Pixelbatzen

Hier schreibt zur Abwechslung mal nicht Alex, sondern ich, Martin Pittenauer meines Zeichens Mac OS X / Cocoa Entwickler bei TheCodingMonkeys (SubEthaEdit) und Podcastkollege von Alex, der mich um einen kleinen Aufsatz über mein iPhone Gehacke gebeten hat. Also: Vorsicht – länglicher Gastbeitrag mit erhöhtem Geekgehalt.

Wer kennt sie nicht – die komischen rechteckigen Pixelhaufen die mittlerweile viele Rechnungen, Briefe und sonstige Alltagsgestände zieren und eigentlich eher aussehen als hätte man, wenn auch sehr quadratisch, eine Fliege auf dem Dokument erschlagen. Die Rede ist von 2D Barcodes, die im Vergleich zu ihren ein-dimensionalen Brüdern aus dem Supermarkt oft weit mehr Information tragen können.

Für ge-jailbrake-te iPhones gibt es zum Entschlüsseln der Pixelbatzen das Programm iMatrix. Zum Zeitpunkt meiner ersten Recherche verstand das aber nur sogenannte QR Codes, ein 2D Barcode der ursprünglich aus Japan kommt und von Denso Wave patentiert ist.

Nun wollte ich aber erstens einen Reader für die Barcode Variante DataMatrix, die in hiesigen Breiten in meiner Erfahrung häufiger anzutreffen ist, und zweitens mal vor dem offiziellen SDK Release in die iPhone Software Entwicklung hineinschnuppern. Also mal mittels toolchain und ergoogelten Xcode Templates eine rudimentäre Arbeitsumgebung gebastelt. Dann noch schnell das gerade frisch erschiene Release von libdmtx, eine Programm-Bibliothek zum entziffern von DataMatrix Barcodes, auf Mac OS X angepasst und für das iPhone kompiliert. Nach viel Spucke, Umschiffen einiger Schlaglöcher und einer Pixelformat-Massage sah das Ergebnis aus wie folgt:

DirektDataMatrix

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für mein iPhone.

Zeit für ein Resümee dieser Aktion. Beim Programmieren wurde mir schnell zumindest ein Grund klar, warum Apple derzeit noch keine Drittherstellerentwicklung erlaubt und wie schwer es die inoffiziellen Apps derzeit haben stabil das zu tun was sie tun. An diversen Ecken in den Frameworks finden sich oben erwähnte Schlaglöcher, wo manches nicht funktioniert, abstürzt oder sich komisch verhält. (Für Apple selbst kein Problem, die sollten wissen was geht und was nicht.) Auch die Toolchain ist und bleibt derzeit eher ein Hack als ernsthafte Arbeitsumgebung: Stellt man zum Beispiel die Optimierung des Compilers an, fliegt einem relativ kommentarlos der Code für die iPhone Kamera um die Ohren. Man programmiert da zur Zeit also auf mehreren ziemlich tönernen Füßen. Nichtsdesto trotz hat es, wie geplant, Spass gemacht. Ach und bevor ich es vergesse: Die aktuelle Version von iMatrix erkennt jetzt auch DataMatrix Codes.

haus der gegenwart

In München haben wir ein ‚Haus der Gegenwart‚ – vom SZ-Magazin iniziiert soll es zukunftsorientiert für eine mittelständische Familie auf 200qm Platz bieten und maximal 250.000 EUR kosten.

Viel mehr, kann man sicher für ein vollkommen ‚automatisiertes‘ Haus ausgeben. Zentrale Lichtsteuerung, Öffnung des Garagentors via SMS und einem Stereosystem, das dich im Haus verfolgt.

Keine wirklichen Zukunftsvisionen mehr, nur halt noch sehr teuer. Den Platz einer zentralen Bedieneinheit könnte das iPhone durchaus einnehmen. Indigo, Hersteller solcher ‚Control the Home‘-Systeme tauscht sich gerade im angeschlossenen Forum darüber aus.

iPhone_Home_Automation1.png
iPhone_Home_Automation2.png
iPhone+-+Lights.png

via iPhoneSkinning

pah

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Wer keine aktuellen Produktfotos von seinen Verkaufsgegenständen präsentiert, der sollte Diese auch nicht verkaufen dürfen – ja, da steht sogar noch Cingular im Display…

Pah.

(Danke, Schweizer85)

via fscklog

mint

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What is Mint?

Mint is an extensible, self-hosted web site analytics program. Its interface is an exercise in simplicity. Visits, referrers, popular pages and searches can all be taken in at a glance on Mint’s flexible dashboard.

-> http://haveamint.com/peppermill/pepper/57/iphone/

Und hier in freier Wildbahn:

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Photo: SebastianKippe (cc)

-> http://haveamint.com/

kulanz

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Photo:  factoryjoe (cc)

Ein Erfahrungsbericht eines Bloglesers aus erster Hand mit dem T-Mobile Support trudelt hier gerade per Email bei mir rein. Ich stelle diesen euch in seiner Gesamtheit (unzensiert aber anonymisiert zur Verfügung) und rege einmal zur Diskussion darüber an.

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Betreff: T-Mobile rechnet nicht iPhone typische GPRS Daten separat ab…

Wie im Betreff bereits beschrieben ist es nun offiziell, so eben rief mich eine T-Mobile Mitarbeiterin an und teilte mir mit das im November GPRS Kosten angefallen sind die nicht vom iPhone stammen. Sie stellte mir ausserdem noch ein paar Fragen bezüglich der iPhonenutzung als Modem und der Installation von Zusatzprogrammen die ich natürlich verneinte (*zwinker*). Desweiteren teilte sie mir mit das im November Kosten in Höhe von 700 € angefallen seien und das sie deshalb telefonisch nachfrage woher die kommen, da ich das iPhone laut ihrer Befragung weder als Modem noch mit Zusatzsoftware betrieben habe wurden die 700 € für November gutgeschrieben, sprich ich muss sie nicht bezahlen.

Nun kommt allerdings das interessanter an der ganzen Sache. Ich habe zwar Zusatzsoftware wie ApolloIM, iFlickr und iPushr die aufs Internet zugreifen installiert aber keinerlei Modem Software wie tinyproxy oder dergleichen. Sprich die Kosten die da angefallen sind lassen sich ausschließlich auf Zusatzsoftware zurückführen! Das wiederum heißt das T-Mobile den gesamten Traffic akribisch überwacht und nur Traffic der von Standard iPhone Programmen mit der Flatrate verrechnet, man kann sich vorstellen das ich ziemlich geschockt bin. Klar brachte es ein gewisses Risiko mit sich sein iPhone zu hacken und es mit Third-Party-Apps zu betreiben, aber das sie selbst Apps wie die oben genannten abfangen hätte ich nicht gedacht. Was mir aber im Moment noch mehr Sorgen bereitet ist die Tatsache das wir mittlerweile den 21. Dezember 2007 haben und ich schon weitere 21 Tage mit den Apps online bin und die „nette Dame“ mir mitteilte das die Gutschrift nur für den November möglich sei und nicht für den Dezember! Auf Drängen hin sagte sie zwar, dass sie einen Vermerk in meiner, ich nenne sie mal Akte, macht das ich am 21. Dezember 2007 informiert wurde und das sich die, bis zu dem Datum angefallenen Kosten, sicherlich per Kulanz lösen ließen aber man weiß ja nie wie genau die nun bei T-Mobile ticken. Jeder der öfters mit den Telekom Gesellschaften zu tun hat weiß das es auf die Laune der Mitarbeiter ankommt wie nun die gehandelt wird, vor allem da ich ja keinerlei Beweise für eine „serienmäßige“ iPhonenutzung habe.

Desweiteren teilte mir die Mitarbeiterin mit das ich schnellst möglich mein iPhone in iTunes Wiederherstellen solle um weiteren Kosten aus dem Weg zu gehen. Wie man sich vorstellen kann bin ich gerade dabei, sie faselte allerdings des Öfteren etwas über Software Fehler im iPhone und falschen Zugriffspunkten etc. allerdings hab ich da niemals dran rumgefummelt noch weiß ich wo ich die einsehen kann O_o. Ich bin kein Leihe und hab auch eigentlich Ahnung vom iPhone aber bei solchen Sachen steigt mein Wissen dann aus oder ich komme einfach grade nicht drauf.

Naja, wollte nur die andren T-Mobile User warnen und mich mal umhören ob sich vielleicht in den Comments weitere Leute melden denen das selbe wiederfahren ist und  um das Problem etwas einzugrenzen, es kann ja wirklich möglich sein das aus irgendwelchen Gründen meine GPRS Zugangsdaten falsch konfiguriert sind und ich deshalb eine derart hohe Rechnung habe.

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GPRS-Daten falsch oder ‚T-Überwachung‘ welche Programme da Online gehen? Diskussion in den Kommentaren.

Frank Caliendo

DirektFrank

-> http://www.frankcaliendo.com/

freisprechanlage

Ich hatte auch einen solchen Kassettenadapter für mein erstes Auto/iPod. Das Rauschen war beeindruckend, genau wie der Preis mit 7 EUR (oder waren es sogar noch Mark?).

kassettenadapter

In diesem lustigen Video wird euch erklärt, dass ihr die Ummantelung abnehmen sollt und so im Eigenbau eine ‚preisgünstige‘ Freisprecheinrichtung‘ herstellt – in Deutschland zumindest nach StVO Pflicht.

DirektFreigesprochen

jahresrückblick

Die Zeit der Jahresrückblicke rückt näher beginnt.

Und wenn Google in seinen Jahres Top-Ten ‚Suchbegriffen‘ für 2007 schon das iPhone aufführt…

googlerankings.jpg

via Gizmodo

…darf es im neuen JibJab-Video natürlich auch nicht fehlen.

jibjab-iphone

-> http://www.jibjab.com/sendables/274/in_2007

via Nerdcore

In der JibJab-YouTube Gruppe taucht es wahrscheinlich auch bald auf…

-> http://de.youtube.com/jibjab