‘AirPrint’ derzeit nur mit ausgewählten Drucker-Modellen oder entsprechenden Software-Erweiterungen
Um das iPad ein kleines bisschen mehr in die Computer-Ecke zu rücken, kündigte Apple im September ‘AirPrint’, die drahtlose Druck-Funktion, an. Strategisch ist dies kein unwichtiger Schritt, um dem Netbook-Markt ein paar Fleischklöße mehr als der Suppe zu fischen.
Doch die Enttäuschung über dieses “wenn-man-es-mal-braucht-ist-es-toll” Feature ließ nicht lange auf sich warte: Die Aktualisierung auf Mac OS X 10.6.5 setzte die Unterstützung für ‘im Netzwerk freigegebene Drucker’ – entgegen den vorangegangenen Entwickler-Versionen – wieder vor die Tür. Derzeit steuert man mit Apples Haus- und Hof-Werkzeugen daher drahtlos nur ausgewählte Geräte von Hewlett-Packard an.
Apples Übersicht lautet wie folgt:
Hier die oben aufgeführten Modelle, welche sich bereits käuflich erwerben lassen (Amazon-Affiliate-Links) beziehungsweise zu denen es eine Webseite gibt:
HP ColorLaserJet Pro CP1025nw (223 €), HP LaserJet Pro CP1525n (271 €), HP LaserJet Pro CM1415fnw (389 €), HP LaserJet Pro CM1415fn (370 €), HP LaserJet Pro M1536dnf (339 €), HP Photosmart eStation (C510), HP Photosmart e-AiO (D110), HP Photosmart Premium Fax e-AiO (C410a) (225 €), HP Photosmart Premium e-AiO (C310a) (184 €), HP Photosmart Plus e-AiO (B210a) (139 €) und HP Envy eAll-in-One Drucker (D410a) (225 €)
HP hat einen Fahrplan für 2010 mit zukünftigen Geräten, sowie einigen Erläuterungen zu den drahtlosen Druckfertigkeiten auf seiner englischsprachigen Webseite aufgeführt.
Laut Apple ist dies lediglich der Beginn von neuen Geräten, die drahtlos drucken. Das betonte auch der angebliche Steve Jobs E-Mail-Account von letzter Nacht:

via MacRumors
Wer sich jedoch schon jetzt mehr Flexibilität (und Unterstützung für seinen eigenen Drucker) wünscht, um schnell seine per E-Mail zugestellten Zugtickets auszudrucken, bedient sich a) einem selbst durchzuführenden Hack, b) nutzt mit ‘AirPrint Hacktivator‘ dessen ‘klickfertige’ Lösung oder c) greift mit Printopia oder FingerPrint zu benutzerfreundlichen Systemerweiterungen für kleines Geld.
Apple zeigt zweiminütige ‘AirPlay’-Einführung
Apple veröffentlicht pünktlich zum iOS 4.2 Release einen passenden AirPlay-Trailer. Während beispielsweise die native Video- oder YouTube-Anwendung sowohl Bild als auch Ton drahtlos an den Apple TV weitergibt, ist über Programme wie AirVideo, VLC oder ein mobiles Safari-Browserfenster nur der Ton an den Apple TV (mit neuster Firmware) zu überreichen.

(Danke, Manuel!)
Auf diese Art und Weise lässt sich beispielsweise auch der Sound eines selbst aufgezeichneten Videos, das in der Fotobibliothek liegt, über einen AirPlay-Lautsprecher (Airport Express oder Apple TV) ausgeben. Dazu spielt man das Video ab und wechselt über die Multitasking-Bar (Doppelklick auf den Home-Button) zu dem AirPlay-Button.
Die externe Videoausgabe läuft, wie oben im Trailer zu sehen, auch dann weiter, wenn man die eigentliche Anwendung verlässt.
Auch iTunes in Version 10.1 lässt sich wie ein iOS-Gerät verwenden und drückt Bild und Ton – beispielsweise von einem Laptop – auf den Apple TV und damit (großen) Fernseher.
(Danke, sgrtho2!)

(Danke, Michael)
[update IV] Live: Apple veröffentlicht iOS 4.2

Die iOS-Aktualisierung in Version 4.2 ist soeben ‘Live’ geschaltet worden und über iTunes als Download für iPad, iPhone 4, 3G und 3GS sowie den iPod touch der zweiten, dritten und vierten Generation zu beziehen.

Die jetzt veröffentlichte iOS-4.2-Version kennzeichnet sich über eine identische Build-Nummer (8C148) mit der ‘Golden-Master’-Entwicklerfassung vom 18. November (Ausnahme: iPhone 3GS).
Die direkten Download-Links finden sich hier.
Laut Apple sollen über 100 neue Funktionen in dem Update bereitgehalten werden. Vieles, so wie Multitasking, Ordner, einheitlichen Posteingang oder das Game Center, sind jedoch bereits vom iPhone und iPod touch bekannt. Der größte Schub an Neuerungen entfällt deshalb auf das iPad, welches von iOS 3.2.2 einen riesigen Satz vollführt. Glaubt man den Entwickler-Versionen, war es auch genau diese iPad-Version, die mit WiFi-Problemen die einheitliche Firmware-Zusammenkunft verzögerte.
AirPlay + AirPrint
Allen iOS-Geräten neu sind die Funktionen ‘AirPlay’ sowie ‘AirPrint’. Die Streaming-Möglichkeit von Musik, Videos und Fotos vom iPad zum Apple TV erfordert ebenfalls ein Update für Apples TV-Box, welches am heutigen Abend bereitgestellt werden soll. Sobald eine Dia-Show oder eine Film-Übertragung begonnen hat, lassen sich problemlos andere Programme am iPhone oder iPad verwenden. Die Wiedergabe auf dem externen Gerät setzt genau dort an, wo das iPad aufgehört hat – beziehungsweise umgekehrt.
Musik verteilen die Geräte drahtlos auch an AirPort Express Router (Affiliate-Link) oder zukünftigen Lautsprechersystemen mit dieser Technik.
Schalter

Die ‘Rotations-Verriegelung’ mutiert zum ‘Stumm-Schalter’. Eine (zusätzliche) ‘Multitasking’-Leiste ermöglicht sowohl beim iPad als auch iPhone den Zugriff auf die Lautstärke und die Bildschirm-Sperre.

Fehler-Behebungen
Neben einer nicht unerheblichen Sicherheitslücke in der Passwort-Sperre, nimmt sich das Update außerdem einer fehlerhaften Funktion des Annäherungssensors an sowie weiteren Performance-Verbesserungen älterer Geräte-Generationen.
Ein umfangreiches Support-Dokument aller sicherheitsrelevanten Änderungen in 4.2 findet sich hier.
Safari

Über die Safari-Suchmaske lassen sich einzelne Wörter auf kompletten Webseiten aufspüren.
Einstellungen

Neue ‘Einschränkungen’ unterbinden ‘In-App-Käufe’ oder ‘Game-Center-Aktivitäten’; Notizen lassen sich in unterschiedlichen Schriftarten darstellen und zusätzliche SMS-Nachrichten-Töne stehen zur Auswahl. Der Kalender erlaubt Antworten auf Einladungen und die 30 neue Tastatur-Layouts sowie eine erhöhte Kompatibilität mit neuen Bluetooth-Geräten wird angegeben.
Mit iOS 4.2 wird es möglich, TV-Serien direkt auf dem iPad über die iTunes App zu leihen.
Mein iPhone suchen
‘Mein iPhone suchen‘ (kostenlos; universal; App Store-Link) erhält ein 1.1-Update und mit einer Apple ID ab sofort eine kostenlose Dienstleistung. Nach der App-Store-Beschreibung gilt dies jedoch nur für die aktuellsten Geräte-Modelle iPhone 4, iPad sowie den iPod touch der vierten Generation.
(Danke, Simon + Marc!)
Einhergehend mit der Veröffentlichung gibt Apple in seiner Pressemitteilung an, dass der App Store bereits über 300.000 Anwendungen für 125 Millionen iOS-Kunden in 90 Ländern bereithält. 40.000 Apps stehen speziell für das iPad zur Verfügung.
Update
Mittlerweile findet sich auch das AppleTV-Update in Version 4.2.1 (8C150) auf den Servern ein.
Update II
Obwohl Apple die Bezeichnung 4.2 an unterschiedlichsten Stellen angibt, nennt sich das iPhone intern iOS 4.2.1.

(Danke, Michi!)
Update III


Mittlerweile ist auch die Erstellung einer Apple ID direkt vom mobilen Gerät möglich. Dazu bedarf es jedoch einem iPhone 4, iPad oder iPod touch der vierten Generation. Falls jemand die erfolgreiche Einwahl in die ‘Mein-iPhone-finden’-App (über eine bereits aktivierte Apple ID) mit einem iPhone 3GS geschafft hat, wäre ich froh über einen Kommentar.
Update: Das Fscklog empfiehlt als Workaround:
Die einzige Abhilfe in diesem Fall ist eine einmalig zwingend erforderliche Aktivierung der eigenen Apple-ID für “Find my iPhone” auf einem iPhone 4, iPad oder 4G iPod touch – danach funktioniert es auch auf allen älteren iOS-Geräten [...]
/Update-Ende
Update IV

Das iOS SDK liegt für Entwickler ebenfalls in der finalen Version 4.2 (10M2423) vor.
[update] Angekündigte Aktualisierungen für ‘iWork for iPad’

MacWorld.com berichtet über drei anstehende Software-Aktualisierungen, welche Apples iWork-Suite für das iPad (App Store-Link), bestehend aus Numbers, Keynote und Pages, betreffen.
Version 1.3 soll sich vornehmlich den Neuerungen von iOS 4.2 annehmen, das uns am heuten Abend begrüsst. Darunter findet sich ‘Multitasking’ sowie die drahtlose Druck-Funktion ‘AirPrint’.
Die Präsentations-Software ‘Keynote’ soll Unterstützung für einen externen Monitor erhalten. Damit lässt sich das aktuelle Diashow-Bild auf einem separaten Bildschirm darstellen während der Vortragende auf dem iPad-Display die nächste Folie, beziehungsweise die dazu verfassten Notizen, angezeigt bekommt. Die Anbindung über einen Apple TV mit drahtloser AirPlay-Funktion, soll (bislang) nicht möglich sein.
Die Tabellen-Kalkulation ‘Numbers’ erhält eine Vorschau-Option für Druckseiten und genau wie ‘Pages’ Detailverbesserungen und Fehlerbehebungen. Die Updates sollen nach dem Release von iOS 4.2 im App Store bereitstehen.
via MacWorld.com
Update
Numbers (7.99 €; App Store-Link), Pages (7.99 €; App Store-Link) und Keynote (7.99 €; App Store-Link) erreichen den Versions-Status 1.3.
[update IV] iOS 4.2 für iPhone, iPad und iPod touch soll noch heute zum Download bereitstehen

Per Pressemitteilung informiert Apple, dass die finale iOS Version 4.2 noch im Verlaufe des heutigen Tages als Download zur Verfügung stehen wird. An Entwickler verteilte Apple die ‘Golden Master’-Version 4.2.1 in der letzten Woche.
Apple CEO Steve Jobs lässt sich in der Mitteilung folgendermaßen zitieren: “iOS 4.2 macht das iPad zu einem komplett neuen Produkt, und das rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, [...] Wieder einmal setzt das iPad mit iOS 4.2 den Maßstab, den andere Tablets anstreben und nur wenige – wenn überhaupt – je erreichen werden.”
iOS 4.2 steht ab heute zum Herunterladen und anschließendem Synchronisieren über iTunes 10.1. für iPad, iPhone und iPod touch bereit. iOS 4.2 läuft auf iPad, iPhone 3G, iPhone 3GS und iPhone 4, iPod touch der zweiten und dritten Generation (im September 2009 auf den Markt gebrachte Modelle mit 32GB oder 64GB) und dem neuen iPod touch.
via Apple.com/PR
Update

Mit der Software-Aktualisierung von iOS 4.2 erhalten iPhone, iPod touch und iPad einen erstmals einheitlichen Firmware-Stand. Die Neuerungen sind hinreichend dokumentiert und auf dieser Apple-Webseite noch einmal zusammengefasst:
-> http://www.apple.com/de/ios/
Dort verbirgt sich auch der Hinweis, dass der MobileMe-Service ‘Mein iPhone suchen’ ab sofort – nach der Einrichtung einer Apple ID – kostenlos erhältlich ist.
Find My iPhone ist verfügbar für iPhone 4, iPad oder den neuen iPod touch (vierte Generation).
Die Software-Aktualisierung wird für folgende Geräte (mit teils eingeschränktem Funktionsumfang) zur Verfügung stehen:

Update II

AirPrint ist die nächste Generation von drahtlosem Druck über WLAN, die das Drucken unglaublich vereinfacht, da keinerlei Druckertreiber mehr benötigt werden. Eine Auswahl an kompatiblen AirPrint-Druckern inklusive HP Photosmart, HP LaserJet Pro und HP Officejet sind die ersten, die das Drucken von den iOS-Geräten unterstützen.
In den Vorab-Versionen von Mac OS X 10.6.5 war die Netzwerkunterstützung für freigegebene Drucker noch enthalten. In der derzeitigen Form beschränkt sich ‘AirPrint’ vom iOS-Gerät auf ausgewählte Drucker-Modelle. Über eine zusätzliche Software wie ‘Printopia‘ lassen sich diese Drucker jedoch trotzdem ansteuern.
Update III

Ebenfalls für den heutigen Tag ist eine Aktualisierung vom AppleTV der zweiten Generation angekündigt. Damit lassen sich über die Funktion ‘AirPlay’ Musik, Videos und Fotos drahtlos vom iPhone oder iPad an den Fernseher mit AppleTV verteilen.
iOS-Nutzer werden darüber hinaus in der Lage sein über AirPort Express und AirPlay Musik drahtlos zu jeder Stereoanlage oder Aktivboxen zu streamen. In den nächsten Monaten werden Lautsprechersysteme auf den Markt kommen, die AirPlay unterstützen – auf diese kann man dann direkt drahtlos streamen.
Das AppleTV-Update schließt außerdem die zusätzliche Bedienungshilfe ‘VoiceOver’ ein.
via MacWorld
Update IV

Gegen MacWorld.com lässt Apple verlauten, dass die Software-Aktualisierung gegen 10 a.m. Pacific Time (19 Uhr deutscher Zeit) freigeschaltet wird.
UK: Mobilfunkanbieter subventionieren iPad?!

In Großbritannien wollen die Mobilfunkanbieter Orange und T-Mobile ein subventioniertes iPad WiFi + 3G zum Weihnachtsgeschäft anbieten. Der Gerätepreis soll auf rund £200 (zirka 233 Euro) gegenüber dem Normalpreis (ab £529) sinken und über einen 18- beziehungsweise 24-monatigen Datenvertrag abgezahlt werden. Über dessen Konditionen liegen noch keine Angaben vor. Das Gemeinschaftsunternehmen der beiden Carrier ‘Everything Everywhere’ soll sich der Vermarktung annehmen. Eine offizielle Ankündigung ist im Verlaufe des Tages zu erwarten.
via MarketingWeek
Auch in den USA bieten Mobilfunkanbieter Verizon Wireless und AT&T seit Ende Oktober das iPad in ihren Filialen an, verkaufen es dort jedoch genau wie in Deutschland unsubventioniert mit einem monatlich zu kündigendem Daten-Tarif. Verizon Wireless bietet ausschließlich das iPad-WiFi-Modell an, um es in seinem CDMA-Netz, über ein mitverkauftes MiFi-Dongle, ins Netz zu schicken.
Der durch die Subvention verringerte Anschaffungspreis ist sicherlich kein unerhebliches Verkaufsargument im Hinblick auf die Möglichkeit, dass iPad als Geschenk unter den Weihnachtsbaum zu platzieren. Die exakten (Vertrags-)Konditionen dürften jedoch den Ausschlag geben, wie reizvoll das Angebot sich selbst aufstellt.
In den USA sorgt kürzlich die ebenfalls subventionierte Preisgestaltung für das Android-basierte Tablet ‘Samsung Galaxy Tab‘, durch versteckte Kosten, für erheblichen Unmut.
via ZDNet
iAd-Trailer und App-Store-Statistiken
Ende Juni startete Apple sein iAd-Werbenetzwerk in den USA. In der letzten Woche verkündete man die zeitnahen Europa-Termine, welche für Frankreich und Großbritannien noch auf diesen Dezember fallen sollen. Die Einbindung der interaktiven Reklame ist für Deutschland auf Januar 2011 datiert. Mit einem ersten Trailer auf http://advertising.apple.com/ zeigt Apple potenziellen Interessenten, einen Ausschnitt von dessem Potenzial – sowohl für Entwickler als auch Werbetreibende.
Laut Apple sollen sich Kunden “über 60 Sekunden” in den durchaus ‘reizvollen’ Werbeeinbindungen aufhalten. Reichert man diese Angaben mit aktuellen App-Store-Zahlen an, eröffnet sich eine abermals neue Perspektive.

Laut 148Apps.biz stehen zum aktuellen Zeitpunkt 297.101 aktive Anwendungen von 61.568 aktiven Entwicklern im App Store zum Download. 60.466 Programme wurden (mindestens einmal) gesichtet, stehen derzeit jedoch nicht mehr zum Verkauf. Pro Tag erreichten im vergangenen Monatsschnitt 688 Anwendungen und Spiele den Store. Alleine im Oktober 2010 zogen 21.343 Neuzugänge (davon 2.825 Spiele) in das digitale Download-Geschäft. 148apps.biz errechnet, dass neu eingereichte Applikationen durchschnittlich 5.33 Tage im Review-Prozess verweilen und danach durchschnittlich $2.80 US-Dollar kosten. Der Durchschnittspreis für die Spiele-Kategorie fällt mit $1.13 US-Dollar erheblich geringer aus.
Wer erinnert sich noch an den Dezember 2008, als wir die ersten 10.000 Apps feierten?
[update] Bericht: Netzbetreiber empört über integrierte Simkarten-Option

Wie die Financial Times (Artikel erst nach Registrierung) zum Ende der vergangenen Woche berichtet, arbeitet Apple an einer speziellen Simkarten-Integration für zukünftige iPhone-Generationen. Dabei soll ein (fest integrierter) Chip die Nutzerdaten des Mobilfunkanbieters speichern. Tarif- beziehungsweise Provider-Wechsel könnten damit ohne Austausch der GSM-Plastikkarte verlaufen.
Die jetzige Veröffentlichung schlägt in eine Kerbe, die sich bereits Ende Oktober auftat: “Informaten europäischer Mobilfunkanbieter” vermeldeten zum damaligen Zeitpunkt eine Zusammenarbeit zwischen Apple und dem Simkarten-Hersteller Gemalto. Nach GigaOM-Informationen soll der Chip, der die klassische Simkarte ablösen könnte, eine zu aktualisierende Flash-Komponente aufweisen. Dort ließen sich Provider-Details vorhält und lokal mit neuen Informationen bespielen.
Mobilfunkanbieter zeigten sich nach Informationen des ‘Financial-Times’-Berichtes “besorgt”, über einen möglichen Kontrollverlust gegenüber den Hardware-Produzenten. Ein nicht näher identifizierter Angestellter, in leitender Position eines Telekomkonzerns, nahm obendrein das Wort “Krieg” in den Mund. Ohne individuelle Simkarte unterlägen die persönlichen Nutzerdaten nicht zwangsläufig mehr der Kontrolle ihrer Anbieter.
Eine Abkapselung scheint mit Blick auf die jetzige Praxis jedoch unwahrscheinlich. Über Netzbetreibereinstellungen (IPCC-Dateien) gewährt Apple den iPhone-Carriern weitreichenden Zugriff – dieser beginnt bei den Tethering-Einstellungen und endet bei (kostenpflichtigen) Diensten wie MobileTV.
Nichtsdestotrotz ließen einzelne Mobilfunkanbieter bereits “privately” verlauten, bei einer integrierten Simkarten-Lösung auf den subventionierten Geräteverkauf verzichten zu wollen. Mit dieser Strategie verwehrte man bereits Anfang des Jahres einem Google Nexus seinen (potenziellen) Erfolg.
iPad sowie iPhone 4 setzten diesen Sommer erstmals auf eine verkleinerte MicroSIM-Architektur. Hauptsächlich stand dabei die Platzersparnis für Apple im Vordergrund. Eine Eigenschaft, die ich auch als vornehmliche Intention einem ‘beschreibbaren’ Modul unterstellen würde.
Ein Mehrwert, den auch die GSM Association, bestehend aus Mobilfunk- sowie Hardware-Anbietern, teilt. Diese Vereinigung, die laut eigenen Angaben über 600 Mobilfunkanbieter vertritt, hat sich den integrierten Simkarten-Ansatz bis zum Jahr 2012 als Ziel gesetzt.
via Heise + Danke, Robert!
Quintessenz: Apple ist mit absoluter Sicherheit an einer “embedded option” für Simkarten interessiert. Ob, wann und in welcher Form diese verfügbar stehen, bleibt ungeklärt. Daraus einen Affront gegen Mobilfunkanbieter abzuleiten, ist mehr als verfrüht. Vielleicht auch komplett unpassend, da mir spontan unzählige Gründe einfallen, die vom Benutzer weggesperrte SIM, mit Vorteilen für die Netzbetreiber zu belegen.
Update
Laut Telegraph.co.uk stellt Apple (vorerst) seine Pläne über die ‘Konstruktion einer eigenen Simkarte’ ein.
A senior source at a mobile operator said: “Apple has long been trying to build closer and closer relationships and cut out the operators. But this time they have been sent back to the drawing board with their tails between their legs.”
“I don’t think so.” Jedenfalls nicht Aufgrund ein paar aufbegehrenden Mobilfunkanbietern.







