[tipp] Bluetooth-Tastatur entriegelt iOS-Code-Sperre

IPhoneBlog de Keyboard BT Unlock

Einfach drauflostippen!

Ein erkanntes BT-Keyboard aktiviert den iOS-Bildschirm, umgeht den ‚Entsperren‘-Slider und nimmt den (4-stelligen oder alphanumerischer) Passcode entgegen.

Version 1.0 nach sieben Jahren: Calibre

IPhoneBlog de Philip Schiller

via GigaOm

Interne E-Mails an einem öffentlichen Pranger sehen nie glücklich aus. Apples Strafmaß im eBook-Verfahren, scheinbar ohnedrakonisches Ausmaß„, steht in Kürze zur Verkündung.

Die E-Book-Welt dreht sich trotzdem schon heute weiter. Calibre, die freie Software-Suite zur Verwaltung und Verwandlung von elektronischen Büchern am Desktop springt nach geschlagenen sieben Jahren (!) auf Version 1.0 – hübscher wird die plattformübergreifende App jedoch auch mit diesem Update nicht.

IPhoneBlog de Calibre

Technisch ist der Anwendung, die ePubs durchknetet und Mobi-Dokumente konvertiert, jedoch nichts vorzumachen. Hier ein paar meiner persönlichen Highlights der Software, mit der ich regelmäßig Literatur auf mein iPad überspiele.

  • Das Plugin DeDRM entfernt den DRM-Kopierschutz aus Kaufliteratur. So schmöckert ihr eure Kindle-Bücher auch in iBooks.
  • Für die ePub-Konvertierung steht ein optimiertes Seitenlayout für das iPad mit (und ohne) Retina-Bildschirm parat, das den Text auf die bestmögliche Größe zusammenstaucht.
  • Das Plugin KoboTouchExtended frisst sich durch die Calibre-Bibliothek, ermittelt pro Buch die verbleibende Seitenanzahl bis zum jeweils nächsten Kapitel, und vermerkt diese Angabe als Fußnote.
  • Fehlende Metadaten saugt die App automatisch aus dem Netz – vom Beschreibungstext bis zur Coverart.
  • Die News-Channel beinhalten auch 80 deutschsprachige Netzpublikationen – von SPON bis Zeit.de. Diesen Nachrichten-Output presst die App mit einem simplen Knopfdruck in ein Buchformat zum Offline-Konsum.
  • ‚Annotations‘ tauscht Anmerkungen und Eselsohren mit der iPad-App Marvin (kostenlos; App-Store-Link) oder Goodreader (4.49 €; iPhone / iPad) aus.
  • Ist ein Lesewerk erstellt, wandert es mit einem Klick auf das entsprechende Lesegerät. Für iPhones und iPads wird von selbst der iTunes-Sync mit Kopiervorgang in die iBooks-Bibliothek angestossen (der drahtlose Abgleich ist ja bereits bekannt; der ‚Öffnen in‚-Dialog über Dropbox bedarf keiner erneuten Erwähnung).

Die Optionen und Einstellungen bleiben eine undurchschaubare Katastrophe. Calibre konfiguriert alles und niemand versteht es. Die UI steht sich selbst im Weg. Bleibt es beim locker-flockigen siebenjährigen Rhythmus bis zur Version 2.0, wünsche ich mir für das Jahr 2020 eine verständlichere Benutzeroberfläche, die nur annähernd dem grandiosen Feature-Katalog gerecht wird.

Patent-Ärger um FaceTime

IPhoneBlog de FaceTime

Before the VirnetX case, nearly all FaceTime calls were done through a system of direct communication. Essentially, Apple would verify that both parties had valid FaceTime accounts and then allow their two devices to speak directly to each other over the Internet, without any intermediary or "relay" servers. […]

Both sides in the litigation admit that if Apple routes its FaceTime calls through relay servers, it will avoid infringing the VirnetX patents. Once Apple was found to be infringing—and realized it could end up paying an ongoing royalty for using FaceTime—the company redesigned the system so that all FaceTime calls would rely on relay servers. Lease believes the switch happened in April.

Joe Mullin | Ars Technica

FaceTime bleibt ein Patent-(Troll-)Trauerspiel. Nach Aussage eines Prozessbeobachters soll Apple der umgeleitete FaceTime-Traffic rund 2.4 Millionen US-Dollar im Monat kosten (das offizielle Transkript der Verhandlung erscheint im November).

Als Kunde ist mir Apples finanzielle Aufwendung egal. Für mich scheint hier die direkte Verbindung zwischen zwei Gesprächspartnern das erstrebenswerte Ziel. Den im Text angegebenen 500.000 (Qualitäts-)Beschwerden, die seit der Umstellung angefallen sein sollen, schreibe ich ohne entsprechenden Vergleichswert keine Bedeutung zu.

FaceTime ist noch kein iOS-Killer-Feature aber mindestens ein prominentes Aushängeschild mit tiefer Betriebssystem-Integration. Microsofts Skype oder Googles Hangouts will man diesen Kommunikationszweig nicht (noch mehr) überlassen, weshalb der Ausgang dieses Rechtsstreits, inklusive das ehemalige Steve-Jobs-Versprechen, weiter unter Beobachtung stehen.

All-You-Can-Upload: Everpix

Everpix ist ein Online-Backupdienst für Fotos, der das private Bilderarchiv über eine sehr gute iOS-App auch von unterwegs freigibt.

IPhoneBlog de Everpix iPad

Es gibt Momente, da überdenkt man seine Backup-Strategie für Fotos. Mit zwei Time-Machine-Instanzen und einer CrashPlan-Installation fühle ich mich nicht unsicher. Hinzu kommt: Die aktuellen Fotowerke, die das iPhone täglich auf dem Kamerasensor einfriert, finden sich auch im iCloud Fotostream und im automatischen Bitcasa-Upload.

Und trotzdem: Lieber eine Kopie mehr, als weniger. Neben der Smartphone-Kamera knipse ich immer noch begeistert mit der RX100 (Affiliate-Link). Diese Aufnahmen landen zuerst in einem 'ToDo'-Ordner auf der Festplatte, werden dann aussortiert, bei Lust und Laune nach Aperture (69.99 €; MAS-Link) verschoben und danach archiviert. Ohne Mehraufwand, beispielsweise einen iTunes-Sync aufs iPad oder den manuellen Flickr-Upload, stauben die Bilder dann in ihren Ordnern ein. So geschehen, in den letzten fünf Jahren.

Everpix spricht mich deshalb doppelt an. Der Freemium-Service führt alle meine Fotos von unterschiedlichen Kameras zusammen und lädt sie als Kopie, in Originalgröße und mit allen Metadaten, zum Anschauen ins Netz. Über den Browser oder die iOS-App (universal; kostenlos; App-Store-Link) stehen sie dort bereit zum E-Mail-Versand, zum Download oder für den Upload ins nächste Social Network.

Apropos Facebook, Instagram und Flickr: Verknüpft ihr die Dienste mit Everpix, zieht sich der Backup-Service auch von hier alle eigenen Schnappschüsse.

Damit besitze ich eine vollständige und private Kopie meiner derzeit rund 50.000+ Bilder, nach Jahr und Monat sortiert und über Highlight-Algorithmen, Geo-Positionen und Quellen neu zu filtern. Der Upload von meinem Festplattenarchiv dauerte 22 Stunden. Flott. Everpix nutzt den Zugriff auf das Archivmaterial und hält euch Flashbacks, 'Fotos-von-heute-vor-einem-Jahr', täglich neu unter die Nase. Nett.

Diese Flashbacks sind allerdings nicht nur ein Zusatzfeature, sondern direkt mit dem Bezahlmodell verdrahtet. Für die ersten paar Monate ist der Foto-Upload komplett gratis. Wer länger auf seinem Foto-Zeitstrahl in die Vergangenheit zurückreisen möchte, lädt den Mac-Uploader oder sendet eine Foto-E-Mail. Kleine ToDos, die nicht verlangen private Freundesliste mit generischen Tweets zu belästigen. Damit lässt sich der Service, mit den eigenen Bildern aus den vergangenen 12 Monaten, ausgiebig testen. Ordentlich.

Ich habe trotzdem gleich die Jahresgebühr von 37 Euro eingeworfen und auch meine digitale Fotografie aus den Neunzigern gesichert. Bereits die Vorstellung, alle Fotomomente, zu jeder Gelegenheit, im Zugriff zu wissen, begeistert. Nie wieder dieses, "Ach verdammt, ich habe die letzten Auszüge noch nicht synchronisiert."

IPhoneBlog de Everpix iPhone

Everpix gibt klare Einschränkungen vor. Beispielsweise speichert der Dienst keine RAWs oder PNGs (was bei der iPhone-Fotobibliothek, die bei mir unzählige Screenshots in diesem Dateityp aufweist, auch ein Vorteil sein kann). Außerdem erlaubt weder die Webseite noch die iOS-App eine Bearbeitung von Fotos. Für Schwarzweiß-Effekte und Unschärfe-Filter bedient ihr euch anderer Anwendungen.

Im Web lassen sich (temporäre) Fotoalben anlegen, die einen öffentlichen Link enthalten und so sehr flott an eine Gruppe von Leuten verschickt werden, sogar mit der Option die Bilder in voller Auflösung zu laden. Der iPhone- und iPad-Software fehlt diese Funktion noch.

Was mich schlussendlich überzeugte, das kostenlose Testkonto in ein bezahltes Jahresabo zu wandeln, ist das clevere Caching der mobilen iOS-App. Butterweich fliegt ihr durch die eigenen Fotojahre, die mit jeder Filterfunktion immer wieder unterschiedliche Erinnerungen an die Oberfläche spült. Schon dafür ist mir Everpix den Jahresbeitrag wert.

Bessere Play-Store-Richtlinien

IPhoneBlog de Google Play Policies

Google sent an email to all its third party developers this week explaining that the company is updating its Google Play Developer Program Policies. Remember how Android is all about openness and how anyone can do anything to your device? Yea, well it turns out, that is not always the best thing for anyone.

Hillel Fuld | The Inneractive Blog

Spoiler: Keine Werbung mehr in der Mitteilungszentrale, kein SMS- und E-Mail-Versand ohne vorherige Nutzerzustimmung, keine aufspringenden Push-Ads, Apps dürfen nicht mehr empfehlen andere Apps zu löschen (!) und alle In-App-Käufe rechnet nur noch Googles eigenes Play-Store-Zahlungssystem ab.

Sprich: Apple lag mit seinen 'Review Guidelines' für App-Store-Entwickler, so umstritten und lebendig diskutiert sie auch zurecht sind, nicht falsch. Ist es ein perfektes System? Nein. Gehört es zu den besten Anläufen, die bislang ausprobiert wurden? Ich finde ja.

Das lässt sich bereits daran erkennen, wie selbstverständlich auch technikferne iOS-Nutzer Programme installieren und wieder löschen. Ein derartiger App-Boom ohne dieses kinderleichte Check-In– und Check-Out-System scheint schwer vorstellbar.

Doch darauf ruht man sich nicht aus. Von Apple erwarte ich, das quantitative Wettrüsten um die höchste Anzahl von Apps aufzugeben und in ausgewählten Fällen noch radikaler auszusortieren. Gute Apps müssen zuverlässig gefunden werden (Sucht mal nach dem Schlagwort Twitter und schaut auf die Treffer, die vor dem hochgelobten Twitterrific 5 stehen!).

An diesem Algorithmus, der Nutzerbewertungen einbezieht und bisherige Bestenlisten-Tricks unterbindet, scheint man zu schrauben.

For the first time, it appears that Apple has incorporated app ratings into their App Store Top Charts rankings. While this isn't an entirely unexpected development, it’s definitely a new change — one that we caught because we are constantly monitoring App Store positioning and visibility.

The Fiksu Blog

Richtlinien hier, Guidelines dort. Für eine (gefühlt) höhere App-Qualität sorgt bereits eine bessere Trefferquote bei App-Store-Suchen. Wenn das Rankingverfahren stimmt, ist das ein Qualitätsmerkmal für Nutzer (die dann mehr Apps laden), sowie eine direkte Aufforderung an Entwickler für bessere Software.

Für das Geschichtsbuch: die Pebble

15 Monate wartete ich auf meine Pebble in 'Arctic White'. Die E-Paper-Uhr stand (in Schwarz) bereits in den Ramsch-Regalen der US-Kette Best Buy bevor meine Kickstarter-Vorfinanzierung berücksichtigt wurden. Suboptimal.

IPhoneBlog de Pebble

Die finale Hardware, in dieser ersten Fassung von einem jungen Startup mit lediglich 10 Millionen US-Dollar an Startkapital, ist trotzdem solide. Die Uhr fällt ein wenig unförmig aus, balanciert aber ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Software ist noch frisch (kostenlos; App-Store-Link). Push-Benachrichtigungen vom iPhone, beispielsweise einem iCloud-E-Mail-Konto, kommen an. Drittanbieter-Apps wie die Runtastic-Suite (App-Store-Link) bilden erste Lauf- und Bike-Ergebnisse auf dem Mini-Bildschirm am Handgelenk ab. Mit Technikliebe begeistert man sich dafür flüchtig.

Die mitgelieferten Ziffernblätter beweisen Geschmack. Der Fokus auf das Feature Uhr ist jedoch auch die größte Schwäche der Pebble. Egal wie ansehnlich die 'Watchfaces' ausfallen, das Display verliert gegen jede Armbanduhr. Nur der Computing-Aspekt führt zum Unterschied und bleibt hier (bislang) aus.

I think the wrist is interesting. I'm wearing this (Nike Fuelband) on my wrist, it's somewhat natural. But as I said before, I think for something to work here, you first have to convince people it's so incredible that they want to wear it.

Tim Cook | AllThingsD

Ich mag meine Pebble, liebe sie aber nicht. Und ein Gimmick als Armreif ist mir für den täglichen Gebrauch zu wenig.

Zumindest hat sie Potenzial für einen Geschichtsbucheintrag, der irgendwann rückblickend einmal erklärt wie 'Wearables' in der Post-PC-Ära starteten.

Apples Herbst

IPhoneBlog de iPhones 5C 5S

via macmixing

Am 10. September geht es um iPhones, keine iPads. Das war sowieso klar.

Damit bleiben bis zum Jahresende lediglich der MacPro-Verkaufsstart, die Einführung von OS X Mavericks sowie iOS 7, überfällige Updates für iMacs und MacBook Pros, die zwei besagten iPad-Modelle sowie Tim Cooks „exciting new product categories„.

BitTorrent Sync lädt iOS-App nach

IPhoneBlog de BitTorrentSync

Die iPhone-App (kostenlos; App-Store-Link) von BitTorrent Sync funktioniert für den Dateiaustausch zum Desktop oder einem anderen mobilen Gerät wie angepriesen. Nur den (nicht ganz unwichtigen) ‚Öffnen In‚-Dialog, der mehr Dateitypen als Fotos aus anderen Apps einbezieht, vermisst die erste App-Store-Version.

Zum Austausch der privaten Schlüssel ist BitTorrent Sync eine von wenigen legitimen Anwendungsfällen für QR-Codes.

Sync makes moving big files between devices simple. Use it to remotely backup photos from your iPhone to your laptop. Use it to send work projects to your iPad at home. By the way, Sync as much as you want: there are no size caps or secret pricing tiers.

The Official BitTorrent Blog