Alternativ zum manuellen Versetzen der „Aktivpunkte“ existieren zwei Fingergesten für die schnelle Textauswahl per Bildschirmtastatur.
Haltet die Leertaste länger gedrückt und berührt mit einem zweiten Finger einmal das Touchpad.
Haltet die Umschalttaste gedrückt und legt dann länger den Finger auf die Leertaste.
In der ersten Variante erweitert ihr die Textauswahl der zwei „grab points“ nach oben respektive nach unten. Variante Nummer 2 verschiebt flexibel einen der Aktivpunkte.
Der Focus A6 ist für zirka 60 EUR eine Budget-Empfehlung (OneOdio / Affiliate-Link) – nicht nur aufgrund des Preises, sondern auch wegen seines Funktionsumfangs.
In 240g stecken „Fast Charging“, eine „Multipoint Connection“ sowie die Möglichkeit, sich an alle Computer per USB-C-Kabel zu klemmen.
Drei doppelt-belegte Hardware-Knöpfe wechseln Songs, die Lautstärke, die Geräusch- sowie Windunterdrückung und starten Siri. Diese Buttons klicken deutlich und sind leicht zu erfühlen (Guide). So springt ihr etwa auch in eurer Podcast-App vor und zurück.
Alle diese Funktionen konfiguriert euch auch die App, nachdem die Bluetooth-6-Verbindung steht. Obendrein bestimmt ihr dort Soundprofile, könnt die Kopfhörer klingeln lassen, um sie schnell aufzufinden, und spielt Firmware-Updates ein.
In meinen ersten drei Wochen mit dem Focus A6 trudelten bereits zwei Softwareverbesserungen ein. Damit könnt ihr etwa die Lautstärke der Sprachansagen für die unterschiedlichen Modi zurückdrehen beziehungsweise komplett abschalten.
Ist man AirPods gewohnt, spielt die aktive Geräuschunterdrückung lediglich auf unterstem Niveau. Setzt man die Kopfhörer dagegen mit gar keinen Erwartungen daran auf, ist es doch auffällig, wie viel weniger (Verkehrs-)Lärm euren Ohren erspart bleibt. Aber zügelt die Ansprüche: Apple weiß, warum ihre Geräuschkontrolle drei- bis viermal so teuer ist.
Diese niedrige Messlatte gilt übrigens auch fürs Mikrofon: Eure Sprachassistenz versteht euch; ein Telefongespräch möchtet ihr mit diesen Over-Ear-Kopfhörern dem Gegenüber nicht antun.
Der Sound trommelt dagegen über der zu erwartenden Qualität – insbesondere, wenn’s euch nicht zu umständlich ist, ein bisschen mit dem Equalizer nachzuregeln oder für Filme die „Movie Sound Effects“ zuzuschalten, die den Klang künstlich in eine Breite ziehen.
Der Focus A6 ist faltbar und hat für mich (als Brillenträger) einen absolut passenden Anpressdruck – nicht zu fest, aber auch fest genug. Die Polsterung ist ausreichend knuffig, um sie mühelos viele Stunden auf dem Kopf zu tragen, ohne darunter zu schwitzen.
Das wäre auch nicht gut: Wasser- und schweißabweisend ist der A6 nämlich nicht.
Alle Pakete mit Testmustern packen dieser Tage gewöhnlich meine Kids aus. Ich hätte nicht erwartet, dass sie den A6 in der Farbe „Ivory Blush“ danach nicht mehr hergeben wollten. Die Diskussion endete nur deshalb abrupt, weil meine bessere Hälfte den Focus A6 für sich beanspruchte. Zitat: „Hui, hübsch Weiß!“
Notice what Apple didn’t do? They didn’t spend the entire event breathlessly hyping “AI” like every other tech company. This is good, Apple: do what you know best. Let others pioneer the technology, then mainstream it when it’s ready for normal humans.
And that is why the company needs to go back to its old playbook. Just as Apple lets Google handle search and pays them for it, why not let the big players in AI do their thing? Just protect our identity, data, and privacy, and act as an intermediary between us and the AI companies. Charge them a premium. Trust me, they would want access to all your customers.
Das Gegenargument lautet: Wenn Apple sich weiter bezahlen lässt, und keinen Muskel für die eigene AI oder Suchmaschine trainiert, verlieren sie an Bedeutung?!
Apple, to be fair, isn’t selling the same sugar water year-after-year in a zero sum war with other sugar water companies. Their sugar water is getting better, and I think this year’s seasonal concoction is particularly tasty. What is inescapable, however, is that while the company does still make new products — I definitely plan on getting new AirPod Pro 3s! — the company has, in the pursuit of easy profits, constrained the space in which it innovates.
That didn’t matter for a long time: smartphones were the center of innovation, and Apple was consequently the center of the tech universe. Now, however, Apple is increasingly on the periphery, and I think that, more than anything, is what bums people out: no, Apple may not be a sugar water purveyor, but they are farther than they have been in years from changing the world.
Ich empfand Apples gestriges Event auch deshalb so „old school“ erfrischend, weil es nicht um AI ging.
Diese AI muss irgendwo laufen – im Chat-Fenster auf dem Laptop oder Telefon, per Sprache über Kopfhörer oder in virtuellen Headsets. „Guess what?“ Alle diese Computer hat Apple gestern signifikant verbessert – angefangen bei den „Neural Accelerators“ in ihren Chips, besserer Konnektivität (am Handgelenk) und mit hochwertigen Mikrofonen (im Ohr).
„Hardware does matter“ – immer noch. Keiner weiß das besser als OpenAI und Meta.
Zugegeben: Es wäre eine echte Gefahr, wenn Apple sich bei Thema AI komplett auf die faule Haut legt und sich von Partnerschaften so abhängig machen würde wie damals von Google Maps.
Jeder erinnert sich an den peinlichen Apple-Maps-Start. Google enthielt dem iPhone damals „Turn-by-Turn“-Navigation und Vektorkarten vor und verlangte Tracking-Daten.
Die aufgekündigte Kooperation führte jedoch dazu, dass Google Hunderte Millionen Nutzer verlor, die seitdem keine Daten mehr für den Kartendienst beisteuern. Das geht rückblickend wohl als einer ihrer größten Fehltritte in Googles Geschichte ein.
So unvorbereitet und spät dran sein darf Apple heute nicht mehr. Sie sollten jedoch überall dort Partner suchen, wo die eigene Kernkompetenz (noch) fehlt beziehungsweise erst gar nicht in die Firma passt. Stichwort: Websuche.
Momentan diktieren sie durch die Qualität ihrer Hardware, wo Software läuft. Das sollte auch zukünftig die oberste Priorität bleiben.
„Awe Dropping“ fiel mit nur einer Stunde und elf Minuten kompakt aus. Überraschend, insbesondere weil das Air und Pro mit komplett neuer Hardware ausgestattet sind – einen Aluminium Unibody mit Dampfkammer sowie eine 5,6 mm Titan-Architektur.
Ich war mir in den vergangenen Jahren immer sicher, welches Modell für mich passt. In dieser iPhone-Generation tue ich mich mit dieser Entscheidung jedoch schwer…
Ein Luxusproblem? Klar! Doch was ich aus der gestrigen Präsentation mitnehme, sind nicht die einzelnen Stärken und Schwächen der verschiedenen Telefone, sondern ihr harmonisches Zusammenspiel – eine durchdachte Produktpalette. Ein Line-up, das ich verstehe.
Alle iPhones aus dem Herbst 2025 scheinen dabei eine Empfehlung zu sein. Nach den ersten Testberichten wissen wir mehr, aber Apples Hardware-Versprechen halten gewöhnlich.
Das Teamplay auf den unterschiedlichen Preisstufen (von 949 über 1199 bis 1449Euro) war selten so in Balance – „perfectly balanced, as all things should be“.
Das liegt auch daran, dass das iPhone 17 mit seinen technischen Daten, allem voran ProMotion, Always‑On, dem A19-Chip sowie den 256 GB, nicht hinten herunterfällt. Mit seinem Preis steht es mehr als nur auf Augenhöhe mit den größeren Brüdern.
Schnelles Aufladen? Check. Actiontaste und Kamerasteuerung? Check. Ceramic Shield 2? Check. Center Stage Frontkamera? „Hell yeah!“
Das Air ist natürlich ein Griff nach den Sternen. Dieser ist jedoch ambitioniert, aber nicht absurd. Die Kamera dürfte für viele Menschen ausreichend gut sein. Der A19 Pro? Nehme ich! Die gleichen 3.000 Nits Spitzenhelligkeit? Unerwartet, aber gerne. Nur eine eSIM? Sogar vorbildlich.
Nur die Akkulaufzeit ist derzeit unerprobt und Apples Versprechen nach „Batterie für den ganzen Tag“ hilft nicht. Es ist ein Slogan, der zu oft verwendet wurde und sich nicht immer als zutreffend herausstellte.
Sonstige Einschränkungen? Eigentlich nicht, was mich sehr überraschte. Ich hätte weniger Kratzfestigkeit und ein deutlich schwächeres Kamera-System erwartet.
Auf den Unibody beim Pro freue ich mich als Feature fast am meisten. Es sieht nach bunter Hardware aus, die man anfassen will.
Das „camera plateau“ bringt eine Symmetrie ins Gehäuse, die ich optisch ansprechend finde. Mit dem 5x-Tele im iPhone 16 Pro habe ich im letzten Jahr insgesamt 330 Fotos (von 2280 Fotos) geknipst. 48 MP ist dafür ein willkommener Qualitätsgewinn.
Ich übergehe ganz bewusst all die kleinen Fußnoten, die die eigenen Präferenzen und Kaufentscheidungen beeinflussen. Aber ganz objektiv geurteilt fehlen in dieser Generation große Stolpersteine – das iPhone 16e bewusst ausgenommen. Mit Blick auf diese drei Modelle kann man kein falsches iPhone kaufen; es fehlt ein „Gotcha!“ – ein Ausschlusskriterium.
Einen Tag nach der Keynote müssen wir Apple noch beim Wort nehmen – so wie jedes Jahr. Doch in den vergangenen Jahren war immer klar, wo klare Abstriche gemacht wurden. Teamorder statt Teamplay. In diesem Jahr sehe ich noch nicht, dass sich ein iPhone-Modell gezielt zurückhält.
Power-„Boring“-Point raus; iA Presenter rein. Der „Texteditor für Präsentationen“ existiert seit vorletzter Woche auch auf iOS und iPadOS.
Nachdem ich ihn dort ungesehen gekauft habe, konnte ich mich mittlerweile damit auseinandersetzen und auch die Mac-Version ausprobieren.
Hier das Intro zur Episode:
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Mobile apps for Kagi Summarize (iOS and Android, which are genuinely useful for reading articles on your phone. Allows you to summarise page content with customisable formats (quick, deep, bullet, ELI5) and define the output language
Bislang bemühte ich den Share to Kagi Universal Summarizer-Kurzbefehl. Er kickt mir die URLs von YouTube-Videos oder Artikeln schlicht auf die mobile Webseite. Durch die App sind Zusammenfassungen besser formatiert und springen ohne App-Wechsel auf.
Über die Share-Extension lässt sich außerdem die Länge der Zusammenfassung anpassen, sie übersetzen und dafür eine „Explain Like I’m 5“ (ELI5)-Option auswählen.
Aktuell ist es PayPal; zuvor konnte man bereits (mehrfach) über Partner wie T-Mobile, Samsung oder SoftBank ein Jahr kostenlos auf die verschiedenen LLM-Modelle zugreifen. Die Liste solcher „12 months of Perplexity Pro“-Promos ist noch viel länger…
Das ist Kapital-rücksichtslos, selbst bei einer Bewertung von rund 18 Milliarden US-Dollar. Es ist schwer vorstellbar, dass eine solche Form der Kundengewinnung langfristig tragfähig ist.
Ohne ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist Perplexity kaum ein attraktives Übernahmeziel – obwohl sie sich wiederholt dafür ins Gespräch bringen. Selbst Apple versucht es lieber auf eigene Faust…
Auch ihr angebliches Interesse an Chrome (oder TikTok) war nicht mehr als ein durchschaubarer PR-Stunt.
Als Suchmaschine wurden sie mittlerweile von Google, OpenAI und Anthropic überrannt. Auch einen iOS-Voice-Assistant bieten die Entwickler der Basismodelle inzwischen selbst an.
Ich spreche ihnen keine interessante Produktentwicklung ab. Mutig sind sie! Diese Experimente stoßen jedoch finanziell an Grenzen und niemand setzte sich bislang an ihren Tisch, um am Ende die dicke Rechnung zu zahlen.
Den mit einem kostenlosen Jahr geköderten Kund:innen mag das alles egal sein. Der Perplexity-Marktwert und ihre unwirtschaftliche Herangehensweise signalisieren aber einen generellen Hype-Zyklus, bei dem die Bewertung keinem nachhaltigen Unternehmenswert mehr gegenübersteht.
Investors are betting on the success of the browser, which aims to take on Google’s Chrome by being more personalized and task-oriented, one of the people said.
The startup now has $120 million in annual recurring revenue, according to one of the people, up from nearly $100 million in March.