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van Alex Olma
10. März 2022 – 12:42 Uhr

Erwartungen an erweiterten Display-Support von iPadOS

Dies ist ein iPad Pro (2018), das angewinkelt1 auf einem Compass Pro liegt und per USB-C auf HDMI-Adapter an einem HP z27 4K-Monitor hängt.

Warum diese Bilder? Weil sie zeigen, was ich an iPadOS vermisse – insbesondere seitdem Apple (mit beiden Beinen) zurück im Display-Business steht.

Das iPad Pro stand nie auf Apples offizieller Kompatibilitätsliste fürs Pro Display XDR – obwohl es natürlich immer funktionierte.

Anders sieht das beim neuen Display Studio aus.

Das Studio Display ist kompatibel mit den folgenden iPad Modellen, auf denen iPadOS 15.4 oder neuer läuft:
12,9″ iPad Pro (3. Generation oder neuer)
11″ iPad Pro
iPad Air (5. Generation)

Die dazugehörige Fußnote nimmt dem Vermerk jedoch sofort wieder den Wind aus den Segeln.

Studio Display Kamerafeatures und Firmware-Updates erfordern eine Verbindung zu einem Mac. Bei der Verbindung mit einem 12,9″ iPad Pro (3. und 4. Generation), 11″ iPad Pro (1. und 2. Generation) oder iPad Air (5. Generation) übertragen die Studio Display USB‑C Anschlüsse Daten mit USB 2 Geschwindigkeiten.

Und obwohl meine Hoffnungen darauf in den letzten Jahren wiederholt enttäuscht wurden, werde ich nicht müde, drei Kernpunkte für die nächste iPadOS-Version aufzulisten („Nennt mich einen ewigen Optimisten!“).

  • Über ein einziges Thunderbolt-Kabel soll die Peripherie des Studio Displays angesprochen werden – von der Webcam über die Lautsprecher bis zu den rückseitigen USB-C-Anschlüssen.
  • Der Belkin-HDMI-Dongle gibt mir derzeit ein 4K-Bild (3840 x 2160 / 60Hz); am Studio Display muss es die voll Auflösung sein (5120 x 2880 Pixel / 60Hz) und der komplette Bildschirmplatz will genutzt werden („Schluss mit dem 4:3-Pillarbox-Format!“).
  • Ich möchte den gespiegelten iPad-Bildschirm ausschalten, wenn ich am externen Monitor arbeite.

Im ersten Schritt wäre ich bereits mit diesen drei Aspekten zufrieden. Außerdem würde ich mich ansonsten nur wiederholen.

Ein „erweiterter Screen“ – das Display Studio als Zweitmonitor – wäre nett, muss aber neu gedacht sein. Apps können bereits Inhalte auf angeschlossene Monitor auslagern, allerdings nur arg eingeschränkt.

Keine Frage: Der Pointer und die Trackpad-Gesten waren eine notwendige Voraussetzung, um mit iPadOS überhaupt sinnvoll über externe Bildschirmunterstützung nachzudenken. Das ist jetzt aber exakt zwei Jahre her. Und spätestens mit einem eigenen Monitor sollte Apple der fehlende Software-Support fürs iPad ein Dorn im Auge sein.


  1. Die Neigung ermöglicht FaceID. Außerdem lässt es die Bedienung per Touch und Apple Pencil zu. 

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