„Google (Again) Brings a Comedian to a Tech Keynote“

On the plus side, it wasn’t as bad as last year. On the minus side, it was still pretty bad.

M.G. Siegler

I disagree. Trevor Noah war absolut „chill“; Trevor Noah ist nicht das Problem.

Egal ob Apple, Samsung, OpenAI oder Google: Alle produzieren inzwischen lupenreine Infomercials – lediglich unterschiedlich verpackt.

Ob man auf solchen Events oder über Influencer:innen von neuen Produkten erfährt, ist inzwischen austauschbar; eine tatsächlich kritische Auseinandersetzung folgt ohnehin erst viel später.

Ich kann Werbeveranstaltungen mit Celebrities, wie in dieser Woche bei Google, wenig abgewinnen, quäle mich aber andererseits auch nicht durch Live-Coding-Sessions auf OpenAI-Keynotes.

Apples Hochglanz-Spots fehlt inzwischen der Glanz und das Neue aus den Anfangszeiten. Mit schnellen Cuts schätze ich dort jedoch weiterhin die komprimierte Informationsvermittlung.

Eine Rückkehr zu früheren Live-Präsentationen erscheint mir für Apple weiterhin unrealistisch. Sie mögen ihr fehlerfreies Format, auch wenn sie sich die Möglichkeit offenhalten, in einem kleineren Rahmen persönlich auf Bühnen zu treten.

Verklärte Vergangenheit: Die Rufe nach Live-Präsentationen vergessen, wie zäh selbst einige Steve-Jobs-Keynotes waren – insbesondere die Demos. Andererseits fehlt genau dieser Steve Jobs, der selbst eine Werbeveranstaltung zum Samstagabendprogramm machen konnte.

Aber genau wie das Samstagabendprogramm haben auch Tech-Keynotes heute nicht mehr diesen Stellenwert.