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van Alex Olma
7. Januar 2019 – 13:18 Uhr

„Samsung Smart TVs to Launch iTunes Movies & TV Shows and Support AirPlay 2”

Samsung Electronics Co., Ltd. announced today it will offer iTunes Movies and TV Shows and Apple AirPlay 2 support on 2019 Samsung Smart TV models beginning this spring. Support on 2018 Samsung Smart TVs will be made available via firmware update. In an industry first, a new iTunes Movies and TV Shows app will debut only on Samsung Smart TVs in more than 100 countries. AirPlay 2 support will be available on Samsung Smart TVs in 190 countries worldwide.

news.samsung.com

Zum zweiten Mal signalisiert Apple, dass ihre Services eine höhere Priorität besitzen als die eigene Hard- und Software. Zumindest ist das der Eindruck, den man bereits im Dezember beim Apple-Musik-Deal mit Amazon gewinnen konnte. Also bedeutet das: HomePod und Apple TV raus, Services rein?

So simple ist es garantiert nicht. Apple will keine Fernseher oder billige Smart Speaker bauen; sie möchte aber mit ihren Milliarden-Investitionen für Filme, TV-Serien und Musik die potenziell größte Kundschaft erreichen. Diese Inhalte nur exklusiv im eigenen Ökosystem auszugeben, beschneidet unnötig streng die mögliche Zielgruppe. Als ‚Content‘-Produzent ist eine Cross-Plattform-Strategie verpflichtend.

Die Ankündigung besitzt Tragweite, weil Apple nicht nur iTunes-Inhalte (und später garantiert auch sein eigenes Film- und TV-Show-Angebot aus der TV-App) zu den „leading TV manufacturers” bringt, sondern auch AirPlay 2 und Siri-Support.

Über die Sprachsteuerung, eine Fernbedienungs-App sowie AirPlay 2 („Convenient built-in controls appear in apps, on the Lock screen, and in Control Center. So you can easily play, pause, fast-forward, rewind, and adjust the volume on your TV.”) übernimmt Apple dann entscheidende Aufgaben, die zuvor das (Android-)Betriebssystem auf dem Fernseher übernahm – ohne Benutzerinformationen innerhalb der iTunes-App an die jeweiligen TV-Hersteller durchzureichen.

Apples Set-Top-Box, der Apple TV, besitzt das grundlegende Problem, dass er nur an einem TV-Eingang steckt. Bei den meisten Fernsehern muss man aktiv auf diesen „Input” umschalten; tvOS konnte so nie mit dem Betriebssystem des Fernsehers konkurrieren. Das ändert sich nun (teilweise): Siri beziehungsweise ein iOS-Gerät bedienen ausgewählte Funktionen auf Flimmerkisten „führender TV-Hersteller” – und obendrein werden dort alle eigenen Film- und TV-Produktionen aus Cupertino sichtbar.

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