iPhoneBlog.de | Das T-Shirt | Edition 2013

IPhoneBlog de T Shirts 2013

Die Edition 2013 erscheint nur einmal. Am 11. November schließt der Shop wieder. Danach wird bedruckt. Ich habe eine kleine Druckerei in Köln gefunden, die ausschließlich mit Fairtrade-Artikeln handelt, auf T-Shirt-Druck spezialisiert ist und sich über Qualität auszeichnet. Sowohl der doppelseitige Aufdruck wie auch das ökologische Material der Shirts sind exzellent. Ich verpacke ‘euer Original’ anschließend selbst. Die Lieferung erfolgt rechtzeitig bis Weihnachten.

Wir hatten bereits extrem viel Spaß mit der Vorbereitung vom Shop, Blog und dem Textildesign. Ich würde mich sehr freuen euch eine Edition 2013 zu verkaufen. Bitte hier entlang!

Alle zusätzlichen Fragen, Anmerkungen und Kommentare zum Shirt, der Bestellung sowie zur Abrechnung, bitte per E-Mail direkt an mich (info@iphoneblog.de).

Q4/2013: 33.8 Millionen iPhones und 14.1 Millionen iPads

Starten wir mit Apples Profit-Produkten, den iPhones. Im vierten Geschäftsquartal 2013, das am 28. September endete, verkaufte Cupertino 33.8 Millionen iPhones (ein Rekord für das vierte Quartal). Das 5s und 5c beteiligen sich mit (lediglich) einer Verkaufswoche an den Zahlen der vergangenen drei Monate.

IPhoneBlog de Q4 2013 iPhone

Die iPads verlebten ein ruhiges Geschäftsviertel und fanden insgesamt 14.1 Millionen Kunden. Das iPad Air geht bekanntlich diesen Freitag in den Verkauf; das iPad mini mit Retina-Display wurde für November versprochen. Die verfügbaren Kapazitäten scheinen knapp.

Seit April 2010 wurden damit insgesamt 170 Millionen iPads verkauft.

IPhoneBlog de Q4 2013 iPad

Der Mac verzeichnet mit 4.6 Millionen Geräten ein leichtes Minus gegenüber dem Vorjahresquartal, indem 4.9 Millionen Macs ihre neuen Kunden fanden.

Insgesamt schrieb Tim Cook 37.5 Milliarden US-Dollar an Umsatz in seine Bücher. Apples Nettogewinn beträgt 7.5 Milliarden US-Dollar oder 8.26 US-Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne liegt bei 37-Prozent (40% im Vorjahr).

“We’re pleased to report a strong finish to an amazing year with record fourth quarter revenue, including sales of almost 34 million iPhones,” said Tim Cook, Apple’s CEO. „We’re excited to go into the holidays with our new iPhone 5c and iPhone 5s, iOS 7, the new iPad mini with Retina Display and the incredibly thin and light iPad Air, new MacBook Pros, the radical new Mac Pro, OS X Mavericks and the next generation iWork and iLife apps for OS X and iOS.”

Die Telefonkonferenz zu den Zahlen folgt um 22 Uhr unter dieser Webadresse. Sollten darin spannende Äußerungen fallen, trage ich diese hier nach.

Apple feinjustiert die 5s-Serienbildaufnahmen

IPhoneBlog de Burst Mode

In iOS 7.0.2 and higher users can now pick their favorites and when closing choose to keep just the favorites or all the burst mode photos.

Josh Smith | GottaBeMobile

Ich war mir sicher, die Vereinfachung für den Burst-Modus kam erst mit iOS 7.0.3. Egal. Auf einem iPhone 5s lässt sich nun direkt nach der Serienaufnahme eine Auswahl der favorisierten Fotos treffen und die überschüssigen Bildmomente ohne umständliche Taps entsorgen.

An dieser Stelle kann noch einmal erwähnt werden, was für fantastische Bilder das 5s knipst (1/2/3 und 4).

LinkedIn kapert iOS-Mail

IPhoneBlog de Linkedin Intro

Und wenn du denkst, es geht nicht wilder, kommt von irgendwo ein LinkedIn daher. Nachdem das Netzwerk im letzten Jahr 6.5 Millionen Passwörter für Benutzerkonten verschusselte, spielt es jetzt selbst 'Man-in-the-Middle' und bietet einen Zwischenstopp aller eurer E-Mails auf ihren Servern an.

Der Deal ist kindisch: Ihr gebt (potenziell) eure komplette Online-Kommunikation frei und bekommt im Gegenzug eine Handvoll Kontaktinformationen in Apples Mail-App gepatched. Selten war das Motto "Du bist nicht der Kunde, du bist das Produkt!" so passend.

Neben den (offensichtlichen) Folgen für die eigene Privatsphäre (das Postgeheimnis, wenn man so hochtrabend will), sind die Sicherheitsimplikationen. Bishop Fox nannte Intro, so vermarktet LinkedIn sein Projekt, "a Dream for Attackers".

Intro works by pushing a security profile to your device; they’re not just installing the Intro app. They have to do this in order to re-route your emails. But, these security profiles can do much, much more than just redirect your emails to different servers. A profile can be used to wipe your phone, install applications, delete applications, restrict functionality, and a whole heap of other things.

Bishop Fox

Die Reichweite, die man einem Profil mit einer derartigen Installation zugesteht, ist für den unbedarften Anwender komplett intransparent. Was man verstehen muss: Die Profile sind kein Hack. LinkedIn nutzt iOS, wie es aufgebaut ist, allerdings nicht so, wie es gedacht war. Im Firmenumfeld beispielsweise beschränken oder erweitern Konfigurationsprofile die Software der Mitarbeiter_innen oder installieren interne Business-Anwendungen.

IPhoneBlog de Linkedin Intro b

LinkedIn ist bei weitem nicht der erste Anbieter, der Funktionalität und Schnittstellen, die der App Store untersagt, über ein Profil, das man sich aus dem Netz saugt, aufkratzt.

Onavo ist bekannt? Das ursprünglich kleine Start-up komprimiert Datentraffic um euch (im Monat oder Urlaub) ein paar Bits zu sparen. Dafür routet der Service jedoch jede Netzanfrage, egal aus welcher App, durch seine Datentore. (Spiele-)Entwickler lieben die systemweit eingreifende App, die in der Vergangenheit auch regelmäßig falsche Datenpakete verschluckte und die Posteingänge anderer App-Store-Produzenten mit Support-Anfragen sprengte.

Seit letzter Woche ist Onavo, mit allen seinen eingesammelten Daten, ein Baustein von Facebooks Social Graph. Die Übernahme verwundert nicht.

Bei einem Kaliber wie LinkedIn jedoch, das über mehrere Projekte direkt mit Apple kooperiert, ist Intro aber tatsächlich eine Überraschung. Mir fällt es schwer sich vorzustellen, dass Apple diese Art von HTML-Spritzen in den Design-Muskel seiner Mail-Software abnickte (und/oder zukünftig toleriert).

Unabhängig davon kann es nicht in Cupertinos Interesse sein, auf iOS den Kampf um datenhungrige Profile für Endkunden ausbrechen zu lassen.

But what happens when using profiles for non-security, non-enterprise features becomes widespread? Won’t Google, Facebook, Twitter, and just about every social or ad-supported service want the same access to make it easier to mine your private data, spam your contacts, and evade App Store restrictions?

Marco Arment | Marco.org

5s & 5c starten in weiteren Ländern

IPhoneBlog de 5s 5c Rollout

iPhone 5s und 5c werden ab Freitag, 25. Oktober in Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Französische Antillen, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, La Réunion, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Macao, Malta, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowenien, Slowakei, Spanien, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien und Ungarn erhältlich sein. iPhone 5s und 5c werden außerdem ab Freitag, 1. November in Albanien, Armenien, El Salvador, Guam, Guatemala, Indien, Kolumbien, Malaysia, Mazedonien, Mexiko, Moldavien, Montenegro und der Türkei und ab Sonntag, 3. November in Bahrain, Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erhältlich sein.

Die beiden iPhones starteten am 20. September in 11 Ländern – ein Rekord. Der Rollout in weitere Länder dauerte diesmal jedoch im Verhältnis zu Apples bisherigen Telefon-Starts länger. In sieben Generationen benötigte nur das iPhone 4 mehr Zeit über Grenzen zu springen als die zwei neuen Geräte.

Die Verfügbarkeit bei Mobilfunkanbietern verdreifachte sich in den letzten zwei Jahren und liegt aktuell bei 270 internationalen Anbietern.

Eine neue Twitter-Sternstunde: Tweetbot 3

Tweetbot 3 (2.69 €; App-Store-Link) trifft mehr als eine Handvoll mutiger Design-Entscheidungen, denen ich auf Anhieb zustimme. Damit übernehmen die zwei Tapbots Paul und Mark erneut Verantwortung – trotz noch ausstehender iPad-App.

„Gratis ist gut“ vermisste eine Erklärung

IPhoneBlog de FREE

Ben Thompson fehlte am Dienstagabend eine "Vision". Er argumentiert clever:

This, then, is my concern: Apple is in great shape, and executing wonderfully. Both new iPads look fantastic, and I want both of them. But I’m already a convert! There are many more customers who don’t yet know that the “computer for the rest of us” exists, and Apple itself doesn’t seem to know how to tell that story.

Stratēchery

Mein Problem mit dieser Oktober-Keynote, erst Apples zweites Event in diesem Kalenderjahr, war die Fülle der Ankündigungen, bei der in nur einer Stunde und 24 Minuten die Themen Mavericks, MacBooks, iPads sowie iWork und der Mac Pro über die Bühne flogen. Erneut fällt auf, dass eine ausgewogenere Produktverteilung auf zwölf statt nur zwei Monate im Jahr, erstrebenswert erscheint.

Insbesondere der permanent präsente Tagesordnungspunkt "Free is Good!", der Craig Federighi während Publikumsapplaus durch die Zähne zischte, hätte einer ausführlicheren Erklärung bedurft.

Das OS ist kostenlos, aber der Mac, auf dem es läuft, hat eine ganz gehörige Marge. Apple ist auf die 450 Millionen US-Dollar, die ihnen geschätzt in Q4 durch die Gratis-Downloads entgehen, nicht angewiesen. Das Signal, das dem 'Apps kosten nichts'-Motto der Show jedoch anhing, insbesondere bei den nahtlosen Übergängen der geballten Veranstaltung, ist (mindestens) schwierig für die App-Store-Entwickler, die Träger des Ökosystems.

Apple ließ eine Differenzierung vermissen, die die Software-Qualität, die iOS klar von der Konkurrenz abhebt, weiter ausführt. Die Preisgestaltung für App-Store-Programme wandelt sich derzeit wie nie zuvor. Mit der 'Bei uns ist alles kostenlos'-Aussage drückt sich Apple vor einem eigenen Statement; es nimmt sich selbst aus der Diskussion.

Einzig und allein ein paar dröge Schüsse an den Schiffsrumpf von Microsoft verrieten Auszüge von Apples Motivation. Das die Office-Bude, ganz im Gegensatz zu den Google-Docs-Jungs, sich allerdings die Blöße gab darauf (ausschweifend) zu antworten, zeugt nicht von Selbstsicherheit.

So, when I see Apple drop the price of their struggling, lightweight productivity apps, I don’t see a shot across our bow, I see an attempt to play catch up.

Frank Shaw | The Official Microsoft Blog

Frisch auf YouTube: die erste TV-Ad fürs ‚iPad Air‘ und der ‚Life on iPad‘-Markenspot

Begeisterungswürdig: Die Stimme von Bryan „You’re goddamn right“ Cranston…

DirektPencil

…und diese Videokomposition aus dem alltäglichen iPad-Einsatz.

DirektLifeOniPad