‘iSub Music Streamer’ – iOS-Fernzugriff für ‘Subsonic’

von alex olma | 31. August 2010 | 16:26 Uhr

Bevor Apple am morgigen Mittwoch Sendezeit eingeräumt bekommt, iTunes im Jahr 2010 mit möglichen Streaming-Lösung auf ein zeitgerechtes Niveau zu heben, hier ein bereits funktionsfähiger Konkurrent. Subsonic bezeichnet sich als ‘Free Music Streamer’, der in mundgerechten Java-Installationspaketen für Windows, Mac OS X, Ubuntu oder Fedora vorliegt.

Wer ein Server- oder Rechner-System mit den entsprechenden Betriebssystemen und einer Verbindung zur iTunes-Bibliothek oder den entsprechenden Musik-Ordnern im Zugriff weiß, verteilt damit seine Lieblingsklänge an alle Geräte, die irgendwie am Netz hängen.

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An dieser Stelle von Interesse ist bekanntlich weniger der Konsum über den gängigen Webbrowser oder die Android- respektive Adobe-AIR-App, sondern ein annehmbarer iPhone-Ableger. Zwei Programme empfiehlt Subsonic selbst: Z-Subsonic (3.99 €; App Store-Link) gefiel mir (graphisch) beim ersten Ausprobieren nicht so gut wie der ‘iSub Music Streamer‘ (3.99 €; App Store-Link). Und weil die Server-Software schon keine Augenweide ist, entstammen, die hier verwendeten Bildschirmfotos, der Anwendung von Ben Baron. Es funktionieren jedoch beide App-Store-Angebote problemlos.

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Funktionieren bedeutet: Aus der Bibliothek, die nach einer kleinen Spende auch per individueller URL (“name.subsonic.org”) über das Internet verfügbar ist, lassen sich Titel, Alben und Interpreten auswählen und (mit iOS 4 auch im Hintergrund) abspielen. Wer in Regionen mit schlechtem Empfang sitzt, kurbelt die Bitrate ein wenig nach unten. Die Cache-Status-Anzeige informiert über das temporär zwischengespeicherte Song-Repertoire.

Wiedergabelisten, Bookmark-Funktionalität sowie Lyrics- und Cover-Unterstützung runden den sehr musikalischen Gesamteindruck, von einer (möglicherweise) weit entfernten Musik-Sammlung, ab.

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-> App Store-Link

via 343max

[iOS-App] Plex (+Video)

von alex olma | 31. August 2010 | 12:49 Uhr

Alles auf eine Karte. Die Open-Source-Köpfe von Plex, dem populären Mac-Mediacenter, veröffentlichen exakt einen Tag vor dem Apple-Musikevent am morgigen Abend die neunte Ausführung ihrer Desktop-Software sowie ein dazugehöriges iOS-Pendant. Risikoreich ist das deshalb, weil mit einer möglichen AppleTV-Überarbeitung die Aufmerksamkeitsspanne für den Fork des XBMC schneller zu Ende sein könnte, als er anfing.

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Am gestrigen Montag durfte CrunchGear auf Version 9 sowie die ‘universale’ App-Store-Anwendung für iPhone und iPad einen ersten, exklusiven Blick werfen. Beim eigenen Testlauf sticht zuallererst die mittlerweile stolperfreie und aufpolierte Oberfläche der Desktop-App ins Auge. Die verschiedenen ‘Skins’, die eingeflochtene Plugin-Struktur sowie die präzise Tastatur-Steuerung schüttelt man locker, intuitiv und bequem aus dem Handgelenk. Bei der Anbindung von einem iPhone oder iPad sind dagegen mehrere Klicks und Umwege über IP-Adressen und freizugebene Router-Ports (TCP 32400) zu nehmen. Ebenfalls ungünstig: Teilweise zeichnet das Programm Bedienknöpfe auf den Bildschirm, die (noch) nicht zu drücken sind.

Egal. Wenn die Verbindung erst einmal steht, lässt sich die Medien-Bibliothek, die fast alle Dateiformate mit der Ausnahme von DRM-geschütztem Material umfasst, bedienen, beäugen und betrachten. Plex kann dabei sowohl als Fernbedienung wie auch Abspielgerät dienen. TV-Serien und Filme erfahren eine direkte Umwandlung vom Mac-Computer auf das jeweilige iPhone- oder iPad-Format. Die hochgelobte Anwendung ‘Air Video‘ zeigte bislang vorbildlich, wie man mit FFmpeg umgeht und ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Auch Plex streamt im lokalen Netzwerk oder über eine UMTS-Verbindung wenn Zuhause die Dual-Core-Prozessoren arbeiten und Frames durchpflügen können.

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Nette Beigabe: Ein mit Plex am Desktop begonnener Film synchronisiert seinen Zählerstand für die letzte Abspielposition an das iOS-Gerät. Umgekehrt funktioniert dies leider (noch) nicht. In keiner großen Stückzahl sind bislang zusätzliche Plugins verfügbar, die am iPad oder iPhone funktionieren. Während der Desktop mit ‘Apple Trailern’, ‘Boing Boing Videos’, ‘The Daily Show’ oder Fotos von ‘FFFFOUND!’ umgeht, stehen am iOS ‘lediglich’ eine Handvoll Erweiterungen (TED Talks, Revision 3 oder Vimeo) zur Auswahl. Eine Installation war im ersten Anlauf heute Morgen nicht möglich.

DirektPlex*

Trotz aufpolierter Oberfläche bleibt Plex in seiner jetzigen Version für Freunde mit einem kleinem Spieltrieb. Für jemanden, der sich einen MacMini als Medienserver unter den Fernseher stellt, sollte dies jedoch kein wirkliches Problem darstellen. Es gefällt, das ein iPhone die spartanische Apple-Fernbedienung ablöst – ein wirklich reibungsloses Umschalten zwischen anderen App-Store-Programmen und der Software-Remote funktioniert nur mit zeitlichen Einbußen.

Nichtsdestotrotz stimmt der Auftakt. Jetzt gilt es für Apple nachzuziehen und die hohe Position der Messlatte mit einem annähernd vergleichbaren Mediencenter zu erreichen.

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

[KlimBim] iPlayer, Synchronicity, iWorks ePub, ‘Briefs’ Ablehnung und ‘almost DSLR’

von alex olma | 30. August 2010 | 12:50 Uhr

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Die iPlayer-Webanwendung der britischen BBC verteilte im Monat Juli 5.27 Millionen Programm-Anfragen ihrer TV- und Radio-Sendungen an iOS-Geräte. 230.000 ‘eindeutige IP-Adressen’ tauchten dabei durchschnittlich pro Woche als ‘mobile Apple-Geräte’ in den Statistiken auf.

Der in diesem Zusammenhang vermehrt gezogene Android-Vergleich von lediglich 6.400 Anfragen hinkt, da nur Geräte mit dem OS 2.2 aka ‘Froyo’ über Flash einen Zugang genossen. Die BBC blockiert den Zugriff von Android-Geräten mit der Betriebssystemversion 2.1, welche einen überwiegenden Anteil, von den im Markt vorhandenen Smartphones, ausmacht.

via Guardian


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Die Jailbreak-Anwendung Synchronicity von Coleman Stavish soll für $2 US-Dollar die Bedienung des iPhones auch während einer iTunes-Synchronisation ermöglichen. Apple sperrt die Benutzer bekanntlich für diesen Zeitraum im ‘Lockscreen’ aus.

via iClarified


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Apple aktualisierte in der vergangenen Woche sein iWork-Office-Paket (Affiliate-Link) und erweitert das Textverarbeitungsprogramm Pages um eine ePub-Exportmöglichkeit. Die mit der Desktop-Software erstellten Schriftwerke lassen sich damit als ‘digitale Bücher’ für die iOS-Anwendung iBooks (kostenlos; App Store-Link) vorbereiten.

Ohne Frage: Die Verbreitung der iWork-Suite hinkt weit seinen Konkurrenten Microsoft Office oder Online-Lösungen wie Google Documents hinterher. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Bündel aus Präsentations-, Kalkulations- und Schreib-Software jedoch obenauf. Wer schnell und unkompliziert seine Diplomarbeit in ein ‘digitales Dateiformat’, zum bequemen Konsum auf der Couch präparieren möchte, findet mit dieser Lösung ein kostengünstiges Werkzeug.

Die Integration könnte außerdem als kein unbedeutender Schachzug im Kampf um ‘digitale Dateiformate’ betrachtet werden. Das Amazon Kindle, als Mitbewerber in diesem Markt, versteht auch in seiner neusten Hardware-Generation nicht den ePub-Standard.

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Ein gleichwertiges Update für den ePub-Export aus der nativen iPad-Anwendung (7.99 €; App Store-Link) steht bislang noch aus.


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Briefs: A Cocoa Touch Framework for Live Wireframes‘ hängt seit über drei Monaten im App-Store-Genehmigungsprozess fest, während vergleichbare Programme konstante Gewinne einfahren.

Sein Autor Rob Rhyne hat jetzt die Schnauze voll und veröffentlicht Version 1.0 zum allgemeinen Download auf GitHub.


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DirektDSLR

Die Foto- und Videoanwendung ‘almost DSLR‘ (1.59 €; App Store-Link) sperrt auf Bedarf sowohl Weißabgleich als auch Kamera-Fokus der iPhone-Knipse.

Wer mag, darf sich mit einem Kommentar unter diesem Artikel, um einen der zehn US-Promocodes bewerben, die ich am heutigen Tag raushaue.

Update: Besten Dank an alle Teilnehmer. Die Codes wurden per E-Mail und Twitter-Direktnachricht verschickt.

[game] Knight’s Rush

von alex olma | 28. August 2010 | 07:49 Uhr

Mit starken Anleihen zu dem populären Castle Crushers auf Xbox Live Arcade prügelt sich dieses Hack’n'slay von ‘MoreGames Entertainment‘ in den App Store. Vorrangig faszinierend ist dabei die schiere Menge an Assets, die in Gegner-Kreation, (Spezial-)Attacken und Level-Design gesteckt wurden. Der Comic-Stil könnte nicht bunter ausfallen. Die Liebe zum Detail tut fast weh, wenn man die investierten 2.39 € als Gegenpol betrachtet.

DirektRush*

Ganz nebenbei besitzt der Titel ein einfaches, aber sehr passables Gameplay, das eine der drei zur Auswahl stehenden Figuren waffenschwingend auf die Feindesmacht loslässt. Viel künstliche Intelligenz ist auf dieser Seite nicht verbaut, das Genre zermartert jedoch auch grundsätzlich keine Gehirnwindungen.

Ich mag besonders die aufstufbaren Spezialfähigkeiten, bei denen man beispielsweise niedliche Sprengstoff-Mäuse als Todesschwadronen freisetzt. Der App Store warnt übrigens vor “Zeichentrickgewalt” mit einer Freigabe ab neun Jahren!

Um es kurz zu machen: Wer von traditionellen Spielkonzepte wie Golden Axe nicht genug bekommen kann, ist hier an der richtigen Stelle.

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-> App Store-Link

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M! Games-Kolumne / September 2010

von alex olma | 27. August 2010 | 12:14 Uhr

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Zahlenspiele

Für uns Freunde der gepflegten Joypad-Unterhaltung sind die Sommermonate schon lange keine Saure-Gurken-Zeit mehr. Willkürlich über alle zwölf Monate im Jahr verteilt schlagen die Blockbuster der großen Publisher wie Meteoriten in unseren Konsolen-Laufwerken auf. Einen hunderttägigen Sommersturm entfachte die iOS-Plattform mit drei Millionen verkauften iPads sowie der vierten iPhone-Generation. Das starke Statement dieses Jahr: Fünf Startländer forderten 1,7 Millionen Telefone in gerade einmal drei Tagen! Mittlerweile steuern die mobilen Begleiter knapp 60 Prozent des gesamten Apple-Umsatzes bei. Rastlosen Pixeljägern können die unzähligen Hardware-Verkäufe nur recht sein. Mit ihnen fließt neues Software-Blut in die angetrockneten Zocker-Adern. Die neuen iPhone-Franchises sind teilweise so erfolgreich, dass eine umgekehrte Portierung zurück auf DS und PSP über die Bühne geht. “Flight Control” und “Fieldrunners” sind zwar noch prominente Einzelbeispiele, zeigen jedoch das Erfolgskonzept auf. Maskottchen für Nintendos und Sonys Handhelds wollen über mehrere Monate als ‘Marke’ aufgebaut werden, exakt auf den (Marketing-)Stichtag erscheinen, um dann innerhalb der ersten drei Wochen über 90 Prozent ihres Umsatzes einzufahren – Mario oder “Halo” bilden die Ausnahme dieser Regel. Eine App-Store-Veröffentlichung ist dagegen selten groß angekündigt und spült manchmal nur über glückliche Umstände das Spiel ins Rampenlicht. Mitunter sind umfangreiche Updates, neue Features oder Werbeaktionen im Stil von ‘Kostenfrei-für-einen-Tag’ notwendig. Die Konsequenz ist ein komplett neuer, variabler aber auch längerer Lebenszyklus.

Klasse statt Masse: Wie erfolgreich der Markt mit seinen Chart-Listen und der Mundpropaganda insgesamt ist, bleibt schwer zu ermitteln. Reine Downloadzahlen sind nicht automatisch gleichzusetzen mit der 70-prozentigen Marge, die von Apple ausgezahlt wird. Trotzdem ein paar Hausnummern: Das hierzulande entwickelte Action-Abenteuer ‘Across Age’ beglückte innerhalb von sechs Monaten 300.000 Spieler. Das exzellente ‘Tilt to Live’ aus dem ‘One-Man-Left’-Studio verriet, dass man im etwa gleichen Zeitraum 66.300 Bezahlversionen absetzen konnte – die Promo-Aktion ‘Free-App-A-Day’ hob den Kundenstamm sprunghaft auf 525.000 Spieler an. Der Online-Egoshooter “Archetype” zählt aktuell 20.000 ‘Kills’ pro Stunde und PopCaps “Plants vs. Zombies” erwirtschaftete innerhalb von neun Tagen den Umsatz von einer Million US-Dollar.

Zwischen Premium und Wühltisch

Mehr interessantes Zahlenmaterial, dessen Informanten gerne ungenannt bleiben: Mit einer Platzierung in den deutschen Top-5-Charts des App Stores lassen sich zirka 5.000 digitale Downloads an nur einem Tag verschachern. Im amerikanischen US-Store rechnet man etwa mit verdoppelt so hohen Verkäufen. Sich in dieser gewinnträchtigen Position jedoch länger als eine Woche zu halten, ist die absolute Ausnahme. Insgesamt bleiben bei 225.000 iPhone-Apps auch viele Entwicklungen ganz ohne großen Ruhm oder dickes Bankkonto.

Trotzdem: Der App-Store hat in seinem zweijährigen Frühling bewiesen, dass gute Ideen und ehrgeizige Umsetzungen angenommen werden. Jetzt gilt es erwachsen zu werden. Ernsthafte Angriffsmanöver gegen die Spielemodulfront stecken in höheren Preis- und Entwicklungs-Budgets. Eine Art ‘Premium-Kategorie‘ könnte dabei helfen. Gleichermaßen kommen die schwerfälligen Offline-Konsolenkreuzer nicht umhin, sich auch um die niedrigpreisigen Segelflotten der Indie-Entwickler zu kümmern. Das schöne am brutalen Preis- und Entwicklungskampf? Der Spieler gewinnt auf jeden Fall!


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Für die M! Games, das dienstälteste deutschsprachige Videospiel-Magazin, verfasse ich eine monatliche Kolumne zum Thema iPhone. Die Ausgabe 204 befindet sich ab heute am Kiosk. Über Feedback zum aktuellen Artikel würde ich mich sehr freuen.

[KlimBim] iControlPad, iPhone-Netflix, Apples ‘Special Event’, Week Calendar, kein 4.0.2-Jailbreak und das Mophie-/Intuit-Bezahlsystem

von alex olma | 26. August 2010 | 18:38 Uhr

DirektPad

Seit 2.5 Jahren verfolgen wir die Entwicklung vom iControlPad…

via Twitter@Craigix


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Videostreaming-Service Netflix lässt seiner durchaus erfolgreichen iPad-Anwendung am heutigen Tag den iPhone-Nachwuchs folgen. Der offiziell nur für US-Kunden angebotene Filmservice verschlingt magere $9 US-Dollar im Monat und lädt ab heute eine Universal-Anwendung (kostenlos; US-Link) aus dem App Store.

Außerdem mit nicht unerheblicher Spannung darf auf das, in der kommenden Woche folgende Apple-Event, geschaut werden. Der Termin: 01. September; 19 Uhr hiesiger Zeit. Neben dem (gewohnten) iPod-Line-up für das Herbst- und Wintergeschäft könnte sich auch in puncto AppleTV (eventuell bald ‘iTV’) etwas bewegen. Das ein iOS-Gerät die Fernbedienung als multimediale Schaltzentrale für einen solchen TV-Begleiter stellen könnte, scheint nicht an den Haaren herbeigezogen.

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Würde man das iOS-Betriebssystem auf den kleinen TV-Kasten überführen, könnte man sich zukünftige Verhandlungen mit Inhaltsanbietern sparen und jedem Produzenten selbst seine eigenen App-Store-Programme erarbeiten lassen.

Das wäre ein erheblicher Schlag gegen die PayTV-Ecke.


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‘Week Calendar’ (1.59 €; App Store-Link) ergänzt die persönliche Terminplanung am iPhone um eine hilfreiche Wochenansicht.

(Danke, Robert + Raphael!)


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Die PDF-Schwachstelle, die unter Firmware 4.0, 4.0.1, 3.2 und 3.2.1 zum Jailbreak(me.com) führte, hat Apple bekanntlich geschlossen. In einem Blogbeitrag ließ das Dev-Team heute verlauten, dass es vor dem Hintergrund einer bevorstehenden 4.1-Veröffentlichung keine temporäre Jailbreak-Option für 4.0.2 beziehungsweise 3.2.2 geben wird.

Wer seine ‘SHSH Blogbs’ über Cydia zurückließ, ist weiterhin Downgrade-befugt. Wer ohne Sicherheitsleine auf 4.0.2 sprang, wartet im Moment (erneut) auf den vollen Dateizugriff.


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Square, das interessante iPhone-Kreditkarten-Bezahlsystem für kleine Händler, kommt aus irgendeinem Grund derzeit nicht an den Start. Und schon trommelt die Konkurrenz. Der Akkupack-Hersteller Mophie verschnürt eine Kooperation mit dem US-Softwareproduzenten Intuit für ein ähnlich mobiles Bezahlsystem rund um die kleinen Plastikkarten.

Ein Bundle-Angebot aus Kartenlesegerät und Software für iPhone 3G und 3GS soll $179 US-Dollar kosten. Ein monatliches Abonnement für die Dienstleistung schlägt mit $12.95 US-Dollar zu Buche. Dagegen bietet Square die benötigte Hardware kostenfrei an und belegt seine Kunden mit keinen monatlichen Gebühren. Auch die Abgabe pro Transaktion soll mit 30 Cent zirka doppelt so hoch ausfallen wie beim Mitbewerber Square.

Am getätigten Umsatz knapst sich das Duo Mophie/Intuit 1.7- beziehungsweise 3.7-Prozent ab, während Square mit 2.75- und 3.5-Prozent kalkuliert. Doch alle Zahlenspiele nützen wenig, wenn man seine sieben Sachen nicht startklar in den Markt bekommt.

via Intuit GoPayment

[game] Dodonpachi Resurrection

von alex olma | 26. August 2010 | 10:21 Uhr

Dodonpachi Resurrection leistet seit der gestrigen Nacht Espgaluda II – als kompromissloses ‘Bullet-Hell’-Shoot’em-up der japanischen Entwicklerschmiede Cave – im App Store Gesellschaft.

Apropos kompromisslos: Der Kugelhagel glänzt nur auf iPhone 4, iPhone 3GS, iPad sowie dem iPod touch der dritten Generation. Die Gefahr, dass den älteren iOS-Geräten der Speicher ausläuft und damit die feurigen Flugstunden abrupt beendet werden, wollte man nicht in Kauf nehmen.

DirektDoDon*

Was für das ungeschulte Auge nach gelebter Chaos-Theorie zwischen tödlichen Feuerwerks-Salven aussieht, entpuppt sich durch ein komplexes Scoring-System, Multiplikator-Effekte und nicht zuletzt unterschiedliche Spielmodi als ‘bombiger’ Gameplay-Spaß.

DoDonPachi geht in seiner Originalversion auf das Jahr 1997 zurück, als dieser Titel erstmals in Spielhallen auftauchte. Die darauffolgenden PlayStation- und Saturn-Adaptionen sind noch heute von Sammlern nachgefragte Titel auf Auktionsplattformen wie Ebay und Co. oder im Videospiel-Mekka Tokyo mit seinem Akihabara-Electric-Town-Strip.

Doch warum in die Ferne schweifen, wenn die guten 300 Megabyte so nah liegen? Sowohl Fans als auch absolute Neueinsteiger bekommen mit dieser Version ruckelfreie Grafik-Orgien inklusive einem mitreißenden Soundtrack. Einzig in Sachen ‘Old-School’-Wertung muss sich Dodonpachi, mit dem ebenfalls am heutigen Tag veröffentlichten Arcade-Klassiker R-Type (1.59 €; App Store-Link), im Verkauf messen. Beiden Titeln gemein ist der signifikante Schwachpunkt mit einer fehlenden Universal-Unterstützung, die die Shooter auf dem iPad nicht wirklich genießbar macht.

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[app] SoundPrism

von alex olma | 25. August 2010 | 17:33 Uhr

DirektSoundPrism

Seit dem vergangenen Freitag schlummert mit SoundPrism eine kreative Musikanwendung im App Store, die einer Erwähnung nicht ausweichen kann. Was auf den ersten Blick nach einem simplen Design-Spielzeug für Yuppies aussieht, entpuppt sich nach einigen Noten als großspuriger Tonraum-Synthesizer. Dieser bricht, wie ein ‘Prisma’ das Licht, harmonische Klänge in kleinste Partikel auf.

Der Ansatz folgt Ideen wie Bloom, der Ambient-Maschine von Brian Eno, die ganz ohne Melodie-Erklärungen auskommen. Durch das Prinzip der ständigen Belohnung, bei der ein überwiegender Teil der selbstgestalteten Musik ohne Aufwand schon ganz verzückend klingt, entstand am (MP3-)Frauenhofer-Institut in einer fünfjährigen Dissertation. Für ein paar Euro kauft man sich über diese App damit in einen Fundus von langjähriger Musikwissenschaft ein.

DirektSoundPrism

Die begeisterten Köpfen hinter SoundPrism versprachen in einem Skype-Interview noch viele Aktualisierungen. So ist geplant, die gespielten Kompositionen zurück auf (klassische) Notenblätter zu übersetzen, eine Funktion, die die Software umgekrempelt bereits schon jetzt durchführt. Eine Export-Möglichkeit der eigenen Schöpfungen ist fraglos überfällig und könnte mit einer professionellen Integration in bestehende Musik-Arrangements SoundPrism zu einem Instrumenten-Multitalent avancieren lassen. Nicht nur für Berufs-DJs.

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-> App Store-Link

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