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van Alex Olma
14. September 2015 – 16:35 Uhr

„Subscription iPhones“

IPhoneBlog de Subscription

Das ‚iPhone Upgrade Program‘ – zu Beginn nur in den USA erhältlich – ist kein einfaches Ratenzahlungsmodell, sondern Apples Bemühung einer direkten Beziehung zum iPhone-Kunden. Derzeit pflegen wir in großer Mehrheit subventionierte Verträge mit Mobilfunkanbietern. Durch eine monatliche Finanzierung des Telefons, die man gegenüber Apple entrichtet, entkoppeln sich Mobilfunkvertrag und Hardware.

Die Idee ist nicht grundlegend neu. Wer sich heute direkt bei Apple ein iPhone kauft und separat dazu einen Vertrag klickt, kann dieses Telefon – dank Preisstabilität – in einem Jahr mit geringem Verlust wieder verkaufen und anschließend zu einem aktuellen Smartphone greifen. Beim ‚iPhone Upgrade Program‘ zahlt man den (hohen) Erstanschaffungspreis in (kleinen) monatlichen Raten, gibt dieses iPhone nach 12 Monaten zurück an Apple und bekommt das nigelnagelneue Gerät. Teil des Deals ist derzeit eine AppleCare+-Versicherung, der direkte Hardware- und Software-Support von Apple sowie ein Telefon ohne Netzsperre (oder anderen eigenwilligen Einschränkungen wie Strafzahlungen für vorzeitige Vertragsverlängerungen).

Apples Vorteile liegen auf der Hand: Dein nächstes Telefon ist definitiv ein iPhone. Mit einem solchen Vertrag besteht gar nicht erst die Möglichkeit in einem Mobilfunkgeschäft über ein konkurrierendes Gerät zu stolpern. Auch das Verkaufsgespräch – welches Gerät, welche Ausstattung – fällt zurück an Apple. Nicht zu vergessen: Der Zyklus, in dem man sich ein neues Telefon zulegt, sinkt von 24 auf 12 Monate. Mit den zurückgegebenen iPhones hat man obendrein ein preiswerteres Modell für Schwellenländer.

AT&T und Co. werden so auf ihr Kerngeschäft, den Mobilfunkservice, beschränkt. Das ebnet den Weg für eine Software-SIM, die einen mühelosen Vertragswechsel ermöglicht und derzeit noch nicht überall auf Gegenliebe stößt – siehe das Apple-SIM-Experiment.

Finally, this sort of shift is a prerequisite for there to be any point to soft SIMs in smartphones. A soft SIM in a subsidized handset locked to an operator is pointless (except for the engineering benefits). But a soft SIM (presuming the MNOs support it) in a phone financed by Apple, with seamless number portability (or of course a voice and messaging app environment in which mobile numbers matter less and less) is a much more subversive thing. The operators would of course have to enable soft SIMs (it’s their code), but there’s now a long history of operators bending to the inevitable.

Benedict Evans

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