Mit Payback erreicht ein wahrer Klassiker das iPhone. Was als Fanboy-Projekt auf dem Amiga 2001 begann, wurde zu einer eleganten Grand Theft Auto-Immitation für den Macintosh, das GP2X und den Game Boy Advance.
Die jetzt veröffentlichte iPhone-Version entspricht technisch weitgehend der GP2X-Umsetzung, die als Demo der Open-Source Konsole in Version 3 sogar vorinstalliert war. Zu den elementarsten Anpassungen gehört die Bedienung, welche von einem haptischen Steuerkreuz mit Action-Knöpfen auf Neigungssensor und Multi-Touch umgestellt wurde.
Euren kleinen Handlanger, bei dem hauptsächlich fliegende Beine und Arme zu sehen sind wenn er über den Asphalt der Stadt schlendert, navigiert ihr mit zwei digitalen Pfeiltasten und der Drehung des iPhones in die entsprechende Richtung. Und obwohl ich dem Charme der absoluten Vogelperspektive augenblicklich erliege, empfinde ich die Kontrolle über den Hauptcharakter gewöhnungsbedürftig.
Es dauert eine Weile um herauszufinden, den Daumen konstant auf eine der zwei Richtungstasten abzulegen um eine präzisere Drehung durchzuführen. Nach den ersten Spielminuten mag ich kein finales Urteil abgeben aber einfach mal in die Runde fragen wie Ihr mit der Steuerung zurechtkommt.
Optisch und musikalisch bedarf es der Ausgabe von 5.49€ keiner Diskussion. Genauso umfangreich und liebevoll produziert muten die zu erkundenden 11 Städte an, durch die ihr mit einem Gefährt eurer Wahl gondeln dürft.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Rubinstein, Fadell und jetzt Mark Papermaster lauten die populären Mitarbeiternamen, die bei Apple in federführender Position, Anteil an der Entwicklung des iPods und des iPhones hatten und haben werden.
Wie Apple heute in einer Pressemitteilung verlauten ließ, übernimmt Mark Papermaster die Zügel als ‚Senior Vice President of Devices Hardware Engineering‘ am 24. April 2009 – einer Abteilung dem die iPod und iPhone ‚hardware engineering teams‘ unterstehen.
25 Jahre war der ehemalige IBM-Mitarbeiter zuvor für den Chip-Hersteller tätig, dessen Arbeitsverhältnis mit einem leidvollen Rechtsstreit endete. Das Abwerbeangebot von Apple hatte IBM versucht mit einer ‚Non-compete clause‚ – einem Mitbewerber-Wettbewerbsverbot – gerichtlich zu untersagen.
Jetzt scheint eine Einigung zwischen dem ehemaligen Angestellten und dessem Arbeitgeber gefunden worden zu sein, so das Papermaster Ende April sein Wissen über Computerchips in die zukünftige iPhone-Entwicklung bei Apple investieren kann.
Eine klitzekleine Erweiterung für die Firmware-Versionsnummer eures iPhones steht in iTunes zum Download bereit.
Um das iPhone auf 2.2.1 zu hieven, bedarf es dem gewohnt megabytestarken 246,4 Bundle-Download. Dieser soll Safari mehr Stabilität spendiert und kleinere Unwegsamkeiten in Mail und der Photo-Bibliothek ausmerzen.
Download und Installation läuft. Erfahrungen folgen.
Update I
Versionsbezeichnung: 2.2.1 (5H11)
Wie gewohnt gibt’s eine neue iPhone 3G-Baseband: ‚2.30.03‘ lauten die magischen Zahlen
Dem Yellowsn0w-Unlock ist damit natürlich erst einmal ein Riegel vorgeschoben
Für den iPhone 3G-Jailbreak und die ‚individualisiert Classic-Firmware‘ sollte in den nächsten Stunden Lösungen vom Dev-Team geschnürt werden
Ob sich das Update lohnt oder?
Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Die Fehlerbereinigungen scheinen – entsprechend der Versionsnummer – minimal. Wer auf einen 3G-Jailbreak oder -Unlock angewiesen ist, darf warten und verpasst nichts weltbewegendes. Ich schließe jedoch aus, das dieses Software-Update in irgendeiner Weise gegen die Aktivitäten des Dev-Teams gerichtet ist und es sich lediglich um die Schließung von sicherheitsrelevanten Softwarelücken beziehungsweise um erhöhte Programm-Stabilität handelt.
Schon lange besteht bei mir der persönliche Wunsch, dass iPhone-Videosignal direkt an der Quelle – auf dem Gerät selbst – abgreifen zu können. Als Vorbild dienen natürlich eine Handvoll Steve Jobs-Präsentationen in denen auf der großen Leinwand der verwendete iPhone-Bildschirm samt symbolisierter Fingereingaben dargestellt wird.
In den letzten Tagen machte sich via Cydia ein Programm namens TVout bemerkbar, welches über das ‚Apple Component AV Kabel‘ (Amazon Affiliate-Link) einzelnen Applikationen den (Video-)Weg auf das Fernsehgerät erlaubt. Viele FPS (Frames per second) wandern dabei jedoch nicht über die analoge Verbindung, weshalb ich mir bislang den Besuch im Apple Store für das Kabel gespart habe.
Angeregt dadurch hat mich jedoch erneut die Motivation gepackt, das iPhone-Videobild nicht nur abzufilmen sondern irgendwo direkt abzugreifen. Mit Veency existiert ein kostenloser iPhone-VNC Server bereits seit letztem Herbst, der sich auf dem Apple Telefon mit Jailbreak installiert, und die Verbindung mit einem VNC-Client eurer Wahl ansurfen lässt.
Ist das bewegte Bild erst einmal auf eurem Rechner angelangt, stehen der Phantasie alle Türen und Tore offen, wie im selbstproduzierten Video (vielleicht) zu sehen ist.
Achtung, dass oben eingebundene Video beinhaltet eine von mir persönlich durchgeführte Kommentierung und nicht die gewohnt erlesene Musikauswahl. Diese Idee wurde von der einen und anderen Seite an mich herangetragen und ich hoffe sie generiert für euch einen gewissen Mehrwert!
Pro- und Kontra-Standpunkte für weitere Erklärbär-Videos nehme ich gerne in den Kommentaren zur Kenntnis. Um eine offene Meinung wird gebeten.
Kein einfaches Hintergrundbild sondern der schwere Gang in den iPhone-‚Safe Mode‘. Lange nicht mehr persönlich gesehen, finde das Artwork von Geoff Stearns jedoch immer noch großartig.