Artikel aus der Kategorie „Kultur“

Angebot statt Anklage: ‚The Economist‘ fühlt sich digital pudelwohl

Ohne Webbrowser-Bremse und mit Verzicht auf Klage beschließt ‚The Economist‚ ein erfolgreiches Geschäftsjahr. There has been digital success too. Since launching in November, its iPad and iPhone apps have been downloaded around 2m times. Online traffic has risen, with visits up 39% on the year before. via Guardian.co.uk iPhone- und iPad-Anwendung stehen seit November im App

[update] Springer, SZ, FAZ und WAZ klagen gegen Tagesschau-App

Wie gut es um die vierte Macht in unserem Staat steht, zeigen heute acht Zeitungsverleger. In einem traurigen und hilflosen Akt der Verzweiflung bezeichnen sie das „gebührenfinanzierte presseähnliche Angebot“ der Tagesschau-App für „wettbewerbswidrig“ und reichen vor dem Landgericht Köln Klage ein. „Die Ministerpräsidenten schauen untätig zu, wie mit Gebührengeldern umfänglich Pressetexte geschrieben und digital verbreitet

E-Books auf dem Weg ins Web 2.0?

Die Grenzen zwischen Büchern, Apps und dem Web verschwimmen. Zusehends. Das richtige Format für seine Texte mit Unterstützung für Musik, Film, Animationen und Schnittstellen zu Online-Services aufzuspüren, wird schwieriger. Auswahl erzwingt Entscheidungen. Seit einigen Tagen macht ‚Walrus Books‚ mit diesem Demo-Video für ‚Kadath, the guide of the unknown city‚ auf sich aufmerksam. Walrus Epub Demo#3

Huffduffer – Instapaper für Audio

Webservice Huffduffer notiert herrenlose Audio-Dateien aus dem Netz und merkt sich diese für einen späteren Zeitpunkt zum Anhören vor – ähnlich, wie’s Instapaper* für Text tut. Die ‚abzuarbeitende‘ Beitragsliste lässt sich als iTunes-Feed abonnieren und damit auch aufs iPhone übertragen. Das kommt sehr gelegen, wenn man Audio- und Podcast-Empfehlungen über Twitter bekommt, die man sich

New York Post blockiert iPad-Leser

Verleger kämpfen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit. Nur so lässt sich erklären, warum der App-Store-(Sitz-)Platz, ähnlich der Kiosk-Dauerkarte, mittlerweile eine Art dämonische Anwesenheitsstörung ist. Anders wird (oder will) man anscheinend nicht (mehr) gelesen werden. Neustes Beispiel: Die New York Post streicht, wie bereits hierzulande die Bildzeitung, den iPad-Zugriff auf dessen Webseite. Wie schon Bild.de sperrt diese Paywall

Neue iPad-Ad: „Now“

DirektNow Konzepttreu: Weiterhin keine Erwähnung für technische Specs, kein (vergleichendes) Feature-Marktgeschrei und immer noch der Verzicht auf die (sprachliche) Nennung des Produktnamens. Aus Marketing-Perspektive bleibt dies für heutige Zeiten ungewohnt. „Now“ folgt als Juni-Werbespot auf „If You Asked“ (Mai) und „We Believe“ (April).

Googles zwiespältiger iOS-Tatendrang

Google bietet seit dem Jahr 2009, zuerst für Kalender und Kontakte, später auch für E-Mail, einen mobilen Sync-Service an. Das gestrige Update bringt eine Server-Suche fürs Postfach, eine neue Absender-Einstellung sowie die Verwaltung von Kalender-Einladungen. via googlemobile.blogspot.com Grundsätzlich nett, aber nur marginal bedeutend weil sich durch die Ersteinrichtung ohnehin niemand freiwillig wühlt. Gut, ich übertreibe. Trotzdem

Geballte Analysten-Ahnung: Kurzfristig Verluste aber langfristig Gewinne

Verrückte Börsenwelt: Eine WWDC kostet Apple durchschnittlich 5.4-Prozent im Aktienkurs – ganz egal was gezeigt wird. Zwischen dem Ende einer WWDC und der nächsten Entwickler-Veranstaltung folgt ein durchschnittlicher Gewinn von 56.8-Prozent. Philip Elmer-Dewitt warf diesen Blick in die Retrospektive für die Jahre 2003 bis 2011. Verstecktes Easter Egg: Scott Forstall schummelt in seine iOS-5-Präsentation einen