Die Wirksamkeit von Cookie-Blockern zu vergleichen, ist keine gute Nutzung eurer Zeit. Trotzdem benötigt es (irgend-)einen Automatismus, um sich der kontinuierlichen „Consent-Pop-ups“ zu entledigen – gerade deshalb, weil’s nur ’ne Sekunde dauert, bis ihr solche Banner weggeklickt habt.
Consent-O-Matic und Superagent verstecken nicht nur diese Pop-ups, sondern beantworten die Anfragen. Durch dieses automatische „Akzeptieren“ oder „Ablehnen“ bleibt die Funktionalität der Webseite gewöhnlich erhalten, während Hush und andere Inhaltsblocker diese Einblendungen nur visuell entfernen. Das hinterlässt gelegentlich Webseiten, die nicht mehr oder nur eingeschränkt funktionieren.
Trackless Links stellt euch etwa (experimentell) beide Herangehensweisen zur Auswahl.
Superagent verpackte seine plattformübergreifende Browsererweiterung kürzlich neu. Ich schaue dort gerne auf den optionalen „Consent Trail“, der die von Webseiten gestellten Anfragen dokumentiert. Bei mir tauchen in diesem Log zwischen drei und sieben Einträge pro Tag auf. Darüber kann ich nachvollziehen, wo ich eingewilligt habe und wo nicht – aber auch wer überhaupt fragt.
Welche Erweiterung gegen Cookies am besten funktioniert, beziehungsweise welche Kombination aus Filtern am wenigsten stört, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, sondern hängt zuallererst von euren besuchten Webseiten ab. Das hier ist lediglich die Anregung, sein Setup zu überdenken, wenn es (zu häufig) nicht funktioniert.
Im Gegensatz zur Platzierung auf dem Homescreen blickt man dort nicht konstant drauf, bleibt aber schnell genug, um eine Übersetzung anzustoßen, Text in die Zwischenablage zu schieben oder in die App-Store-Updates respektive App-Einstellungen zu springen. „This is it. That’s the trick.“
Pioneers Panda Pack feiert Reißverschlüsse: Es sind robuste, grobzähnige und butterweich zu ziehende YKK-Vizlon-Zipper. Chunky, aus gespritztem Kunststoff, die sich unglaublich gut fassen. Insgesamt sind acht Stück innen und außen eingenäht.
Diese Reißverschlüsse geben dem Rucksack einen technischen Look, den das Material dankbar unterstreicht. Mandarin 840 nennt der Hersteller sein eigenes Ballistic Nylon, das reiß- und abriebfest ist, dabei aber nicht militärisch aussieht.
Es ist ein verdrehtes Garn, das sich substanziell anfühlt, Wasser abweist und nicht zu schwer aufträgt.
Der Rucksack wiegt so viel wie ein MacBook Air und bietet genug Platz für größere Laptops: Bis zu 17-Zoll-Computer verschwinden in einem vollständig abgetrennten Kompartment. Und sogar dort ist noch einmal eine Trennwand eingezogen – damit iPad und MacBook etwa nicht aneinander reiben.
Der Panda Pack kommt in drei Farben, die in ihrer Unauffälligkeit an die verschiedenen Tönungen ehemaliger iPhone-Pro-Modelle erinnern – bevor sich Apple mit Cosmic Orange weit aus dem Fenster lehnte.
Ein solches Telefon lässt sich sowohl in den vorderen Außentaschen als auch in den zwei inneren Mesh-Pockets transportieren – abhängig davon, ob ihr euren Mitmenschen vertraut, weil die Fächer außen definitiv leicht zugänglich sind.
Auch die inneren Abteile lassen sich zippen – mit kleineren, aber genauso hochwertigen Reißverschlüssen. Ganz ernsthaft: Diese Reißverschlüsse will ich an allen meinen Taschen!
Pioneer verkauft seine Rucksäcke nicht direkt in Deutschland; sie lassen sich aber über einige europäische Länder easy beziehen und natürlich aus den USA importieren. Dann aber Achtung: Zoll!
Das alleine schränkt ihre Verbreitung hierzulande ein und ist nicht nur sprichwörtlich ein exklusives Alleinstellungsmerkmal.
Der Feel musste mich zuerst vom Look überzeugen. Ich war mir anfangs unsicher, ob mich dieser „Dad Style“ abholt. Es stellt sich heraus: Die Prioritäten mit Kids und Mitte 40 verschieben sich.
Spaß beiseite: Ich weiß den Komfort der leicht gebogenen Straps sehr zu schätzen. Die gepolsterte Rückseite ist extrem bequem und bietet eine Art von fest vernähtem Autogurt, um ihn über Teleskopgriffe an Reisekoffern zu hängen.
Aber hier schreite ich dann doch ein: Für Reiserollkoffer fühle ich mich definitiv noch zu jung.
Trotzdem schleppe ich ihn gleichermaßen auf informelle Pressetermine, in ein Kaffeehaus oder auf ein Familienwochenende. Optisch überall reinzupassen, scheint eine dieser neuen Prioritäten.
Ein Brustgurt, der beide Schultergurte verbindet, um das Tragegewicht gleichmäßig zu verteilen, fehlt. Und die Rückseite besitzt nur einen schmalen Kanal, der das Kreuz lüftet. Für mich ist es kein Rucksack, den ich 12 Stunden auf einen Tagesausflug durch eine neue Stadt mitnehme.
Ich rechne Pioneer wirklich hoch die sparsame Verwendung ihres Logos an: Sichtbar ist lediglich ein Schriftzug, der daumengroß an einer der Seitentaschen farblich untergeht. So lauft ihr nicht als Werbetafel durch die Gegend, was man beim Preis von über 400Euro auch erwarten darf.
Der Panda bleibt, ohne sich anzulehnen, aufrecht stehen und er öffnet sein Hauptfach fürs einfache Bepacken vollständig. Die halbhohe Innenabtrennung vermisst die steife Eleganz, die sich sonst überall durchzieht. Mich stört die offene, Nintendo-Switch-hohe Trennwand nicht funktional, sondern optisch.
Pioneer bewirbt alle seine Taschen – inklusive des Panda Packs – mit einer „Lifetime Guarantee“. Nach vier Monaten mit diesem Rucksack auf meinem Rücken stelle ich das nicht ansatzweise infrage. Selbst ohne ein solches Versprechen mache ich mir keinerlei Sorgen, dass dieser Rucksack irgendwas abbekommt. Der wird in ein oder zwei Jahrzehnten noch genauso aussehen.
Die Kombination aus einem technischen Material ohne einen technischen Look lässt sich nur schwierig in Text und Bild transportieren: Es ist gehobene Alltagsqualität mit einem Hauch von urbanem Understatement (matt und seidig!) sowie durchdachten Details, die den Panda ganz natürlich zu einem täglichen Begleiter machen.
May 7, 2026 – DJI, the global leader in civilian drones and creative camera technology, today introduces the Osmo Mobile 8P to the global market. Equipped with next-level framing and tracking features, creators can elevate their smartphone shots with precision. The new detachable Osmo FrameTap remote enables creators to shoot remote-controlled selfies with precise framing. Meanwhile, the upgraded ActiveTrack 8.0 delivers even more agile subject tracking to keep subjects in frame, even in complex crowds. Alternatively, creators can also connect their iPhones directly to the Osmo Mobile 8P for native tracking using Apple DockKit.
Im April reduzierte DJI den Preis für seinen OSMO Mobile 8 und kündigte damit indirekt ein zeitnahes Upgrade an. Dass sie jedoch eine abnehmbare „FrameTap“-Display-Fernbedienung beilegen, ohne den Preis zu erhöhen, hätte ich allerdings nicht gedacht.
Nach fünfeinhalb Jahren besteht für mich grundsätzlich Interesse an einem neuen Selfie-Stick, der das Bild stabilisiert und mich im Blick behält – insbesondere mit nativer Apple-DockKit-Unterstützung.
Was mich vom Kauf abhält: Das „Multifunctional Module 2“ sollte Platz im Gimbal-Gehäuse finden; das externe Anstecken erscheint mir frickelig.
Ebenso geht’s mir bezüglich der DJI-Mikrofone: RØDE verbindet einige seiner Modelle inzwischen direkt mit dem iPhone – ohne Kabel und ohne Receiver. DJI bietet das bislang nur für die eigenen Kameras an.
Und genau diese separate Hardware versuche ich zu vermeiden, weil ich jedes Jahr im Herbst ohnehin eine neue Kamera kaufe – auch wenn diese immer auf der Rückseite eines Telefons sitzt.
Dieses Video ist mein Vorschlag für weniger Social-Media-Zeitverschwendung und mehr Qualitätsunterhaltung auf dem Sofa.
Sofa von Shawn Hickman organisiert einen solchen Medienkonsum und verplant bewusster Freizeit.
Hier das Intro zur Episode:
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Seit 2017 zahle ich monatlich 10Euro für Apples 2-Terabyte-Online-Festplatte – die wir uns in der Familie teilen.
Ich belege 50 Prozent; die Fotobibliothek meiner Frau ist circa 600 GB groß und der Platzbedarf der Kids ist (noch) zu vernachlässigen. Sprich: Es ist knapp.
Seit September 2023 kann man bei Apple zwar mehr Online-Speicherplatz mieten, allerdings nur in zwei zusätzlichen Stufen und ohne Mengenrabatt. Sowohl 6 TB (30Euro) als auch 12 TB (60Euro) sind mir deutlich zu viel: zu viel Platz, aber auch zu viel Geld.
Deshalb ist das hier (m)eine halbjährliche Erinnerung, in den Systemeinstellungen nach Backups von ausrangierten iPhones und iPads zu schauen, aber auch nach Apps, die behaupten, ihre Daten online ablegen zu müssen.
Zuletzt stirbt die Hoffnung auf ein lokales Speicherlimit der eigenen Fotos und Videos, das man selbst festlegt. Wer „Speicher optimieren“ für seine iCloud-Mediathek aktiviert, sollte diese Selbstbestimmungsmöglichkeit direkt bekommen – anstelle einer Blackbox.
Alle meine Bilder liegen in der iCloud, trotzdem reserviert mein 256-GB-iPad dafür 72 GB an lokalem Platz. Auf meinem 1-TB-iPhone hält die identische Bibliothek dagegen nur 16 GB auf der internen SSD vor, und auf dem Mac tue ich mir eine Systemfotomediathek erst gar nicht an.
„It just works?“ Ich bin mir sicher, es gibt dafür technische Gründe, nur sind das in keinem Fall gute Gründe. Es ist ein verbreitetes Problem.
Ich zahle für iCloud-Speicherplatz nicht nur für eine Offsite-Kopie, sondern auch für den Komfort, diese Daten lediglich nach Bedarf anzufordern und nicht entsprechende SSD-Kapazitäten vorhalten zu müssen.
Wenn „Speicher optimieren“ aktiviert ist, werden Fotos und Videos in voller Auflösung in iCloud und bei Bedarf Kopien davon in einer platzsparenden Version auf deinem Gerät aufbewahrt. Und solange du über ausreichend freien iCloud-Speicher verfügst, kannst du beliebig viele Fotos und Videos sichern.
Die fehlende Option eines lokalen Speicherplatzlimits bricht das explizite Versprechen von „Speicher optimieren“.
Am elften Geburtstag meiner Tochter kam die Frage nach ihren zehn ersten Jahrestagen auf: „On This Day“ hat sie alle direkt im Blick.
Ein Shortcut übergibt obendrein eine Jahreszahl als Suchparameter in die Fotos-App; von dort habe ich die Fotoserie der ganzen Familie auf dem Apple TV vorgesetzt.
Für die eigene Erinnerung setzt man sich ein täglich wechselndes Widget oder vermerkt sich „onthisday://“ in seiner täglichen Aufgabenliste. Über dieses URL-Scheme springt man nämlich mit nur einem Fingerzeig in die App und scrollt durch die Rückblicke des aktuellen Datums von Fotos aus seiner Bibliothek. Alternativ lässt man sich per Push erinnern.
Die Idee, Fotos nach Tagen mit jeweils verschiedenen Jahreszahlen durchzuarbeiten, verfolge ich seit Herbst. Täglich schubse ich eine Vielzahl unerwünschter Bilder aus meiner Kollektion, die sich dann perfekt aufgeräumt für Apps wie „On This Day“ zur Schau stellt.