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van Alex Olma
7. Juli 2009 – 18:33 Uhr

HTTP-Streaming und kompatible iPhone-Videos im Netz

video-streaming.jpg

Mit dem MobileSafari des überarbeiteten iPhone OS 3.0, lassen sich Audio- und Video-Streams per HTTP empfangen. Eine erste Demoseite zeigt die beeindruckende Qualität bei bislang beschränktem Angebot im Netz.

-> http://iphone.akamai.com/

Die iPhone-Firmware 2.0 unterstützte noch kein Stream-Protokoll, ließ sich jedoch mit der richtigen Server-Information dazu überlisten, auch Dateien ohne festen Endpunkt abzuspielen.

Weitere 3.0-Neuerung: Audio-Streams spielen (beispielsweise als Internet-Radio) auch im Hintergrund weiter, selbst wenn das Safari-Programm verlassen wurde.

Exemplarisch hier die Präsentation des deutschsprachiger Dienstleister Onlinelib für Livestreaming auf dem iPhone und anderen Plattformen (Silverlight, PlayStation 3, etc.).

DirektVCS

Generell befürwortenswert, dass die Flash-Videoseuche-Technologie im Netz Konkurrenz bekommt. Der Artikel ‚Video for Everybody‚ zeigt, wie ein simpler HTML-Codeschnipsel in einer HTML5-Webseite die native Video-Wiedergabe einschraubt. Was im Firefox 3.5 als OGG abgespielt wird, läuft als H.264 im Safari. Ohne weiter Plugins. Das hat aber (bislang) nichts mit dem iPhone zu tun.

Von iPhone-Relevanz dagegen sind die ‚unterstützten Videoformate‚, die das Apple-Telefon ‚quicktimeartig‘ abspielt. Dabei kann sogar zwischen verschiedenen Verbindungsarten wie WiFi und UMTS unterschieden werden. Mit den richtigen Datei-Voraussetzungen, kann das iPhone die Qualität einen angefangenen Netz-Film herabsetzten, wenn ihr plötzlich vom heimischen WLan auf eine Mobilfunkleitung wechselt.

Dies bringt uns zwangsläufig zum weltweit größten Videoportal YouTube. Bereits seit der ersten iPhone-Ankündigung kodiert das jetzige Google-Unternehmen fleißig ihre Uploads nicht nur in Flash, sondern wie Steve Jobs bereits Mitte Januar 2007 wusste, mit dem H.264-Codec:

Markoff: “What about YouTube–”

Jobs: “Yeah, YouTube—of course. But you don’t need to have Flash to show YouTube. All you need to do is deal with YouTube. And plus, we could get ‘em to up their video resolution at the same time, by using h.264 instead of the old codec.”

via pogue.blogs.nytimes.com

Dies legte den Grundstein für die eigenständige YouTube-Anwendung auf dem iPhone, die sich bekanntermaßen erst wenige Monate vor dem US-Release auf das Gerät schlich.

New on Posterous_ Audio and video *plays* on your iPhone in Safari, no flash needed - The Official Posterous Posterous-1.jpg

Und auch andere Web-Dienstleister ziehen nach. Posterous hat zwar (noch) keine native App Store-Anwendung, lässt sich jedoch problemlos per E-Mai mit neuen Beiträgen befüttern und wandelt dabei bewegtes Bildermaterial iPhone-kompatibel um. Beispiel gefällig?

(Danke, Mustafa!)

Wer tiefer als diesen kurzen Überblick in die Thematik einsteigen möchte, sei ein aktueller AppleInsider-Artikel an die Hand gegeben.

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