„Fotos in der Nähe einblenden“

Alle meine Fotos besitzen Ortsdaten – auch deshalb, weil ich sie (mühselig) nachgetragen habe. Beim aktuellen Aussortieren ist mir eine clevere (wenn auch nicht neue) Abkürzung aufgefallen, um alle Fotos aus einer Region direkt aufzurufen.

iPhone screen displaying a map with the option to hide nearby photos, featuring three photo thumbnails of people at various locations, overlaid on the map.

Öffnet ein Bild, wischt nach oben und tippt auf die Standortmetadaten: Der Button „Fotos in der Nähe einblenden“ zeigt nun alle eure Schnappschüsse aus dieser Gegend.

Natürlich könnt ihr den Aufnahmeort auch über das eigenständige Karten-Album erreichen, respektive über „Karte einblenden“ innerhalb einer Sammlung.

Der Schleichweg über die Standortmetadaten ist jedoch für individuelle Bilder schneller. So habe ich zuletzt Fotos aus einem ganz bestimmten Restaurant über verschiedene Jahre hinweg gefunden – Bilder von 2002, 2009, 2015 und 2025.

Tipp: vier iOS-Tastaturen

(Vimeo / YouTube)

Im Video fanden mehrsprachige Tastaturen, Wispr Flow sowie FlexiBoard eine Erwähnung.

Durchgeschaut und ausgemistet: „Shutter Declutter“ sortiert Fotos aus

Mit Shutter Declutter sortiert ihr Fotos aus – als produktive Zwischendurchbeschäftigung.

Black and white image of a smartphone displaying photos, held in a charging dock on a desk. The phone shows pictures of a man and a baby, taken on December 31st, 2015. A microphone and desk components are visible in the background, along with a graphic mouse pad.

Mit Tausenden Smartphone-Bildern dürfte das für uns alle eine „Der Weg ist das Ziel“-Aufgabe sein. Ich gehe sie täglich an – und zwar jeweils für den aktuellen Tag, aber über die letzten drei Jahrzehnte hinweg.

Heute waren es etwa 4 Fotos vom 17. September 2004, 11 Bilder vom 17. September 2014, 32 Aufnahmen vom 17. September 2017 und so weiter. Auf diese Weise durch seine Erinnerungen zu springen, verwandelt ein ansonsten müßiges (selbstauferlegtes!) To-Do in eine (fast) unterhaltsame Arbeit.

Nachdem ich für einige Wochen parallel Picnic und Odays dafür ausprobiert habe, bin ich bei Shutter Declutter hängengeblieben. Der Fotostreifen am oberen Bildschirmrand ist groß genug mir auch ähnliche Bilder zu zeigen, ohne in eine direkte Gegenüberstellung wechseln zu müssen.

Ein schneller Blick auf die Dateigröße verrät, ob sich zwei vergleichbare Bilder eventuell qualitativ unterscheiden. Möglicherweise ist eine der Aufnahmen ja komprimiert per Messenger aufs Telefon gerutscht.

Für echte 1:1-Kopien vertraue ich auf die Duplikate-Funktion in Apples Foto-App; ansonsten sortiere ich nur von Hand. AI entscheidet hier noch nicht über das „bessere“ Bild…

Stolpere ich im Archiv über Aufnahmen, die eine Bearbeitung verdienen, sortiere ich sie direkt in ein temporäres Fotoalbum, das ich mit Darkroom durcharbeite.

Natürlich wirbt auch Shutter Declutter mit: „So viele Megabyte hast du bereits gespart!“ Das ist jedoch absolut nicht meine Motivation; mir geht es vielmehr darum die Illusion von Ordnung den Überblick zu behalten.

Natürlich hilft die Gamifizierung in Form von Statistiken. Gleichermaßen genieße ich das Gefühl täglich voranzukommen sowie den Unterhaltungswert beim Sprung durch die Foto-Jahrzehnte.

#473 – noch mehr Kleinigkeiten aus iOS 26

Wo Episode #460 aufgehört hat, schließe ich heute an – mit Minineuerungen, die es nach einer langen Beta-Phase in die erste öffentliche Version geschafft haben.

Hier das Intro zur Episode:
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„AirPods Pro 3 Review – Awesome“

A man wearing AirPods speaks into a microphone while reviewing the Apple AirPods Pro 3, gesturing with his hands at a black table with a smartphone and charging case; a fish tank and studio background are visible.

via Dave2D

Anstelle von blumigen Umschreibungen hat Dave Lee sich die Mühe gemacht, tatsächlich Audiobeispiele in seinem Video zu den AirPods Pro 3 unterzubringen.

Für mich stach dabei die deutlich verbesserte Mikrofonqualität hervor. Davon profitieren vor allem die zahlreichen Zoom- und Team-Meetings, in denen Apples Kopfhörer oft der De-facto-Standard sind.

Der Preis ist heiß.

Mark Gurman liegt mit seinen Vorhersagen so oft richtig und mit deren Einordnung manchmal komplett falsch…

Apple starts getting customers ready for the idea of $2,000 iPhones. One under-the-radar announcement at this year’s iPhone launch was a 2-terabyte model. This new version means that Apple is now selling a $2,000 iPhone tier in the US. While it’s quite a niche offering, the move is still telling — and it’s a precursor to more models in this range in the not-too-distant future.

Bloomberg

Das 2-Terabyte-Modell bereitet Kund:innen heute natürlich nicht auf ein mögliches 2000-Euro-iPhone in ein bis drei Jahren vor. Die Unterscheidung zwischen Telefon und Ausstattung wird verstanden; die 2 TB-Speicherstufe ist aktuell ein Ausreißer.

Only in 2018, with the launch of the Xs, did we see as significant a jump ($400) as we did today. Unlike in 2018, there are no other variants filling the gap. There is no $1899 iPhone or a $1799 or $1699 either. The next model is the 17 Pro Max 1 TB at $1599. It also happens to be the same price as the 16 Pro Max 1 TB, as indeed all the other 16->17 upgrades kept the same price. […]

From its inception, the iPhone was labeled “expensive”, “exclusive” or “premium,” somehow not for everyone. But 3 billion sold and 1.5 billion users later this is obviously wrong. It is very much a mainstream product.

Horace Dediu

Trotzdem wird ein mögliches Falt-Phone selbstverständlich im Einzugsbereich dieser Preismarke liegen. Das weiß man schon deshalb, weil Samsung, Google und Co. ihre Klapp-Telefone für diese Summen verkaufen.

Spannender als zukünftige Preisschilder finde ich die aktuelle Preisgestaltung. Apple trickst (abermals) und streicht die kleinere Speicherausstattung. So werden iPhones zwar nicht teurer, aber sie sind auch nicht mehr zum ehemaligen Tiefstpreis aus dem letzten Jahr zu kaufen.

Apple has gone to great lengths to point out that the $1099 price is the same as the similarly-configured iPhone 16 Pro model last year, because the iPhone 17 Pro has 256 GB of base storage, and the iPhone 16 Pro started at 128 GB. Yes, of course, this is true, and it allows Apple to claim that it’s not really raising prices, but is just continuing to fill the old slots.

It doesn’t change the fact that the iPhone Pro can’t be bought for less than $1099, though. Some percentage of iPhone 16 Pro buyers probably opted for 128 GB of storage, and that’s no longer an option. So it’s literally an increase in the price of admission for the iPhone Pro. But done in a careful, almost generous way? As generous as a $100 price hike can be, anyway.

Jason Snell

Apropos letztes Jahr: Dieses Video fand überall eine Erwähnung, weil Marketing-Chef Joz ein iPhone Air herumwirft. Viel spannender ist jedoch die Reaktion der Chefetage aufs abgesägte iPhone 16 Plus:

This is not just like a followup to the iPhone 16 Plus or?
Oh my god. No. Definitely not that.

Wie deutlich muss das Plus-Modell hinter Apples Erwartungen geblieben sein, wenn die Reaktion ein „Oh my god. No.“ und „Definitely not that.“ ist?

Bildschirmtastatur-Tipp: Text per Fingergeste auswählen

Alternativ zum manuellen Versetzen der „Aktivpunkte“ existieren zwei Fingergesten für die schnelle Textauswahl per Bildschirmtastatur.

  • Haltet die Leertaste länger gedrückt und berührt mit einem zweiten Finger einmal das Touchpad.
  • Haltet die Umschalttaste gedrückt und legt dann länger den Finger auf die Leertaste.

In der ersten Variante erweitert ihr die Textauswahl der zwei „grab points“ nach oben respektive nach unten. Variante Nummer 2 verschiebt flexibel einen der Aktivpunkte.

Der OneOdio Focus A6

Der Focus A6 ist für zirka 60 EUR eine Budget-Empfehlung (OneOdio / Affiliate-Link) – nicht nur aufgrund des Preises, sondern auch wegen seines Funktionsumfangs.

Man wearing white over-ear headphones, seated and viewing a tablet with a cityscape image.

In 240g stecken „Fast Charging“, eine „Multipoint Connection“ sowie die Möglichkeit, sich an alle Computer per USB-C-Kabel zu klemmen.

Drei doppelt-belegte Hardware-Knöpfe wechseln Songs, die Lautstärke, die Geräusch- sowie Windunterdrückung und starten Siri. Diese Buttons klicken deutlich und sind leicht zu erfühlen (Guide). So springt ihr etwa auch in eurer Podcast-App vor und zurück.

Alle diese Funktionen konfiguriert euch auch die App, nachdem die Bluetooth-6-Verbindung steht. Obendrein bestimmt ihr dort Soundprofile, könnt die Kopfhörer klingeln lassen, um sie schnell aufzufinden, und spielt Firmware-Updates ein.

In meinen ersten drei Wochen mit dem Focus A6 trudelten bereits zwei Softwareverbesserungen ein. Damit könnt ihr etwa die Lautstärke der Sprachansagen für die unterschiedlichen Modi zurückdrehen beziehungsweise komplett abschalten.

Ist man AirPods gewohnt, spielt die aktive Geräuschunterdrückung lediglich auf unterstem Niveau. Setzt man die Kopfhörer dagegen mit gar keinen Erwartungen daran auf, ist es doch auffällig, wie viel weniger (Verkehrs-)Lärm euren Ohren erspart bleibt. Aber zügelt die Ansprüche: Apple weiß, warum ihre Geräusch­kontrolle drei- bis viermal so teuer ist.

Diese niedrige Messlatte gilt übrigens auch fürs Mikrofon: Eure Sprachassistenz versteht euch; ein Telefongespräch möchtet ihr mit diesen Over-Ear-Kopfhörern dem Gegenüber nicht antun.

Der Sound trommelt dagegen über der zu erwartenden Qualität – insbesondere, wenn’s euch nicht zu umständlich ist, ein bisschen mit dem Equalizer nachzuregeln oder für Filme die „Movie Sound Effects“ zuzuschalten, die den Klang künstlich in eine Breite ziehen.

Der Focus A6 ist faltbar und hat für mich (als Brillenträger) einen absolut passenden Anpressdruck – nicht zu fest, aber auch fest genug. Die Polsterung ist ausreichend knuffig, um sie mühelos viele Stunden auf dem Kopf zu tragen, ohne darunter zu schwitzen.

Das wäre auch nicht gut: Wasser- und schweißabweisend ist der A6 nämlich nicht.

Over-ear, light-colored headphones positioned on a black surface next to a smartphone displaying a sunset image and music track information. The headphones have "L" and "R" markings on their earcups.

Alle Pakete mit Testmustern packen dieser Tage gewöhnlich meine Kids aus. Ich hätte nicht erwartet, dass sie den A6 in der Farbe „Ivory Blush“ danach nicht mehr hergeben wollten. Die Diskussion endete nur deshalb abrupt, weil meine bessere Hälfte den Focus A6 für sich beanspruchte. Zitat: „Hui, hübsch Weiß!“