While the company’s hardware continues to be the best in the industry, Apple’s software and services have slipped in recent years. OS X and iOS are still the best two operating systems on the planet, but there are cracks in the hull.
Time will tell if OS X Yosemite and iOS 8 are better than their predecessors, but I think iCloud is finally receiving the type of upgrades it needs to be competitive.
Eindeutiger als gestern kann Apple die Frage nach der Zukunft von Mac OS nicht beantworten. Continuity, das richtige Gerät zur richtigen Zeit, schält die individuellen Stärken der zwei mit Absicht getrennten Betriebssysteme heraus. OS X Yosemite wird nicht dümmer (wie wiederholt befürchtet), sondern passt sich als Sidekick lediglich der iOS-Zeit an.
Dazu gehört insbesondere iCloud Drive, das vorerst als integriertere Dropbox-Kopie startet. E-Mail-Dateianhänge sind bald keine Anhänge mehr, sondern ‚Shared Links‘ mit dauerhafter Verfügbarkeit und in unbegrenzter Größe (zum Start sitzt das Limit auf 5GB). Doch dabei bleibt es in der nun ernsthaft begonnenen Vision nicht, auch wenn Apple es uns noch nicht so deutlich vorträumt. Bald rutschen über diesen Teil der Server nicht mehr nur ausgelagerte Daten, sondern der komplette (ehemals lokale) Benutzerordner.
Aus dem ‚Home on iPod‘-Patent wurde bekanntlich nichts; iCloud holt die nie realisierte (aber schon immer angedachte) Idee, bei dem die Daten abgekoppelt von der Hardware leben, in den nächsten Jahren nach.
Apple ist damit keinesfalls die erste oder einzige Firma; mit ihrer übergreifenden Kontrolle von Hardware, Software und Services jedoch der vielversprechendste Kandidat für den bevorstehenden Wandel.
11.17 Apps may facilitate transmission of approved virtual currencies provided that they do so in compliance with all state and federal laws for the territories in which the app functions
Erst wenn (wieder) Bitcoin-Geldbörsen mit tatsächlicher Bezahloption im App Store aufschlagen ist klar ob die aktuelle Ergänzung der App-Store-Richtlinien auch diese Art virtueller Währungen meint.
Und Flattr? Für mich ist das auch eine (Art) Web-Währung.
Ich wette, eine Zusammenfassung der gestrigen 2-Stunden-Keynote dauert mindestens auch zwei Stunden. Tim Cook und Craig Federighi pflügten in Rekordgeschwindigkeit und mit nur wenigen Demo-Verschnaufpausen durch einen Bergeinen Park eine Unmenge von Ankündigungen – mit erfreulichem Entwicklerfokus.
Mir fällt es im Moment noch schwer einzelne Features besonders hervorzuheben. Zu viel von dem, was iOS und Mac OS in ihren neuen Versionen (teilweise fundamental) umkrempeln, scheint zu wichtig. Genau deshalb schaue ich heute Vormittag erst einmal die Wiederholung der gestrigen Präsentation (in SD, HD oder 1080p).
Einen Live-Ticker für eine Live-Videoübertragung braucht es (natürlich) nicht. Ein paar spontane Kommentare zu den heutigen Ankündigungen auf der großen WWDC-Showbühne verkneife ich mir hier (natürlich) dennoch nicht.
Euch und mir: Viel Spaß!
19:10 – Kostenlos zieht: 50-Prozent der Macs fahren Mavericks.
19:14 – Federighis Frisur sitzt, die Witze noch nicht so ganz. OS 10.10 nennt sich Yosemite.
19:18 – ‚Hair Force One‘‚ läuft warm. 10.10 bekommt einen Dark-‚Transparent‘-Mode.
19:21 – Spotlight macht den Quicksilver.
19:25 – Angriff auf Dropbox: iCloud Drive + Mail Drop + iCloud document picker.
19:30 – Markup ist das hübschere Skitch.
19:35 – Federighi legt einen Gang zu: Airdrop zwischen iOS und dem Mac – überfällig. Aber plötzlich stolperte da aus dem Nichts Handoff…
19:40 – Und der Mac so: Phone home!
19:45 – Drei, gut investierte, Milliarden!
19:50 – Android…„alles ist schlecht”…Android.
19:52 – iOS 8…
19:55 – Federighis Gagschreiber hat sich heute einen Bonus verdient.
20:00 – QuickType leider nur offline…?
20:05 – „The Demo Gang“
20:08 – iCloud Drive für iOS. „Now we’re talking“, wollte ich sagen bevor Federighi schon mit den Enterprise-Features begann.
20:09 – HealthKit…nix Book.
20:14 – ‚Family Sharing‘, keine Apps mehr doppelt kaufen.
20:15 – „Alle Fotos in iCloud“.
20:22 – „Hey Siri“ ist das neue „OK Google“.
20:25 – Nicht mehr exklusiv für Clumsy Ninja: Videos im App Store.
20:27 – TestFlight (freut Entwickler).
20:30 – Extensibility. DAS merke ich mir!
20:33 – Drittanbieter-Tastaturen in iOS 8.
20:35 – Touch ID für Drittanbieter-Apps.
20:39 – HomeKit. Es geht alles zu schnell…CloudKit.
20:47 – „Objective-C has served us so well for 20 years…“ – Apple führt mit Swift eine neue Programmiersprache ein.
20:55 – iOS 8 bekommt heute noch eine Beta. Der Release ist für Herbst angesetzt – wie zu erwarten.
21:00 – Vielen Dank fürs Mitlesen. In den letzten zwei Stunden steckte viel Material zum Aufarbeiten.
Jedes Foto, das in diesem Blog landet, drehe ich am Desktop vor der Veröffentlichung durch die Bildkompression von ImageOptim oder JPEGmini. So reduziert sich die Dateigröße ohne sichtbaren Qualitätsverlust – teilweise in erstaunlichen Dimensionen.
Eine iOS-App, die mit mehreren Formaten umgeht (iOS speichert Screenshots beispielsweise als PNG-Datei), und ähnlich gute Ergebnisse produziert, fand ich im App Store bislang nicht. Compressor.io, eine Web-App, füllt diese Softwarelücke nun für mich.
Dragon Quest VIII findet sich in jeder gut sortierten PlayStation-2-Bestenliste obwohl die Serie im Videospielwesten bis heute nie richtig groß wurde. In Japan ist sie ein Kassenschlager (mit Warteschlangen vor den Stores bei jeder Neuveröffentlichung) und über drei Millionen verkauften Kopien von alleine dieser Episode in seiner ersten Releasewoche.
Teil 8 trat im Jahr 2004 für die RPG-Familie mit Tradition bis in die 80er-Jahre den dreidimensionalen Cel-Shading-Look los. Hauptverantwortlich dafür waren Yuji Horii und Akira Toriyama, die sich zuvor als Charakterdesigner von Chrono Trigger und Manga-Künstler für Dragon Ball betätigten. Sie arbeiteten im Team von Level-5, die man heute unter anderem mit Professor Layton verbindet. Aber nicht nur die Optik hinterließ ein Eselsohr in den Geschichtsbüchern: In Erinnerung bleibt das 60+-Stunden-Abendteuer mit seiner (britischen) Sprachausgabe, die Square Enix auf die PS2-Disc brannte.
Und genau hier schleudert uns der westliche iOS-Release (in Japan steht Dragon Quest VIII seit Dezember zum Download im App Store) in die Gegenwart. Die damals aufwendig eingesprochenen Synchronstimmen hat uns Square Enix bei der ansonsten lupenreinen Portierung unterschlagen. Richtig viel geht vom Spiel zwar nicht verloren, die beste Umsetzung, die man in den nächsten Jahren noch einmal auf sein Gerät lädt weil der Laser im PlayStation-Laufwerk die DVD nicht mehr erkennt, ist es deshalb jedoch nicht – und das ist…schade.
Ganz ohne Bedauern blicke ich allerdings auf das erzwungene Hochformat indem der Titel läuft und damit die vielen Level-Up-Stunden von Dragon Quest mit nur einer Hand am Bildschirm ermöglicht – zumindest wenn man das iPhone als seine Konsole wählt. Selbst das Nachjustieren der Kamera übernimmt der Daumen ohne umständlich umgreifen zu müssen.
Unvergessen bleibt zwar der Slime-Zusatzcontroller, unter iOS mit Touch-Steuerung ist das gewählte Format für die kurzen, zufallserzeugten Kampfrunden aber sehr passend.
Für diese Kurzbeschreibung schmökerte ich mich durch eine Handvoll (ur-)alter Printartikel in der EDGE und dem Electronic Gaming Monthly. Dragon Quest VIII wurde in den Ausgaben von vor 10 Jahren durchweg als ‚Old-School-RPG‘ bezeichnet. Das wirkt aus heutige Perspektive natürlich lustig, traf aber damals den Zeitgeist. Final Fantasy und Co. führten eine zunehmend komplexere Charaktergestaltung und immer ausgereiftere Zwischensequenzen für Spezialattacken ein.
Dragon Quest VIII: Journey of the Cursed King spielt sich dagegen gradlinig, mit einem schnörkellosen Ausrüstungsmenü, einer wundervollen Präsentation und viel zu vielen Stunden an Unterhaltung. Square Enix darf für diese iPhone- und iPad-Umsetzung zurecht 17.99€ (App-Store-Link) verlangen.
In einem (schwer erträglichen) Webplayer lässt sich ab sofort das einstündige Gespräch zwischen Eddy Cue, Jimmy Iovine, Walt Mossberg und Kara Swisher von Mittwoch noch einmal aufarbeiten – die Highlights daraus sind ja bereits hinlänglich zitiert.
Noch ein wenig mehr Perspektive auf den aktuellen Apple-Beats-Deal gibt obendrein das Solo-Interview von Jimmy Iovine aus dem Februar 2013.