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van Alex Olma
8. Juli 2022 – 13:52 Uhr

GuliKit: KingKong 2 PRO Controller

Aufgrund dieses Videos shoppte ich mir einen KingKong 2 Pro Controller (Affiliate-Link). An einem iPhone oder iPad meldet er sich als „Xbox Wireless Controller“ an; er funktioniert aber auch an der Nintendo Switch, Windows, Android und macOS.

KingKong 2-Controller vor Nintendo Switch.

Killer-Kaufkriterium war für mich diese Multiplattform-Kompatiblität. Sohnemann hat damit Fortnite (über Xbox Cloud Gaming) auf dem iPhone ausprobiert und ich spiele so gerade Alien: Isolation am iPad. Auf der Switch kämpften wir uns damit durch Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge und natürlich wurden die alten SNES- und NES-Pappenheimer via Retroarch und webRcade gestartet.

KingKong 2-Controller vor iPad Air auf dem Alien: Isolation läuft.

Das beigelegte (!) hautenge Case ist ein dicker Pluspunkt. So werfe ich den Controller bedenkenlos in jeden Rucksack.

Ich finde den Controller ein wenig zu leicht, obwohl er das (gewohnte) Gewicht von einem PlayStation-4-DualShock auf die Waage bringt. Vorteil: Dieses Pad lebt dauerhaft in meinem „Every Day Carry“-Backpack, dort wo jedes Gramm zählt.

Der KingKong 2 liegt ausgesprochen gut in meinen (durchschnittlich großen) Händen. Die Zeigefinger fallen ganz von allein auf die Schultertasten; meine Daumen schaffen es bequem auf die „No-Drift-Patented-“Sticks. Die griffige Textur auf der Rückseite trägt positive zum Anfassgefühl bei.

Bild zeigt KingKong 2-Controller und seinen USB-C-Anschluss.

Ein Downer sind die flimsigen Mode- und Pairing-Buttons auf der Oberseite. Zugegeben: Man braucht sie nur für den Verbindungsaufbau und um das Gamepad auszuschalten. Trotzdem hätte ich mir solidere Knöpfe und allem voran eine hübschere Beschriftung gewünscht.

Apropos Beschriftung: Die Anleitung ist ein kleines PDF-Monster. Die „Stick sensitivity settings“ oder den „Auto Pilot Gaming“ werde ich nie verwenden – dafür bin ich nicht „Pro“ genug. Mich freut jedoch der „Gyro Mode“ (für diverse Nintendo-Titel) und natürlich die zwei Vibrationsmotoren.

Bild zeigt KingKong 2-Controller von der Seite.

„Ein Controller für alles!“ So lautete das Versprechen. Und bislang löst es der KingKong 2 für mich ein.

Vor 20 Jahren waren Third-Party-Controller für mich ein absolutes No-Go. Sie waren nie besser als das Original, nur preiswerter. Inzwischen liegen Controller von 8Bitdo oder das HORI Split Pad Pro (Affiliate-Link) neben meinem Fernseher.

Für App-Store-Spiele gibt’s aber gar keinen First-Party-Controller. Wirklich wahr: Apple verkauft euch nicht nur ein Arcade-Abo, sondern betreibt mit dem App Store eine der größten Spieleplattformen, will aber nicht ins Spielecontroller-Geschäft einsteigen.

Immerhin wurde dieser Missstand erkannt. Seit ein paar Jahren schrauben sie an der Unterstützung für die Gamepads von Microsoft und Sony sowie den Support von Maus und Tastatur. Mit iOS 16 schaffen es sogar Nintendo’s Joy-Cons und der Nintendo Pro Controller in die Liste der kompatiblen Spielecontroller.

Zukünftig dürften Joypads auch gerne kabelgebunden an iPhones und iPads funktionieren. Der KingKong schafft das an allen anderen Konsolen, nur nicht an den Geräten von Apple – am iPad lädt er lediglich seinen Akku. Wenigstens springt ihr über den HOME-Button direkt in den Ordner mit euren heruntergeladenen App-Store-Spielen.

Bild zeigt KingKong2-Controller in der Hand.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der KingKong 2 PRO ist für rund 70 Euro meine derzeitige Controller-Empfehlung, wenn’s nicht der Backbone direkt am Gerät sein soll.

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