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van Alex Olma
9. Juni 2015 – 16:40 Uhr

Apple Music – Worldwide

IPhoneBlog de Apple Music

Apple Music war ein schwer zu ertragender Abgang einer ansonsten guten Keynote.

The new Apple Music service/app/thing occupied the celebrated “one more thing” position, and it was painful to watch. Apple used five presenters—Jimmy Iovine, Trent Reznor, Drake, Zane Lowe, and Eddy Cue—to try to explain what Apple Music is and why we should care, and they all failed.

Facing the Music

Zu keinem Zeitpunkt rechtfertigte Apple Music sein ‚One more thing…‘-Label. Insbesondere wenn jeder, wirklich jeder, vorab wusste dass Apple seinen Streamingservice zur WWDC vorstellt.

Apple geht grundsätzlich respektvoll mit der Zeit seiner Zuschauer um. Für die letzten 40 Minuten der gestrigen Veranstaltung war das nicht der Fall. Es war eine konfuse Präsentation, der es nicht half mit den technischen und finanziellen Eckdaten (Preis, Verfügbarkeit, Offline-Playlisten?, Katalogumfang? etc.) bis zum Schluss zu warten, beziehungsweise diese Fragen einfach zu überspringen.

Natürlich kann man keinen Musikservice vorstellen ohne dabei auch Musik vorzuspielen – und trotzdem wirkt das kurze Anspielen von Songs grundsätzlich fehlplatziert. Man hätte das Gewicht der musikalischen Abschnitte auf die vorproduzierten Clips verlagern sollen. Die funktionierten nämlich. Die ausschweifenden Demos erklärten dagegen wenig; diverse Floskeln fielen doppelt und dreifach.

Apple Music huscht mit iOS 8.4 in drei Wochen auf alle iOS-Geräte (und auf den Mac, PC sowie später Android). „It’s a big deal.”

Das kippt die Musikindustrie abermals in eine Richtung, die sie vor ein paar Jahren noch konsequent ablehnten. Musikstreaming ist nicht neu, aber so zersplittert wie sich derzeit die unzähligen Teilnehmer aufstellen, hat es irgendwie auch noch nicht richtig angefangen. Apple Music hat das Potenzial, das zu ändern.

Es ist kein Zufall, das Apple gestern den iPod aus der Menüzeile seiner Webseite schubste, der dort über ein Jahrzehnt das Image der Firma prägte. So viel Pathos hilft aber nicht, wenn man es nicht gleichzeitig schafft Apple Music kurz und knapp zu erklären. Dem iPod gelang das in einem einzigen Satz: „One thousand songs in your pocket.”

„All the ways you love music. All in one place.“ fehlt Fokus, und das merkte man in der gestrigen Präsentation.

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