Teamplay im diesjährigen Line-up der iPhones

„Awe Dropping“ fiel mit nur einer Stunde und elf Minuten kompakt aus. Überraschend, insbesondere weil das Air und Pro mit komplett neuer Hardware ausgestattet sind – einen Aluminium Unibody mit Dampfkammer sowie eine 5,6 mm Titan-Architektur.

Ich war mir in den vergangenen Jahren immer sicher, welches Modell für mich passt. In dieser iPhone-Generation tue ich mich mit dieser Entscheidung jedoch schwer…

Ein Luxusproblem? Klar! Doch was ich aus der gestrigen Präsentation mitnehme, sind nicht die einzelnen Stärken und Schwächen der verschiedenen Telefone, sondern ihr harmonisches Zusammenspiel – eine durchdachte Produktpalette. Ein Line-up, das ich verstehe.

Alle iPhones aus dem Herbst 2025 scheinen dabei eine Empfehlung zu sein. Nach den ersten Testberichten wissen wir mehr, aber Apples Hardware-Versprechen halten gewöhnlich.

Das Teamplay auf den unterschiedlichen Preisstufen (von 949 über 1199 bis 1449 Euro) war selten so in Balance – „perfectly balanced, as all things should be“.

A promotional graphic showcasing a concept design for the iPhone 17. The design features two lavender-colored smartphone models, one displaying the lock screen. The image is set against a brown surface with the title "iPhone 17" and features of the phone, including features such as a 6.3" display, ProMotion, and A19 chip.

Das liegt auch daran, dass das iPhone 17 mit seinen technischen Daten, allem voran ProMotion, Always‑On, dem A19-Chip sowie den 256 GB, nicht hinten herunterfällt. Mit seinem Preis steht es mehr als nur auf Augenhöhe mit den größeren Brüdern.

Schnelles Aufladen? Check. Actiontaste und Kamerasteuerung? Check. Ceramic Shield 2? Check. Center Stage Frontkamera? „Hell yeah!“

A promotional image for the "iPhone Air" with a light-gray device rendered on the right, and a device with an on-screen lock screen rendering on the left, placed on a brown leather-textured surface with a list of features in white text, including ProMotion, camera control, action button, all-day battery life, USB-C charging, and more.

Das Air ist natürlich ein Griff nach den Sternen. Dieser ist jedoch ambitioniert, aber nicht absurd. Die Kamera dürfte für viele Menschen ausreichend gut sein. Der A19 Pro? Nehme ich! Die gleichen 3.000 Nits Spitzenhelligkeit? Unerwartet, aber gerne. Nur eine eSIM? Sogar vorbildlich.

Nur die Akkulaufzeit ist derzeit unerprobt und Apples Versprechen nach „Batterie für den ganzen Tag“ hilft nicht. Es ist ein Slogan, der zu oft verwendet wurde und sich nicht immer als zutreffend herausstellte.

Sonstige Einschränkungen? Eigentlich nicht, was mich sehr überraschte. Ich hätte weniger Kratzfestigkeit und ein deutlich schwächeres Kamera-System erwartet.

An orange-colored, stylized iPhone 17 Pro Max concept design on a brown, rounded rectangle surface, showcasing design features, including the name "iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max", features with a phone in display, with the time 9:41. The background includes key features such as ProMotion, a 120Hz display, new camera features, and battery details.

Auf den Unibody beim Pro freue ich mich als Feature fast am meisten. Es sieht nach bunter Hardware aus, die man anfassen will.

Das „camera plateau“ bringt eine Symmetrie ins Gehäuse, die ich optisch ansprechend finde. Mit dem 5x-Tele im iPhone 16 Pro habe ich im letzten Jahr insgesamt 330 Fotos (von 2280 Fotos) geknipst. 48 MP ist dafür ein willkommener Qualitätsgewinn.

Ich übergehe ganz bewusst all die kleinen Fußnoten, die die eigenen Präferenzen und Kaufentscheidungen beeinflussen. Aber ganz objektiv geurteilt fehlen in dieser Generation große Stolpersteine – das iPhone 16e bewusst ausgenommen. Mit Blick auf diese drei Modelle kann man kein falsches iPhone kaufen; es fehlt ein „Gotcha!“ – ein Ausschlusskriterium.

Einen Tag nach der Keynote müssen wir Apple noch beim Wort nehmen – so wie jedes Jahr. Doch in den vergangenen Jahren war immer klar, wo klare Abstriche gemacht wurden. Teamorder statt Teamplay. In diesem Jahr sehe ich noch nicht, dass sich ein iPhone-Modell gezielt zurückhält.

#472 – iA Presenter

Power-„Boring“-Point raus; iA Presenter rein. Der „Texteditor für Präsentationen“ existiert seit vorletzter Woche auch auf iOS und iPadOS.

Nachdem ich ihn dort ungesehen gekauft habe, konnte ich mich mittlerweile damit auseinandersetzen und auch die Mac-Version ausprobieren.

Kagi Summarize als App

Mobile apps for Kagi Summarize (iOS and Android, which are genuinely useful for reading articles on your phone. Allows you to summarise page content with customisable formats (quick, deep, bullet, ELI5) and define the output language

Kagi.com/changelog

Bislang bemühte ich den Share to Kagi Universal Summarizer-Kurzbefehl. Er kickt mir die URLs von YouTube-Videos oder Artikeln schlicht auf die mobile Webseite. Durch die App sind Zusammenfassungen besser formatiert und springen ohne App-Wechsel auf.

Über die Share-Extension lässt sich außerdem die Länge der Zusammenfassung anpassen, sie übersetzen und dafür eine „Explain Like I’m 5“ (ELI5)-Option auswählen.

Ohne Rücksicht auf den eigenen Geldbeutel: Perplexity.ai auf aggressiver Kundenakquise

Mobile phone screen displaying a mode selection menu for an AI assistant, with options for "Search pro", "Research pro", "Labs pro", and "Incognito mode", against a blurred gradient background.

Aktuell ist es PayPal; zuvor konnte man bereits (mehrfach) über Partner wie T-Mobile, Samsung oder SoftBank ein Jahr kostenlos auf die verschiedenen LLM-Modelle zugreifen. Die Liste solcher „12 months of Perplexity Pro“-Promos ist noch viel länger…

Das ist Kapital-rücksichtslos, selbst bei einer Bewertung von rund 18 Milliarden US-Dollar. Es ist schwer vorstellbar, dass eine solche Form der Kundengewinnung langfristig tragfähig ist.

Ohne ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist Perplexity kaum ein attraktives Übernahmeziel – obwohl sie sich wiederholt dafür ins Gespräch bringen. Selbst Apple versucht es lieber auf eigene Faust…

Auch ihr angebliches Interesse an Chrome (oder TikTok) war nicht mehr als ein durchschaubarer PR-Stunt.

Als Suchmaschine wurden sie mittlerweile von Google, OpenAI und Anthropic überrannt. Auch einen iOS-Voice-Assistant bieten die Entwickler der Basismodelle inzwischen selbst an.

Ich spreche ihnen keine interessante Produktentwicklung ab. Mutig sind sie! Diese Experimente stoßen jedoch finanziell an Grenzen und niemand setzte sich bislang an ihren Tisch, um am Ende die dicke Rechnung zu zahlen.

Den mit einem kostenlosen Jahr geköderten Kund:innen mag das alles egal sein. Der Perplexity-Marktwert und ihre unwirtschaftliche Herangehensweise signalisieren aber einen generellen Hype-Zyklus, bei dem die Bewertung keinem nachhaltigen Unternehmenswert mehr gegenübersteht.

Investors are betting on the success of the browser, which aims to take on Google’s Chrome by being more personalized and task-oriented, one of the people said.

The startup now has $120 million in annual recurring revenue, according to one of the people, up from nearly $100 million in March.

Kate Clark | Shirin Ghaffary | Bloomberg

iOS 26: Standard-Apps für Dateitypen in der Dateien-App festlegen – inklusive „Quick Look“

Two smartphone screens, showing the interface for file management. The first screen is displaying the 'Infos' section of a 'fonts.rar' archive file and the user has the file selected to be opened. The second screen shows the 'Downloads' folder, with a menu of available apps to open the same 'fonts.rar' file.

Unter „Informationen“ im Kontextmenü bestimmt ihr etwa für RAR-Dateien, dass diese immer mit Keka aufspringen.

Über den Menüpunkt „Öffnen mit“ lässt sich zudem „Quick Look“ als Standard für die Vorschau von Bildern oder PDFs auswählen.

Günstig und mit 20.000 mAh: Eine Powerbank für Apple Watch, Lightning- sowie USB-C-iPhones.

Ausprobiert und für okay-ish befunden: der externe Akkupack von NEWDERY (Affiliate-Link).

A black portable charger displaying "50%" on a digital screen, placed on a wooden desk with a computer monitor and stand in the background.

Für 30 EUR bekommt man hier einen moderat schnellen Reisebegleiter mit einer insgesamt hohen Batteriekapazität von 20.000 mAh / 3,85 V / 77 Wh – also noch locker Flugzeug-kompatibel. Der klassische USB-A-Anschluss ist ein nettes Extra; noch netter sind jedoch die zwei fest integrierten Kabel – einmal Lightning und einmal USB-C.

Obendrein kann der separate USB-C-Port zum Aufladen der Powerbank auch Strom ausgeben. Die Besonderheit ist jedoch der integrierte Apple-Watch-Ladepuck.

Sobald mehr als ein Gerät angeschlossen ist, bleibt „Power Delivery“ aus. Lädt ein Telefon aber schnell, wird das auch auf dem Display angezeigt.

Schließt man mehrere Geräte gleichzeitig an, kommt der Akku mitunter durcheinander. Erst erneutes Anstecken überredet dann Telefone wieder zum Aufladen.

Die Verarbeitung ist insgesamt meh…aber unter Berücksichtigung des Verkaufspreises absolut akzeptabel.

Black portable charger with attached Lightning and USB-C cables, resting on a wooden table in front of a computer monitor displaying a macOS desktop.

Ich weiß wirklich nicht, warum der LED-Screen so riesig ausfällt, aber lediglich einzeilig den Akkustand abbildet.

Grundsätzlich hält der NEWDERY seine Datenblatt-Versprechen. Meine „iWatch“ lädt er gemütlich, aber zuverlässig auf – dazu muss man jedoch den seitlichen Knopf einmal drücken. Übersieht man das, lädt die Watch nicht. Das ist wenig intuitiv, zumal das kabelgebundene Laden eines iPhones ohne diesen zusätzlichen Schritt funktioniert.

Die flachen und gummierten Kabel sind ein wenig kurz. Sie immer dabei zu haben, ist jedoch ein absoluter Ladekomfort – was noch viel mehr für das Aufladen der Apple Watch gilt.

Instagram, nein Reels auf dem iPad

A woman holding a MacBook with the Apple logo, showing an animated video on a tablet. The video on the MacBook has text that reads "Every designer needs this type tool sucker for animated." The tablet interface shows like, comment and share buttons.

„Was hat FaceBook dafür von Apple bekommen?“

Das war mein erster Gedanke, als gestern die Pressemitteilung eintrudelte.

Nach 15 Jahren, deutlichen Absagen sowie Nutzerzahlen in Milliardenhöhe hat Instagram bewiesen, dass sie auch hervorragend ohne das iPad können.

Also ernsthaft: „Warum? Warum jetzt?“

Öffnet man Instagram auf dem iPad, springt ins Auge, wie wenig Instagram dort noch drinsteckt. Die App startet direkt in Reels – auf deiner „For You“-Seite. Es ist eine Fotosharing-App, die Fotos höchstens noch duldet. Instagram ist eine virale Videoplattform, die TikTok sein möchte.

Das ist keine Wertung, sondern eine nüchterne Feststellung.

Und es beantwortet vielleicht meine Frage: Für (AI-)Video-Content gibt Metas Führungsriege selbst den iPad-Bildschirm frei.

Zugegeben, eine gewisse Logik steckt dahinter. Auf dem iPad konsumiert man Fotos; man erstellt sie aber nicht – AI-slop-Videos aber eventuell schon.

Und selbst wenn’s nur um den Konsum geht: Instagram ist in seiner neuen Rolle eine virale Videoschleuder, die über jeden Screen flimmern muss – inklusive dem des iPads.

#471 – Fotos (aus-)tauschen

Das heute Thema stand schon ewig auf meiner Ideenliste. Aber erst der Austausch in unserem Super-Slack gab den Ausschlag, mir die unterschiedlichen Wege anzuschauen, um Fotos nach einem Event oder Urlaub auszutauschen.

Es ist ein Problem, das sicherlich jeder kennt.

Hier das Intro zur Episode:
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