[update VII] Apple veröffentlicht iOS 4.3 als Entwickler-Version

von alex olma | 12. Januar 2011 | 22:17 Uhr

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Ziemlich unerwartet veröffentlicht Apple soeben die iOS-Version 4.3 als Beta-Fassung für Entwickler. Die Build-Nummer lautet 10M2508 8F5148b, welche für den iPod touch der dritten und vierten Generation sowie das iPhone 3GS, 4 und iPad erscheint. Ebenso lässt sich die zweite Generation vom Apple TV mit einer Ausführung dieser Vorab-Software bespielen.

Der Download erfolgt an gewohnter Stelle für registrierte iOS-Entwickler. Sobald Neuigkeiten aus der Version durchsickern, erfolgt eine Ergänzung dieses Artikels.

-> http://developer.apple.com/

Update

Aus der Beschreibung lässt sich erfahren, dass das iPad neue ‘Multitouch-Fingergesten’ bekommt:

You can use four or five fingers to pinch to the Home Screen; swipe up to reveal the multitasking bar; and swipe left or right between apps. We are providing this preview before releasing them to the public to understand how these gestures work with your apps.

Auch die ‘Release Notes’ enthalten Überraschungen, die AirPlay für Video-Übertragungen von Drittanbieter-Apps bereitstellen sollen:

AirPlay Video support is now available as an option for developers in the MPMoviePlayerController class. It is also available to web authors via the QuickTime Plug-In or media element.

Update II

Um es noch einmal zu unterstreichen: Bislang fehlt eine Beta-Fassung dieser iOS 4.3-Version für das iPhone 3G sowie den iPod touch der zweiten Generation.

Update III

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Wie bereit vermutet, enthält (zumindest) diese erste Beta-Version den ‘Personal Hotspot’.

Update IV

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FaceTime bekommt ein neue iOS-Symbol.

Update V

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Der seitliche Hardware-Schalter am iPad lässt sich wahlweise als Stumm-Taste verwenden oder sperrt (wie in früheren Zeiten) die Bildschirm-Drehung.

Update VI

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Als “Featured Content” werden “HTTP Live Streaming Statistics” und “iAd Full Screen Banners” versprochen.

Update VII

In einer Info.plist zur Kamera-Anwendung tauchen angeblich die Begriffe “X-Ray, kaleidoscope, light tunnel, compress und thermic camera” auf und könnten auf verschiedene Effekte für FaceTime oder die Video-App hindeuten.

Apple startet Werbenetzwerk iAd in Deutschland

von alex olma | 12. Januar 2011 | 18:49 Uhr

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Apple liefert am heutigen Tag erste iAd-Werbebanner für das iPhone in Deutschland aus. Per Pressemitteilung erfolgte dessen Ankündigung bereits im November. Großbritannien und Frankreich sollen schon seit Dezember beliefert werden. In den USA zeigten sich die Platzhalter, die Entwickler in ihre App-Store-Software einbauen können, Ende Juni. Kurz vor Weihnachten stellte Apple mit dem iAd Producer ein entsprechendes iOS-Entwicklerwerkzeuge bereit, um die interaktiven Werbebalken zu gestalten.

Als erste Werbepartner kündigten sich L’Oréal, Renault, Louis Vuitton, Nespresso, Perrier, Unilever, Citi, Evian, LG Display, AB InBev, Turkish Airlines und Absolute Radio an. Die Einblendungen tauchen derzeit beispielsweise in den kostenfreien Anwendungen ‘Tuning‘ (App Store-Link) oder ‘SaveTunes‘ (App Store-Link) auf. Ohne die ursprüngliche Anwendung zu verlassen, führt der Reklameverweis auf zusätzliche HTML5-, CSS3- und JavaScript-Inhalte. Auch andere Apps lassen sich bewerben und direkt herunterladen, ohne das in den mobilen App Store gewechselt wird.

Wer als Nutzer in kein zielgruppenspezifisches Raster fallen möchte, surft mit seinem mobilen Gerät auf http://oo.apple.com/.

Apple and its partners use cookies and other technologies in mobile advertising services to control the number of times you see a given ad, deliver ads that relate to your interests, and measure the effectiveness of ad campaigns.

Mit iAd versucht sich Apple ein Standbein im lukrativen Werbegeschäft zu sichern. Googles AdSense-Programm beherrscht derzeit, insbesondere durch dessen unkomplizierte Einbindung, diesen Markt. Apple verfolgt einen vergleichbaren Ansatz und koppelt für iOS-Entwickler maßgeschneiderte Werbe-Bausätze im Zusammenspiel mit der Programmier-Software.

Um die Werbe-Akquisitionen und dessen Schaltung kümmert sich Apple. Entwickler mit vorbereiteten Werbeplätzen in ihrer Anwendung erhalten 60-Prozent der erzielten Umsätze.

(Danke, Sebastian!)

Bericht: ‘Personal Hotspot’ für alle iPhones unter iOS 4.3

von alex olma | 12. Januar 2011 | 15:33 Uhr

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Nach einem Bericht des Weblogs ‘Boy Genius Report’ soll die ‘Personal Hotspot’-Funktionalität, über welche sich die Internet-Verbindung vom iPhone mit bis zu fünf anderen Geräten teilen lässt, für alle iPhones erscheinen. Dazu soll im März ein neues iOS-Update (Version 4.3 / Build: 8F5148b / Baseband: 04.08.00) bereitgestellt werden.

According to our source, the personal hotspot feature that debuted on the Verizon iPhone yesterday will, in fact, be making its way to all iPhones in iOS 4.3.

Bisher ist die am gestrigen Dienstag vorgestellte Systemerweiterung nur für das CDMA-Modell des iPhones angekündigt. Auf Nachfragen, ob allen iPhones diese ausgebaute Tethering-Option zur Verfügung stehen wird, enthielt sich Phil Schiller einer definitiven Antwort.

We did the hotspot feature because it’s something Verizon offers, they have a system and specs for it in place [...] We can’t say if it will come to AT&T.

Die Funktion des ‘Personal Hotspot’ war die einzige Software-Neuerung bei der gestrigen Verizon-Pressekonferenz. Dazu lief auf den vorgestellten Demo-Geräten iOS in Version 4.2.5. Es erscheint unwahrscheinlich, das Apple eine modifizierte Betriebssystemversion auf Dauer anbietet. Die bereits bestehende Tethering-Option über Bluetooth und USB, in denen auch der ‘Personal Hotspot’ Erwähnung findet, ist unter Kontrolle des jeweiligen Mobilfunkbetreibers. Je nach Provider können für dessen Verwendung zusätzlich Kosten anfallen.

Ich halte es für absolut sinnvoll sowie zu erwarten, dass der ‘Personal Hotspot’ eine weitere Systemoption wird, die den bereits bekannten Einschränkungen unterliegt.

‘Instagram’-Fotospaß zwischen den zwei Foto Profi-Werkzeugen ‘FlickStackr’ und ‘Flickr Studio’

von alex olma | 12. Januar 2011 | 15:03 Uhr

Am 07. Januar 2011 jubilierte der Online-Fotoservice ‘Instagr.am‘ mit seinem ersten Lebensquartal. Zu Buche stehen beeindruckende drei Start-Monate. Die erste Million an registrierten Nutzern, die sich vom iPhone aus anmeldeten, ließen sich noch vor Weihnachten verkünden.

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Das Erfolgsrezept lässt sich mit dem kostenfreien Zugang und der strengen Design-Disziplin, mit der sich Fotos und Schnappschüsse erstellen und verteilen lassen, nur unzureichend skizzieren. Es ist das Gesamtkonzept, welches von der kinderleichten Anmeldung bis zur pfeilschnellen Veröffentlichung reicht. Instagram (kostenlos; App Store-Link) traute sich entgegen vieler Mitbewerber, das Web-Interface auf ein Minimum zu reduzieren.

Und wenn Apples Senior Vice President Phil Schiller bereits eigenständig Fotos über sein iPhone mit Instagram publiziert weiß man, dass man sich auf einem guten Weg befindet.

Das dieser intuitive Ansatz ohne Zweifel enge Begrenzungen für Foto-Freunde steckt, ist nachzuvollziehen. Wer mehr als 12 Filter und eine einzige (Web-)Qualitätsstufe für seine Aufnahmen wünscht, landet dann doch wieder bei ‘den Großen’. Yahoos Flickr gehört zweifelsohne dazu, auch wenn man hier den Trend der mobilen Fotografie komplett verschlafen hat. Und auch die kürzlich veranstalteten Eskapaden um den Lesezeichenservice Delicious spritzen dem ehemaligen Web-Giganten kein zusätzliches Vertrauen in die kalkigen Blutgefäße.

Trotzdem bleibt Flickr durch seine unglaublich Fülle an täglichen Uploads, dessen Online-Verarbeitung, Verschlagwortung und Download-Möglichkeiten ein reichhaltiger Fundus für tolle Inhalte. Manch einer mag behaupten, hier schlummert Yahoos restlicher Marktwert.

Nach dieser umfangreichen Einleitung, noch zwei kurze Empfehlungen für das iPad, die den Flickr-Umgang erleichtern.

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FlickStackr (1.59 €; universal; App Store-Link) setzt die Foto-Verarbeitung inklusive Upload und Download, dessen Meta-Daten sowie die Kommentare in den Fokus. Das Universal-Programm ermöglicht es seine Bilder mit Geo-Informationen zu versehen und in voller Qualität auf den Online-Service zu schieben. Wer auf Reisen ist und seine Lichtbilder beispielsweise vom ‘Camera Connection Kit‘ importiert, erhält darüber einen organisierten (Backup-)Uplink.

Die kostenfreie Lite-Version (App Store-Link) enthält zahlreiche Einschränkungen, weshalb die 1.59 € gut investiert sind.

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Flickr Studio (3.99 €; App Store-Link*) nimmt sich einem anderen Schwerpunkt an und gestaltet die Entdeckung von eigenen und fremden Veröffentlichungen extrem gelungen. Suchergebnisse nach Geo-Position (inklusive Weltkarten-Ansicht) oder Schlagwort sind möglich. Das Programm stellt unmittelbar publizierte Uploads dar, mit denen sich beispielsweise aktuelle Weltgeschehnisse auf eine ungefilterte Art & Weise verfolgen lassen.

Wer einfach nur beim Audio-Podcast oder dem Hörbuch zum Einschlafen ein bisschen visuelle Unterhaltung wünscht, gräbt sich über diese App in die Foto-Untiefen des Flickr-Inventars.

*Für Flickr Studio stehen mir drei Promocodes zur Verlosung, die über eine Zufallsauswahl im Austausch eines Kommentars unter diesem Beitrag, noch heute abgegeben werden.

RSS-Client ‘Reeder’ mit iOS-Updates – ‘Readability’ sagt gekürzten Feeds den Kampf an

von alex olma | 12. Januar 2011 | 10:50 Uhr

Der RSS-Client ‘Reeder‘ von Silvio Rizzi erhält sowohl für seine iPhone- als auch iPad-Version ein größeres Software-Update. Beide Versionen besitzen mittlerweile eine ‘Readability‘-Funktion, die sich dem schnörkellosen Artikeltext des Feeds bedient. Damit trennt sich der geschriebene Inhalt “vom übrigen Kladderadatsch” der Webseite. Vergleichbar ist dies mit dem Instapaper-Service oder der ‘Reader’-Funktion im Safari-Webbrowser.

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Bestens geeignet ist der Druck auf das kleine ‘R’-Symbol in der oberen Menüzeile für verstümmelte gekürzte RSS-Feeds. Ohne in die integrierte Browser-Ansicht zu wechseln, ergänzt Reeder die unterdrückten Buchstaben und bietet damit nahezu einen ‘Fulltext Feed’-Lesekomfort. Unter iOS 4.x lässt sich diese Textvervollständigung auch durch die bekannte Zwei-Finger Zwick-Geste veranlassen. Über die gleiche Handmotorik lassen sich eingebettete Bilder auf die volle Bildschirmgröße ziehen.

Sowohl in der iPhone- als auch iPad-Version lässt sich außerdem das Limit der zu synchronisierten RSS-Artikel, die sich Reeder aus dem notwendigen Google-Account stibitzt, von vormals 5.000 auf 20.000 Einträge erhöhen.

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-> App Store-Link

(Danke, Mike!)

Apropos Lesen: Auch die Amazon Kindle-Anwendung (kostenlos; universal; App Store-Link) erhielt eine Aktualisierung.

Bücher lassen sich jetzt (endlich) im Hintergrund herunterladen. Außerdem können gemeinfreie Werke, beispielsweise aus dem Project Gutenberg, Archive.org oder Open Library, über die iTunes-Datei-Synchronisation importiert werden. Auch der direkte Download aus dem iOS-Browser oder einer Zustellung per E-Mail ist möglich. Die Kindle-Anwendung verarbeitet entgegen Apples iBooks-Leseanwendung jedoch keine EPUB-Dateiformate.

[update II] Das CDMA-Modell mit geändertem Rahmen und ‘Hotspot’-Funktion ab 10. Februar bei Verizon

von alex olma | 11. Januar 2011 | 18:19 Uhr

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Kurz und prägnant: Verizon Wireless beendete den heutigen Pressekonferenz-Spaß mit seiner Ankündigung zum iPhone 4 als CDMA-Version unter einer halben Stunde.

Nach eigenen Aussagen habe der US-Mobilfunkanbieter im Jahr 2008 die Gespräche mit Apple aufgenommen. Der Testbetrieb soll bereits seit einem Jahr laufen. Apples ‘Chief Operating OfficeTimothy D. Cook schloss sich der Präsentation an.

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Das von Verizon vertriebene iPhone-4-Modell entspricht vom Hardware-Funktionsumfang der derzeitigen Geräte-Version. Für das CDMA-Netz mussten laut Cook jedoch Anpassungen vorgenommen werden. So entfällt der Simkarten-Einschub. Außerdem ändert sich, der über das letzte Jahr so populär besprochene Gehäuse-Rahmen. Ein kürzlich veröffentlichtes Video, das Apple angeblich entfernen ließ, zeigte die neuen Antennen-Nahtstellen der Außenhülle bereits. Über eine veränderte Position der Antenne wollte Cook auf Nachfrage keine Angaben machen. Ebenso wurden keine Aussagen über ein iPhone im zukünftigen LTE-Netz getroffen. Das iPhone 4 bei Verizon surft im (alten) CDMA-Netz.

Das Verizon-Telefon bekommt eine ‘Personal Hotspot’-Systemerweiterung, mit der das iPhone 4 seine Internet-Verbindung an fünf verbundene Geräte (WiFi/Bluetooth/USB) weitergeben kann. Auf den gezeigten Demo-Geräten lief iOS in Firmware 4.2.5.

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iPhone 4 on Verizon Wireless will also include new Personal Hotspot capabilities allowing customers to use iPhone 4 to connect up to five Wi-Fi enabled devices.

Ab dem 03. Februar bekommen bestehende Verizon-Kunden ein Vorverkaufsrecht. Der generelle Vertrieb startet am 10. Februar in über 2.000 Ladengeschäften, unter http://www.verizonwireless.com/iphone sowie dem Apple Retail und Online Store. Mit einer zweijährigen Vertragslaufzeit kosten die Geräte $199 (16GB) und $299 (32GB) US-Dollar. Über die monatlichen Kosten sind noch keine Informationen bekannt. Ein kleines FAQ ist jedoch bereits veröffentlicht.

Apple bewirbt die Ankündigung populär auf seiner eigenen Webseite. Der Verizon-Auftritt nimmt klammheimlich die weiße Gehäusefarbe mit ins Sortiment auf. Spezielle Ankündigungen dazu blieben jedoch aus.

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Der Deal zwischen Apple und Verizon soll mehrjährig ausfallen und für CDMA-Geräte nicht exklusiv sein. Weitere Details enthüllte das heutige Event nicht.

Update

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Laut ‘Hands-On’-Berichten von vor Ort, soll sich die Position der drei seitlichen Hardware-Knöpfe für die Regelung der Lautstärke sowie Stummschaltung minimal geändert haben. Die Modifizierung des Gehäuse-Rahmens könnte demnach bedeuten, dass derzeitige iPhone-Hüllen nicht kompatibel zu dem CDMA-Gerät ausfallen.

Update II

Nach ein paar Stunden entschwindet das weiße iPhone-Modell wieder der Verizon-Webseite.

(Danke, Niklas N + Sebi!)

US-Exklusivität fällt: Verizon Wireless vertreibt ab kommendem Monat das iPhone 4

von alex olma | 11. Januar 2011 | 17:10 Uhr

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Die gesammelte (US-)Technik-Presse findet sich zu diesen Minuten in New York ein. Dort gab soeben US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless bekannt, dass man ab nächstem Monat eine CDMA-Version des iPhone 4 anbieten wird.

Mit dieser Ankündigung beendet sich nach über drei Jahren AT&T-Schirmherrschaft die iPhone-Exklusivität in Nordamerika. Die USA war eines der letzten großen Länder, bei denen trotz mehreren Anbietern, dass Apple Telefon alleinig bei nur einem Provider angeboten wurde.

Das Interesse war entsprechend hoch:

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Der Apple-Aktienkurs erklomm, seit der Verizon-Ankündigung einer Veranstaltung in den letzten Tagen neue Höchstwerte. Der AT&T-Börsenverlauf machte ‘nur’ einen kleinen Knick. Nicht verwunderlich, da das GSM-Gerät auch weiterhin in dessen Vertrieb verbleibt.

Über die genauen Konditionen sowie dessen Ausblick zu einem späteren Zeitpunkt mehr, wenn die Veranstaltung ihr Ende gefunden hat. Live-Blogs finden sich bei Macworld, WSJ oder Engadget.

Markennamen im verspielten iOS-Garten

von alex olma | 11. Januar 2011 | 15:39 Uhr

Neben unzähligen App-Store-Neuerscheinungen, die täglich Apples fleißigen Genehmigungs-Bienchen vorgelegt und (im Idealfall) später mit einem Download-(Datenbank-)Eintrag ‘ausgezeichnet’ werden, stehen namenhafte Produkte ohne Zweifel aus dem Software-Chaos hervor.

In der Kategorie ‘Spiele’ funktioniert dieses System, bei dem ein ‘Markenname’ als Wiedererkennung dient, am besten. Eher selten spricht man von dem spektakulären App-Auftritt des traditionsreichen ‘Merriam-Webster‘-Wörterbuchs (kostenlos, App Store-Link) in der Rubrik ‘Referenz’. Viel eher findet beispielsweise Capcoms bevorstehende ‘Devil May Cry 4‘-Adaption, die noch in diesem Monat ihre Veröffentlichung erlangen soll, seine (nichtsdestotrotz rechtmäßige) Hervorhebung.

DirektDevil

Hinzu kommt: Die ‘Gaming-Sparte’ ist und war schon immer ein Zugpferd für neue Technologien. Deshalb darf man zurecht die Frage von John Gruber: “Where Are the Android Killer Apps?” (noch einmal) aufwerfen, die er bereits im vergangenen November stellte. Sein Beitrag kam fast explizit ohne ‘Games-Kontext’ aus. In diesem sehr frühen Lebenszyklus, indem sich der stark wachsende Tablet-Markt derzeit befindet, spreche ich diesem Bereich jedoch eine zukünftig noch bedeutendere Rolle zu. Getreu dem Motto: “Wo gespielt wird, wird auch gekauft!”.

Nicht alle der insgesamt 14 verfügbaren Capcom iOS-Titel sind jedoch vorbehaltlos zu empfehlen. Trotzdem: Dead Rising Mobile (5.49 €; App Store-Link), Ghosts’n Goblins (0.79 €; App Store-Link), Resident Evil (3.99 €; App Store-Link) und Street Fighter IV (7.99 €; App Store-Link) kann man ihre großen Namen nicht absprechen. Eine Suche nach Capcoms Positionierung auf der Android-Plattform führt zielstrebig zu dunkelgrauen Emulator-Programmen. Darüber hinaus bleiben die Google-Ergebnisseiten mager.

Obwohl Capcom nur ein Videospiel-Studio unter vielen ist, liegen Parallelen zu EA, Konami oder Square Enix nicht fern. Im besten (Vergleichs-)Fall erhält der Android Market eine nachgeschobene Portierung des iOS-Erfolgs. Exklusive Titel? Fehlanzeige.

Es bleibt zu hoffen, das Windows Phone 7 oder HPs WebOS dagegen bald etwas unternehmen.

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Noch ein kurzer Abschuss-Tipp: Da das iTunes-Verzeichnis für Kauf- und Download-Software weiterhin eine kontrollierte Katastrophe bleibt, erhält man bei Drittanbietern wie ‘App Shopper’ (kostenlos; universal; App Store-Link) eine bessere Übersichtlichkeit für seine Software-Bibliothek. Wer dort nicht mit händischer Pflege seinen Applikations-Katalog pflegt, importiert über ein kleines Windows- oder Mac-Programm den persönlichen (Namens-)Index.

Mein Sortiment enthält derzeit übrigens 250 Anwendungen in der Kategorie ‘Spiele’.

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