich in dem ganzen Trubel mitmische, bin ich der festen Überzeugung, das eh nur ein Bruchteil der „Möchte-gern-Habenwoller“ ein Gerät mit nach Hause nehmen. Alle Anderen kämpfen mit sich Selbst und den Lieferzeiten.
Apple Insider berichtet aktuell:
Meine Vermutung bleib: Am Ende weint Einer.
via AppleInsider
Photo: Inkognitoh (cc)
Es wird eng auf den billigen Plätzen. Merrill Lynch, eines der weltweit führenden Finanzdienstleistungsunternehmen, das zu den bedeutendsten globalen Investmentbanken gehört, spekuliert in einer aktuellen Studie, das Apple „gerade einmal“ 4 Millionen iPhones – bis Jahresende – ausliefern wird. Das „gerade einmal“ stammt von mir und äußert Bedenken, das alle willigen Käufer ein Gerät abbekommen. Ich prognostiziere weiter „weltfremde Ebay-Preise“ und „florierenden SchwarzExport-Handel“.
Für Amerika gelten grundsätzlich andere Regeln. Für die PlayStation 3 wurden zum Release rekordverdächtige Übersummen im hohen 4stelligen Bereich geboten und die Nintendo Wii ist in wiederkehrenden Zyklen chronisch ausverkauft.
Wenn Apple nun im monatlichen Rhythmus 200.000 – 300.000 Geräte der Meute zum Fraß vorwirft zum Kauf offeriert, dann kann der Bedarf nicht befriedigt werden. Meine Meinung. Da hilft auch nicht der „Touch“ der anvisierten 12 Millionen Einheiten für Zweitausend-und-acht.
Meine Glaskugel prophezeit „lange Wartezeiten“ oder eine Ernährungsumstellung auf „Pasta-Tuna“ aus akutem Geldmangel.
via Digitimes
Eine neue Folge der humoristischen Unterhaltungssendung „Bits und so“ gibt es seit Gestern zum Download. Mit diesen, hoffentlich für euch interessanten Themen, werdet Ihr diesmal von uns unterhalten:
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