Das iPad mini Smart Cover

IPhoneBlog de Smart Stand

I liked the original Smart Cover for the iPad, but I didn’t love it. With the new, smaller $39 Smart Cover targeting the iPad mini, Apple introduced new, more troublesome flaws.

Das iPad mini Smart Cover (Affiliate-Link) haftet durch das geringe Tablet-Gewicht von ~300 Gramm wesentlich stärker. Das Mini lässt sich mit Griff ans Polyurethan an den Kunststoffdeckel vom Schreibtisch ziehen – ums baumelnde Mini muss man sich (fast) keine Sorgen machen. Das neue Scharnier ist mit Mikrofaser bespannt und schrubbt jetzt nicht mehr direkt auf dem Aluminium. Die neue ‚Dreifaltigkeit‘ klappt sich wesentlich kleiner zusammen und hinterlässt ein exzellentes ‚Anfassgefühl‘, das im angenehmen Kontrast zum kalten Gehäusekäfig steht – obwohl Apple bislang keine Leder-Version verkauft.

IPhoneBlog de Mini Smart

Ein Problem habe ich mit der Ausrichtung. Das Smart Cover verfehlt nicht selten die magnetische Ideallinie. Damit kämpfte kein iPad zuvor. Ebenfalls unbekannt: Klappt sich der Bildschirmschutz während einer seiner Arbeitspausen auf die iPad-Rückseite, rutscht der Deckel über die iPad-Stirn hinaus und liegt nicht spiegelgleich an. Übeltäter ist die kleine Lasche zwischen Magnet und den drei Falten, mit der sich die Schutzhülle an die iPad-Rundung klammert.

Die Benutzung ist unbeeinträchtigt, aber mein symmetrieverliebtes Auge stört sich am Nachjustieren.

IPhoneBlog de Cover Ausrichtung

Trotz aller Kritik: Das Smart Cover fürs iPad mini ist für das, was es leisten möchte, derzeit ohne Alternative. Insbesondere weil für mich Kompromisse in Bezug aufs Gewicht, der Zugänglichkeit (Sleeves) oder Dicke (Rückschalen) sowie natürlich der Optik, abgesehen vom reinen Transport, nicht in Frage kommen.

(Game Center-)Push-Spam

Es gibt Push-Spam, an den haben wir uns gewöhnt. ‚Spiel-mich-doch‚-Nachrichten, wie sie beispielsweise He-Man oder Need For Speed verschicken, ignoriert man.

Push-News, die über Rabatt-Aktionen oder vergünstigte ‚In-App‘-Käufe informieren, bekomme ich genau einmal, bevor ich der Anwendung die (zuvor zugestandene) Einverständniserklärung dafür wieder entziehe beziehungsweise die Software komplett vom Gerät werfe.

Apples Richtlinien lesen sich eindeutig.

5.6 Apps cannot use Push Notifications to send advertising, promotions, or direct marketing of any kind

IPhoneBlog de GameCenter Spam

Doch es geht noch penetranter. Extreme Road Trip 2 pusht nicht eigenmächtig, verschickt jedoch mit einem einzigen unvorsichtigen Tap eine Einladungen für Herausforderungen an alle eigenen Game-Center-Freunde.

Trotz Freundeslimit (500 Mitspieler/innen pro Konto) entsteht über den Netzwerkeffekt ein unerträgliches Push-Feuerwerk. Wichtige Unterscheidung: Technisch geht der Spam nicht von Extreme Road Trip 2 aus sondern vom instrumentalisierten Game Center.

Das Detail ist wichtig, weil damit nur eine Möglichkeit bleibt, die Pop-up-Flut wieder auszutrocknen: Man dreht Game Center alle aufspringenden Hinweise ab. Das hat jedoch zur Folge, auch für jeden anderen Titel keine schnellen Botschaften mehr zu erhalten. Für Fans von Letterpress oder Lost Cities ist das deshalb keine Option.

Extreme Road Trip 2 kracht mit seinem Verhalten auf Paragraf 6.5 der ‚Review Guidelines‘ und gehört untersagt, Game Center in diesem Ausmaß als Werbemaschine zu missbrauchen.

6.5 Apps that use Game Center service to send unsolicited messages, or for the purpose of phishing or spamming will be rejected

CloudClipboard – die iCloud-Zwischenablage

Mein iPad mini habe ich gestern Nachmittag, auf einer wackeligen Hotspot-(VPN-)Verbindung, am Flughafen eingerichtet. Um die (immer unterschiedlichen) Passwörter, die jeder (Online-)Dienst vor mir bekommt, nicht umständlich aus der 1Password-Datenbank des iPhones abtippen zu müssen, benutzte ich CloudClipboard (2.69 €; universal; App-Store-Link).

IPhoneBlog de CloudClipboard

Die App erfordert kein Setup sondern fragt beim ersten Start nur nach dem Zugriff auf den iCloud-Account, der daraufhin als Zwischenablage für Texte, Bilder und Links dient. Aus diesem zentralen Pool bedienen sich alle eure iOS-Geräte, die CloudClipboard nutzen. Die Anwendung läuft maximal zehn Minuten im Hintergrund und sammelt auf Wunsch alle Datenkrümel ein, die ihr kopiert.

Version 1.0 von CloudClipboard sieht nicht besonders ansprechend aus. Eine UI-Schwäche, die mich besonders stört, betrifft das Löschen von Einträgen. Die Benutzeroberfläche wartet auf eine Bestätigung der iCloud und entzieht so erst mit kleiner Verzögerung den Datensatz euren Augen.

Eine Mac-Version ist (hoffentlich) die nächste Ausbaustufe dieser sehr praktischen kleinen Softwarehilfe, die das iOS-Clipboard zwischen den eigenen iPhones, iPads und iPod touches austauscht.

3 Millionen iPads nach 3 Tagen

IPhoneBlog de iPad mini 3 Mio

Apple today announced it has sold three million iPads in just three days since the launch of its new iPad mini and fourth generation iPad—double the previous first weekend milestone of 1.5 million Wi-Fi only models sold for the third generation iPad in March.

Apple spezifiziert die Verteilung zwischen iPad mini und dem iPad der vierten Generation nicht näher. Beide Modelle gingen in 34 Ländern in den Verkauf und sind nach eigenen Angaben „practically sold out„.

Die Wi-Fi + Cellular-Version beider Tablets startet „in a few weeks in the US and in many more countries later this year.

Webdesign führt zu Verschwörungstheorie

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Apple today posted its second Samsung apology to its UK website, complying with requests by the UK Court of Appeal to say its original apology was inaccurate and link to a new statement. As users on Hacker News and Reddit point out, however, Apple modified its website at some point recently to apparently ensure the message is never displayed without visitors having to scroll down to the bottom first.

Nette Verschwörungstheorie, leider haltlos. Apple stellte bereits vor dem Release des iPad mini in seinen Startländern auf das reaktionsfähige Webdesign um. Dazu gehört auch http://www.apple.com/uk. In allen Ländern, die noch kein Mini verkaufen (wie beispielsweise Indien, Malaysia oder China), verbleiben auch deren Webauftritte unverändert.

Prominente Ausnahme: Apple.com, das den Ursprung dieser Verschwörung erklärt.

Warum 329 Euro?

Amazon und Google geben ihre ‚Minis‘ zum Selbstkostenpreis weiter. Für beide IT-Giganten sind ihre Tablets ein Mittel zum Zweck, ein Instrument fürs eigentliche Business, den Reklame- und Content-Verkauf.

Apples Geschäft ist das iPad mini.

In den vergangenen zwei Jahren rangierte die Gewinnspanne fürs iPhone leicht oberhalb von 50-Prozent; das iPad lag zuletzt zwischen 23- und 32-Prozent. Tim Cook betonte zu den aktuellen Quartalszahlen den ‘signifikant geringeren Profit’ des iPad mini gegenüber ‘allen anderen Produktlinien’. Eine Erklärung zur Preisaufstellung ist Apple dafür niemandem schuldig, Phil Schiller gab sie trotzdem.

Das iPad mini liegt mit seinem Startpreis zwischen 30 und 130 Euro über dem vermuteten Preisschirm, der sich vorab aus der Konkurrenz errechnete.

There are three questions, then, which real people will ask about the iPad mini. Do I want it, can I afford it, and which model should I get. The answers to those questions will determine how many iPad minis Apple manages to sell. But the question which most of the press concentrates on — how does the iPad mini compare to its non-Apple competitors — is one which gets asked much less often than the Apple-as-company people tend to think [The group includes all stock analysts, of course, but it also includes most technology journalists].

via Felix Salmon

Warum leistet sich Apple also die krummen 329 Euro ?

Mir leuchten drei (simple) Gründe ein:

  • Es ist absehbar, dass jedes produzierte iPad mini vor Weihnachten verkauft wird. Warum sollte man deshalb 80 € oder auch nur 30 € an Gewinn nicht einstreichen!?
  • 7.9-Zoll verkaufen sich besser als 7-Zoll – zumindest in der Werbung. Nicht umsonst legte Apple besonderen Fokus auf den Größenunterschied in seiner Keynote. Die Apple Stores begünstigen gegenüber der Online-Bestellung, dass Interessenten die Produktqualität selbst erleben.
  • Günstiger geht immer; teurer darf man nicht werden*. Apple lässt ein Preisfenster nach unten offen. Das Nexus und Kindle Fire atmen jedoch nur mit einer Ellbogenfreiheit von 100 Euro. Diese Preisdifferenz kann das iPad mini jederzeit problemlos dezimieren, wenn es dazu gezwungen wäre.

Apple betreibt ein klares Geschäftsmodell, das (nachweisbar) funktioniert. ‚Du kaufst ein iPad, wir verdienen Summe XY‚. Natürlich existiert für Summe XY ein Spielraum. Psychologische Preismarken, die man reißen möchte oder ein Mitbewerber, den man unterbieten will. Negativbeispiel bleiben die überzogenen Upgrade-Preise für die Speicherverdopplung oder den UMTS-/LTE-Chip.

Trotzdem läuft alles auf die banale Tatsache hinaus, mit den erwirtschafteten Einnahmen auch zukünftig noch neue Produkte zu erträumen, herzustellen und zu verkaufen.

Das Interesse ist daher nicht einseitig: Das bestehende (Service-)Angebot ‚frisch‚ zu halten – beispielsweise durch kostenlosen Software-Updates oder subventionierte Dienste wie iCloud – kommt ein profitables Apple auch Kunden zugute.

During the height of the netbook craze, many in the tech press kept demanding that Apple make a cheap laptop. Instead, Apple made a (relatively) expensive MacBook Air and then the iPad. And they won on both fronts. They refused to fight down.

via MG Siegler

* Apple mag keinen klassischen Ausverkauf sondern ersetzt eine Preismarke oft mit einem überarbeiteten (besseren) Gerät.

Lightning-Adapter für SD-Karten und USB nach wie vor nur iPad-kompatibel

IPhoneBlog de Lightning SD

Auch nach der Umstellung von 30-Pin auf Lightning funktionieren der ‚SD Card Camera Reader‚ (MD822ZM/A*) sowie der ‚USB Camera Adapter‚ (MD821ZM/A*) nicht am iPhone (5) sondern weiterhin nur am iPad (mini). Aufgrund des ohnehin sehr begrenzten Funktionsumfangs ist das sehr enttäuschend.

* Affiliate-Link

iPad mini – ein erster Eindruck

Das 16 GB-Modell war im Münchner Apple Store am heutigen Vormittag zuerst ausverkauft. Bis 15 Uhr war noch problemlos die höhere Speicherausstattung zu bekommen – in beiden Farben. Anstehen war also unnötig. Das Feedback aus den restlichen Stores in Deutschland klang, zumindest nach meinen Rückmeldungen, ähnlich.

Damit steht der Retail-Verkaufsstart im starken Kontrast zu den Online-Bestellungen, die immer noch auf Mitte November verweisen (wenn man nicht innerhalb der ersten zwei Minuten am vergangenen Freitag reservierte).

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Mein Ersteindruck vom Neuankömmling ist, wenig überraschend, a) leicht und b) wertig.

Auffällig viele Kinderhände fingerten heute nicht auf die iPod-Tische sondern schlichen an die Verkaufstheken der Minis. Wer nicht gleich an der Reihe war, vertröstete sich mit der nicht annähernd so umworbenen vierten iPad-Generation. Der Unterschied konnte nicht offensichtlicher sein: Während die großen Tablets von den kleinen Armen zuerst in die richtige Position gewuchtet wurden, reichten am Mini ganze zwei Finger um den perfekten Tiny-Wings-Blickwinkel zu finden.

‚Kleiner ist besser‘, niemand musste das die Kids fragen.

Im Gegensatz dazu schaute die geschulte (vornehmlich ältere) Kundschaft zuerst aufs Display, zoomte Text und hielt sich die Pixel direkt vor die Nase. Zurecht: Zwei iPhone-Jahre und sieben iPad-Monate haben uns verdorben. Der Bildschirm vom Mini ist keinesfalls schlecht, versprüht aber auch keine Retina-Pracht. Wer sich daran stößt, wartet 12 Monate und das Problem löst sich von selbst.

Nur der Formfaktor kann dieses simple Vorhaben noch durchkreuzen. Während sich das iPad mit 9.7-Zoll als Couch-Computer verkauft, sind 7.9-Zoll überraschend mobil(er). Hinzu kommt: Das iPad mini wirkt beinahe hochwertiger als sein großer Bruder – vom gesamten Gehäuseschnitt bis zu den seitlichen Buttons.

Im Breitbildformat lässt sich nicht mit zehn Fingern tippen, dafür treffen die Daumen in aufrechter Haltung mühelos jeden Buchstaben. Das funktioniert sogar besser als mit dem ‚Keyboard-Split‘.

Den dünnen Gehäuserahmen balanciert man bequem auf offener Handfläche. Rutscht der Daumen vom schmalen Gehäuserahmen aufs Display, ignoriert iOS diese Touch-Eingabe und lässt euch weiter durch Webseiten scrollen. Erst wenn Pinch-Gesten zur Vergrößerung eines Bildausschnittes fehlschlagen, bemerkt man seine Daumen-Position.

IPhoneBlog de Apple Store a

Insgesamt hatte ich lediglich zehn Minuten mit dem iPad mini. Doch schon daraus wurde klar: 329 Euro sprechen eine neue Zielgruppe an. Das Mini selbst findet Interessenten, die vorher noch kein Apple Tablet hatten. Es zählt zwar zur Gattung der iPads, steht jedoch mit seiner Art alleine.

Das iPad mini wirbt nicht um dich, um dich, den iPad-Bestandskunden. Deshalb ist auch niemand in Eile, sofort zuzuschlagen. Du, der du schon ein iPad besitzt, verpasst nichts, wenn du jetzt nicht kaufst.

Und trotzdem: Die Qualität der Hardware ist exzellent. Sie steht in keinem Vergleich mit Kindle, Nexus und Co. Noch eher konkurriert das Mini mit dem eigenen Bruder. Dem sollte man sich bewusst sein, wenn man plant, kein Mini zu kaufen sondern es nur einmal anzuschauen.