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van Alex Olma
18. Juni 2013 – 16:26 Uhr

Der Digg.com Reader

Over the last 90 days, the Digg engineering team — all 5 of them — has been heads-down building an updated take on the RSS reader. For our first public release, in time to (just) beat the shutdown of Google Reader, our aim has been to nail the basics: a web and mobile reading experience that is clean, simple, functional, and fast.

blog.digg.com

In 12 Tagen schaltet Google den Reader ab. In sieben Tagen will Digg.com, der neue Inhaber von Instapaper, seinen Feldversuch für die Bewältigung unseres täglichen RSS-Konsums starten – zuerst, wie so oft, auf iPhone, iPad und im Web.

Das klingt als (explizit so bezeichneter) Freemiumdienst nach einer hübschen Alternative für Feedly. Schnittstellen zu anderen Apps erwarte ich nicht. Das lässt Feedbin, FeedWrangler und was auch immer Black Pixel noch ausheckt, Zeit ihren Service auf stabile Beine zu stellen.

(Hardcore-)RSS-Kunden, die nach einem verlässlichen und individuellen Dienst verlangen, der mit Apps ihrer Wahl funktioniert, erscheinen mir gewillt dafür direkt an den Betreiber zu zahlen. Wie groß diese Gruppe exakt ist, bleibt in allen Formeln die große Unbekannte.

Der Kampf um die Casual-Kundschaft, die sich mit einer zweistelligen Anzahl von Feeds zwischen werbefinanzierten App hin- und herhangelt, ist ebenso unbestimmt. Oder Facebook?

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