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van Alex Olma
26. April 2013 – 0:06 Uhr

Instapaper verkauft. Betaworks betreibt den ‚Read it Later‘-Dienst weiter.

Marco Arment übergibt (sein) Instapaper in die Hände von Betaworks, der Bit.ly-Bude die im vergangenen Herbst eine halbe Million US-Dollar für Digg.com auf den Tisch legte (und bereits vor einem Monat ‚The Future of the Feed, the Read, and the Reader‚ ankündigte).

IPhoneBlog de Instapaper verkauft

I’m happy to announce that I’ve sold a majority stake in Instapaper to Betaworks. We’ve structured the deal with Instapaper’s health and longevity as the top priority, with incentives to keep it going well into the future. I will continue advising the project indefinitely, while Betaworks will take over its operations, expand its staff, and develop it further.

Marco.org

Der letzte große Versionssprung dieser Software, die iOS seit 2008 nachhaltig prägte, stammt aus dem Herbst 2011. Kleinere Updates tröpfelten in den letzten 1.5 Jahren zwar vereinzelt durch die App-Store-Leitung, im Konkurrenz-Tempo mit Pocket (kostenlos; universal; App-Store-Link) oder Readability (kostenlos; universal; App-Store-Link) hielt die One-Man-Show zuletzt aber nicht mehr Schritt.

Trotz täglicher Nutzung bin ich jedoch nie gewechselt. Das lag unter anderem auch daran, dass ich Instapaper’s Geschäftsmodell, der simple Verkauf einer iOS-Anwendung im App Store für 4 Euro, verstehe.

  • Na „hoffentlich“ bleibt Instapaper in der Form erhalten.
    Ich find die Applikation nämlich unter anderem
    sehr benutzerfreundlich.

  • Jetzt fehlt Betaworks nur noch ein RSS Reader und sie haben das Ökosystem.

  • Ich hoffe, dass die Instpaper nicht völlig verbasteln und das Teil am Ende gar nichtmehr benutzbar ist. Teilweise war mir das mit den letzten Updates schon zu viel an Spielerei geworden. Aber vielleicht findet Betaworks ja eine Mögilchkeit Instapaper zu einem RSS-Reader mit integrierter Offline-Read-later-Funktion weiterzuentwickeln. Das wäre sehr mehrwertig. Allerdings befürchte ich dann eine deutliche komplexere Bedienung, aber möglich wärs…

  • *Einmalig* 4 Euro sind sicherlich ein gesünderes Geschäftsmodell als völlig umsonst.

    Aus meiner Sicht ist das aber kein nachhaltiges Geschäftsmodell für einen Web-Dienst, der eine ständig wachsende Datenhalde hostet. Das geht nur solange ständig neue (und ggf. mehr) Kunden nachkommen und die 4 Euro einwerfen. Hat IMHO was von einen Schneeballsystem.

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