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van Alex Olma
20. Oktober 2014 – 13:23 Uhr

Für Fever, Feed Wrangler und Feedly: Fiery Feeds ➊

Mit Ausnahme von Editorial (5.99 €; universal; App-Store-Link) liegt jede App, die direkt auf meinem iPhone-Homescreen sitzt, angepasst für die neuen iPhones vor. Reeder 2 war bis letzte Woche eine prominente Ausnahme – wahrscheinlich aus Gewohnheit. Eingespielte Arbeitsabläufe zu ändern, fällt schwer.

Aber…

Hochskalierte Apps auf iPhone 6 und 6 Plus lassen sich zwar ertragen, aber keinesfalls genießen. Deshalb war es an der Zeit, die eigene ‚Comfort Zone‘ zu verlassen.

IPhoneBlog de Fiery Feeds

Fiery Feeds (4.49 €; universal; App-Store-Link) ist eine gelungene RSS-Reader-Alternative, die als einer der wenigen Kandidaten seiner Kategorie bereits durch das Apple-Review rutschte und bei mir seit eineinhalb Wochen ausprobiert wird (Danke Lukas + Andreas!).

Ich habe eine Handvoll Probleme mit der App, die jedoch nicht darüber hinwegtäuschen sollen das Fiery Feeds eine Empfehlung ist. Wer hier schon länger mitliest weiß: Nur noch ganz selten versenke ich Zeit in Blogartikel für mittelprächtige Software. Ich probiere viele Apps aus, sortiere damit aber auch gleichzeitig aus, und versuche mich auf echte Tipps für meine Veröffentlichungen zu beschränken.

Wie dem auch sei.

Fiery Feeds ruckelt (minimal) bei langen Listen und schafft es nicht immer mein RSS-Verzeichnis im Hintergrund zuverlässig upzudaten. Oft beginnt der Sync erst dann, wenn ich die App öffne. Das mag unter anderem auch damit zu tun haben, dass ich selten eine halbe Stunde zwischen zwei Leserunden verstreichen lasse.

Ich habe echt Spaß an vielen Feeds und falle mit meinem 300+ Abos, die ich tatsächlich abarbeite, sicherlich in die Kategorie regelmäßiger Anwender. Essentiell für mich ist daher die Fiery-Feeds-Einstellung, die das Nachladen von Bilder (in der Übersicht) verhindert. Die Teaser-Fotos sehen zwar nett aus, lenken beim Überfliegen jedoch zu sehr ab (und laden länglich).

In einen einzelnen Bug rannte ich bislang immer wieder. Beim Aufrufen der RSS-Artikelansicht wird für eine halbe Sekunde das Geisterbild von dem zuvor aufgerufenen Artikel angezeigt. Da klemmt es irgendwie im Zwischenspeicher.

Fiery Feeds markiert Artikel als gelesen, wenn man an ihnen vorbeiscrollt. Das funktioniert allerdings nicht immer zu 100-Prozent. Ein schneller Wechsel zwischen der Feedliste und einzelnen Webseiten hakt mitunter ein Bündel von RSS-Beiträgen ab, an denen ich eindeutig noch nicht vorbeiscrollte. Es fehlt die Möglichkeit in einer langen Liste aus Blogeinträgen die bereits überflogene Hälfte als gelesen zu kennzeichnen.

Fiery Feeds, im übrigen eine App aus Österreich, läuft zwar als Universal-Ausführung auch auf dem iPad, gefällt mir dort aber nicht. Das Layout quetscht die Listenansicht der Beiträge aus einem Ordner oder einem RSS-Feed unnötig in die linke Bildhälfte. So bleibt rechts viel ungenutzter Bildschirmplatz, der nur dann gefüllt wird, wenn man einen Artikel aufruft.

Trotz aller Kritik sei noch einmal betont: Fiery Feeds hat das Potenzial, nicht nur eine Vertretungs-Software zu sein. Meinen gehobenen Ansprüchen an eine RSS-Software für das iPhone wurde weitestgehend entsprochen.

Update ➊

Geht doch. Danke, @akawee!

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