Wenn man sich dieser Tage durch alle TechCrunch-Beiträge wühlt, die man über Weihnachten nicht gelesen hat, stößt man unweigerlich bei jedem fünften Eintrag auf Webseiten, die an der Twitter-API nuckeln.
Kein Wunder daher, dass es neben Umfragen (twtpoll), Kategorisierungen seiner Follower (twitTangle), Auktionen (tweebay) und diversen Twitter-Suchmaschinen (twithority) auch Schlagwörter-‚Trends‘ des Dienstes mit 140 Zeichen (Twist) gibt, die dann solche schöne Grafiken (wie oben abgebildet) aus dem Ärmel schütteln.
Ich persönlich (iPhoneBlog) bin übrigens noch mit dem kostenlosen TwitterFon (App Store-Link) in Version 1.3 als iPhone-Applikation sehr zufrieden.
David Pogue, Kolumnist der New York Times, spricht über die Mobilfunktrends 2009 in gewohnt unterhaltsamer Art und Weise. Seinen Vortrag eröffnet er mit seiner (scheinbar) neuen musikalischen Leidenschaft, mit der er bereits 2007 das iPhone besang.
30 unterhaltsame (teils informative) Minuten sind garantiert.
Das Brennprogramm Toast der Firma Roxio erschien in seiner ersten zweistelligen Versionsnummer und baut weiter die Sparte der (Video-)Konvertierung aus. So wird es unter anderem möglich, sowohl seine TV-Aufnahmen und viele andere Videoformate umzuwandeln und danach über das UMTS-Netz ans iPhone zu senden.
Ob sich der Anschaffungspreis von 99€ (Update-Preis 79,99€) lohnt und welche neuen Funktionen noch für iPhone-Besitzer relevant werden könnten, verraten wir euch an dieser Stelle nach einem ausführlichen Testdurchlauf in den nächsten Tagen.
Wer in dieser Woche durch San Francisco und über die letzte MacWorld Expo eilt, findet den von IDG unterstützten Messeführer in digitaler Form im App Store. iMacworld in Version 1.1 bringt neben eingeblendeten Werbebannern viele wertvolle und kostenfreie Messe-Informationen über die Aussteller, deren Standort sowie vorgestellte Produkte und dessen Schulungen mit.
John Gruber verlinkt einen sehr interessanten Artikel von Sean Devine, welcher sich mit der App Store-Kundenbindung und Verkaufspolitik beschäftigt:
The KEY to maximizing iPhone profit is to create very high switching costs for users, just as they did for the iPod via the iTunes Music Store. Apple is using the App Store to create switching costs, and they know that if all of their users have „invested“ in many little applications that will only work on the iPhone (a la songs from the iTunes Music Store), they will eventually have users locked in to a long-term investment in the iPhone franchise.
Gruber antwortet mit einer nachvollziehbaren Argumentation…
Are people really going to be less likely to switch to a phone other than the iPhone just because their fart joke apps won’t run on the new phone?
…die wiederum von Sean Devine eine Rückantwort erfährt.
First, there are many high-quality applications for the iPhone, in spite of the fact that more expensive applications aren’t promoted well within the App Store. And, it’s not clear to me that more expensive means better quality in the app store. […] Second, the reason that low-priced apps work to create platform stickiness is that they enable the network effect to happen for many applications (even if they seem silly) very quickly. While Windows‘ dominance was built on Microsoft Office, I believe that iPhone dominance will be built on cheap networked consumer applications.
Pflichtbewusst zum Jahresbeginn sprechen Thorsten und ich wieder in die Mikrofone. Es wird ein Blick zurück zum 25C3, dem Chaos Communication Congress aus Berlin, geworfen und der Vortrag des Dev-Teams mit kurzen Live-Impressionen vervollständigt.
Aber auch der Zukunft wird Beachtung geschenkt: Hitzigen Diskussionen um Sinn und Unsinn der derzeitigen ‚iPhone Nano‘-Gerüchte räumen wir Platz ein. Wieviel Wahrheit, Glauben oder Aussichten ihr den Spekulationen schenken mögt, lasst ihr uns bitte in den Kommentaren wissen.
Viel Spaß mit der neuen Folge!
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Alle weiteren Informationen hier im Blog zur Sendung, oder auf Twitter: Thorsten ist kyriii und mich verfolgt ihr unter dem Synonym iPhoneBlog.
Craigslist ist in Amerika eine zentrale Anlaufstelle zur Vermittlung von Jobs, Praktika und alle anderen (vorstellbaren) Dienstleistungen. Die in San Francisco gestartete Webseite beinhaltet außerdem einen riesigen Gebrauchtanzeigen-Markt, weshalb der Auktions-Gigant Ebay im Jahr 2004 mit 25 Prozent Beteiligung einstieg. Craigslist besteht jedoch weiterhin als ’non-commercial‘ Webseite, beschäftigt 25 Angestellte und hat sich bereits international ausgebreitet.
Obwohl Anzeigen aus der ‚Bay Area‘ immer noch am höchstfrequentierten eingestellt und genutzt werden, ist Craigslist bereits in über 50 Ländern – darunter auch Deutschland mit 13 Städten – vertreten.
Über die Suchfunktion ist ‚Craigsphone‘ noch nicht im App Store zu finden, der unten aufgeführte Link sollte jedoch helfen die dazugehörige iPhone-Applikation kostenlos zu laden.
Bereits mit der Verstellung von yellowsn0w warnte das Dev-Team vor einer kommerziellen Verbreitung ihrer Unlock-Software.
For ankle-biters that are pointlessly reversing the application the source is here all open, but remember Jody, we are watching you.
Jetzt folgt die Breitseite in einem eigenen Blogartikel, der die Überschrift ‚Hello Jody!‘ trägt.
Jody’s “software” contains our code and also copyrighted code from elsewhere. All you need is free and outlined here . What he is doing just isn’t cool.
AppleInsider berichtet über einen von Apple eingereichten US-Patentantrag, der sich mit (Achtung !) Handschuhen beschäftigt, über/durch und mit denen sich Touch-Displays bedienen lassen. Das Feedback der menschlichen Fingerspitzen überträgt sich dabei durch den Stoff auf die Oberfläche des iPhones, so dass man sich auch mit warmen Fingern im Winter durchs Springboard klicken kann.
Ob daraus je ein eigenständiges Produkt entsteht, lasse ich einmal im offenen Diskussionsraum stehen.
Melody Bell (0.79€ – App Store-Link) ist zwar nicht die original ‚Bits und so‘-Ironieglocke, dafür können fähige Menschen damit Musik machen (und kleine Kinder wild dazwischenrasseln).
iBluetooth ist ein Projekt, das dem iPhone einen vollwertigen Blauzahn-Stack unterjubeln möchte. Auf Terminal-Ebene hat man bereits Lese- und Schreibzugriff erlangt und den Bluetooth-Chip entsprechend ‚aufgebrochen‘. Die Veröffentlichung vom ‚Bluesn0w‘ lässt aber weiterhin auf sich warten.
Stef Kardos arbeitet als Designer bei der Firma Disney und skizziert in seiner Freizeit kleine aber nicht weniger bezaubernde Kunstwerke auf dem iPhone. Dazu verwendet er das 2.39€-teure Brushes (App Store-Link).
Alle weiteren Bild findet ihr in seiner Flickr-GallerieGalerie.
Der iPhone 3G-Unlock mit dem Codenamen yellowsn0w wirbelt erwartungsgemäß viel Staub Schnee auf.
Innerhalb der letzten 24 Stunden hat die Applikation bereits den Versions-Sprung von anfänglich 0.9 über 0.9.1 bis aktuell 0.9.4 gemacht. Ohne selbst ein persönliches Unlock-Bedürfnis zu verspüren, wäre ich dennoch an der Prozedur, seinen Stolpersteinen und Erfolgsmeldungen interessiert – mal sehen ob ich in den nächsten Tagen ein ‚gesperrtes‘ 3G in die Finger bekomme, bzw. Ihr hier berichten könnt?!
Zu Problemen kam es bislang anscheinend mit einigen Simkarten, dem Timing der Unlock-Applikation und dem PIN-Support der Telefonkarte, welcher vor dem Unlock besser ausgeschaltet werden sollte. Von Nöten ist außerdem die neuste Baseband 02.28.00, die mit Firmware 2.2 angerauscht kam. Findet yellowsn0w irgendeine andere Modem Firmware auf eurem Gerät, schaltet sich das Programm ab um keine Schäden zu verursachen.
Große (oder schlimme) Defekte der Unlock-Software konnte ich auf meinem bisherigen Streifzug durch Foren und Blog-Kommentare nicht finden, wenn man dies als subjektive Stichprobe werten möchte. Einige Empfangsschwierigkeiten führten dazu, dass der alt-eingesessene Flugzeugmodus einmal mehr aktiviert und wieder deaktiviert werden muss, um den Mobilfunkempfang zu reaktivieren. Dieses Phänomen kommt mir jedoch auch mit dem offiziellen und simlockfreien iPhone 3G aus Italien unter.
Und dann war da noch die Berichterstattung und die Medientauglichkeit des Dev-Teams…
Aus Berlin wurde vermeldet das die dortigen Vertreter sehr auf ihre Persönlichkeitsrechte beim Video-Streaming achteten aber alle mit schwarzen Ananas-Shirts zur leichten Identifizierung herumliefen. Kann man schon machen, bleibt aber sinnbefreit – außer man mag die zusätzliche Aufmerksamkeit…
Aufmerksam wurde auch der britische Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler und legendäre Stephen Fry, der einen netten Twitter Kurzzeiler in Richtung Dev-Team schickte.
MobileCrunch sprach im E-Mail Interview mit pytey, einem der Kongress-Besucher und Mitglied des iPhone Dev-Teams. Atemberaubendes verrät er dabei nicht, erklärt aber noch einmal welche Motivation das Team voran treibt und das ihre Software samt Quellcode weiterhin offen und kostenlos bleiben wird. Böse Worte fallen nur beim kommerziellen Vertrieb und wenn der Urheber nicht genannt wird – Creative Commons 3.0 könnte man vielleicht sagen.
After the original iPhone was unlocked, a gray market of international iPhone sales sprung up. A good number of people were making a fairly hefty chunk of change – didn’t that make anyone on the team feel ripped off?
Not really. We don’t care what people do with the devices they modify with our software, but we really do hate anyone passing off our software as their own and charging for it. We specifically forbid this but there are companies who just rip us off. They’ll have their comeuppance!
Außerdem wird endlich (offiziell) die Namensgebung des Projekt-Titels geklärt, auf die mich map bereits hingewiesen hat.
Is there a story behind the unlock’s nickname, “yellowsn0w”?
Apple likes snow and ski related codenames for parts of the iPhone software, they’ve used BigBear, LittleBear, SugarBowl, Timberline etc, so our little appname comes from “Don’t eat yellow snow!”
Wichtig Amüsant ist auch immer die Beschreibungstexte der Auktionen zu lesen:
The phone is locked to O2 but could easily be unblocked if required.
This is the ultimate pink accessory for anyone, this phone is guaranteed to turn heads wherever you go and as far as i am aware is unavailable anywhere else.
This is perfect to give as a gift or just to treat yourself!