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van Alex Olma
15. September 2009 – 20:21 Uhr

T-Mobile Verträge der ersten Generation ohne Tethering-Option

Nachdem am heutigen Tag die Modem-Option für iPhone-Tarife auf der T-Mobile-Webseite auftauchte und über das Kundencenter ab sofort telefonisch zu buchen ist, folgt am Abend der Paukenschlag. Gegenüber dem Fscklog hat ein Telekom-Sprecher bestätigt, dass zu der ersten iPhone-Vertragsgeneration diese Datenoption nicht hinzugebucht werden kann – eigentlich kostenfrei gedacht, jetzt nicht einmal kostenpflichtig!

t-mobile.jpg

Dies widerspricht eindeutig der vormals getätigten Aussage, das langjährige iPhone-Kunden mit Complete-Verträgen der ersten Generation (auf der Rechnung explizit ausgewiesen) kostenfrei Internet-Tethering in ihrem gebuchten Vertragsumfang nutzen können. In den Vertragsdetails von Kunden mit iPhone-Abos der ersten Stunde, ist in den unterzeichneten Bedingungen die Modem-Anbindung nicht explizit ausgeschlossen. Deshalb wechselten Ende Februar 2009 (teilweise bewusst) T-Mobile-Kunden nicht in die neuen Verträge.

Ebenfalls zu erwähnen ist, dass Sonderkonditionen an Presse-Vertreter und Geschäftskunden bis heute Tarife der sogenannten ‚ersten Generation‘ abschließen. Erfolgt eine Umsetzung des jetzt veröffentlichten Vorgehens, würde man auch Neukunden den kompletten Zugang der Modem-Nutzung verweigern. Wir sprechen hier also nicht nur von treuen langjährigen iPhone Classic-Besitzern, sondern vornehmlich aktuellen 3GS-Neukunden.

Das Fscklog zitiert einen Telekom-Sprecher mit der Aussage: „Die Unterscheidung zwischen Kunden der 1. und 2. Generation wäre technisch zu aufwändig“. Wie und ob eine Unterscheidung zwischen aktuell abgeschlossenen Sonderverträgen (technisch gehören diese wie erwähnt zur ersten Generation) und Verträgen, die beispielsweise vor einem Jahr unterzeichnet wurden technisch gelöst wird, bleibt unbeantwortet.

iPhone-Verträge der zweiten Generation liegen mit leicht erhöhten Gesprächsminuten und SMS-Volumen über den Konditionen der ersten Vertragsgeneration. Sie disqualifizierten sich jedoch bislang damit, dass die anfallenden Daten nicht über einen UMTS-Stick bzw. eine MultiSIM ‚verbraucht‘ werden dürfen.

Das die ganzen Tarif-Einschränkungen ausschließlich iPhone-Besitzer betrifft, führt das jetzt aufgeworfene Spektakel ad absurdum und richtet das Augenmerk (erneut) auf Apple. Mit iPhone OS 3.1 geht es neben einer Stellungnahme aus Cupertino auch um die entsprechende Netzbetreibereinstellung. Erst diese macht eine technische Anwendung möglich.

Zusätzlich ungelöst: Mit einem vertragsungebundenen Gerät aus dem europäischen Ausland, steht es dem Käufer zu, jede beliebige Telefon- und Daten-Karte in das Gerät einzulegen. Zum jetzigen Zeitpunkt und mit der aktuellsten Firmware ist jedoch keinerlei Möglich gegeben, die (technische Option) für Tethering zu nutzen.

via fscklog

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