Retro-Futuristisch: Microsofts Kinect bahnt sich kreative Bastel-Wege

von alex olma | 18. November 2010 | 00:56 Uhr

DirektKinect

Gerade einmal sieben Tage ist Microsofts Bewegungssteuerung Kinect auf dem deutschen Markt, schon existieren unzählige Hacks von der ‘Joystick-losen’ Sensor-Kamera-Kombination.

Die von dem Programmierer Hector Martin offengelegten Treiber der jungfräulichen Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, erreichen mittlerweile auch das Einzugsgebiet des iPads. Chris Rojas analysiert die Entfernungs-Daten, die von der Kamera eingefangen werden, und bildet diese in kleinen Neon-Würfen ab. Basierend auf dem Abstand der eingefangenen Objekte, rendert die Software daraus bunte Klötze in verschiedenen Größen.

Mit der App-Store-Anwendung TouchOSC (3.99 €; App Store-Link), die sich dem nachrichtenbasierten Kommunikationsprotokoll Open Sound Control bedient, nimmt das iPad mit seiner Neigungssteuerung an der Spielerei teil.

Ohne iPad-Bezug, aber trotzdem mehr als empfehlenswert, ist dieses Video einer Kinect-Modifizierung für die 3D-Simulation eines Raumes.

via Engadget

[KlimBim] AluPen, CRE #170, Digitaler Duden, djay, SIM-Sperre und ‘The Economist’

von alex olma | 17. November 2010 | 22:23 Uhr

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Der ‘AluPen‘ von ‘Just Mobile’ (Amazon-Affiliate-Link) ist in etwa so dick wie ein durchschnittlicher Zeigefinger, bis auf seine Gummi-Spitze komplett aus Aluminium und für grobe SketchBook (5.99 €; App Store-Link) oder Brushes-Arbeiten (5.99 €; App Store-Link) eine vorstellbare Hilfe.


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Chaosradio Express widmet sich in seiner Podcast-Episode 170 dem Thema ‘Arcade Games’ und zieht ab Minute 115 einen sehr schönen Vergleich zwischen den altbackenen Spielautomaten und aktuellen iOS-Games. Die Parallelen in puncto ‘Kurzlebigkeit’, ‘komprimierter Spielidee’ sowie ‘(kosten-)günstiger Preispunkt’ treffen (m)eine hohe Übereinstimmung.

Apropos Vergangenheit: TUAWs Richard Gaywood stellt die Anzahl der aktuellen iOS-Titel in einen quantitativen Vergleich mit den letzten 25 Jahren der Games-Geschichte.

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Na ja.


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Die ‘Paragon Technologie GmbH‘ setzt in Auftragsarbeit unterschiedlichste Wörterbuch- und Nachschlage-Literatur für den App Store um. Die Werke des Dudenverlags ‘Deutsches Universalwörterbuch’ (29.99 €; App Store-Link), ‘Die deutsche Rechtschreibung’ (19.99 €; App Store-Link) sowie ‘Synonyme’ (19.99 €; App Store-Link) kamen für mich, zwecks unterdurchschnittlicher Mac-Desktop-Anwendung, in den vergangenen Wochen häufiger zum Einsatz. Die ‘universalen’ Programme funktionieren sowohl auf iPhone als auch iPad, beinhalteten jedoch einen knackigen Kostenpunkt.

Dieser (offensichtliche) Hinweis, folgte auf (m)eine Podcast-Klage, und sei hiermit an alle weitergegeben, die ebenfalls täglich mit Worten Ringkampf spielen.


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DirektDJay

Das haptische Gefühl am Turntable lassen sich DJs sicherlich nicht so schnell nehmen. Trotzdem wird inzwischen mit MP3s und USB-Plattenspielern ‘getourt’ und die Vinyl-Sammlung Zuhause gelassen. Eventuell liegen die Zeiten einer ‘Tablet-Performance’ gar nicht mehr so weit von uns entfernt. 2008 schmunzelten wir noch ausgiebig über einen solchen Gedanken.

Nebenbei bemerkt: Für ‘djay’ zeigt sich die deutsche Firma Algoriddim verantwortlich.

via Macrumors


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Die deutsche Telekom ermöglicht nach einer zweijährigen iPhone-Vertragslaufzeit die Entfernung der SIM-Sperre über ihre Online-Webseite. Zuvor war ein Anruf bei der Hotline notwendig. Unter Angabe der IMEI-Nummer lassen sich damit beispielsweise ein iPhone Classic oder ein iPhone 3G kompatibel zu anderen Mobilfunkanbietern spritzen.

via fscklog


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‘The Economist’ startet an diesem Freitag ins digitale App-Store-Leben und kündigt für seine (zahlenden) Print- und Online-Abonnenten eine kostenfreie Apple-Edition an. Lobenswert.

Übrigens: ‘The Wired’ (kostenlos; App Store-Link) hält sich bei zirka 32.000 Verkaufsexemplaren pro digitaler App-Store-Ausgabe.

Endlich: ‘Google Docs’ vom iPad und iPhone editieren

von alex olma | 17. November 2010 | 18:50 Uhr

DirektEdit

Google legte soeben den Schalter um und lässt ab sofort seine Nutzer ihre Online-Dokumente unter http://docs.google.com/ auch von mobilen Plattformen aus bearbeiten. Die Editier-Funktionalität war in den letzten Jahren lange erwartet, erhielt aber erst Mitte September ihre Ankündigung.

Editing your Google Docs on the go‘ ist kein zu unterschätzender Schritt in eine generelle Stoßrichtung von Webanwendungen, die das Sync-Konzept mit iTunes noch verschlafener dastehen lässt, als es ohnehin schon ist. Apple implementierte mit einem Update für seine ‘iWork-for-iPad’-Suite (App Store-Link) kürzlich eine Speichermöglichkeit von Dokumenten auf der iDisk von MobileMe. Die Vergleichbarkeit mit ‘Google Docs’ fällt jedoch äußerst gering aus.

Online-Dokumente lassen sich für Benutzer mit englischsprachiger Einstellung unter Android (ab Version 2.2) und iOS (ab Version 3.0) über den eingeblendeten ‘Edit’-Knopf (oben rechts) beackern.

via googledocs.blogspot.com

Update

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Apple lässt offizielle Google-Voice-App passieren

von alex olma | 16. November 2010 | 21:11 Uhr

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Auch der längste Review-Prozess nimmt irgendwann sein Ende: Apple erteilt am heutigen Abend der offiziellen Google-Voice-Anwendung (kostenlos; US-Link) die App-Store-Zugangsberechtigung.

Damit enden vorerst alle Diskussionen, die seit Mitte 2009 von einer Mitbewerber-Blockade bis zu offiziellen Untersuchungen der US-Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte, kurz FCC, reichten.

Die im September überarbeiteten Entwickler-Richtlinien ebneten bereits Mitstreitern wie ‘GV Mobile‘ den Weg in das native Einkaufsparadies. Zuvor bot der Suchmaschinen-Dienstleister Anfang diesen Jahres eine HTML5-Web-Anwendung an.

Für uns Europäer nimmt das Thema um den kostenlosen Telefon-Service trotzdem nicht an Spannung zu, da ‘Google Voice’ derzeit ausschließlich in Nordamerika zu verwenden ist. Um eine Bestandsaufnahme habe ich mich an dieser Stelle im Januar 2010 bemüht.

via googlevoiceblog.blogspot.com

BlackBerry PlayBook strebt iPad-Browservergleich an

von alex olma | 16. November 2010 | 19:43 Uhr

DirektBlack

Ohne spezifischen Termin ist das BlackBerry PlayBook von Research in Motion weiterhin für das erste Quartal 2011 angekündigt. Das hält Apples Mobilfunk-Konkurrenten jedoch nicht davon ab, mit spezifisch ausgewählten Webseiten-Aufrufen (!) die Illusion einer möglichen Überlegenheit vorzutäuschen.

RIM stellte das BlackBerry PlayBook Ende September vor und schob eine anvisierte $500 US-Dollar-Preismarke gegenüber Bloomberg taktisch Mitte November nach. Mit ein wenig Weitsicht ist der ‘billige’ Preis-Kniff, über den RIMs CEO Jim Balsillie versuchte, (s)einen Schuss vor den Bug von Apples Tablet-Flaggschiff zu landen, auch zu entkräften. Apples iPad feiert seinen ersten Jahrestag am 03. April 2011 und sollte ebenfalls in den einjährigen Aktualisierungs-Zyklus fallen, den das iPhone (mehr oder weniger regelmäßig) seit 2007 verfolgt. Mit $499 US-Dollar ‘knackt’ auch jetzt schon der Apfel-Touch-Computer die, anscheinend psychologisch wichtige (Preis-)Grenze.

Streitbare Argumente zwischen Jim Balsillie und Steve Jobs begleiteten das Netz seit einigen Wochen. In seiner unvergleichlichen Vermessenheit Art kommentierte Jobs, in seiner überraschenden Teilnahme bei der Telefonkonferenz zur Erläuterung der Apple Geschäftszahlen Q4/2010: “I don’t see them [BlackBerry] catching up with us in the foreseeable future.”.

Zukunfts-Aussichten hin oder her: Der Blick bleibt auf die Gegenwart zu richten. Und in dieser Gegenwart steht weder ein BlackBerry PlayBook in den Verkaufsregalen noch irgendein anderes konkurrenzfähiges Tablet.

Leider.

via blogs.blackberry.com

[update II] “Tomorrow-is-just-another-day”-Ankündigung: Beatles-Katalog im iTunes-Store

von alex olma | 16. November 2010 | 15:45 Uhr

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15:34 Uhr: ‘The Beatles’ (iTunes-Store-Link) erreichen Apples digitale Verkaufsplattform. ‘The Wall Street Journal‘ titelte am gestrigen Abend bereits verbindlich.

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In zirka 15 Minuten soll es auf Apple.com weiter- beziehungsweise losgehen.

Update

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16:00 Uhr: “Beatles it is!” Es sind keine weiteren Ankündigungen zu erkennen.

Um es vorsichtig auszudrücken: Die Eingangsseite von Apple.com für knapp 24 Stunden zu blockieren nutzen, den digitalen Verkaufsstart einer Band vorzubereiten, deren Verwalter sich jahrelang dagegen wehrten, war wohl etwas überdimensioniert.

Update II

I am particularly glad to no longer be asked when the Beatles are coming to iTunes,” said Ringo Starr.

via Apple.com/PR

[iPhone-Game] Need for Speed Hot Pursuit

von alex olma | 16. November 2010 | 12:30 Uhr

Nach ‘Shift‘ und ‘UndergroundUndercover‘ gefällt mir Electronic Arts dritter Rennspiel-Wurf, der heute unter dem Namen ‘Hot Pursuit‘ den App Store erreichte, am besten. Wer hinter dem Lenkrad der Polizei-Fahrzeuge seinen Platz einnimmt, darf ein ‘Arcade-Feeling’ erwarten. Zur Gameplay-Ausrichtung passt die Steuerung über den Neigungssensor. Das ist nicht zu Hundertprozent so präzise wie ein übergelagertes Controller-Layout, bereitet jedoch weitaus mehr Spaß. Häufigere Kollisionen mit der Streckenbegrenzung nimmt man dafür gerne in Kauf. Ausgewählte Gesten zünden den Nitro-Pack oder ziehen in den Kurven die Handbremse.

DirektPursuit *

20 lizenzierte Rennschalen finden sich hier zum Stelldichein zusammen. Darunter zählen, mit den Marken Porsche, Bugatti oder Lamborghini, auch die typischen Vehikel unserer Ordnungshüter. Als Spielmodi steht der traditionelle ‘Schnellstart’ sowie ein Karriere- und (lokaler) Mehrspieler-Modus zur Auswahl. Eine Geschichte spinnt das Spiel nicht um die Verfolgungsjagden. Eine globale Rangliste oder gar ein Internet-Mehrspielermodus fehlen ebenfalls.

Von den angekündigten 24 spielbaren ‘Events’ zeigen die ‘Takedown’-Rennen, bei dem etwas mehr als die Lackierung des gegnerischen Straßenkreuzers zerkratzt werden will, dass größte Spaßpotenzial. Grafik- und Sound-Qualität kitzeln über ihre mitreißende Art am Bleifuß des Rennspielfreunds, der hier zwei bis vier Stunden gut unterhalten wird.

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Neue iPhone-4-Werbung widmet sich der Akkulaufzeit

von alex olma | 16. November 2010 | 06:43 Uhr

DirektBattery

via TiPb

Apples neuer TV-Spot im US-Markt beschäftigt sich mit der Batterie-Kapazität vom iPhone 4. Bis auf ein Eishocky-Spiel (NHL 2K 11?) und der Facebook-App steht dabei nur Cupertino-eigene Software (Mail/Video/iPod/Kamera/iMovie/MMS/iBooks und SMS) im Vordergrund.

Die Werbung folgt dem 30-sekündigen Trailer ‘Every’ von Anfang Oktober, der das Retina-Bildschirm ins Visier nahm. Zuvor richtete Apple den Fokus ausschließlich auf die Facetime-Videotelefonie aus. ‘Every’ wartete (anscheinend) mit einer individuell komponierten Hintergrund Musik auf, die der heutige Werbespot erneut wechselt.

Werbung

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