Am grundsätzlichen Setup hat sich nichts geändert, aber ich beschränke mich auf diese Handvoll an Blocklisten, mit der mir NextDNS für jährlich 20 EUR (Referral-Link) das Netz filtert.
Damit folge ich den Empfehlungen für die NextDNS-Konfiguration, die diese sehr vollständige Übersicht bietet – quasi „The Hitchhiker’s NextDNS-Guide“.
Anstelle direkt das Profil (im Router) zu verpflanzen, installiere ich die nativen Apps für das DNS-Relay sowie die Firewall, um sie auch flott (auf einzelnen Geräten) deaktivieren zu können. Es ist nämlich nicht zu vermeiden, dass man Webseiten gelegentlich „ohne Content Blocker“ und ohne die DNS-Umleitung laden möchte – selbst wenn man explizit Domains auf die generelle „Allowlist“ gesetzt hat.
Jahrelang haben wir im Podcast darüber gelacht, jetzt habe ich einen ersten (ernsthaften) Anwendungsfall für den Smart Switch von SwitchBot gefunden (und direkt umgesetzt).
Spoiler: Für rund 70 EUR drückt ein kleines Roboterärmchen nun den Schalter zum Öffnen der Garage meiner Eltern – wobei sich der SwitchBot Hub 2 mit Matter um die Apple-Home-Integration kümmert.
Zum Hintergrund: Das Garagentor, das ins Haus führt, stammt aus dem Jahr 1982. Die Elektronik, um das Tor von Innen per Schalter oder Außen mit dem Haustürschlüssel (!) oder einer klobigen IF-Fernbedienung zu öffnen, ist nur wenige Jahre moderner. Trotzdem ist die Installation nichts, wo speziell ich meine Finger reinstecken sollte.
Die faustgroße Remote, die seit 40 Jahren das Tor aus Sichtweite öffnet und schließt, ist im Auto noch akzeptabel. Wenn man jedoch zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Hause kommt, dann ist sie nicht mehr praktikabel.
Von Außen sperrt man die Garage mit dem Haustürschlüssel auf. Wobei man aufgrund der engen Einfahrt auf das automatisch aufspringende Tor achten muss. Das ist so unzugänglich, dass ich meine Eltern das noch nie machen sehen habe.
Eine moderne Art, das Tor, mit Phone und Watch zu öffnen (ohne dabei in die gewohnte Bedienung einzugreifen), wäre also nicht nur ein wenig bequemer, sondern ein weiterer Zugang zum Haus, der keinen klassischen Schlüssel mehr benötigt.
Lange Rede, kurzes Ärmchen: Der SwitchBot Bot wurde erst über das Matter-Upgrade ihrer Hubs (für uns) interessant, weil das Haus meiner Eltern ein Apple Park ist und keine konkurrierenden Systeme für die Heimsteuerung toleriert. Ein Apple TV, respektive die HomePod minis, sind neben dem Hub (SwitchBot Hub 2 oder SwitchBot Hub Mini Matter Enabled) zusätzlich notwendig.
Den Hub hängt man lediglich ins Wi-Fi und an eine beliebige Stromsteckdose. Dieser Plastikkasten und sein Display gewinnen wirklich keine Preise und flog entsprechend direkt in die Abstellkammer.
Der Bot gewinnt dagegen meinen positiven Ersteindruck: solide, sehr kompakt und mit kräftigem Ärmchen.
Die Herausforderung ist seine Anbringung: Bei uns sitzt der Garagenschalter leicht erhöht. Und entgegen meiner Vorstellung knickt das Ärmchen nicht nur um 90 Grad um, sondern über die Gehäuserückseite hinaus.
Ein paar Firmware-Updates und Verknüpfungen später steht der kleine Schalter auch über Apples Heimsteuerung zum Anknipsen. Die SwitchBot-App auf der Apple Watch würde meinen Eltern zwar ausreichen, aber das ist (natürlich) nicht mein Anspruch.
Obwohl ich ein bisschen Spaß beim einstündigen Software-Setup hatte, hätte ich das nicht meinen Eltern zugemutet (oder jemanden frustriert, der keine Leidenschaft dafür mitbringt). Einen zukünftigen Akkutausch traue ich Ihnen jedoch zu.
Ich habe Ihnen bewusst den On/Off-Button nicht als Widget abgelegt oder prominent im Kontrollzentrum platziert. So ein kleiner Umweg hilft hoffentlich, ein versehentliches Auslösen zu vermeiden. Die Konstruktion überliefert nämlich keinen „Garagentor-Status“ und ich möchte vermeiden, dass er aus Versehen ausgelöst wird.
Unterm Strich schiebt der Bot zuverlässig sein Ärmchen auf den Garagentor-Schalter, der im zweistelligen Preisbudget ein wenig Smartness ins Haus bringt, ohne dabei in die Elektronik einzugreifen.
Es ist lediglich eine Beobachtung (und wahrscheinlich nur ein simpler Zufall?!), aber nach drei Monaten ziert kein einziger (Mikro-)Kratzer mein iPhone-16-Frontglas.
Apple legt sich öffentlich nicht über die Zusammensetzung der Scheibe von Corning Incorporated fest, und ob „the latest-generation Ceramic Shield“ der neuen iPhones kratzfester oder stoßsicherer ausfällt, sondern schreibt lediglich dies:
Industry-leading durability. The latest-generation Ceramic Shield material is 50 percent tougher than the first generation and two times tougher than glass found in any other smartphone. The back has the toughest glass in a smartphone. Combined with the Grade 5 titanium enclosure, the latest-generation Ceramic Shield and back glass offer amazing durability.
Zack Nelson (JerryRigEverything) titelte erwartungsgemäß: „Glass is (still) glass.“ Das iPhone-16-Display verkratzt in seinen Tests ähnlich wie das iPhone 12 .
Auch alle meine iPhone-Modelle aus den letzten Jahren zeigten Mikrokratzer – spätestens zur Weihnachtszeit. Ich habe mich daran nie gestört, obwohl ich pedantisch sorgfältig mit meinen Telefonen umgehe, obwohl es natürlich ein Gebrauchsgegenstand bleibt.
Mir waren diese minimalen Oberflächenbeschädigungen immer relativ egal, weil sie nur unter speziellen Lichtverhältnissen und aus bestimmten Blickwinkeln zu sehen sind. Während der Bildschirmbenutzung sind sie komplett unsichtbar.
In den vergangenen drei Monaten habe ich das iPhone 16 jedoch nicht signifikant anders behandelt. Eine Bildschirmfolie würde ich niemals benutzen!
Dass das Saphirglas auf der Apple Watch (Ultra) ohne Kratzspuren verbleibt, verwundert nicht. Auf dem iPhone ist genau das jedoch auffällig. Hätte ich nach den ersten Monaten zwei oder drei Minikratzer auf meinem neuen Screen entdeckt, wäre mir nie in den Sinn gekommen, hier darüber zu schreiben.
Und trotzdem tippe ich vorerst auf eine glückliche Fügung und keinen substanziell widerstandsfähigeren Bildschirm. Spätestens zum Ende dieser iPhone-Generation schaue ich aber noch einmal (ganz genau) darauf.
The new ‘Get Current App’ action obviates the need for that entire suite of shortcuts. By default, the action returns the name of the currently active app, and it works on both the iPhone and iPad. Without having to set up personal automations based on when an app is opened or closed, you can simply get the name of the current app with one action.