iPhone in China: die ersten drei Wochen

von alex olma | 19. November 2009 | 09:04 Uhr

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Am 31.Oktober startet der iPhone-Verkauf in China. Dabei veräußert (vorerst) ausschließlich das volkseigene Telekommunikationsunternehmen China Unicom die Geräte ohne Wi-Fi-Funktionalität. Angeboten werden Vertragsbindungen aber auch vertragsfreie iPhones zu den Preisen 3999cny (iPhone 3G 8GB ≈ 400 €), 4999cny (iPhone 3GS 16GB ≈ 500 €) und 5999cny (iPhone 3GS 32GB ≈ 600 €).

Die monatliche Vertragsverpflichtung zum Neukauf verlangt den gleichen (hohen) Startbetrag wie die vertragslosen Geräte, telefonieren diese finanzielle Vorleistung jedoch als Guthaben über die Laufzeit ab – ein ‘Kredit mit Mindestverbrauch’ oder eine ‘umgekehrte Subventionierung’ sozusagen.

Die Gespräche mit China Mobile, dem weltweit größten Mobilfunkanbieter laufen derzeit wohl noch.

“I think the iPhone is a very good phone for consumers and is very popular with young customers so China Mobile has continued negotiations with Apple to introduce the iPhone on China Mobile’s network,” said Wang Jianzhou, chairman and CEO of China Mobile at the GSM Association’s Mobile Asia Congress in Hong Kong on Wednesday.

Hinter den Kulissen sind diese Verhandlungen jedoch relativ trivial, da China Mobile und China Unicom vormals eine gemeinsame Firma darstellen, die auf ‘Wunsch’ der Regierung getrennt wurden. Es soll kein monopolistischer Eindruck entstehen…

Technisch wirft China Mobile viel Geld auf die Entwicklung einer UMTS-Alternative zum hierzulande bekannten W-CDMA-Standard, das sogenannte TD-SCDMA. ‘Vertragsfreie’ iPhones von China Unicom lassen sich daher nur ohne 3G-Verbindung mit China Mobile-Simkarten betreiben. Durch die ‘Vorfinanzierung’ mit einem hohen Geldbetrag auf der Simkarte, gestaltet sich ein Wechsel zu einem ‘anderen’ Anbieter jedoch in keinem Fall reizvoll.

Über die Verkäufe nach den ersten drei Wochen existieren keine offiziellen Zahlen. Die ersten vier Verkaufstage sollen 5000 Geräte abgesetzt haben. Plagiate und grau-importierte iPhone mit WiFi zu teils günstigeren Konditionen als dessen Vertrags-Pendant, gestalten die Lage nicht einfacher.

Und wie poliert man diese Zahlen auf?

Erste, derzeit nur in chinesischer Sprache vorliegende Gerüchte (1, 2, 3), sprechen von iPhone-Zwangskäufen für China Unicom-Mitarbeiter. Die Geräte sollen von der Firma ‘vorfinanziert’ sein und im Falle magerer Verkäufe vom Gehalt der Arbeitnehmer abgezogen werden. Das verbessert natürlich erheblich die Statistik und treibt auf der anderen Seite (eventuell) zu erhöhtem Engagement.

China Unicom dementierte die Vorwürfe, ihre (festen) Angestellten würden mit Kommissionszwängen unter Druck gesetzt werden.

(Thanks, Bin Hu!)

[games-geraffel] Auditorium, Ravensword und Star Wars

von alex olma | 18. November 2009 | 12:44 Uhr

Kategorie: Kurz angespielt und eine Kamera mitlaufen lassen. Diese drei App Store-Spiele genießen zur Zeit die Internet-Aufmerksamkeit und sollen im kürzesten Text- und Bild-Format an dieser Stelle Beachtung finden.


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Auditorium

DirektAuditorium

Das Musik- und Klangerlebnis mit kniffligem Spielelement namens Auditorium ist seit seinen ‘alten’ Flash-Tagen zurecht hochgelobt. Die iPhone-Version steht dem in nichts nach.

Die Aufforderung zum Probespielen unter http://www.playauditorium.com/ sei hiermit ausgesprochen. Danach können für kleines Geldeinheiten die Musikströme auch auf dem iPhone geschubst werden.

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-> App Store-Link


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Ravensword: The Fallen King

DirektRavensword

Anhänger von Rollenspielen wie The Elder Scrolls oder auch Baldur’s Gate dürfen nun auch am iPhone große Zeitressourcen verbrennen.

Ravensword erzählt in mehreren Spielstunden die Geschichte eures gedächtnisschwachen Protagonisten. Im mittelalterlichen Ambiente stapft ihr dabei durch eine offene Spielwelt der Game-Engine Unity. Neben dem Umsägen von allerlei Zwergen und ‘Hüppelwesen’, rüstet ihr euren Charakter auf und erledigt für den finanziellen Unterhalt ‘Auftragsarbeiten’.

Ein sehr vielversprechender Titel, der ganz beeindruckend auf einem iPhone 3GS über den Bildschirm fleucht.

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-> App Store-Link


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Star Wars: Trench Run

DirektStar

THQ fliegt mit offizieller Star Wars-Lizenz in den Todesstern App Store. In einer Sternenschlacht bestreitet man den Missions- oder Arcade-Mode, in dem man sich mit ein paar flinken Tie Fightern um die Zukunft von Darth Vaders Neubau duelliert. Wer sich nicht allzu ungeschickt im schwerelosen Raum anstellt, hat noch wenigen Minuten das Pulver des Spiels verschossen. Danach helfen auch nicht die originalgetreuen Zwischensequenzen des Films oder eine Highscore-Hatz weiter, um den Titel noch einmal zu starten.

Schade.

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-> App Store-Link

2x neue iPhone-Werbespots – Gift und Song

von alex olma | 18. November 2009 | 11:19 Uhr

Zwei neue, 30-sekündige Wohlfühl-Spots schaltet Apple seit Gestern auf ihrer Webseite und verweist darin auf die überschrittene Höchstmarke von 100.000 App Store-Programmen. Die deutschen Spots (1, 2, 3) sind diesbezüglich noch nicht so fortgeschritten und wollen ‘nur’ von 90.000 Anwendungen wissen…

DirektGift


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DirektSong

via Apple

Offizieller iPhone-Unlock der Classic-Geräte

von alex olma | 17. November 2009 | 10:00 Uhr

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Am 09.November 2007 startete das iPhone für 399€ mit drei Tarifstufen (Complete M, L + XL) im regnerischen Deutschland. Kunden der ersten Stunden durften Anfang letzter Woche ihre Classic-Geräte offiziell vom Sim- und Netlock befreien lassen.

Dazu ist die telefonische Angabe der eindeutigen IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identity) notwendig. Diese war bei der ersten Gerätegeneration noch in dessen Metall-Rückseite eingraviert. Mit der Veröffentlichung des iPhone 3G findet sich die 15-stellige Nummer ausschließlich unter den Einstellungen -> Allgemein -> Info sowie auf der Innenseite des Simkarten-Einsatzes (Danke an die Kommentare!)

Soweit aus unseren Kommentaren zu entnehmen, übermittelte T-Mobile die Nummern in mehreren Fällen erfolgreich an Apple, so das sich (möglicherweise ausgemusterte) Classics ab sofort (offiziell) mit jeder Simkarte betreiben lassen. Damit gibt das schnieke Geräte sicherlich ein zauberhaftes Weihnachtsgeschenk für jüngere Familienmitglieder ab.

Wie iPhoneBlog-Kollege Thorsten in der letzten ‘Bits und so’-Folge berichtete, scheint (zumindest bei seinem Anruf) kein Datenbankabgleich zwischen IMEI-Nummer und Gerätetyp zu existieren. ‘Schusselig’ wie der gute Mann ist, übermittelte er der netten Telefondame seine IMEI des T-Mobile 3GS-Gerätes, das sich knapp 24 Stunden später als sim- und netlockfrei gegenüber iTunes auswies.

Der Unlock ‘überstand’ ganz regelkonform sogar einen zwischenzeitlichen Geräteaustausch, bei dem höchstwahrscheinlich alle IMEI-Einstellungen vom defekten Gerät auf das Austausch-iPhone überspielt wurden. Die ganze Geschichte gibt es in der aktuellen BUS #173 ab Minute 72.

Über ‘Verfahrens- oder Grundsatzfehler’ sowie dessen Dauerhaftigkeit lässt sich lange spekulieren und erst ab einer höheren Fallzahl bei fortgeschrittener Zeit eine abschließende Bewertung tätigen. Für den jetzigen Moment bleibt es eine schöne Anekdote zum zweijährigen iPhone-Geburtstag in Deutschland.

Apple Store: Concierge-App und EasyPay-Bezahlsystem

von alex olma | 16. November 2009 | 19:37 Uhr

Gerüchte, die Spaß machen.

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MacRumors möchte aus mehreren Quellen erfahren haben, dass Cupertino an einer iPhone-Anwendungen für Apple Store-Besucher schraubt, die unterstützend bei Reservierungen und persönlichen Terminvereinbarungen unter die Arme greift. Dabei soll der ‘Concierge’-Funktionsumfang der Apple-Webseite der jeweiligen Retail-Geschäft (beispielsweise München oder Hamburg) abgebildet werden. Anscheinend arbeiten bereits Apple Store-Mitarbeiter im Kundenkontakt auf einer entsprechenden Anwendung.

Eine öffentliche Endverbraucher-Software wäre sicherlich keine Revolution, jedoch ein weiterer kleiner Baustein, der zum ‘Apple Store-Einkaufserlebnis’ beiträgt.

via MacRumors

Das Thema ‘Einkaufen im Apple Store’ bringt uns noch zu einer weiteren Neuerung, von der AppleInsider kürzlich berichtete. Demnach soll das mobile Bezahlsystem, mit dem die Store-Mitarbeiter ohne stationäre Ladenkasse Kunden den Einkauf erleichtern, von einem Windows-basierte PDA auf die iPod touch-Hardware umgestellt werden.

Die ‘EasyPay’-Terminals bestehen aus WiFi-angebundenen iPod touch-Geräten, die in eine spezielle Hardware mit Kreditkarten-Lesegerät und Barcode-Scanner gegossen sein sollen. Bereits seit April halten sich die neuen Geräte für den ‘Point-of-Sale’ in den Gerüchten. Das Firmware 3.0-Update war jedoch notwendig, um über den Dockanschluss mit externen Geräte (wie beispielsweise einem Barcode-Scanner) zu kommunizieren.

AppleInsider | Exclusive look at Apple_s new iPod touch-based EasyPay checkout.jpg

Erste Tests sollen im Palo Alto-Store in der Nähe von Cupertino bereits durchgeführt worden sein. Die Gerüchteküche möchte von einem schrittweisen Ausrollen der Bezahlsysteme in die weltweit knapp 300 Store über die nächsten sechs Monate erfahren haben.

AppleInsider | Exclusive look at Apple_s new iPod touch-based EasyPay checkout-1.jpg

via AppleInsider

Japan-Nachlese: iPhone immer noch ohne Konkurrent aber mit Entwickler-Problemen

von alex olma | 16. November 2009 | 13:22 Uhr

Mittlerweile kann man von ‘einigen Jahren’ sprechen, die das kleine Apple-Telefon bereits unter uns verweilt. Und noch immer bleibt (m)eine Faszination.

Auf dem letztwöchigen Streifzug durch Tokyo habe ich versucht ein Gerät aufzuspüren, das mir nur ansatzweise Gründe für eine horrende Urlaubsausgabe im Bereich Elektronik-Einkäufe liefern kann. Einfach mal was Neues, ist ein komplett nachvollziehbarer Drang.

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Gefunden habe ich auf mehreren (Jagd-)Tagen über die Elektronikmeile Akihabara nichts, dem ich blind Geld hinterherwerfen wollte. Zwischen hochgezüchteten Taschenrechnern und miniaturisierten Netbooks stachen lediglich Einzel-Funktionen der neuen Highend-Geräte positiv hervor. Hier mal ein eine ausziehbare Tastatur, die ein exotisches Linux bedient, dort der Finger-Scanner auf einem hochaufgelöster Bildschirm im Hosentaschenformat. Ein funktionierendes Gesamtpaket bleibt (leider) vermisst.

Japan ist auch nicht unbedingt für seine iPhone-Freundlichkeit bekannt, weshalb das Apple-Telefon nach einzelnen Positiv-Ausreißern ganz eindeutig nicht in der aktuellen Top 10-Bestenliste für Mobilfunktelefone rangiert. Mein persönlicher Tipp an Cupertino wäre dem Softbank-Telefon eine Vorrichtung für kleines ‘Gebimmel’ zu spendieren. Die kleinen Anhänger für Figuren, Plüschbären und Bändchen führt nämlich wirklich jeder Japaner am Telefon spazieren.

Zurück zum Thema. Was war das eigentlich? Das iPhone ist toll, oder so.

Eine sehr schöne Kolumne hat Michael Gartenberg für Engadget fabriziert, in der er herauskristalisiert, das nicht die schiere Anzahl von 100.000 Anwendungen im Fokus stehen sollte, sondern die Möglichkeit für Konsumenten auch an diese Zusatzfunktionalität zu gelangen – sowohl für den Arbeitseinsatz als auch das Unterhaltungs-Bedürfnis.

All diese kleinen Großartigkeiten, die sich Applikationen nennen, werden in den (zurecht debattierten) Grabenkämpfen über App Store-Genehmigungen leicht vergessen. Mit dem derzeitigen System werden diese Diskussionen auch nicht abreißen. Aktuellstes Beispiel scheinen Spiele, die auf der Game Engine Unity beruhen. Der potenzielle Hitkandidat Ravensword hat – wie anscheinend mehrere andere Entwickler, die auch auf Unity setzten – eine Ablehnung erfahren. Das Grafik-Entwicklerwerkzeug soll ‘unzulässige’ iPhone-Schnittstellen benutzt haben. Es ist jedoch bereits nachgebessert worden.

Im gleichen Kontext bleibt zu erwähnen, das gegen Entwickler Strom8 Klage eingereicht wurde, da ihre Programme iMobsters, World War oder Vampires Live über die Unity-Schnittstelle Telefonnummern seiner Benutzer einsammelten – eine Nachbesserung wurde im hauseigenen Forum versprochen.

Und trotzdem bleiben ‘private APIs’ eine (vieldiskutierte) Limitierung für Entwickler.

Twitter _ enormego_ Do NOT use the private UIA ....jpg

Apropos Entwickler. Apple sucht mittlerweile (anscheinend) selbst nach Software-Entwicklern sowie Mitarbeitern, die sich mit Webkit-Anwendungen auskennen.

Your work will involve collaboration with iPhone teams as well as with OS X development teams. Along with excellent skills in object-oriented software design and programming, you are expected to have real-world experience optimizing size and performance of applications and frameworks.

Die Wucht des App Stores scheint derzeit nur an der Verfügbarkeit von fähigen Entwickler begrenzt.

enormego. - Company » Contact.jpg

100,000 apps is impressive but it’s not the number that matters — it’s the depth and quality of those applications and the ability for consumers to use their devices for play as well as for work.

Neben unzähligen Neuentwicklungen drängen sich auch (Spiele-)Klassiker in die App Store-Tür. Capcom veröffentlichte in der letzten Woche sein super-schweres Ghosts’n Goblins Gold Knights (2.39 €; App Store-Link) das mich viele Stunden und Nervenstränge im Flieger von Tokyo nach München unterhalten konnte. Mit R-Type steht demnächst der Charme einer weiteren Kindheitserfahrung auf der Veröffentlichungsliste. DotEmu soll sich für die Umsetzung des Side-Scrolling-Shooters aus dem Jahr 1987 verantwortlich zeigen.

Ob dafür schon das lange angekündigte iControlPad zum Einsatz kommt, bleibt mehr als fraglich. Immerhin hat Zodttd ein neues Video veröffentlicht und uns per Mail ein baldiges Testmuster versprochen.

DirektiControlPad

Kein Wunder also, das sich bei diesem Entwicklersturm mobile Werbeanbieter wie Admob großer Beliebtheit erfreuen. Nachdem sich Google diesen Kandidaten für 750 Millionen US-Dollar in der letzten Woche sicherte, soll einige Zeit zuvor Apple selbst die entsprechenden Übernahme-Gespräche geführt haben.

Geld über alle Kanäle sozusagen.

Da wollen auch die Videoplattformen mitmachen. Brightcove 4 und Vimeo springen auf den rasenden iPhone-Zug auf. Brightcove 4 nimmt sich dabei die Quicktime API und rendert den individuellen Player drumherum. Vimeo re-encodiert zumindest schon einmal die Mitarbeiter-Empfehlungen und den HD-Vitrine iPhone-kompatibel. Nicht viel, eher ein Anfang. YouTube und Blip.tv hatten sich auf die iPhone-Limitierungen bereits frühzeitig eingestellt.

Soweit dieser – zugegebenermaßen recht sprunghafte – Wocheneinstieg einiger Themen aus der letzten Woche.

Stein des Anstoßes: der App Store-Zulassungsprozess

von alex olma | 13. November 2009 | 10:34 Uhr

Under The Microscope » Blog Archive » Airfoil Speakers Touch 1.0.1 Finally Ships.jpgUnder The Microscope » Blog Archive » Airfoil Speakers Touch 1.0.1 Finally Ships-1.jpg

Der App Store ist kaputt. Soweit, so bekannt. Die neusten Ansammlungen von – nennen wir sie einmal ‘Beschwerden’ – reihen sich jedoch in den letzten Tagen wie Perlen auf eine Schnur.

Chronologisch unkorrekt fangen wir bei den Audio-Experten von Rogue Amoeba und der Airfoil Speakers Touch-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) an. Seit April fungiert dank der hier vorgestellten iPhone-App das Apple Telefon als Lautsprecher von Klängen eines entfernten Mac- oder PC-Computers – egal aus welcher Anwendung der Sound am Rechner dröhnt.

Mit kleinen Fehlerbehebungen aber identischer Funktionalität steckte die aktualisierte Version 1.0.1 die letzten dreieinhalb Monate im Zulassungsprozess. Der Grund für drei Ablehnungen sind die beliebten Trademark-Verletzungen. Airfoil greift mit der eingereichten Version auf das Apple-Bildmaterial zurück, mit dem sich ein Mac im Netzwerk zu erkennen gibt. Das ist sowohl im Finder sehr hilfreich um sich durch eine größere Anzahl von Computern zu navigieren, bei Airfoil hilft es der Erkennung von welchem Geräte gerade Audiomaterial empfangen wird. Des Weiteren bastelte Rogue Amoeba das Programm-Icon der Audioquelle mit in die Update-Version. Standardgrafiken wohlgemerkt.

Ein echter Mehrwert, den Apple jetzt jedoch konsequent mit Ablehnungen unterbunden hat. Der für Rogue Amoeba gangbare – derzeit wohl einzige, zu leistende Wiederstand – erfolgt mit der Einblendung einer Platzhalter-Grafik, die auf folgende (Erklärungs-)Webseite verweist.

Rogue Amoeba | Donate to the EFF.jpg

In order to ship a bug fix to you, Apple demanded that we remove functionality from Airfoil Speakers. Specifically, Apple refused to allow us to show the machine from which the audio was coming and the icon of the source app, citing “trademark concerns”.

Konstruktiver Protest!

Wenig tröstlich ist unter diesen Gesichtspunkten, die ansonsten zu befürwortende Überarbeitung der iPhone-Entwicklerseite. Diese soll den aktuellen ‘Begutachtungs-Status’ auf einer Zeitachse besser aufschlüsseln.

Apple App Store Takes Tiny Step Toward Transparency | Gadget Lab | Wired.com.jpg

via wired

Davon gar nicht mehr betroffen sein möchte Joe Hewitt, der sich bislang als Software-Entwickler mit der (zurecht) hochgelobten Facebook-Anwendung beschäftigte. In einem kürzlich veröffentlichten (und stark medial erfassten) Twitter-Beitrag, gab er das Projekt aufgrund der Einschränkungen bei den App Store-Genehmigung ab.

Twitter _ Joe Hewitt_ For every dev that leaves ....jpg

Having said that, I have only one major complaint with the App Store, and I can state it quite simply: the review process needs to be eliminated completely.

-> Innocent Until Proven Guilty

Die Facebook-Anwendung in Version 3.1 mit Push-Funktionalität lässt weiter auf sich warten.

Geringer Marktanteil / viel Profit (Update)

von alex olma | 12. November 2009 | 11:36 Uhr

Apple erwirtschaftet mit 7.4 Millionen verkauften iPhones im Quartal 3 2009 mehr Gewinn als Nokia mit 108.5 Millionen Mobilfunkeinheiten und bestreitet damit die Position des profitabelsten Mobilfunkverkäufers. So lauten zumindest die geschätzten Angaben der Wirtschaftsanalysten von Strategy Analytics in ihrem vorgestern veröffentlichten Bericht.

We estimate Apple’s operating profit for its iPhone handset division stood at $1.6 billion in the third quarter of 2009. Apple overtook Nokia for the first time, which recorded a lower $1.1 billion of operating profit. With strong volumes, high wholesale prices and tight cost controls, the PC vendor has successfully broken into the mobile phone market in just two years.

Schenken wir in diesem Moment den letzten Gartner-Zahlen von August (noch einmal) Glauben, dominiert Nokia den weltweiten Mobilfunkmarkt mit runden 37-Prozent. Apple schafft es in der ‘Smartphone-Statistik’ im Vergleich auf ‘überschaubare’ 2.5-Prozent. Während Nokia über den besprochenen Quartals-Zeitraum von ihrem Vorzeigeprodukt – dem N97 – ganze 500.000 Einheiten verkaufen konnte, setzte Apple am ersten 3GS-Verkaufswochenende stolze eine Millionen Geräte ab.

Es gilt daher nicht die Marktanteile sondern den erwirtschafteten Profit ins Blickfeld zu rücken – findet auch MG Siegler.

According to the report, Apple made $1.6 billion in operating profit off of the iPhone in Q3. Nokia, meanwhile, made $1.1 billion. Let’s put this in perspective. Recent numbers suggest Nokia controls roughly 35% of the worldwide handset market. Apple? About 2.5%.

Not 25%. Two point five percent.

Auch der iPhone-Verkaufsstart von Orange in Großbritannien fiel nach eigenen Angaben im Vorweihnachtsgeschäft gesegnet aus. 30.000 Geräten konnten anscheinend am ersten Verkaufstag nach dem Fall der Exklusivbindung am 10. November abgesetzt werden.

Twitter _ Conor Maples_ Orange UK had sold more th ....jpg

Apropos Verkaufsstart. Soviel zur derzeitigen nicht-existenten Konkurrenzsituation von Charles Jade….

Opening Weekend_ iPhone vs. Pre vs. Droid.jpg

Oder wie schrieb Robert Scoble zu seiner Droid-Begutachtung so treffend:

Second, the hardware. I totally disagree with CrunchGear on this point. Greg Kumparak said that the Droid is “a shining example of great industrial design.”

Oh, please.

It’s a phone an engineer could love. Compared to the iPhone or the Palm Pre it isn’t even in the same league.

Und daran ändern auch iDon’t-Werbespots nichts. Die verstehen nämlich nur Technikmenschen Menschen der Technik. Die Netzqualität scheint in Amerika noch einmal ganz andere Vergleichsdimensionen anzunehmen – anscheinend kann man damit werben. Am eigentlichen Produkt ändert sich dadurch jedoch nicht viel…

The Droid fails AS A PRODUCT when compared to Palm Pre and iPhone

Update

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Der aktuelle Gartner-Report bestätigt den aufgezeigten Trend. Während der Smartphone-Markt gegenüber dem Vorjahreszeitraums insgesamt um 13-Prozent zulegen konnte, knapste sich das iPhone davon mittlerweile 17.1-Prozent ab. Im Quartal 2 des Vorjahres waren es nach Gartner noch 12.9 Prozent.

Apple’s worldwide smartphone share reached 17 per cent as iPhone sales totalled 7 million units in the third quarter of 2009 following the continued rollout of the iPhone 3GS in new countries. Its ASP is holding steady and sales in the fourth quarter should be even stronger as Apple starts selling in China, through one additional carrier in the UK, and in an additional 16 countries.

Über die ersten iPhone-Verkäufe in China existieren unterschiedliche Erfolgsaussagen. Es handelt sich zwar potenziell um einen riesigen Mobilfunkmarkt, China Unicom ist jedoch definitiv der ‘kleinere’ – und wie man mir bestätigte ‘unattraktivere’ Anbieter, der außerdem mit einer hohen Verfügbarkeit von sim- und netlockfreien Grauimporten (unter anderem) aus Hong Kong zu kämpfen hat.

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