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van Alex Olma
2. September 2011 – 11:30 Uhr

[kopfhörer] Beyerdynamic MMX 101 iE

Einige Produkttests schiebe ich in News-Stoßzeiten auf die lange Bank. Mit dem heutigen Tag beende ich einen meiner persönlichen Negativ-Rekorde. Die MMX 101 iE von Beyerdynamic probiere ich seit März diesen Jahres aus. Die Schizophrenie liegt jedoch nur bedingt im ‚ausgedehnten‘ Testzeitraum: Die In-Ear-Kopfhörer, im Preissegment bis 100 Euro, sind nämlich richtig gut. So gut, dass ich seit Frühjahr kaum auf andere Modelle gewechselt bin.

IPhoneBlog de MMX101 iE

Beyerdynamic unterscheidet – wie bereits im Vorjahr – zwischen zwei Modellen: Die DTX 101 iE (Affiliate-Link) treten als Kopfhörer auf; die MMX 101 iE (Affiliate-Link) sind bis auf ihre Headset-Erweiterung identisch.

Im Vergleich zum Vorgängermodell weisen die kabelgebundenen Klanggeber in gleicher Größe mehr Bass auf. Das kommt zu gleichen Teilen Podcasts und der Musikwiedergabe zugute. Auch die Kabellänge von 120 Zentimetern oder der abgeknickte (4-polige) Klinkenstecker sind unverändert. Dagegen überarbeitet: Das Freisprechmikrofon und dessen Plastikbehausung am linken Ohrstöpsel. In diesem Jahr besitzt der Knopf einen richtigen Druckpunkt, der den Fingerklick mit einem verhältnismäßig kräftigen Feedback quittiert.

Das dreiteilige Set an Ohrpassstücken, bei denen ich die kleinste Größe verwende, hat in den vergangenen sechs Monaten für stabile Beschallung gesorgt – egal ob auf der Couch oder beim Joggen (für diese Einschätzung zahlt sich der lange ‚Testlauf‘ aus). Einen Bärenanteil daran hat das Federgewicht von 11 Gramm.

Wer trotzdem sein Ohr komplett zustöpseln möchte, lässt sich Otoplastiken anfertigen. Die individuell gegossenen Passstücke für die eigenen Ohrmuscheln erstellt ein professioneller Hörgeräteakustiker. Beyerdynamic kooperiert hierfür mit KIND. Der 120-Euro-Gutschein für die deutschlandweit 460 Filialen lässt sich direkt beim Headset-Kauf erwerben (Affiliate-Link).

IPhoneBlog de Otoplastik

Die komplett schmerzfreie Prozedur (Ausmessen des Gehörgangs und Erstellung der Ohrform) dauert keine 20 Minuten. Sieben Tage später konnte ich im letzten Jahr meine Acrylharz-Abdrücke aufgabeln, die sich bis heute perfekt tragen – auch auf den neuen MMX 101 iE.

Lustige Beilage: Zum Silikonpärchen bekommt man zwei Filter, die Umgebungsgeräusche klanglich nicht verändern aber um ein paar Dezibel herunterregeln. Damit lassen sich die Ohreinsätze (ohne Kopfhörer) auf Konzerten ‚einsetzen‘, wenn diese mal wieder zu laut aufs Trommelfell ballern. Mir wurde gesagt, manche Menschen schlafen damit auch geruhsamer… (siehe Update)

Pflicht ist diese Zusatzanschaffung natürlich nicht. Einen Großteil des letzten Halbjahres habe ich tatsächlich ohne die Aufsätze zugebracht und kann daher dieses In-Ear-Modell im Federgewicht bis 100 Euro (aus ganz viel praktischer Erfahrung!) sehr empfehlen.

Update:

Die Lärmschutzfilter, das sogenannte ‚Silentpack‘, sind zusätzlich zu erwerben liegen nicht kostenlos bei. Sie schlagen laut Herstellerangaben mit je 80 Euro zu Buche und sind in drei Ausführungen erhältlich: Sie dämpfen Umgebungsgeräusche wahlweise um 9, 15 oder 25 Dezibel.

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