Apple TV: Fokusstil hebt ausgewählte Menüs hervor

Die langjährige Empfehlung für eine bessere Lesbarkeit findet sich unter ➝ Einstellungen ➝ Bedienungshilfen ➝ Anzeige ➝ Fokusstil: Hoher Kontrast.
via Charlie Wood

Die langjährige Empfehlung für eine bessere Lesbarkeit findet sich unter ➝ Einstellungen ➝ Bedienungshilfen ➝ Anzeige ➝ Fokusstil: Hoher Kontrast.
via Charlie Wood
Die prognostizierte „You won the battle, but lost the war“-Situation ist nun eingetreten.
Gonzalez Rogers specifically states: “Apple was tasked with valuing its intellectual property, not with reverse engineering a number right under 30% that would allow it to maintain its anticompetitive revenue stream.” This suggests that if Apple had conducted a genuine bottoms-up analysis of the value provided by its platform and services, rather than working backwards from a revenue preservation goal, a commission might be acceptable.
If Apple were to conduct a genuine valuation exercise that wasn’t designed to preserve its anticompetitive revenue stream, the court might be more receptive to a commission structure – and the company could apply to have that injunction lifted. Effectively, Gonzales Rogers ruling is the equivalent of saying „come back to me when you’re prepared to act like a grown up.“
Unter den vielen Artikeln, die in den vergangenen Tagen über die neue Anordnung im Dauer(-Rechts-)Streit zwischen Apple und Epic geschrieben wurden (kurz: „Keine Apple Beteiligung für Web-Käufe im US-Store“), identifiziere ich mich mit Betteridges Beschreibung über die „App Store experience“.
Some aspects of the App Store experience remain great. It’s convenient to have a single place to buy apps. It’s great that I can see all my app subscriptions in a single place. But as a discovery mechanism for new apps, it’s really just meh. I would still use it for the apps I purchase, but not because it’s genuinely great: it’s just the easy option.
Fehlende Links ins Web schaden nicht nur Entwickler:innen (preislich), sondern auch Kund:innen (inhaltlich). Dort werden (Abo-)Dienste mitunter umfassender erklärt, als es das enge App-Store-Korsett ermöglicht.
Auf der Webseite von Spotify finde ich auch keine Werbebanner für SoundCloud – anders als im App Store. Wenn ich dort nach „Spotify“ suche, ist „SoundCloud“ der erste Treffer – an oberster Position und fünfmal so groß wie das korrekte Suchergebnis.

Apples konkurrenzloses Vermarkten von Werbefläche und die (dadurch?) fehlende Motivation, den Store insgesamt zu verbessern, ist für mich (als Kunde) der größere Affront.
Apple verweigert nicht nur Entwickler:innen seit Jahren eine lukrativere Beteiligung durch Transaktionen über das Web, sondern wehrt sich dagegen, den App Store wettbewerbsfähig aufzustellen.
„Cook chose poorly“ schrieb Yvonne Gonzalez Rogers (PDF) und prägte ein Zitat, das möglicherweise an Bedeutung diese Streitigkeit übertrifft.
Auf „Scan Thing“ folgt „Scan Things“ – für alles Weltliche, das ihr digital abbilden möchtet.
Produktfotos für den eigenen Online-Shop oder eine Ebay-Anzeige profitieren etwa vom mühelosen Hintergrundaustausch. Schneller kommt man nicht zu einem freigestellten Objekt, das durch einen Schattenwurf noch ein wenig realistischer wirkt.
Scan Things will insgesamt nichts bei sich selbst speichern, sondern direkt an andere Apps auslagern, teilen oder in die Zwischenablage kopieren. Für isolierten Text bekommt ihr etwa einen großen „Copy“-Button vor die Nase gesetzt.
Und dabei extrahiert ihr nicht nur über die Kamera: Scan Things werft ihr auch bereits digitale Dokumente oder Bilder vor.
Die Bedienung über die untere Menüleiste ist zu Anfang gewöhnungsbedürftig. Man lernt jedoch, zwischen den unterschiedlichen Scanner-Optionen zu wischen (statt zu tippen) und erst anschließend in das Auswahlfenster für die Erfassung zu touchen.
Leider fehlt dieser App-Neuauflage eine Option, um sie aus dem Kontrollzentrum zu starten. Ein schneller Start der App wäre ideal für den mühelosen Arbeitsablauf.
Scan Things scannt auch klassisch Dokumente – inklusive einer OCR-Texterkennung. Das Angebot von Apps, die das bereits tun, ist allerdings groß. Deshalb finden sich seine Alleinstellungsmerkmale beim 2D-Scannen von Objekten, den Textextraktionen sowie dem nicht zu unterschätzenden Workflow.
Von Linux über Android bis Windows, macOS und iOS: LocalSend zelebriert Open-Source-, Cross-Plattform-Filesharing – AirDrop-ähnlich, aber systemübergreifend.

LocalSend zwingt Computer ins gleiche Netzwerk1 und erfordert eine Installation. Damit ist es keine Ad-hoc-Lösung für Dateiübergaben, aber eine zuverlässige und verschlüsselte Möglichkeit Dokumente oder die Zwischenablage in IT-diversen Haushalten auszutauschen.
Ohne Backup-Option außerhalb von iCloud und ohne den Export in ein zu transportierendes Dateiformat vertraue ich Apples Journal-App weiterhin keine Tagebucheinträge an.

Journelly stellt hierzu den kompletten Gegenentwurf dar und ist ohnehin mehr als nur ein Tagebuch:
While my typical Journelly use-case hops between taking notes, journaling, today’s grocery shopping list, saving a few links from the web, music, movies—the list goes on… jcs from Irreal puts it best: „Journelly is a bit of a shape shifter.“ With just enough structure (but not too much), Journelly can serve all sorts of use-cases.
…auch deshalb, weil’s auf den Org-mode setzt.
While I want a smooth mobile note-taking experience, I also don’t want my notes to live in a data island of sorts. I’m a fan of plain text. I’ve been writing my notes and blog posts at xenodium.com using Org plain text for well over a decade now, so my solution naturally had to have some plain text thrown at it.
Journelly stores entries using Org markup for now, but Markdown is coming too.

So aufgeräumt präsentiert sich der Journelly-Ordner im iCloud-Drive. Ich liebe das.
Doch nicht nur der Anblick verzückt: Wenn ich dort Einträge ergänzen möchte, aber gerade in iA Writer arbeite, öffne ich einfach hier die .org-Datei. Wenn ich diesen Ordner lieber komplett lokal verwalte, synchronisiert ihn mir Synctrain trotzdem mühelos. Und selbst wenn ich Bilddateien („Assets“) mit JPEGmini schrumpfe (ohne sie umzubenennen), bleibt die Verknüpfung ins Journelly-Logbuch erhalten.
„Like tweeting, but for your eyes only“ holte mich als Slogan direkt ab. Journelly schafft einen flexiblen Rahmen fürs persönliche Journal – ganz gleich, was dort drinsteht.
Im Kern bietet die App einen einfachen Textkasten, dessen Einträge sich in der Journelly.org-Datei niederschlagen – im Klartext, umgekehrt chronologisch, ähnlich einem Weblog. Das ist genau mein Ding.
StikDebug erzielte a) nicht nicht nur eine AltStore-PAL-Notarisierung und flog b) anschließend mit TestFlight-Ticket, sondern landet c) tatsächlich im App Store.

Wie es der Zufall möchte, habe ich die dadurch nun mögliche „Just-in-time“-Kompilierung von Sideloaded-Emulatoren gerade ausprobiert.

The new prompt bar now has separate toggleable buttons for Personalization, Draft Mode, Conversational (LLM) mode, and voice mode.
You can now use a AI to help you prompt or iterate over prompts when you click the ‚conversational‘ mode button (the chat bubbles).
Once you’re in conversational mode you can also click a microphone to enable voice mode.
These modes are now separated from draft mode, but you can us them together too!
Ein Bild mit der eigenen Stimme zu erzeugen, im Gegensatz zur Tastatur, fühlt sich noch einmal ganz neu an; und auch anders als etwa Kalendereinträge.
Cheat Codes lassen sich über die Spracheingabe in Prompts quasi nicht platzieren, aber insgesamt gewinnt die Zugänglichkeit abermals enorm. Insbesondere wenn Sprachmodelle jetzt Korrekturen verstehen und anwenden oder wie in diesem Fall die Schlüsselbegriffe aus normal gesprochen Beschreibungen extrahieren.

Clocks is the first app I’ve ever built completely on my own. I had very little Swift experience when I started, but I’ve always liked brute-forcing my way into learning. It’s just more fun that way. The idea came after I bought a simple phone stand with a MagSafe charger. I liked the concept of standby mode, but it felt boring.
via App Stacks
Mit Blick auf Clocks.app fühlt sich die Auswahl der Zeitanzeige im Standby-Mode tatsächlich „langweilig“ an.