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van Alex Olma
19. April 2013 – 19:36 Uhr

‚Crabitron‘ – King of the Monsters

DirektCrabitron

Was für eine großartige Bildschirm-Schmiererei! Crabitron (4.49 €; App-Store-Link) spielt sich exakt so, wie es Two Lives Left (Codea, Wheeler’s Treasure) im Werbevideo verspricht. Oder wie kneift es sich eurer Meinung nach mit übergroßen Scheren einer gigantischen Weltraum-Krabbe nach Planet-Express-Raumschiffen?

Vier Finger gilt es gleichzeitig zu koordinieren um Kosmos-Delikatessen zu greifen, zu verspeisen oder durch die Schwerelosigkeit zu schleudern. Es dauert ein paar Partien bis sich eure zwei Pärchen aus Daumen und Zeigefinger auf dem iPad-Bildschirm aufeinander eingespielt haben. Gelingt es euch dann jedoch die unzähligen Anhalter durch die Galaxis mit den Krebsscheren vom Himmel zu holen (und mit einem temperamentvollen Schwung ins offene Schleckermaul zu pfeffern), liegt lockerer Größenwahn nicht fern. Nein, ernsthaft: Diese Godzilla-Hauptrolle, die ihr in Crabitron spielt, führt zu Tiefenentspannung.

Ein Meteoriten-Hagel und ausgebuffte Raketenartillerie, die ihr weg vom Rumpf boxt, treiben euch den gemütlichen Gefühlszustand dann aber auch ganz schnell wieder aus. Steckt ihr zu viele Treffer von Laserkanonen ein, die auf Haifisch-Häuptern durch den Sternenhimmel fliegen, startet ein neuer Anlauf. Gesammelte Goldtaler investiert ihr zwischen den Spielen für Upgrades eurer Languste.

Two Lives Left beweist auch außerhalb seines Comic-Universums Humor und veröffentlicht alle App-Store-Einnahmen von Crabitron auf Crabstarter – einer Kickstarter-Parodie.

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