Vom Kindle bis zu ‚Read it later‘: Texttafeln am iPhone

Am gestrigen Montag rutschte die Kindle-Anwendung des Online-Versandhauses Amazon in die internationale App Store-Bibliothek (kostenlos, App Store-Link). Als am 04.März das Programm in Version 1.0 sein digitales Debüt im US-Store feierte, war damit aus Deutschland heraus noch nicht viel anzufangen.

Kindle1.jpgKindle2.jpgKindle3.jpg

Mittlerweile stellte Amazon seine Ausrichtung auf internationale Kundschaft für den eBook-Reader und dessen Inhalte um. Zumindest lässt sich das 6-Zoll Gerät zum Lesen elektronischer Bücher für 259 Dollar von unseren Landen aus bestellen (Amazon-Link).

Mit einem ‚gewöhnlichen‘ (deutschen) Amazon-Account lässt sich auch mit der Kindle-Anwendung auf dem Apple-Telefon, die vornehmlich englischsprachige Literatur von zirka 300.000 Büchern direkt erwerben oder zur Probe anschmöckern. Die ‚Bestellung‘ verläuft dabei über den mobilen Safari-Browser. Die Anwendung nimmt das iPhone zuvor in die Liste der autorisierten Geräte auf und synchronisiert die aktuelle Position, an der man sich im jeweiligen Buch befindet. Dieses ‚Eselsohr‘ überträgt sich zwischen alle registrierten eBücherdeckel.

Die eBook-Fraktion, die sich kürzlich in voller Länge auch über den Vertreter von Barnes & Noble unterhielt, ist sich jedoch einig, das die elektronische Tinte einem strahlenden (iPhone-)Bildschirm vorzuziehen ist.

Macworld zeichnet am heutigen Dienstag die Anwendung ‚Eucalyptus‘ (7.99 €; App Store-Link) als beste eBook-App aus.

read1.jpgread2.jpgread3.jpg

Was ich persönlich jedoch am iPhone extrem gerne lese sind Webschnipsel, die täglich im Informationsstrom des Twitter auflaufen oder aus der RSS-Wolke fallen. Nachdem ich anfänglich ‚Instapaper Pro‘ (3.99 €; App Store-Link) verwendete, bin ich mittlerweile zum Bookmarklet von ‚Read it Later‚ umgeschwungen.

Dessen iPhone-Anwendung (3.99 €; App Store-Link) machte – ebenfalls am gestrigen Montag – einen optischen Quantensprung. Vom hässlichen App Store-Entlein zum herausgeputzten Premium-Schwan mit gezielten Tweetie-Impressionen, wirkt Version 2.0 anwenderfreundlich und fordert zum Verschlingen der temporär-vermerkten Internetverweise auf.

Die Vorzüge der Pro-Version gegenüber seinem kostenfreien Bruder (App Store-Link), sind mir die finanzielle Gegenleistung schon aus Prinzip wert.