Die Verlegerklage gegen die tagesschau-App ist vom Oberlandesgericht Köln abgewiesen worden. Das Gericht stellte in zweiter Instanz fest, dass die ARD für tagesschau.de und die entsprechende App die nötige Genehmigung besitze. Das OLG ließ eine Revision zum Bundesgerichtshof zu.
PKPKT (kostenlos; App-Store-Link) klingt nach guter Unterhaltung wenn vielemitspielen. Besonders angenehm: Es ist keinerlei initiales (Account-)Setup erforderlich um über Bluetooth LE1 das virtuelle Konto anderer Taschendiebe leer zu räumen.
Derzeit nicht im Zusammenhang mit Knock zu verwenden. ↩
Texter haben gewöhnlich eine starke Meinungen über ihre Texteditoren. Writer Pro (17.99€; universal; App-Store-Link), das neue Schreibprogramm der Information Architects, Nachfolger des bereits sehr erfolgreichen iA Writer, bahnt sich (weiter) seinen Weg ins (semi-)professionelle Territorium. Das Design ist auch hier wieder ein zentrales Feature.
”We want people to think before they buy Writer Pro,“ says Reichenstein. „Writer Pro is not for everybody. It is a professional writing suite for professional writers. Don’t buy it if you’re just interested in testing cool stuff. Buy it if you want a better tool that helps you with your job as a writer, or if you are a passionate amateur.“
Teil der Anstrengung sind Workflows. Dabei sortiert man jedoch nicht einzelne Dokumente oder digitale Papierblätter, wie es beispielsweise Ulysses III tut, sondern übergibt lediglich ein Dokument in vier redaktionelle Entwicklungsstufen („Note, Write, Edit and Read„).
Wie sinnvoll das ist, probiere ich aus (und lasse mich nicht schon jetzt nach diesem ersten Text, bei dem die iCloud den Wechsel zwischen iPad, iPhone und Mac ermöglichte, zu vorschnellen Urteilen hinreißen).
Syntax Control, die Hervorhebung einzelnen Wortart (Nomen, Adjektiven, Verben, etc.), klappt in der Desktop-Version (17.99€; MAS-Link) auf Deutsch – nicht jedoch unter iOS. Am iPhone oder iPad profitieren von dieser zentralen Funktion vorerst nur englischsprachige Texte.
iA Writer war seit 2010 Feature-Vorläufer für diverse Apps und entwickelte sich bis heute konstant weiter. Nicht weniger erwarte ich auch diesmal (explizite Export-Funktion, Dropbox-Sync, etc.) und verfolge gespannt wie (mir) das weiterentwickelte Konzept gefällt.
Gelungener Auftakt der zweiten Season von The Walking Dead (4.49€; universal; App-Store-Link). Der Streifzug durch die Wälder mit Clementine hinterlässt in 1.5 Stunden mulmige Gefühle. Mindestens zwei Szenen im neuen Anlauf auf die Zombie-Apocalypse verknoten den Magen – so ging’s zumindest mir.
Nach bewährter Manier gilt es Quicktime-Events abzupassen, wenige ‚Point-and-Click‘-Passagen zu durchforsten und sich vorrangig von der Erzählung einnehmen zu lassen.
Season 2 schaut nach Spielständen aus Season 1 um eure damaligen Entscheidungen zu übernehmen. Wer den Titel nicht mehr installiert hat oder das Savegame separat speicherte, startet mit einem automatisch erzeugten Mix aus zufälligen Äußerungen und Urteilen. Die fehlende Sorgfaltspflicht beim (iCloud-)Sync darf man Telltale ankreiden.
Die ersten fünf Episoden der Season 1 haben mir beigebracht, dass man sich nie sicher sein kann, wie weit Telltale geht. Wer stirbt wann, wo und im Besonderen wie. Auch das Intro zu Season 2 hält an dieser Kunst fest.
Apples straffer Update-Zeitplan, der jede aktive iOS-Entwicklung folgen muss, ist nicht neu (und bleibt begrüssenswert).
Doch auch Apple sollte sich als Kurator seiner Software-Plattform für 2014 mehr Deadlines setzen. Entwickler müssen für Beta-Tests eigene Workarounds finden. Über welche Werbung oder welches Review ein App-Store-Kauf entsteht, bleibt ein kompletter PR- und Marketing-Blindflug. Nicht nur der Pop-up-Spam ‚Bitte bewerte diese App‚ nervt beim Thema Nutzer-Reviews und das Auffinden von echten Empfehlungen über die App-Store-Suche bewegt sich gefühlt keinen Schritt weiter (man suche nach ‚Twitter‘ und achte darauf an welcher Position sich die tatsächlichen Empfehlungen Tweetbot und Twitterrific befinden).
Ab kommenden Samstag friert der App Store für Software-Verkäufer über die Feiertage ein. Im Januar ist die Bekanntgabe von neuen Rekord-Downloads aus dieser Zeit zu erwarten. Nächstes Jahr nimmt sich Apple hoffentlich einigen der offensichtlichen Mängeln an.