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van Alex Olma
11. April 2011 – 5:30 Uhr

‚Plex‘ feuert mit Version 1.1 dem Thema Medien-Streaming gehörig ein

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Media Center Plex erreicht Version 1.1 seiner iOS-Software (3.99 €; universal; App Store-Link). Dem Update wurde eine überarbeitete Optik mit auf den Weg gegeben – siehe Screenshot-Vergleich der iPhone-Version (links alt / rechts neu). Die neue Gitternetz-Übersicht lässt die wirren Listen für eine Sortierung verschwinden. Diese sind ab sofort nur nur optional aufzurufen. Gut so.

Sowohl dadurch, als auch dem deutlich spürbaren Geschwindigkeitsschub, gelangt man flotter zu seinen Medien-Inhalten. Diese liegen weiterhin auf einem Windows- oder Mac-Server. Wer sich im gleichen Netzwerk befindet, dürfte bereits beim ersten Aufrufen der App die entsprechende ‚Sendestation‘ finden. Wer sich von ‚außerhalb‘ einwählt, muss ein paar (Dyn-)DNS-Strippen ziehen. Hier macht es AirVideo über den ‚Server PIN‘ seinem Benutzer leichter. Ansonsten legt Plex jedoch in allen Belangen zu und hält mittlerweile seine Nase auf gleicher Höhe in die Luft.

Insbesondere in puncto Bedienung: Plex fischt sich aus dem Netz die entsprechenden Meta-Informationen zum Film oder der TV-Serie und lässt euch nicht in einer Ordnerwüste zurück. Das sieht schlicht und ergreifend großartig aus. Aber auch technisch wird eher gesprungen als gehoppelt: ‚Direct Streaming‚ schleust kompatible Mediendateien mit geringer CPU-Beanspruchung auf das mobile Gerät. Das Plex-Entwicklerblog hat dieser Funktion einen kompletten, sehr lesenswerten, Beitrag gewidmet.

As you might know, the current standard for web video is H.264 (regardless of how Google tries to undermine it); this codec happens to be the most common inside an MKV file, and also the most commonly supported on mobile devices. Android and iOS devices support decoding H.264 in hardware directly.

What you might not know is that the iOS devices (especially the latest generation, including the ATV2) have incredibly powerful little chips inside them for decoding video. Even though the specs say they are capable of 720p, it turns out that they do a good job with a lot of 1080p content as well. So when a client connects to the Plex Media Server, it describes its capabilities, and if the file falls within the acceptable range, the video is simply copied over to the new format (a process known as re-muxing). This again means that there is very little CPU used on the server side, and no loss in quality in the video. Streams start up nearly instantly, and seek quickly. All of this without the need to jailbreak, or use any private APIs.

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Andere ‚Attraktionen‘ gefällig? Untertitel-Unterstützung, ‚Universal-Search‚ und ‚AirPlay‘-Videobildweitergabe. Weil die drahtlose Streaming-Lösung von Apple noch eine Handvoll Stolpersteine sein Eigen nennt, schaltet man die Funktion manuell unter den erweiterten Einstellungen frei. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift zum Kabel. ‚TV Out‚ schleicht sich ebenfalls neu in dieses App-Update.

Plex ist für iPhone und iPad bereits seit vergangenen August verfügbar. Der separate Entwicklungszweig vom Xbox Media Center reift bereits seit 2008. Die Plex-Serversoftware läuft bei mir seit einigen Monaten durchgehend auf dem MacMini ohne Probleme aufzuwerfen. Mit seiner jetzigen Erweiterung darf auch das iOS-Kind als Pflicht-Anwendung bezeichnet werden.

Ich hoffe, es wagt niemand das Wort ‚iTunes Privatfreigabe‚ in den Mund zu nehmen, solange diese Quellcode-offene Software-Kombi der Apple-Mediathek von allen Seiten den Podex versohlt.

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