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van Alex Olma
3. April 2012 – 11:18 Uhr

Computer-Zukunft

It has now been over a week since I’ve been using the new iPad. […] The first observation is that I see the two devices more as one connected system than ever before. I think this has to do with the screen parity.

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Der Screen ist das Kaufgrund-K.O.-Kriterium fürs neue iPad – keine Frage, keine Überraschung. Trotzdem ist (abermals) herauszustellen, dass auch nach den ersten 14 Tagen die Pixelschärfe noch ‚blendet‘. Dass dies mit den unzähligen Computern um uns herum zusammenhängt, die allesamt ’schlechtere‘ Bildschirme vorhalten, ist gut möglich. Egal wie dekadent es klingt: Ein Wechsel ‚zurück‘ aufs iPad 2 scheint mir nicht vorstellbar.

Gleichwertig gravierend: Der UMTS-Aufpreis, den ich mir bei der vergangenen Hardware-Generation einsparte. Dabei habe ich komplett unterschätzt, welchen Wert eine direkte Online-Anbindung hat. Sie lockt das iPad weg von der Couch, rein in den Alltag. Die zusätzliche Daten-SIM hebt das iPad auf iPhone-Augenhöhe. Warum? Weil mir die Telefon-Funktion mehr oder weniger egal ist – zumindest wenn ich deren Nutzung in einen (zeitlichen) Vergleich mit E-Mail, Twitter und Co. setze. Und welche Unterschiede bestehen dann eigentlich noch zwischen Tablet und Telefon?

Der Datendraht ist für meine Kommunikationsgewohnheit schon seit 2007 wesentlich bedeutender als die Quasselstrippe. Seit iOS 5 verabschiedete sich durch Messages zusätzlich noch das Alleinstellungsmerkmal ‚SMS‘. Die inzwischen erhältliche App-Store-Software gleicht sich dank Tweet Maker, IMAP-Accounts, Fotostream und iCloud (über weite Strecken) automatisch ab und erfüllen identische Aufgaben. Das fängt bei Banalitäten wie einem Spielstand-Sync für Games an und hört bei OmniFocus auf. Ein Wechsel zwischen den Geräten verläuft mittlerweile fließend. Es ist fast egal, zu welcher iOS-Touchscreen-Größe man unterwegs greift oder von wo man den nächsten Gesprächsfaden aufnimmt. Nicht zu vergessen: Wir befinden uns noch ganz am Anfang dieses (Software-)Wandels.

Der letzte wesentliche Unterschied zwischen iPad und iPhone: Auf dem einen Gerät arbeite ich in Ruhe, auf dem anderen werde ich angerufen. Nein, ernsthaft: Kein ‚Datentransfer‘, kein manueller Sync und ein komplementärer Software-Bestand sind mächtige Grundpfeiler einer nächsten Computer-Generation, dessen Tür das Apple-Telefon aufstieß. Bei iOS sitzen diese Eigenschaften – nicht aufgesetzt, nicht angeflanscht – fest verankert im tiefsten Knochenmark. Eine Vererbung der Kennzeichen von frühen Kindheitstagen an passiert von selbst, aus dem Entwicklungsprozess heraus. Kein anderes System ist ähnlich nah dran; ähnlich konsistent. Genau deshalb fühlt sich iOS wie Computer-Zukunft an.

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