iPad 2: das erste US-Verkaufswochenende

von alex olma | 13. März 2011 | 14:47 Uhr

Die ersten zwei US-Verkaufstage vom iPad 2 liegen bereits hinter uns. Es war, wie zu erwarten, hektisch, knüppelvoll und emotional aufgeladen. Einmal abgesehen von den (für mich) immer noch sehr befremdlich wirkenden Klatsch-Orgien beim Öffnen der Türen, erblühten auch dieses Jahr wieder die üblichen Menschenschlangen vor den Geschäften. In New York ließ sich eine Studentin den ersten Warteplatz, den sie seit Mittwoch besetzte, für $900 US-Dollar abkaufen. Käufer-Grund: Publicity.

IPhoneBlog de iPad

-> Flickr-Set

Auch diesmal erreichte die Nachfrage astronomische Höhen. Das lag zum Teil jedoch auch daran, weil Apple keinen Online-Vorverkauf oder Reservierungen im Store annahm. So mussten einige Kunden nach mehreren Stunden Wartezeit enttäuscht abziehen. Auch der Kauf vom ‘iPhoneBlog-iPad’ scheiterte im ersten Anlauf am Freitag in San Francisco. Die verfügbaren Mengen konnten die Nachfrage nicht decken.

Innerhalb von wenigen Stunden schoss die Lieferzeit für Online-Bestellungen von 3 bis 5 Tagen auf 2 – 3 Wochen. Mittlerweile weist der US-Apple-Store 3 – 4 Wochen für alle Geräte aus. Drücken wir die Daumen, dass der Europa-Start davon nicht in Mittleidenschaft gezogen wird.

IPhoneBlog de Lieferzeit

Im Vorfeld des Verkaufs prognostizierten Analysten 600.000 verkaufte Einheiten innerhalb der ersten 24 Stunden. Im letzten Jahr konnten 300.000 Geräte an Kunden ausgegeben werden. Egal welche Zahlen uns Apple (höchstwahrscheinlich) am Montag nach den ersten drei Tagen präsentiert, mit entsprechenden Kapazitäten hätten es sicherlich noch mehr Verkäufe sein können.

Entsprechend absurd gestalten sich auch diesmal die eBay Preise, bei denen Auktionen mit Geboten bis zu $1200 US-Dollar vorliegen.

Apropos Geld: Horace Dediu schätzt, dass 60-Prozent der iPad-2-Käufe von einem ‘Smart Cover’ begleitet werden. Bei erwarteten 36 Millionen iPad-Verkäufen in 2011 entstünden dabei, mit dem Durchschnittspreis von $48 US-Dollar (Leder/Kunststoff-Variante), ein Umsatz von einer Milliarde. Das wäre bemerkenswert. Insbesondere wenn man die Einkünfte von $23 Milliarden US-Dollar der eigentlich Hardware in einen Vergleich zwängt.

Apropos Zwang: ‘Unboxing-Videos’ sind, wenn man sich nicht explizit Mühe gibt, auch so ein etabliertes Übel unserer Generation. Warum man sich mehr als zweimal erzählen lassen muss, was sich alles in der Verpackung versteckt, bleibt (mir) ein Rätsel.

DirektUnboxing

Mit fundierter Meinung (beziehungsweise Erkenntnissen) dagegen: iFixit in ihrem ‘Teardown‘ sowie AnandTech mit den Profil-Benchmarks. CPU (links) und GPU (rechts) deklassieren dabei Vorgänger und die (Tegra-2-)Konkurrenz.

IPhoneBlog de AnandTech1IPhoneBlog de AnandTech2

Einen Webbrowser-Vergleich stößt TiPb an und zeigt, dass die 512MB-Arbeitsspeicher alle neun Browserfenster im mobilen Safari offenhält.

Ein paar beeindruckende Videos (1/2/3) lassen sich mittlerweile auf YouTube aufspüren, die eine HDMI-Videoausgabe von iPad-Spielen am großen LCD-Fernseher zeigen.

Der ‘Air-Hockey‘-Entwickler Acceleroto (App Store-Link) demonstriert eine mögliche Grafik-Performance mit der ‘Unity-3D‘-Engine.

DirektAcceleroto

Bis auf die Aufnahme-Qualität der iPad-Kamera, sind das schon einmal alles sehr schöne Aussichten.

iPad-Multitasking-Gesten unter iOS 4.3 freischalten

von alex olma | 13. März 2011 | 09:15 Uhr

DirektMulti

Mit der ersten Entwickler-Version von iOS 4.3 integrierte Apple Multitasking-Gesten für das iPad. Bereits in der zweiten Beta-Fassung folgte die Information, dass der schnelle App-Wechsel, die Navigation zur Multitasking-Bar oder eine flotte Rückkehr zum Home-Bildschirm nicht in die finale Kunden-Firmware wandern werden.

Seit letzter Woche befindet sich iOS 4.3 in freier Wildbahn, beinhaltet aber trotzdem die experimentellen Finger-Gesten. Dieses sind jedoch nicht aktiviert. Die Einstellungs-Option ist ausgeblendet, lässt sich jedoch mit der Hilfe der Entwicklungsumgebung Xcode freischaufeln. Auch ohne Entwickler-Konto stößt man dazu den 4GB-Download (Affiliate-Link) aus dem Mac App Store an oder lädt das Paket als registrierter Software-Produzent kostenlos von der Webseite. Ein Klick auf “Use for development” nimmt sich dem angeschlossenen Gerät an. Die Nachfrage zum Entwickler-Account darf ignoriert werden.

Weitere Schritte (wie ein Jailbreak oder iOS-Update) sind zur Freischaltung nicht notwendig, wie auch Gizmodo in ihrer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt oder dieses YouTube-Video erklärt. Es ist unnötig zu betonen, dass Apple bestimmt seine Gründe hat, diese Funktion nicht von Haus aus allen Geräten zu ermöglichen?

IPhoneBlog de Multitasking

Apple TV unter iOS 4.3 mit Live-Sportübertragungen

von alex olma | 12. März 2011 | 19:09 Uhr

Die leicht verfrühte iOS-4.3-Veröffentlichung war in der letzten Woche nicht die einzige Überraschung. Das Update für den Apple TV (Affiliate-Link) enthält ab sofort eine Option, Sportübertragungen Live an der Set-Top-Box zu konsumieren. Mit diesem Echtzeit-Aspekt spukt Cupertino erstmals den Kabel- und Satelliten-Anbietern kräftig in die Suppe. Alles was bislang im Zusammenhang mit dem Apple TV als ‘Live’ bezeichnet werden durfte, nannte sich Radio.

Über Online-Dauerkarten lässt sich ab sofort auch Major League Baseball und NBA Basketball anschauen. Zumindest dann, wenn man sich im US-System bewegt. Für Kunden aus Europa bestehen Einschränkungen, die ziemlich nerven und eine kurze Beschreibung erhalten sollen. Wo fangen wir an?

IPhoneBlog de Sport

Meldet man sich auf dem aktualisierten Apple TV mit einer deutschen Adresse, einem deutschen iTunes-Konto und dem Standort ‘Deutschland’ an, erscheint lediglich der Menüpunkt für Baseball. Den informierten Kunden verwirrt das, weil er überall im Netz auch von Basketball las. Diese Menü-Option blendet sich erst ein, wenn man unter Einstellungen -> Allgemein -> iTunes Store den Standort auf ‘Amerika’ wechselt. Man kann jedoch weiterhin mit seinem deutschen Konto eingebucht bleiben. Das ist insofern überraschend, weil Apple in anderen Bereich (beispielsweise iTunes) die Apple-ID fest mit dem Standort, den man seinem Benutzerkonto hinterlegt hat, verknüpft.

Nun gut. Für den Film-Service Netflix, der sich nach dieser Umstellung ebenfalls in die Menü-Optionen schleicht, gilt eine IP-Sperre. Hier kann ausschließlich von den USA aus oder mit entsprechenden Tricks gearbeitet werden. Für die Live-Sportübertragungen gilt diese IP-Diskriminierung nicht.

Für die Einwahl benötigt man jedoch ein separat abzuschließendes Online-Ticket. Das kann man nicht direkt auf dem Apple TV buchen sondern muss sich an den Computer-Webbrowser wenden. Alleine dieser Umstand ist ziemlich blamabel, wenn wir über die Diskussion um ‘In-App’-Käufe für iOS nachdenken, die uns bereits einige Wochen verfolgen. Apple forciert dabei von Inhaltsanbieter, für ihre Abos auf iPhone und iPad, eine ‘One-Click’-Lösung unter transparenten Konditionen. Auf dem Apple TV ist davon keine Rede. Lediglich eine simple URL verweist auf mlb.tv/appletv und nba.com/appletv.

Wählt man Tippt man diese in seine URL-Adresszeile ab, wird es nicht nur kompliziert (“Welches Paket soll ich buchen?“) sondern auch komplett unverständlich (“Was enthält mein Paket?“). Die Angebots-Bündel sind alles andere, als auf spezielle Geräte zugeschnitten und beinhalten Features, die auf dem Apple TV gar nicht funktionieren. Fußnoten, soweit das Auge reicht.

Die Aufstellungen enthalten vergünstigte Deals für die Restspielzeit der Saison, einen ‘Mobile League Pass’ oder ein allumfassendes Premium-Paket. Doch wer denkt, dass sich über einen ‘International League Pass‘ (die teuerste Abo-Version für $90 US-Dollar), alle amerikanischen Spiele ins deutsche Wohnzimmer holen lassen, irrt. Der Login schlägt am Apple TV fehl und der Support antwortet (auf explizite Nachfrage!) lediglich so:

The application you are looking at on Apple TV is for the US League Pass which is a different product for the International League Pass. At this time NBA International League Pass does not have an Apple TV application. Future support for the Apple TV and other connected devices is in the works, but we do not have a timeline for release just yet. Stay tuned for updates on connected device and Apple product support.

Ja, das ist peinlich. Für alle Beteiligten. Insbesondere auch für Apple, die damit rechnen müssen, dass ihre Kunden sich im Netz (beispielsweise auf Apple.com) informieren, kaufen und dann enttäuscht werden. Auch der Zeitpunkt ist mehr als unglücklich. Die Diskussion der ‘In-App’-Käufe für iOS wird in den nächsten Wochen noch richtig Fahrt aufnehmen. Das man für sein eigenes Gerät, mit selbst verhandelten Rechten über die ‘Ausstrahlung’, es nicht zustande bekommt, eine ‘einfache’ und ‘transparente’ Lösung im (iOS-)System unterzubringen, enttäuscht. Auf ganzer Linie.

Um es noch einmal klipp und klar zu sagen: Ich hätte erwartet, dass ein eigener, weltweit gültiger Abo-Tarif bereitgestellt wird, der sich per einfachem Klick vom Apple TV aus buchen lässt und mit dem iTunes-Konto verrechnet wird. Optional könnte man mobile Geräte wie iPhone und iPad in den Tarif aufnehmen. Dessen technische Unterstützung ist bereits über Apps vorhanden. All dies geschah bislang jedoch nicht.

(Danke, Patrick und Marcel!)

Live-Berichterstattung: Erdbeben in Japan

von alex olma | 12. März 2011 | 15:02 Uhr

IPhoneBlog de Japan

Es fällt schwer, sich mit den unzähligen Bilder, Videos und Stimmen aus Japan auf die eigene Arbeit oder das Wochenende zu konzentrieren. Neben den diversen Nachrichten-Seiten, Live-Tickern und Kommentaren, welche über die Erbeben-Geschehnissen zusammenfassend berichten, hier ein schlichter Hinweis auf drei Quellen, die rund um die Uhr senden (und am iPhone, iPad und dem mobilen Safari-Browser funktionieren).

NHK World TV Live (kostenlos; App Store-Link), Al Jazeera English Live (kostenlos; App Store-Link) und ohne App-Download auf Ustream YokosoNews.

[update II] Apple schaltet US-Online-Store für iPad-2-Bestellungen live

von alex olma | 11. März 2011 | 10:01 Uhr

IPhoneBlog Online

Für die, in den USA 18 verfügbaren iPad-2-Modelle, gab Apple soeben den Online-Bestellvorgang frei. Darüber lassen sich derzeit alle Ausführungen (weiß/schwarz/3G/WiFi/AT&T/Verizon) mit einer Lieferzeit von 3 bis 5 Werktagen in Auftrag geben.

Im Anschluss der Hardware-Auswahl, die derzeit auf zwei Geräte pro Bestellung begrenzt ist, wird ein ‘Smart Cover’ als Zusatz-Accessoire angeboten. Auch der ‘Digital AV Adapter’ lässt sich der Order hinzufügen.

IPhoneBlog de Accessories

Der deutsche Online-Store (Affiliate-Link) verweist weiterhin auf eine E-Mail-Benachrichtigung für die hiesige Bestell-Eröffnung. Der offizielle Verkaufsstart für Deutschland steht weiterhin für den 25. März an. Unter Berücksichtigung der aktuellen Lieferzeiten von drei bis fünf Tagen scheint es nicht sehr zielführend, eine US-Online-Bestellung mit Versand nach Deutschland (über einen Versandhändler) aufzugeben.

Update

IPhoneBlog de Lieferzeit

Bereits nach wenigen Stunden steigt die Lieferzeit von allen Geräte-Konfigurationen auf 5 bis 7 Werktage.

Update II

IPhoneBlog de iPad

Ohne Worte. Mittlerweile beläuft sich die Lieferzeit vom offiziellen Online-Store für iPads aller Klassen auf 2-3 Wochen. Ich möchte nicht unken, aber das könnte auch den deutschen Veröffentlichungstermin in Bedrängnis bringen (oder sich nächste Woche wieder entspannen…).

[KlimBim] Real Racing 2 HD, iMovie auf iPad I, Instapaper 3.0, ‘Ping’-Pod, In-App-Käufe erfordern Passworteingabe, die digitale Auflage des WSJ und Sicherheitslücke in iOS 4.3

von alex olma | 11. März 2011 | 09:26 Uhr

IPhoneBlog de Real Racing 2

Zum iPad-2-Start schickt Spiele-Entwickler Firemint sein bereits auf dem iPhone gelobtesReal Racing 2‘ als ‘Tablet-HD’-Version (7.99 €; App Store-Link) auf die App-Store-Rennstrecke. Der Titel ‘läuft’ (leicht abgespeckt) auch auf einem iPad der ersten Generation.


IPhoneBlog de iMovie

Apropos ‘läuft-auch-auf-der-ersten-Generation’: Apples gestern Abend veröffentlichtes iMovie-Update, das keinen Fahrschein für die erste iPad-Generation erhielt, lässt sich über das ‘iPhone Configuration Utility’ für Mac oder PC trotzdem installieren – ohne Jailbreak.


IPhoneBlog de Insta1IPhoneBlog de Insta2

Instapaper (3.99 €; universal; App Store-Link) setzt zum Versionssprung 3.0 an und wird plötzlich ganz ‘sozial’.

‘Likes’ lösen die alten Sternchen-Bewertungen ab. Darüber ‘empfohlene’ Artikel lassen sich an Kontakte über Facebook- oder Twitter-Freundeslisten weitergereicht beziehungsweise aufspüren. Das erinnert an die ‘Empfehlungen’, die auch der Google Reader an ‘Follower’ (‘regelmäßige Leser’) ausspuckt.


IPhoneBlog de Ping

Im iTunes Store erworbene Songs lassen sich unter iOS 4.3 ab sofort auch in der iPod-App mit Kommentaren oder Bewertungen des weltverbessernden (!) ‘Ping’-Service (wenn man eingewählt ist) versehen. Brrr.


IPhoneBlog de Einschraenkungen

Für ‘In-App’-Käufe fragt iOS in seiner neusten Version gleich doppelt nach dem iTunes-Kennwort. Selbst wenn eine Anwendung (inklusive Passworteingabe) direkt aus dem App Store geladen wurde, muss der Kauf für digitale Güter innerhalb des Programms noch einmal mit dem Sicherheitscode bestätigt werden.

Apple reagiert dabei auf Nutzerbeschwerden, in denen horrende Rechnungen aufliefen. Prominentes Beispiel der jüngeren Vergangenheit: Capcoms Schlumpfbeeren des Titels Smurfs’ Village (kostenlos; App Store-Link).

‘In-App’-Käufe lassen sich durch die iOS-Einschränkungen (-> Einstellungen -> Allgemein) auch komplett deaktivieren.


IPhoneBlog de Wall

Das Wall Street Journal überschreitet die Marke von 200.000 Bezahl-Abonnenten für “all tablet-size devices, including the iPad, Android tablets, the Kindle, and the Nook.“. Im Vergleich: Die Print-Edition soll eine Auflage von 1.6 Millionen Exemplaren aufweisen. Das sagte Les Hinton, ein hochrangiger Verleger der News Corporation auf einem Kongress in Boston. Angaben über bezahlte Abos auf Smartphones ließ er nicht verlauten.


IPhoneBlog de Stefan Esser

Charlie Miller knackt auf dem Hacking-Wettbewerb Pwn2Own der Sicherheitskonferenz CanSecWest das iPhone über eine Schwachstelle im Safari-Browser. Ein Update auf iOS 4.3.1 sollte daher zeitnah von Apple bereitgestellt werden.

Bis dato breiten sich erste Jailbreak-Implementierungen aus.

DirektJailbreak

Apple veröffentlicht iMovie-Update und GarageBand für das iPad

von alex olma | 10. März 2011 | 19:33 Uhr

IPhoneBlog de iMovie

Apple entsandte soeben iMovie in Version 1.2 (3.99 €; universal; App Store-Link) in den App Store. Das Programm ist für das iPad 2, iPhone 4 sowie den iPod touch der vierten Generation vorgesehen.

Die Universal-App hält bestimmte Funktionen (‘Precision Editor’, ‘Audio Waveforms’) exklusiv dem iPad 2 vor. Für alle Kunden, die bereits im letzten Juni die App kauften, ist die jetzt veröffentlichte Aktualisierung kostenfrei.

Ebenso steht GarageBand (3.99 €; App Store-Link) für das iPad zum Kauf bereit. Die Musik-Software läuft sowohl auf der ersten wie zweiten iPad-Generation.

DirektGarageBand

Beide Anwendungen erhielten zur iPad-2-Vorstellung eine große Präsentationszeit und am gestrigen Tag ‘geführte Videotouren auf Apple.com.

‘Angry Birds’-Entwickler erhalten Kapitalspritze in Höhe von 42 Millionen US-Dollar

von alex olma | 10. März 2011 | 17:56 Uhr

IPhoneBlog de bortwein75

Foto: Mit freundlicher Unterstützung von bortwein75

Der finnische Videospiel-Entwickler Rovio Mobile, dessen populärste Franchise der iOS-Titel Angry Birds (0.79 €; App Store-Link) ist, erhält seine erste Kapitalspritze in Höhe von kompakten 42 Millionen US-Dollar.

Der Software-Entwickler mit Sitz in Espoo bestätigte in einem Blog-Beitrag die vorangegangene Berichterstattung. Geldgeber des Risikokapitals ist die Investmentfirma Accel Partners und Atomic Ventures, dessen Mitbegründer Niklas Zennström und Janus Friis sich für Internet-Größen wie das Peer-to-Peer-Netzwerk KaZaA oder den VoIP-Dienst Skype verantwortlich zeigten. Ebenso sitzt ‘Super-Angel-Investor’ Felicis Ventures mit an Bord, der bereits Geld in Firmen wie Disqus, Mint.com oder DailyBooth steckte. DailyBooth, bereits mit einer iPhone-Anwendung im App Store vertreten (Link), schloss ebenfalls erst vor zwei Tagen einen Deal mit Kapitalzuschuss in Höhe von $6 Millionen US-Dollar ab.

Im Zuge des ‘Angry-Bird’-Investments nimmt Niklas Zennström zukünftig einen Platz in Rovios Aufsichtsrat ein. Mittlerweile ist das Spiel um die ‘Vogel-Steinschleuder’ auf diversen Plattformen vertreten und soll zirka 50 Millionen Spielern erfreuen. Eine Facebook-Adaption steht für den kommenden Monat an.

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