iOS 7 erlaubt Screenshots, obwohl man zum Zeitpunkt der Aufnahme mit den Fingern durch Menüs wischt. iOS 6 dagegen beendet solche Interaktionen bevor es den Bildschirm erfasst. Das sind wundervolle Nachrichten für mich weil es dadurch erstmals möglich wird UI-Bewegungen festzuhalten – beispielsweise wie sich das Kontrollzentrum vom unteren Displayrand hochfährt oder wie sich die seitliche Navigation durch die Musik-App darstellt.
Vor einem Problem dagegen stehen Anwendungen, die die Screenshot-Erkennung als Privatsphären-Feature verwenden. Facebook Poke oder Snapchat fangen das Event beispielsweise ab und informieren den Sender, dass der Empfänger gerade ein Bildschirmfoto gespeichert hat.
Externes Abfotografieren lässt sich natürlich nie unterbinden. Leichter als nötig muss man es aber vielleicht auch nicht machen. Apple steht dieser Art von ‚Datenschutz‘ gewöhnlich zugeneigt gegenüber. Diskussionen mit Drittanbietern über machbare Mittel und Wege für die finale OS-Fassung halte ich für möglich.
Mit der zweiten Vorabversion von iOS 7 ist nun erstmals auch das iPad am Zug – zweifellos ein gutes Zeichen für den Veröffentlichungstermin im Herbst.
Auffällig: iOS 7 vereint die Benutzerführung auf iPhone und iPad. Während unter iOS 6 die Standard-Apps teilweise komplett unterschiedliche (Menü-)Strukturen bekunden, zeigt dieses Entwickler-Update ein einheitliches iPhone- und iPad-Design.
PlayStation 4, Xbox One und Wii U sind die letzten (TV-)Konsolen, die ihre Games auf Disc verteilen. Apples iOS-Vorstoß für Game-Controller-Unterstützung steht daher in direkter Beziehung zu den 575 Millionen1 "aktiven App-Store-Accounts". Keine Frage: Games beschreiten den Trampelpfad von eBooks und Musik.
Sony und Microsoft mögen sich deshalb weiter (unterhaltsam) darüber streiten, welches DRM, welchen Regionalcode, welchen Online-Zwang und welche Leihoption sie ihren Kunden unterschieben (können), der App Store hat alle diese Restriktionen schon heute etabliert. iOS-Games wählen sich auf Wunsch online ein, besitzen einen Kopierschutz, lassen sich nicht beliebig oft weitergeben und beschränken den Vertrieb nach Bedarf regional.
Publisher lieben dieses Spektrum an Kontrolle. Auch ich wäre nicht verwundert, wenn die (aktuell wieder zurückgezogenen) 'Xbox One'-Einschränkungen für Microsoft die eine oder andere Tür zu exklusiven Game-Deals geöffnet hat. Spätestens ab Herbst 2013 erfahren wir ob alle diese 'Xbox Exclusives' weiter Bestand haben.
Für iPhone und iPad ist das heute noch egal. Aktuell von Relevanz: Game-Controller-Support ist nach Apples derzeitigen Vorgaben optional. Das bedeutet: Alle App-Store-Games müssen sich auch weiterhin per Touch spielen lassen.
Wie's danach jedoch für iOS weitergeht, kann man sich ausmalen. Gus Mueller hat eine mögliche Vision zusammengeschrieben.
Then two or three years from now Apple introduces a new product category. But it's one we already know— the Apple TV. It might have a different name but it's basically the same little black box with an ARM chip in it and storage— basically an iOS device which uses the TV for output. And it has a game controller. And there's already a million games that we know and love which are using the new controller, and all these apps are pretty much ready to go on day one.
In fact, it [Digg Reader] could be a perfect fit with the rest of the Betaworks puzzle–Chartbeat could point out stories that are being read all the way through; Bit.ly could give insight into what people are linking to; and Instapaper could even show which stories people may want to read but don’t have time to, right now. Its own reader would give Betaworks a way bigger piece of the fast.
Mat Honan’s Blick hinter die Digg-Kulisse bezeichnet den in der nächsten Woche startenden RSS-Reader, in seinem iOS-Format, als „fantastisch„.
Ich fände es fantastisch wenn’s der App-Markt schafft, diese direkte Beziehung zwischen Leser und Schreiber, die ein RSS-Abo kennzeichnet, aufrechtzuerhalten. Weil: Twitter, Facebook und Flipboard sind dafür kein ausreichender Ersatz.
Der entscheidende Unterschied zwischen Twitters Vine (kostenlos; App-Store-Link) und den daraus inspirierten 3-bis-15-Videosekunden von Instagram: keine separate App (und die Machtlosigkeit bewegte Bilder aus dem eigenen Fotostream zu werfen).
„Globally I think there are a lot of phones that are called smartphones that if we got together, we’d call it a feature phone, and the user uses it like a feature phone.“
Look past a few nuisance elements of this iOS port and you’ve got one of this generation’s top strategy games on your telephone. Technology. It’s weird.