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van Alex Olma
30. Juli 2010 – 14:04 Uhr

Hardware-Update: Mobiler WiFi-Hotspot von TrekStor

Ende April importierte ich aus Großbritannien ein Huawei-E5830-Modem als mobilen Hotspot für das iPad WiFi. Drei Monate später bin ich im Großen und Ganzen immer noch sehr zufrieden mit der £80-Anschaffung. Aus dem 1500mAh-Akku lässt sich bei durchschnittlichem Datendurchsatz ein ‚Arbeitsnachmittag‘ quetschen. Einmal eingerichtet, werkelt der Plastikstein mit Mobilfunktechnologie zuverlässig. Das deutsche Hardware-Unternehmen TrekStor bietet das (fast) identische Gerät nun auch auf dem hiesigen Markt zum Verkauf.

TechDepot, derzeit Werbekunde auf dem iPhoneBlog, stellte mir eines dieser Geräte zur Ansicht bereit. Obwohl mittlerweile UMTS-iPads verfügbar sind, ist der mobile WLan-HotSpot immer noch eine recht nette Arbeitserleichterung.

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Insbesondere gilt dies für Situationen, in denen mehrere Geräte – beziehungsweise Personen mit mehreren Geräten – gleichzeitig ins Netz wollen. Praxisbeispiel letztes Wochenende: Meine kleine Schwester betreibt eine meiner ‚ausgemusterten‘ iPhone-Generationen mit einer Prepaid-Simkarte, und lernte recht schnell die Vorzüge einer (fast) unbeschränkten UMTS-Karte über den Huawei-Dongle zu schätzen. Gleichzeitig konnte ich auf der gemeinsamen Familienfeier Online-Fotogalerien am iPad zeigen.

Aber soweit waren wir ja schon beim letzten Artikel

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Eine definitive Neuerung, des ansonsten baugleichen Gerätes, ist das Display. Keine bunten Leuchtknöpfe sondern eine schwarzweiße Informations-Anzeige helfen der Übersichtlichkeit. Insbesondere der Batterie-Status auf dem „Punkt-Matrix“-Bildschirm (nähere Angaben konnte mir TrekStor per Telefon nicht beantworten), hilft sehr.

Einhergehend damit liefert das Gerät eine weitaus bessere Web-Oberfläche als sein UK-Bruder. Dort lassen sich auf einen schnellen Blick die Anzahl der verbundenen Teilnehmer sowie der gemeinsame Datendurchsatz ablesen. Selbst am iPad lädt die Webseite bei Bedarf automatisch neu und aktualisiert seine Anzeigen.

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Einen zusätzlichen Mehrwert liefert beim iPad-Einsatz das Camera Connection Kit (29 €; Affiliate-Link), das über USB seinen Akku-Strom an die Surfkugel weitergibt. Dazu bedarf es teilweise einem mehrmaligen An- und Abstecken sowie dem ignorieren einer Fehlermeldung. Danach funktioniert bei eingeschaltetem iPad-Bildschirm (!) die Strom-Kooperation jedoch reibungslos.

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Das Gerät besitzt keinen Sim- oder Netlock und lässt sich demnach in GSM-Netzen der Frequenzen 850/900/1800/1900 und 2100 betreiben. Über den microSD-Karteneinschub richtet sich ein gemeinsamer ‚Netzwerkspeicher‘ ein. Der Anschaffungspreis von 130 € ist nicht gerade gering, macht sich bei sehr häufiger (oder ganz seltener) Benutzung, der den Kauf einer zusätzlichen Prepaid- beziehungsweise Vertrags-Datenkarte rechtfertig, jedoch schnell bezahlt und ersetzt beispielsweise monatliche Tethering-Optionen.

-> TechDepot: Huawei E5830 *

* Das Testmuster wurde mir von der Firma TechDepot zur Verfügung gestellt. Der ‚portable WLAN HotSpot‘ von Trekstor ist dort für 129,71 € (inkl. MwSt) zu bestellen. Grundsätzlich beliefert TechDepot nur gewerbliche Kunden.

Update

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Wie marco79 richtig in den Kommentaren ergänzt: FaceTime ist für iPhone-4-Besitzer damit von Unterwegs natürlich genauso möglich und funktioniert nach meiner Praxiserfahrung hinreichend gut.

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