Aufgestellt und Aufgewickelt: der ‘Smarter Stand’ fürs iPhone (+ Video)
16 US-Dollar (inklusive Versand) sind umgerechnet zirka 12 € – die Kickstarter-Aktion läuft noch sieben Tage. Der Verkauf erfolgt aber auch danach noch über Smarterflo.com, hier bereits bekannt vom Smarter Stand für das iPad.
* Alle meine selbst produzierten Videos finden sich auch als Podcast im iTunes-Verzeichnis.
“Dieses Zubehör wird nicht unterstützt”

Manchmal möchte man Apple die Ohren langziehen. Ein ‘älterer’ Digital AV Adapter (MC953ZM/A*) funktioniert zwar am neuen iPad einwandfrei, wirft allerdings die Fehlermeldung “Dieses Zubehör wird nicht unterstützt“. Apple verkauft aktuell eine neuere Ausführung des HDMI-Steckers (MD098ZM/A*), verrät dies aber keinem so richtig. Lediglich in der Sektion ‘Fragen & Antworten’, im Fußteil der US-Shopping-Seite, finden sich Details. Das Kabelstück kommt in neuer Verpackung und verlangt beim Anschluss von iOS-Geräten, die noch nicht auf Version 5.1 laufen, nach einem Firmware-Update. Technische Unterschiede beziehungsweise Einschränkungen konnte ich in der Verwendung mit dem ‘alten’ Adapter und einem neuen iPad nicht feststellen. Eine offizielle Stellungnahme gab Apple Deutschland auf Nachfrage nicht.
Über den Digital AV Adapter lässt sich, wie bereits vom iPad 2 bekannt, Videomaterial in einer 1080p-Auflösung ausgeben. Gegenüber dem ‘Vorjahresmodell’ kann das neue iPad die 1080p-Filme auch kabellos an einen Apple TV der dritten Generation schicken. Das iPad 2 war diesbezüglich auf 720p beschränkt. AirPlay Mirroring, die auf dem iPad und TV gespiegelte Darstellung, bleibt trotz neuer Hardware auf 720p limitiert.
Wer eigenes Video-Material für den späteren iTunes-Sync transkodiert, muss seine HandBrake-Einstellungen für die aktualisierte Apple-Hardware nicht großartig ändern. Eine ‘Pass-through’-Umwandlung von MKV-Containern funktioniert mit dem FFmpeg-Front-End ‘MKV2M4V‘ (1.59 €; MAS-Link), Subler oder den MP4Tools unter OS X.
* Affiliate-Link
iPhone-Zubehör: Withings’ Blutdruckmessgerät (+Video)
Hardware-Zubehör für den iOS-Dock-Anschluss ist, ausgenommen scheppernden Musikanlagen, eher selten. Diese grün-weiße Armbinde mit rundem Metall-Totschläger ist ein Blutdruckmessgerät, das seine Daten digital an ein iPhone oder iPad ausgibt. Eine App, die ebenso auch für die WiFi-Waage (Affiliate-Link) aus gleichem Haus funktioniert, nennt sich WiScale (kostenlos; Universal; App Store-Link). Hier lassen sich alle Werte des arteriellen Drucks inklusive dessen Erhebungszeitpunkt abspeichern.
Ich mag die (deutsche) Hilfe der App, die fragt: “Was sind die häufigsten Ursachen für Bluthochdruck?” um dann (unter anderem) zu antwortet: “Derivate der Lakritze, Kokain und Anabolika“. Gut zu wissen!
Nein, ernsthaft. Alle Messwerte, die bei Bedarf auch unter http://my.withings.com gesammelt werden (und per Mail an den Doktor oder Google Health geschickt werden können), versuchen sich so transparent und exakt wie möglich den Messungen zu widmen. Das Gerät ist mit CE-Zertifizierung EC-Zertifizierung versehen und gibt eine Genauigkeit von ±3 mmHg bei der Blutdruckmessung sowie ±3% für die Pulsmessung an. Um möglichst akkurat zu arbeiten, kann das iPhone-Accessoire einen dreifachen Durchlauf veranlassen und daraus den Mittelwert einer Einzelmessung bestimmen. Ob dies aus medizinischer Sicht ausreichend genau funktioniert, mag ich nicht zu beurteilen.
Von einem Mediziner habe ich mir erklären lassen (Danke, Henning!), das Messmanschetten für den Oberarm genauer als Blutdruckmessgeräte fürs Handgelenk arbeiten. Dieses Gerät ist für den Oberarm konzipiert, wirft jedoch die Frage auf ob auch besonders schlanke Personen, Kinder und adipöse Patienten berücksichtig werden. Die Manschette ist in ihrem hinteren Teil aus einem steiferen Material, das in der Ausgangsstellung einen Durchmesser von 6.5 Zentimetern aufweist. Durch den Klettverschluss lässt sich hier in beide Richtungen nachjustieren.
Die Stromversorgung für den Mini-Motor treiben vier AAA-Batterien an. Das Gerät ist an seiner Außenseite ‘wischdesinfizierbar’ und hauptsächlich für den persönlichen Gebrauch vorgesehen.
Die App für iPhone, iPod touch und iPad ist kostenlos; das Blutdruckmessgerät schlägt mit knackigen 139 Euro zu Buche (Affiliate-Link) – erheblich teurer als jede andere auf Amazon zu findende (Analog-)Ausführung. Wer jedoch einen konkreten Anwendungsfall mitbringt und auf die manuelle Zahlen-Eingabe sowie die Messwert-Verwaltung gerne verzichtet, ist – trotz Premium-Preis – sicherlich nicht uninteressiert.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Veredelt: hölzerne iPhone-Rückseite

Das iPhone 4 besitzt am Boden seines Gehäuserahmens zwei Schrauben – je nach Produktions-Woche oder Reparatur-Zeitpunkt Torx respektive Kreuzschlitz. Entfernt man diese Gewindestifte, lässt sich innerhalb von 30 Sekunden die komplette Rückseite austauschen.
Die Druckerei Murr aus Karlsruhe bietet unter einzigartigeARTIKEL.de Wechsel-Rückseiten in Holz und Metall an, die sich mit einer individuellen Lasergravur verzieren lassen – sowohl Text- als auch Bild-Brandmarken sind möglich. Ein ‘verschnitzter’ Echtholz-Rücken kostet zwischen 40 und 80 Euro. Diverse Beispiel-Motive hält der hauseigene Flickr-Account vorrätig.
Qualitativ vergleichbar mit den unzähligen Plastik(-klebe-)folien sind diese Schmuckwerke (logischerweise) nicht. Diese Schmuckwerke sind qualitativ nicht vergleichbar mit den unzähligen Plastik(-klebe-)folien. Mit privaten Foto, Zeichnungen oder auch Firmenlogos bekommt Apples Standard-Hardware einen Tupfen Individualität. Wer sein Telefon nach zwei Jahren (Vertrags-)Laufzeit weitergibt, tauscht flink zum Original-Buckel zurück.
Definitiv eine Empfehlung als nette Geschenkidee, mit individueller Note, ohne Einschicken und lebenslanger Tätowierung.
[24-Tage-im-Dezember] BioLogic Bike Mount – 23/24
DirektBikemount* – Affiliate-Link (Classic, 3G, etc.) – Web-Verweis (iPhone-4-Modell ab Juni 2011)
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[iPad-Zubehör] Tom Bihn – Ristretto / Messenger Bag
Tom Bihn ist ein kleines, familiäres Unternehmen aus Seattle, das seit über 20 Jahren Taschen entwirft und schneidert. Das ‘Messenger Bag’ Ristretto ist eine speziell für den iPad-Transport ausgelegte Tasche, die sich in dieser Form erst seit einigen Monaten im Sortiment des US-Herstellers befindet. Macworld.com stellte der Umhängetasche aus Nylon bereits hohe Empfehlungsschreiben aus, was deren Verfügbarkeit nicht gerade zuträglich war.
Ich trage seit Mitte Mai, das in verschiedenen Farbkombinationen erhältliche ‘Sackerl’ mit mir spazieren, und kann – trotz hohen Importkosten von insgesamt 150 € – ebenfalls nur Gutes berichten.
Eine schaumstoffartige Innentasche bringt passgenau das iPad, inklusive Apple Case, unter. Zwischen dem gefütterten Innenleben und der vorgelagerten Abtrennung, lässt sich (zusätzlich) noch ein MacBook Air unterbringen. Dies ist dann zwar von der Taschenseite aus einsehbar, lässt sich jedoch durchaus in dieser Kombination verwenden. Im ‘Vorraum’ finden kleine Wasserflaschen, iPhones, Geldbörsen und Schlüssel Unterschlupf.
Die Verarbeitung ist erstklassig. Der ‘Absolute Shoulder Strap’, ein verstärkter Tragegurt für $30 US-Dollar Aufpreis, lohnt, obwohl ich das ‘Standard-Trageband’ nicht im direkten Vergleich gesehen habe. Alle (Plastik-)Schnallen und (Metall-)Riemen wirken extrem robust, was die Tasche für mich derzeit zur ersten Wahl macht. Trotzdem kneift der Preis. $110 US-Dollar sind zwar vollkommen akzeptabel, die zusätzlichen $40 US-Dollar Versand und 20 €-Einfuhrumsatzsteuer schmerzen jedoch.
Zumindest solange, bis man die Tasche in der Hand hatte.

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Zubehör: ‘Cylon-Stand’ für sechs iPad-Positionen am Schreibtisch
Um das iPad am Schreibtisch in Position zu bringen, bedarf es Zubehör. Das offizielle Apple-Dock (29 €) kann ich dafür leider überhaupt nicht empfehlen. Erstens bietet es lediglich eine (senkrechte) Aufstellmöglichkeit, zweitens passt das iPad in dem (wiederum empfehlenswerten) Apple Case (39 €) nicht in diese Vorrichtung.
Der Accessoire-Markt ist hierzulande noch recht jungfräulich, hat jedoch – aus privater Not – schon eine Münchner Eigen-Fabrikation zu Tage gefördert. Der Cylon-Stand ist ein dreiteiliger Plexiglas-Aufsteller, der das Apple-Gerät in sechs verschiedenen Standpunkten (horizontal und vertikal zusammengezählt) vor seinem Benutzer aufbaut.

Die Steck-Konstruktion besteht aus sechs Millimeter dickem Material, das sich mit zwei Handgriffen zusammensetzen oder auseinanderbauen lässt. Auf besonders glatten Oberflächen sichern vier kleine Gummifüsse den Ständer. Damit bietet das Design einen ausgesprochen soliden Halt, der sich trotzdem flexibel gestaltet. Auch ein iPad im offiziellen Apple Case wird nicht diskriminiert und lässt sich problemlos in zwei Positionen (sowohl senk- als auch waagerecht) positionieren.
Nur auf Bestellung wird der Laser angeworfen, der das dreiteilige Set ausschneidet. Deshalb ist der Preispunkt mit rund 40 Euro (inklusive Versand) recht hoch. Geliefert wird platzsparend in einem Plastik-Schuber.

Wer sich sein iPad als Status-Bildschirm oder zweiten System-Monitor auf den Arbeitsplatz stellen möchte, muss sich Gedanken über eine entsprechende Vorrichtung machen. Der Cylon-Stand bietet dafür einen ersten, leider hochpreisigen, Gedankenanstoß.

