iPhone-Hardware im Wandel? Software bereits konkurrenzlos?

von alex olma | 30. Dezember 2009 | 16:31 Uhr

Für den 05. Januar 2010 (nächsten Dienstag) setzt Google eine Pressekonferenz an, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Details zum Nexus One – dem ‘Google Phone’ – bereithalten wird. Durchaus spannend.

Eine wirklich clevere ‘Smartphone’-Konkurrenz nach dem iPhone-Siegeszug seit 2007 wird bislang schmerzvoll vermisst, nachdem auch der Palm Pre sich im ersten 3/4 Jahr nach seiner Veröffentlichung noch keine nennenswerten Marktanteile ergaunern konnte. Zumindest scheint sich Microsoft zugeneigt wird Microsoft in Übernahme-Gerüchte gehüllt. Aber ich schweife ab.

Bereits mehrfach in der zweiten Jahreshälfte 2009 tauchte die Bezeichnung ‘iPhone 3GS 8GB’ auf. Aufmerksame Leser entdecken den ‘überschüssigen’ Buchstaben ‘S’, der sich (zumindest derzeit) nicht in einem Satz mit 8GB verträgt. Mit der Einführung des iPhone 3GS wurde bewusst im Sommer das Vorgängermodell 3G im Verkauf gelassen. Zugunsten einer preisgünstigeren Hardware. Das dies jedoch nur eine Übergangslösung sein wird, ist aufgrund sinkender Fertigungskosten klipp und klar.

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Im Apfeltalk-Forum findet sich jetzt erneut ein (Verpackungs-)Hinweis auf ein iPhone 3GS-Modell mit der Speichergröße 8GB. Offizielle Ankündigungen stehen (ohne Verwunderung) jedoch bislang aus. Denkbar ist ebenfalls, sich von der 8GB-Speicherklasse komplett zu verabschieden, und bis zu einem Nachfolger die Produktion sowie den (eventuell günstigeren) Verkauf von 16 und 32GB-Modellen fortzuführen.

Auch wenn der zusätzliche Speicher- und CPU-Dampf unter der 3GS-Plastikhaube guttut, die Software bleibt die eigentliche Revolution. ‘Doodle Jump’ verkaufte sich zum Preis von 0.79 € (App Store-Link) im Zeitraum vom 23. – 27. Dezember rund 180.000 Mal. Tapulous setzt mit ‘Tap Tap Revenge 3′ (kostenlos; App Store-Link) auf In-App-Verkäufe und hob den vormaligen Basispreis der Anwendung letzten Mittwoch auf. Dies bescherte 300.000 Downloads. Alleine zum Weihnachtstag.

Passend zum App Store-Boom sendet der US-Sender CNBC am kommenden Donnerstag das TV-Spezial ‘Planet of the Apps‘ – einen einstündigen ‘revolution in mobile technology’-Einblick.

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PopCap verspricht ‘Plants vs. Zombies’ für Ende Januar

von alex olma | 30. Dezember 2009 | 15:26 Uhr

DirektPlants

Ganz versteckt in den Facebook-Kommentaren entfleucht PopCap ein Veröffentlichungstermin für seine bereits angekündigte iPhone-Version von ‘Plants vs. Zombies’. Ende Januar soll demnach das süchtigmachende Tower Defense-Spiel in Form eines Downloads dem App Store entspringen. Der Spieletitel – oben dargestellt im rhythmischen Musikvideo-Mix – um Pflanzen und Untote, fand sich in unzähligen ‘Bestenlisten’ des sich dem Ende neigende (Videospiel-)Jahr 2009.

Wie zahllose andere Titel, befindet sich auch PopCap mit Ausschnitten seines App Store-Katalogs im Jahresschlussverkauf. Der Ping-Pong-Zeitfresser ‘Peggle’ für 1.59 € (App Store-Link) ist dabei einer der verlockensten Vertreter…

Weihnachtsgeschäft (und) 2009 erfolgreich; alles schaut auf 2010

von alex olma | 28. Dezember 2009 | 23:51 Uhr

Mit großen Sprüngen visieren wir das Jahr 2010 an.

Während die Weihnachtstage geprägt sind von der großen Gerüchteküche um eine mögliche ‘iSlate’-Plattform, verlief das bestehende Geschäft erwartungsgemäß rund. Wenn Anfang Februar 2010 die Quartalszahlen der vergangenen Monate ausgepackt werden, erwartet Broadpoint AmTech-Analyst Brain Marshall 11.3 Millionen verkaufte iPhones. Der dominantere Anteil der gängigen Analysten-Schätzungen pendelt sich jedoch auf 8-9 Millionen Geräten ein. Nichtsdestotrotz: Alles in einem Quartal!

Die Geschäftszahlen aus Q4 2009 hatten wohlgemerkt 7.4 Millionen Apple-Telefone über die Ladentresen wandern lassen. Ohne Verwunderung fällt daher die Schönheitswahl Wahl zum populärsten Telefon der Nielsen-Gruppe in den USA für 2009 auf das Apple iPhone.

via arstechnica

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Auch der App Store kann sich nicht beklagen und legte nach Aussagen der Analysten von Flurry über 50-Prozent mehr Downloads (nicht zu verwechseln mit Verkäufen) im Dezember gegenüber seinem Vormonat auf die Zahlenwaage. Flurry-Statistiken beziehen ihre Erhebungsgrundlage (nach eigenen Angaben) auf 45 Millionen beobachtete Anwender. Wie gehabt: Vorsicht sollte bei solchen plakativen Aussagen immer geboten bleiben.

Eine andere ‘große Nummer’ im App Store-Statistikgeschäft fungiert unter dem Namen AdMob. Die von Google für 750 Millionen Dollar, Anfang November, erworbene Daten-Sammelstelle streitet sich (noch) mit der ‘U.S. Federal Trade Commission’ um dessen Übernahme. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters forderten Consumer Watchdog und Center For Digital Democracy dazu auf, den vereinbarten Abschluss noch einmal prüfen zu lassen.

via techcrunch

Während ‘iTunes Connect’ in den heutigen Abendstunden (langsam) von seiner kleinen Weihnachtspause für die App Store-Entwickler zurückkehrt, wirbelte es am vergangenen Sonntag kräftig durch den New York City-Gerüchtewald. Über den Online-Store von AT&T waren unter Angabe der dortigen Postleitzahlen keine Apple-Telefone zu beziehen.

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Schnell verbreitete sich ein nicht zu haltendes Gerücht über ungenügende AT&T-Mobilfunkmasten, die der datenintensiven iPhone-Versorgung nicht standhalten könnten. Auch wenn eine offizielle Erklärung ausbleibt, jetzt laufen die Online-Verkäufe wieder.

26C3 Chaos Communication Congress – Fahrplan/Streaming

von alex olma | 27. Dezember 2009 | 12:37 Uhr

Am heutigen Sonntag startet in Berlin der Chaos Communication Congress. Die erste Google-Stichwortsuche nach ‘26C3 Fahrplan‘ führt direkt auf eine iPhone-Anwendung, die den Zeitplan der Vorträge über die viertägige Veranstaltung auf das Apple-Telefon befördert. Hannes Laubinger liefert mit seiner Anwendung (App Store-Link) eine kostenfreie Übersicht der geplanten Veranstaltungen mit Details zu dessen Referenten, Ort, einer Kurzbeschreibung und der Möglichkeit seinen ‘Stundenplan’ zusammenzustellen.

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Gegenüber dem wikiformatierten Zeitplan im Safari-Browser sind hier ebenfalls die Links zur offiziellen Streaming-Seite untergebracht.

Alternativ lässt sich an dieser Stelle der Webverweis auf http://c3.ckck.de/ anbringen, welcher neben einem optimierten Fahrplan iPhone-taugliche Live-Streams aus Saal 1-3 anbieten.

Update

Funktioniert derzeit leider nur mit (einem) abgehackten 20-Sekunden-Schnipsel.

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Wie gewohnt darf zur Vorsicht bei der Verwendung von (jeglichen) elektronischen Geräten auf und rundum des Kongresszentrums geraten werden. Gerade iPhones mit Jailbreak und SSH-Zugang ohne geändertes Standardpasswort dürften sich dieses Jahr besonderer Beliebtheit erfreuen. Falls es jemand der Besucher überhaupt wagen sollte…

‘Bild’ sieht Wettbewerbsverzerrung durch kostenlose Tagesschau-App und Kulturminister stimmt zu

von alex olma | 26. Dezember 2009 | 14:01 Uhr

Nach dem Warten auf den Weihnachtsmann, folgt das Warten auf den 09.Januar 2010. Nach vier Wochen wird dies der erste Tag sein, an dem die Käufer der ‘Bild’-Nachrichtenanwendung nur noch ein schwarzes ‘Bild’ vorgesetzt bekommen. Die fehlende Kommunikation, dass die ersten 79 App Store-Cents als Grundlage für ein Abo-Modell zu verstehen sind, erwirkte neben einer Chart-Höchstplatzierung ebenfalls 760 negativ ’1-Stern-Bewertungen’.

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Im Laufe der vergangenen Vorweihnachtszeit sahen sich die ‘Bild goes App’-Konsumenten neben ‘unzureichenden’ Informationen auch mehrfach Beschimpfungen als ‘verirrte Web-Kommunisten’ aus den Reihen der Axel Springer AG-Chefetage ausgesetzt. Zwei Tage vor Heiligabend folgt eine nicht falsch zu interpretierende eindeutige und offizielle Pressemitteilung, in denen der Verlag die Ankündigung der ARD für ein ‘kostenloses Applet der Tagesschau‘ kritisiert, die im ersten Quartal 2010 für alle iPhone- und Smartphone-Kunden folgen soll.

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Dabei missinterpretiert die Axel Springer AG bewusst den Grundversorgungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die (wahrscheinlich irrtümlich) als ‘Fernsehanstalten’ bezeichnet werden. Ich empfehle dem Lektorat des Qualitätsmediums die Lektüre des Rundfunkänderungsstaatsvertrages von 1998, in der das Aufgabenspektrum für Mediendienstleistungen festgelegt wurde.

Das Einzige, was hier ‘mit Befremden zur Kenntnis genommen’ werden sollte ist, dass die Öffentlich-Rechtlichen lediglich einen einstelligen Prozentbetrag ihrer Einnahmen in deren Internet-Auftritt investiert. Wenn das iPhone als ‘neuartiges Rundfunkempfangsgerät’ gebührenpflichtig ist, sollten die Angebote darauf auch nutzbar sein. Stichwort Mediathek.

Aber es schön zu verfolgen, wie unabhängig unsere vierte Macht im Staat der Politik auf die Finger schaut. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender fragte über die letzten Jahre ein wenig zu forsch in den politischen Kreisen nach (YouTube-Auswahl), bevor er auf Roland Koch prallte (‘Politik vs. Pressefreiheit – Klarmachen zum Showdown‘). Gegen den Zugang für Informationen Bildung, wettert nun auch unser gewählter Volksvertreter im Kulturstaatsministerium. Bernd Neumann von der CDU lässt sich am ersten Weihnachtstag folgendermaßen zitieren: “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte mit Gratisangeboten für das iPhone nicht unnötig neue Geschäftsmodelle der privaten Anbieter gefährden“.

Der ‘Medienpolitiker’ Wolfgang Börnsen (CDU) kommentiert in der ‘Bild-Zeitung’ zur gleichen Thematik: “ARD und ZDF gefährden die Medienvielfalt, weil sie dabei sind, ein marktbeherrschendes Kartell zu werden!” und setzt sich damit nur noch der Lächerlichkeit aus.

Liebe Google-Besucher. Falls Sie am heutigen, 09.Januar 2010 über die Stichworte ‘Bild goes App, funktioniert nicht mehr’, ‘iPhone-Programm Bild bleibt schwarz’ oder ‘iPhone-Anwendung Bild = Fehler’ auf diese Seite gelangt sind, ich kann Sie beruhigen: Sie sind nicht die Einzigen, die heute vor die unverhoffte Abo-Frage “Bild dir deine Meinung” gestellt werden.

Unreal Engine 3 auf iPhone 3GS

von alex olma | 22. Dezember 2009 | 17:24 Uhr

DirektUnreal

US-Spieleentwickler Epic Games präsentiert eine Tech-Demonstration ihrer Unreal Engine 3 auf einem iPhone und iPod touch der aktuellsten Generation. Die Einblicke von Mark Rein, Vizepräsident von Epic gegenüber AnandTech, zeigen OpenGL ES 2.0-Grafik mit flüssigster Framerate im kurzen Videoausschnitt.

Epic Games sei jedoch nicht daran interessiert, selbst in den App Store-Spielemarkt einzusteigen, kann sich jedoch Lizenzierungsmodelle vorstellen, um iPhone-Entwicklern diese mächtigen Werkzeuge in die Hand zu geben. Dabei wird der komplette ‘mobile Markt’ im Auge behalten, für den die plattformübergreifende Game-Engine bereitgestellt werden soll.

Epic vereinfachte im Herbst diesen Jahres ihre Lizenzbestimmungen der Unreal Engine. Das Unreal Development Kit (UDK) kann für nicht-kommerzielle Entwicklungen komplett kostenfrei verwendet werden. Zum jetzigen Zeitpunkt schließen die Verträge (eine zukünftige) iPhone-Version jedoch aus.

Die Unreal Engine 3 ermöglichte furiose 3D-Titel wie Mirror’s Edge, Mass Effect oder BioShock (komplette Liste). In jüngerer Vergangenheit wurden jedoch auch 2.5-dimensionale Produktionen wie ‘Shadow Complex’ oder dem in SuperHyperTurbo besprochenen ‘Alien Breed Evolution’ damit realisiert.

via twitter@McCarron

Inoffizieller ‘N64iPhone’-Emulator + offizieller NES-Emulator ‘Nescaline’ im App Store (Update)

von alex olma | 22. Dezember 2009 | 08:59 Uhr

Sonntag noch angekündigt, heute im digitalen Jailbreak-Paradies angekommen: der N64-Emulator von ZodTTD mit dem bezeichnenden Titel ‘N64iPhone’.

Genau genommen ist es ein erster Technik-Versuch, der noch keine finanzielle Ausgabe (egal wie gering der Betrag sein mag) rechtfertigt. Trotzdem macht es Freude, die Nintendo-Polygone über den senkrechten iPhone-Bildschirm hüpfen zu sehen. Gesteuert wird per Accelerometer oder WiiMote, was bereits erstaunlich präzise funktioniert.

Leider fällt diese Genauigkeit nicht wirklich auf, da die 3D-Objekte manchmal schnell und oft langsam über den Bildschirm hüpfen. Das ist gar keine Kritik, da ich in einem ersten Gedankengang an die historischen Speichersteine der Plastikbox, mit keiner so lauffähigen Umsetzung gerechnet hätte. Welche, der digitalen Abbilder (die hoffentlich als Original vorliegenden!) starten, ist vom Zufall gesteuert. Und auch auf eine Soundausgabe muss derzeit noch verzichtet werden. Ein paar Impressionen sind dagegen mit tanzenden Klängen untermalt.

DirektSmooth (HD-Video)

‘N64iPhone’ – über Nacht noch auf Version 0.6 gehoben – bleibt vorerst ein netter Zeitvertreib für Freunde der Technik.

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Ein Freund dieser Technik ist auch Jonathan ‘NervGas’ Zdziarski, der an dieser Stelle bereits mehrfach im Zusammenhang mit dem Dev-Team und für die Aufdeckung von iPhone-Sicherheitslücken Erwähnung fand. Zdziarski hat seit der gestrigen Nacht seinen NES-Emulator ‘NES 3′ vom Cydia-Repository in das offizielle Verkaufsgeschäft von Apple portierte und zugelassen bekommen.

Das Programm findet sich unter dem Namen ‘Nescaline’ (5.49 €; App Store-Link).

Emulatoren kommt aufgrund der oft mehr als graugefärbten Rechtslage dabei immer eine besondere Bedeutung zu. Nescaline bringt fünf Spiele Huckepack im Gepäck, und lässt ‘lizenzoffene’ (Homebrew-) ROMS aus dem Internet nachladen. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis jemand versucht hat auch offizielle Nintendo-Software mit dem Emulator (erfolgreich) zu starten. Entgegen dem C64-Emulator ist dabei nicht einmal der (Jailbreak-)Zugang per SSH in den spezifischen Dateibaum notwendig, sondern lediglich eine ‘richtige’ Internetadresse.

Sein Entwickler bestätigt, das er die Rechtslage in die Hände (seiner) Kunden (über-)gibt.

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In welchem Ausmaß sich Apple mit dieser App Store-Zulassung auf Konfrontationskurs mit den streitfreudigen Nintendo-Anwälten einlässt, scheint zweifelsfrei. Dagegen unwahrscheinlich ist, das die Verfügbarkeit von Nescaline über die Weihnachtszeit hinaus, in der jetzigen Version mit dem Nachladen von .NES-Dateien aus dem Internet, Bestand hat.

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-> App Store-Link

Update

Wie zu erwarten, verschwindet ‘Nescaline’ soeben weltweit wieder aus dem App Store.

[KlimBim] Tapulous, Admob-Bericht, Marktforschung in Japan, Vodafone in UK, Bluetooth-Tastatur und Xmas-Werbespot

von alex olma | 21. Dezember 2009 | 20:06 Uhr

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Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet über das iPhone-Entwicklerstudio Tapulous, die mit ihrer ‘Tap Tap’-Musikanwendungen (App Store-Link) und zwanzig Mitarbeiter mittlerweile eine Millionen Dollar-Umsatz pro Monat erwirtschaften sollen.

Den Firmengründer und aktuellen CEO Bart Decrem, hatte ich kürzlich im persönlichen Interview.


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Der monatliche Admob-Bericht (PDF) richtet seinen Blick auf 25.3 Millionen iPhone OS-Geräte (18 Millionen iPhones + 7.3 Millionen iPod touches), die im Werbenetzwerk für November 2009 gesichtet wurden. Die Analysten von Piper Jaffray werden mit einer Erwartung zitiert, die Apple bis zum Jahresende 2009 rund 78 Millionen abgesetzte Geräte versprechen. Durchaus realistisch, wenn man sich als Grundlage der letzten Quartalszahlen (vor dem verkaufsstarken Weihnachtsgeschäft) bedient.

Absolut ungebräuchlich sind die veröffentlichten Wachstumsraten – hier der geographischen Art – ohne entsprechende Basiszahlen.

Gleichwertig komisches Frühstück müssen auch die ‘Berichterstatter’ über die japanische Marktforschungsstudie von Impress R&D genossen haben. Was konnte man die letzten Tage aus allen dunklen Ecken des Internets lesen? “iPhone holds 46 Percent of Japanese Smartphone Market”.

Alleine bei der Vorstellung, das in einem Land mit 127.264.438 Einwohner…ach, das ist mir doch einfach zu doof. Liebes Internet, wenn eine ‘Konsumentenbefragung’ mit 2886 Teilnehmer sagt, das zirka die Hälfte dieser Personen in 2009 ein iPhone nutzt, bleibt am Ende wirklich keine Aussagekraft über den Erfolg oder die Verbreitung des Apple-Telefons in Betrachtung des ganzen Landes bestehen.

Ganz unabhängig davon, das ein Eindruck vor Ort, schlechte Pressemitteilungen unter dem Jahr und lediglich kurzfristige Chart-Erfolge dem iPhone in Japan eine ganz andere Perspektive aufdrücken.

Update

Niels weist mich zurecht darauf hin, das die Umfrage lediglich unter iPhone OS-, Android-, Windows Mobile- und BlackBerry-Benutzer durchgeführt wurde. Trotzdem bleibt die vorgenommene Wertung durch die Berichterstattung weiterhin komplett irrsinnig, da keinerlei Vergleichbarkeit mit den hierzulande gängigen Mobilfunkgeräten besteht und die (schon kritische) Definition eines Smartphones ad absurdum geführt wird.

Was bleibt also übrig? In einem Land, in dem das iPhone (noch) keine große gar keine Rolle spielt, dominiert es unter 3000 ausgewählten ‘Smartphone’-Befragten.

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Vodafone wird am 14. Januar 2010 das iPhone in UK vertreiben. Zuvor war im September mit Orange die exklusive Providerbindung zwischen O2 und Apple gekippt und auch der Vodafone-Vertrieb bekannt. Einen Preisrutsch in Punkto Tarifpreise blieb bislang jedoch aus.

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Vodafone steigt mit £30 (34€) und dem entsprechenden Zweijahresvertrag ins monatliche Geschäft ein. Das iPhone 3GS wird in diesem Tarif für £239 (270 €) erhältlich sein. Für £5 soll vom Start weg eine Tethering-Option für 500MB gebucht werden können. Größere Pakete mit 1.5GB und 3GB sollen £10 beziehungsweise £15 extra kosten.

via 9to5Mac


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Der von Matthias Ringwald entwickelte Bluetooth Stack navigiert nach der Demonstration an einer Wii-Fernbedienung bereits NES-Emulatoren und ermöglicht nun ebenfalls die Ansteuerung einer drahtlosen Tastatur. Der Blauzahn-Treiber in Version 1.0-23049 soll dabei noch keinen automatischen Verbindungsaufbau gewährleisten und ohne ‘Copy & Paste’ die Tastenanschläge entgegennehmen.

Eine Firmware 3.1.2 kompatible Version soll (wieder) am morgigen Dienstag im Cydia Store für 5 US-Dollar verfügbar sein.

Update

DirektKeyboard

(Danke, ThatsMacster!)


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DirektXmas

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