Photo-des-Tages #45 – we came a long way

via Engadget

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Mal ehrlich. Eine Offline-Wikipedia für das iPhone? Wie 2006 ist das bitte schön!
Wir schreiben das Jahr 2008. Lexika und Enzyklopädien werden nicht mehr auf totem Holz gedruckt oder auf kleinen Plastikscheiben verteilt. Der Brockhaus gab vor ein paar Tagen bekannt, das er nicht mehr in gedruckter Form erscheinen wird. Gut so.
Robert schreibt dazu passend:
Brockhaus? Das ist die quasi ausgedruckte Wikipedia, die man nicht verlinken und nicht editieren kann, Modell 19. Jahrhundert.
Das die Wikipedia unter enzyklopädischen Gesichtspunkten noch nicht in der Wissenschaft akzeptiert (oder gar toleriert) wird, ist bedauernswert – eine ‚eingefrorene‘ Offline-Version macht es da aber nicht besser. Besonders im ‚Always-online‘-Konzept des Apple iPhones ist solch ein Projekt, bei dem man sich hunderte von ‚Wissens-MegaGigabyte‘ auf sein mobiles Gerät schaufelt, besonders sinnentleert.
Die Wikipedia lebt von ihrer Diskussionskultur. Von aktuellen Einträgen und vom Verlinken zu externen Webseiten. Deshalb haben wir euch Anfang des Jahres ein ’schöne Verpackung‘ dafür vorgestellt, die auf den Namen Coium hört.
Aber auch die good old Britannica macht (iPhone)-mobile.
Man merke: Wissen wird 2008 mobile abgerufen, aktuell und nach Bedarf.
Update: Brockhaus hat es noch nicht ganz verinnerlicht.
Update II: Da für manch deutschsprachigen Web-Benutzer Spiegel Online, das Internet zu sein scheint, vielleicht ein kurzer Hinweis auf das komplett-verfügbare Online-Archiv. Eine ‚vernünftige‘ Suche, die auch mobile Spaß macht, findet ihr hier:
-> http://blogoscoped.com/spiegel/
via Nerdcore
1.1.4 steht ins Haus – das SDK sollte uns diese Tage erreichen!
Wer aus Entwicklerkreisen laut aufschreit, dass er bereits mit einem Beta-Build der neuen Firmware / SDK arbeitet, der bekommt von Apple auf die Finger geklopft einen höflichen Tritt in den Allerwertesten. So geschehen bei Tiny-Code, die jetzt eine Vertragsstrafe auf der Ersatzbank absitzen.
In diesem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass wir nie ausführlich über das iPhone-Web-Simulationstool iPhoney berichtet haben. Es gab dazu hier mal eine kurze News, die jedoch für dieses kleine kostenlose Programm unterdeterminiert war.
Looking for a way to see how your web creations will look on iPhone? Look no further. iPhoney gives you a pixel-accurate web browsing environment—powered by Safari—that you can use when developing web sites for iPhone. It’s the perfect 320 by 480-pixel canvas for your iPhone development. And it’s free.
Für Webdesigner oder Entwickler von Web-Applikationen hilft dieses Freeware-Programm, bei der Kontrolle wie die jeweilige Webseite bzw. das Web-Programm auf dem iPhone ausschauen – Zoomen, Rotieren alles erlaubt.
Es gibt derzeit keine Gründe mehr NICHT auf 1.1.3 zu springen!
Photo: factoryjoe (cc)
Die offiziellen Geräte nehmen dadurch mehr Stabilität, verbesserte Batterieleistung, erhöhte Taktzahl des Prozessors, intelligentere WiFi-Schaltung und neue Features mit, weshalb man nicht weiter den iTunes-Update-Hinweis ignorieren sollte. Eure Daten bleiben erhalten, sofern die Option ‚Aktualisieren‘ verwendet wird.
Aber auch ‚alle anderen‘ iPhone, die ’so im Umlauf‘ sind, sollten sich mal vornehmen ihr System auf den neusten Stand der Dinge zu bringen. Dazu einfach das 1.1.3 Update direkt via iTunes drüberbügeln und EGAL bei welchem Gerät, den Jailbreak mit dem Programm ZiPhone durchführen.
Einen kleinen Unterschied gibt es bezüglich des Bootloaders der iPhones. Geräte, die vor Produktionswoche 45 auf den Markt gelangten und den so genannten Bootloader 3.9 besitzen müssen mit anySIM entsperrt werden. Bei diesen Geräten solltet ihr NICHT ‚den Unlock‘ durchführen lassen, der beim ZiPhone (wie es auch schon so passend in der Beschreibung des Programmes steht), sondern einfach das in-in-offizielle anySIM 1.3 aus dem Installer durchführen. Dies findet ihr unter der Quelle iclarified nach einer Aktualisierung der Community Sources.
So bekommt ihr unter anderem die neuste Baseband, mit der die Google-Funktion ‚myLocation‘ funktioniert.
Für alle Geräte ‚Out of the Box‘ mit Bootloader 4.6 (alle iPhones nach Produktionswoche 45) ist der Unlock + Aktivierung mit ZiPhone noch leichter. Dauert zirka 3 Minuten!
Für alle iPhones gilt: Kein ‚virginizen‘ mehr nötig, unbeliebte 0049-Fehler und komplett zerstörte Basebands werden repariert. Fallen euch Gründe ein, warum man nicht auf 1.1.3 springen sollte?
Diskussion gerne in den Kommentaren.
Update: Was ich eigentlich sagen wollte: NIE war es so leicht sein iPhone auf die neuste Firmware zu bringen!
Die ‚Hausmeister‘ waren wieder aktiv und haben euch einen Podcast in gewohnt hochwertiger Qualität aufbereitet. Natürlich wird über ‚die Woche der iPhone Hacks‘ berichtet, doch leider noch keine Hand auf ein MacBook Air gelegt. Trotzdem sind wieder die 1,5 Stunden voll geworden. Danke TNT für KEINE Lieferung, sonst hätten wir die Nacht bei Timo verbracht.
In voller epischer Breite, kann man dies wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 76 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren.
In diesem Sinn, viel Freude mit der neuen Folge
Jetzt ist sie also fast um, die Woche des ‚Hackens‘ und ‚Knackens‘.
Seit letztem Freitag ging es rund. Erst taumelte der Bootloader 4.6, dann fiel er. Anschließend wurde der ‚Jailbreak‘ angeknockt um anschließend brutal K.O. geschlagen zu werden. Zum Wochenabschluss wurde Gestern noch ein ‚Downgrade‘ des 4.6 Bootloaders angezählt.
Photo: Ayton (cc)
Der Stand der Dinge im Boxring ist daher einfach: Vergesst alles was ihr bisher über die Baseband, Firmware oder den Bootloader gelernt habt, es gibt klicki-bunti Programme für alle Systeme, die euch in 3 Minuten alle Arbeit abnehmen.
Heute Morgen sinnierte ich versunken in meinen Gedanken auf dem Weg zu Bäcker über diesen Umstand und fragte mich, wie die vergangene Woche wohl in Cupertino aufgenommen wurde. Sitzen dort iPhone-Entwickler, die tieftraurig von 16-jährigen Studienanfängern vorgeführt wurden? Gibt es eine anySIM-Taskforce, die mit jedem Frühstückskaffee Steve Jobs ängstlich einen Statusbericht vorlegen muss? Ärgert man sich, wie penetrant von hinten auf das Projekt eingetreten wird.
Ich glaube nicht. Finanz- und Marketingabteilung dürften in der letzten Woche bestimmt wie aufgescheuchte Hühner durchs Gebäude gelaufen sein, aber die IT- und Security-Abteilung? Nein, eher entspannt im Sessel sitzen und sich der Dinge freuen, die da kommen.
Weil, sind wir mal ehrlich. Innovative Entwicklungen von (Programm-Ideen) kamen aus der inoffiziellen Entwicklungs-Ecke. Siehe Customize für das verschieben der Icons im Springboard oder Summerboard für das scrollen auf eine zweite Bildschirmseite. Das ist eine kostenlose Innovationsspritze, für die jeden größere Marketingagentur ein Vermögen berechnet hätte.
Und die Sicherheit? Letztendlich bleibt es ein Katz und Maus-Spiel, bei dem Apple (als Katze) die Bugs fixen kann, die zum Hacken des iPhones nötig waren. Kostenloses Exploit-Reporting im Newsletter-Format. Der Höhepunkt war sicherlich, als beim Jailbreak von 1.1.1 die Hacker den Buffer-Overflow nach der Integration vom Installer wieder dicht gemacht haben. Sozusagen die Tür beim Rausgehen wieder hinter sich geschlossen haben. Da war für kurze Zeit, das ‚gehackte‘ iPhone sicherer als das ‚Ungehackte‘.
Photo: Daveknapik (cc)
Wenn Apple klug ist, greifen sie den aufgezeigten Qualitätsanspruch der derzeitigen Programminstallation über den Installer auf, und nehmen die Entwickler-Community mit. Das geht ausschließlich über faire Regeln im Umgang mit dem SDK.
Davon hängt diesen Monat viel ab.